Sherlock Holmes

Da wir am Montag den großen Wachwechsel am Buckingham Palace verpasst hatten, holten wir das heute nach. Etwa jeden zweiten Tag führen zwischen 11:30 Uhr und 12:30 Uhr gleich drei unterschiedliche Wachregimenter einen Wachwechsel durch. Mit Pauken und Trompeten sowie auf Pferde werden die Wachsoldaten ausgetauscht. Ein Spektakel, von Massen bestaunt.

So, hier nun also der wirklich letzte Band mit den Erzählungen. Das Buch der Fälle beinhaltet eine Auswahl der - laut Watson - besonders herausragenden und seltsamen Fälle, welche die folgenden wären:

  • Der illustre Klient: Eigentlich übernimmt Sherlock Holmes keine Fälle, bei denen der Klient nicht selbst in Erscheinung tritt. Doch hier macht er eine Ausnahme und akzeptiert die Vermittlung von Sir James Damery. Er soll die Hochzeit der jungen Violet de Merville mit Baron Gruner verhindern. Der Baron steht im Verdacht sich seiner Ehefrauen gerne mal durch einen Mord zu entledigen, doch leider war ihm bisher nie etwas nachzuweisen. Die junge Lady ist völlig verblendet und glaub an üble Nachrede. Also macht Holmes sich auf, sie vor ihrer eigenen Verliebtheit zu beschützen und muss bald erkennen, dass der Baron ein überaus gefährlicher Gegner ist... 
  • Der erbleichte Soldat: Der Soldat James Dodd ist verwirrt. Eigentlich wollte er nur wieder Kontakt zu seinem Gefährten Godfrey Emsworth mit dem er im Burenkrieg gekämpft hat aufnehmen. Doch seine Familie behauptet, dieser sei auf einer Weltreise. Dodd ist sicher jedoch sicher, dass das eine Lüge ist, hat er den jungen Mann doch an seinem Fenster gesehen, als er bei der Familie die Nacht verbrachte. Warum lügen die Eltern von Emsworth? James Dodd wendet sich an Sherlock Holmes und dieser kann einer Tragödie zu einem guten Ende verhelfen. 
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Dieses Mal geht es nicht ganz so deutlich aus dem Titel hervor wie bei den drei vorherigen Bänden mit den Erzählungen, aber natürlich ist die Abschiedsvorstellung vom besten Detektiv aller Zeiten gemeint: Mister Sherlock Holmes.

  • Wisteria Lodge: Mr. John Scott Eccles erscheint zutiefst verstört in der Baker Street. Er hat eine Nacht bei einem Bekannten verbracht und musste am Morgen feststellen, dass dieser ebenso wie seine Dienerschaft spurlos verschwunden waren. Zunächst hält er das ganze für einen skurrilen Scherz, doch dann erfährt er, dass sein Gastgeber ermordet aufgefunden wurde. Holmes macht sich sofort an die Untersuchung dieses Falls und kommt einem flüchtigen ehemaligen Diktator aus Lateinamerika auf die Spur. Gleichzeitig muss er die Bekanntschaft von Inspektor Baynes machen, der es an Cleverness durchaus mit ihm aufnehmen kann...
  • Die Pappschachtel: Miss Susan Cushing hat ein äußerst seltsames Paket erhalten, beinhaltet es doch zwei offensichtlich menschliche Ohren. Die Dame glaubt zunächst an einen Racheakt von Medizinstudenten, denen sie einmal Zimmer als Unterkunft vermietet hatte. Doch Holmes will an diese Erklärung nicht so recht glauben und stellt bald fest, dass nicht Miss Cushing selbst, sondern ihre Schwester Sarah die Empfängerin dieser makabren Postsendung sein sollte und dass eine familiäre Tragödie stattgefunden hat, an der Sarah Cushing alles andere als unschuldig war.
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Damit es unseren werten LeserInnen nicht langweilig wird, hier die Review zum dritten Teil der Erzählungen um den großen Meisterdetektiv:

  • Das leere Haus: Holmes ist gar nicht beim Kampf mit Morriaty an den Reichenbachfällen gestorben. Watson fällt zum ersten Mal in seinem Leben in Ohnmacht, als der totgeglaubte Freund plötzlich vor ihm steht und ihn gleich in seine aktuellen Ermittlungen einbezieht. Er ist hinter der Nummer Zwei aus Morriatys Verbrechersyndikat her, Colonel Sebastian Moran, der sich als ein überaus gefährlicher Gegner entpuppt...
  • Der Baumeister aus Norwood: Der junge John McFarlane erscheint vollkommen verzweifelt in der Baker Street. Er wird des Mordes an dem Baumeister Jonas Oldacre verdächtigt. Dieser hatte McFarlane erst vor kurzem zu seinem Alleinerben erklärt und nun scheint es so, als hätte der junge Mann nicht mehr warten wollen, bis er sein Erbe antreten kann. Doch Holmes bemerkt vor Ort schnell, dass hier so einiges nicht stimmt, zumal plötzlich Fingerabdrücke an Stellen auftauchen, wo vorher noch keine waren.
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Sodele, hier kommt nun also die Review zum zweiten Band mit den Erzählungen nach den Abenteuern. Zu den Memoiren gehören die folgenden Fälle:

