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Schon steht der letzte ganze Tag in London an. Heute wurde es noch einmal politisch. Nicht das schottische Unabhängigkeitsvotum in ein paar Tagen, das ganz UK beschäftigt sondern eine Debatte im Unterhaus, dem House of Commons, stand an. Unter der Woche ist das House of Parliaments nur zum Besuch politischer Debatten im House of Lords oder House of Commons zugänglich. Lediglich am Samstag sind auch geführte Touren durch die Houses of Parliament möglich. Da sind wir allerdings schon wieder zurück aus London.

Da wir am Montag den großen Wachwechsel am Buckingham Palace verpasst hatten, holten wir das heute nach. Etwa jeden zweiten Tag führen zwischen 11:30 Uhr und 12:30 Uhr gleich drei unterschiedliche Wachregimenter einen Wachwechsel durch. Mit Pauken und Trompeten sowie auf Pferde werden die Wachsoldaten ausgetauscht. Ein Spektakel, von Massen bestaunt.

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen des Towers of London. Mit Tower Bridge kann und sollte man hier auch ruhig den ganzen Tag einplanen.

Wenn auch kein richtiger Guide durch den kompletten Tower ist der Beginn mit einem Beefeater zu empfehlen. Dieser weist witzig erzählend in die Geschichte des Towers ein und auf die markantesten Punkte innerhalb des Towers hin.

Nach zwei Jahren steht mal wieder ein etwas längerer Trip an. Länger im Sinne von mehr als 3 Tage. London soll es sein, schließlich müssen wir mit Liesel immer noch ausknobeln, ob Hollyrood House in Edinburgh oder doch lieber der Buckingham Palace unser Sommerdomizil werden soll.

Unser letzter Tag, da lassen wir es traditionell ruhig ausklingen. Nach einem ausgiebigen Frühstück am Rembrandts Plein holten wir das Van Gogh Museum nach, welches wir am ersten Tag aufgrund der Riesenschlange ausgelassen hatten. Um es kurz zu fassen, fanden wir die Ausstellung zu kurz und dafür überteuert. Über van Goghs Leben wurde nahezu nichts dargebracht, die interaktiven Inhalte waren in Ordnung und auch interessant, hätten aber durchaus mehr - wie auch die Exponate von van Gogh - sein können.

Der heutige Tag sollte uns ins alte Arbeiterviertel Amsterdams (Jordan) führen. An vielen Stellen - v.a. den Bauten - bemerkt man diese Geschichte noch. Ansonsten erinnert nicht mehr viel daran. In diesem Viertel befindet sich auch der ehemalige Unterschlupf der Familie von Anne Frank. Wir haben uns dennoch - angesichts der kilometerlangen Schlange - gegen eine Besichtigung entschieden. Die nahegelegene Wester Kerk sollte Ersatz bieten. Von derem höchsten Turm Amsterdams soll man einen fantastischen Ausblick über die Stadt haben.

Gute Traditionen sollen beibehalten werden und so wollen wir auch - selbst wenn es nur ein Kurztripp ist - diesmal über unsere Auswärtstätigkeiten berichten. Nachdem wir bereits vor drei Jahren das Konigreich de Beatrixen besuchten, holen wir heuer die damals ausgesparte Hauptstadt Amsterdam nach. Untergebracht sind wir - standesgemäß - im Royal Room des Hostels Cocomama.

Der Donnerstag begann noch recht schattig, so dass wir - wie viele andere auch - einen Museumsbesuch vorzogen. Es ging zum Rijksmuseum, indem neben viel Kunst auch das Schlangestehen zu einem besonderen Feature gehört. Kunst, Kunst und nochmal Kunst von Tausend Jahren holländischer Geschichte. Das Highlight ist sicherlich das Riesengemälde der Nachtwache von Rembrandt. Nettes Gimmick waren sicherlich die Tafeln, die man zu einzelnen Gemälden bekommen hatte und die einem die Details näher brachten.

Same procedure as every year: Überall schallt es schon wieder "Köln Helau", aber Gottseidank gibt es auch dieses Jahr wieder alternativen Karneval im wdr:

  • Donnerstag, 27.02.2014, 22:00 Uhr: Stunksitzung 2014 aus Köln (Best of)
  • Donnerstag, 27.02.2013, 23:30 Uhr: Pink Punk Pantheon 2014 aus Bonn
  • Samstag, 29.02.2014,  23:15 Uhr: Der Geierabend 2014 (Ruhrpott-Karneval)
  • Sonntag, 01.03.2013, 00:45 Uhr: die lange Stunksitzung 2014 (in der Nacht vom Samstag auf Sonntag)

Ich gebe es zu: Auch ich koche nur mit Wasser. Wusstet ihr bspw., dass eine Gurke zu 95% nur aus Wasser besteht? Und auch das Milchprodukt Joghurt zu immerhin ca. 85% reinstes Wasser ist? Wenn man daraus (und einigen weiteren Ingredenzien) einen leckeren Gurkensalat zaubert serviert man über 90% Wasser. Bei sommerlich heißen Temperaturen tut das aber keinen Abbruch.

Diesen Umstand hat auch Uwe von HighFoodality entdeckt und zum hervorragendem Blog-Event "Wir kochen alle nur mit Wasser" ausgerufen indem alle aufgerufen werden FÜR Wasser zu kochen und zu bloggen, nämlich für Viva con Agua. Zu jedem eingereichten Rezept werden nämlich noch 10 € an die Wasserinitiative mit dem Ziel sauberes Trinkwasser und sanitäre Grundversorgung für alle Menschen!

Und aus diesem Grund reiche ich meinen Gurkensalat mit orientalisch angehauchtem Joghurtdressing, den ich ganz knapp vor dem Event-Start veröffentlichte quasi nachträglich als ersten Beitrag ein. Weitere werden folgen. Versprochen. Danke Uwe für die tolle karitative Idee!

HighFoodality Blog-Event Wir kochen alle nur mit Wasser

Die Uni Leipzig hat das generische Femininum eingeführt und halb Deutschland, v.a. aber die geneigte Presse scheint Schnappatmung zu bekommen. Von nun an hieße es nicht mehr Herr Professor, sondern Herr Professorin! Das ist natürlich Quatsch. Der Herr Professor bleibt Herr Professor genauso wie die Frau Professorin auch mit generischem Maskulinum Frau Professorin geblieben wäre.

Das generische Maskulinum / Femininum ist nichts weiter - wie man auch leicht in der Wikipedia hätte nachschlagen können - wie eine "vereinfachte" generell männliche / weibliche Schreibweise, die "sich auf Personen mit unbekanntem Geschlecht bezieht, bei dem das Geschlecht der Personen nicht relevant ist oder mit dem männliche wie weibliche Personen gemeint sein sollen." Anstatt "sperrige" Konstrukte wie Bürgerinnen und Bürger, BürgerInnen, Bürger/innen oder Bürger*innen (etc.) wird eben nur "Bürger" oder "Bürgerinnen" verwendet und jedes mal sind sowohl die weiblichen als auch die männlichen Pendants gemeint.

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