  • Silberstern: Silberstern, das beste Pferd im Stall von Colonel Ross und der Favorit für das nächste große Rennen ist verschwunden und sein Trainer wurde tot aufgefunden. In den Verdacht gerät Fitzroy Simpson, der sich in dieser Nacht in der Nähe des Stalls aufgehalten hat. Doch es bedarf Holmes' Eingreifen, um den Blick der Polizei auf die wichtigen Einzelheiten zu lenken. Warum hat der Hund nicht gebellt?
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So, nachdem ich mich ja bereits den vier Romanen gewidmet habe, folgt hier nun der erste Band mit den -meist bekannteren - Kurzgeschichten. Zu den Abenteuern gehören die folgenden Fälle:

  • Ein Skandal in Böhmen: Der König von Böhmen hat ein pikantes Problem. Er steht kurz vor seiner - auch politisch wichtigen - Hochzeit und eine Affäre aus vergangenen Tagen besitzt noch eine gemeinsame Fotografie, die sie droht am Tag der Bekanntgabe der Verlobung der Öffentlichkeit zu zeigen. Holmes erhält den Auftrag, das brisante Foto wieder zu beschaffen, doch Irene Adler erweist sich dem Meisterdetektiv als durchaus ebenbürtig.
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Eigentlich scheint der Fall schon zu Beginn des Films gelöst: Holmes und Watson erwischen Lord Blackwood in flagranti, als er gerade versucht einen weiteren satanistischen Ritualmord zu begehen. Der Tod durch den Strang ist ihm sicher, doch scheint dies den finsteren Lord überhaupt nicht zu schrecken. Ganz im Gegenteil: Kurz vor seiner Hinrichtung eröffnet er Holmes noch, dass sein Tod erst der Anfang sei und drei weitere Morde geschehen werden. Holmes tut dies natürlich erst einmal für das Geschwätz eines Wahnsinnigen ab, wird jedoch bald eines besseren belehrt. Ein Zeuge will den Lord auf dem Friedhof gesehen haben und in seinem Sarg liegt eine andere Person. Bald passiert auch der erste angekündigte Mord. Hat Holmes es diesmal wirklich mit übersinnlichen Kräften zu tun? Als wäre all das noch nicht genug, muss er auch noch damit fertig werden, dass Watson aus der Baker Street ausziehen und heiraten will. Und dann taucht auch noch Irene Adler auf, die einzige Frau, die ihm jemals den Kopf verdreht hat. Doch ihr Erscheinen ist kein Zufall, eine zweite dunkle Macht scheint im Hintergrund die Fäden zu ziehen...

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Im Landhaus Birlstone Manour ist der Hausherr John Douglas ermordet aufgefunden worden. Der Täter konnte scheinbar ungesehen entkommen, obwohl das Haus von einer Mauer und einem Wassergraben umgeben ist und die Zugbrücke zum Tor hochgezogen war. Der Mord ist nicht weniger schrecklich: Mr. Douglas wurde dabei so zugerichtet, dass von seinem Gesicht nichts mehr zu erkennen ist. Natürlich zieht Scotland Yard Holmes zu den Ermittlungen in diesem rätselhaften Fall hinzu. Der entdeckt auch bald so manche Ungereimtheiten. So wurden offenbar Spuren gezielt gelegt, um die Polizei in die Irre zu führen und auch der fehlende Eheringe des Toten sorgt für Verwirrung. Mehr noch beschäftigt Holmes jedoch die Frage, warum Mr. Douglas nur eine Hantel besaß.

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Die Geschichte, die der junge Landarzt Dr. Mortimer Holmes und Watson erzählt, ist selbst für die beiden mehr als ungewöhnlich. Angeblich hat ein riesiger Höllenhund Sir Charles Baskerville in den Tod gehetzt und nun hat der Arzt Angst um die Sicherheit des jungen Erben, Sir Henry, der aus Amerika kommt, um die Verwaltung des Familiensitzes und des großen Vermögens der Baskervilles zu übernehmen. Bald zeigt sich, dass Mortimer mit seiner Befürchtung nicht ganz Unrecht hatte, denn schon in London häufen sich merkwürdige Vorkommnisse, Sir Henry wird beobachtet, einer seiner Schuhe verschwindet und taucht dann wieder auf. Da Holmes wegen anderer Ermittlungen London nicht verlassen kann, muss Dr. Watson alleine Sir Henry begleiten und ist für seine Sicherheit verantwortlich.

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Mary Morstan bringt einen Fall mit in die Baker-Street, der genau nach Holmes' Geschmack ist. Ihr Vater ist vor vielen Jahr nach seiner Rückkehr aus Indien spurlos verschwunden. Vor neun Jahren begann ein anonymer Spender ihr wertvolle Perlen an ihrem Geburtstag zu senden, jedes Jahr eine bis zum heutigen Tag. Nun will sich der geheimnisvolle Gönner mit ihr treffen. Holmes und Watson willigen natürlich ein, die junge Frau zu diesem gefährlichen Treffen zu begleiten. Doch Marys Gönner erweist sich bald als die ungefährlichste Figur in diesem verzwickten Fall, der Holmes auf die Spur eines einst in Indien gestohlenen Schatzes bringt.

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