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Ach ja, eine Linksammlung haben wir natürlich auch...

Unter den Elben der Stadt Nophelet geht die Angst um: Bereits fünf von ihnen sind einem Serienmörder zum Opfer gefallen, der den Opfern ihr gesamtes Blut geraubt hat. Die Stadtwache ist völlig ratlos, was den Täter angeht, und aufgrund des Blutverlustes kommen schnell erste Gerüchte auf, dass die Vampyre (ja, die schreiben sich hier tatsächlich so) es doch nicht so ernst mit ihrem Abstinenzgelübte nehmen.Um den Fall endlich zu klären, entsendet das IAIT - das Institut für angewandte investigative Thaumaturgie - sein bestes Ermittlerduo: den durch einen etwas fehlgeschlagenen Lichtadepthen Meister Hippolit (ein Magier der achten Stufe in der Gestalt eines Teenagers) und den Troll Jorge, seinen Gehilfen. Gemeinsam machen sich die Ermittler auf, die Mordfälle aufzuklären und weitere Unruhe in der Bevölkerung zu vermeiden. Doch die Spuren sind äußerst dünn gesäht und ihr Gegner erweist sich bald als überaus verschlagener Verbrecher, der ihnen scheinbar immer einen Schritt voraus ist...

Eine wirklich tolle Idee, eine Kriminalgeschichte in einer Fantasywelt anzusiedeln. Etwas Ähnliches habe ich bisher noch nicht gelesen - und nicht nur deshalb hat mir das Buch ausgesprochen gut gefallen. Die beiden Hauptfiguren könnten unterschiedlicher nicht sein, harmonieren aber gerade deshalb so gut miteinander. Ich hatte vor allem an dem Troll Jorge meinen Spaß - der ist schon eine arge Nummer (Lieblingsbeschäftigung: Saufen, essen und andere verprügeln) und hat immer für alles ein (mehr oder weniger passendes und vermutlich meist spontan ausgedachtes) Trollsprichwort auf Lager. Was mich jedoch gestört hat, sind die Frauenfiguren in diesem Buch bzw. ihr Fehlen. Wirkliche weibliche Hauptcharaktere gibt es nicht, höchstens ein paar Nebenrollen (selbst die Königin bleibt als Figur erstaunlich blass). Offenbar spielen Frauen in der Gesellschaft Nophelets keine Rolle - oder höchstens als Hausfrau oder Sexualobjekt. Bei den anderen innovativen Ideen (männliche Elben, die fast ausschließlich ihr Geld als Prostituierte verdienen) fand ich das dann doch zu einfallslos. Hier hätte ich von den Autoren mehr erwartet.

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So, nach einigen Jahren haben wir uns mal wieder zum Blackfield gewagt. Leider war das letzte Mal wohl doch so enttäuschend, dass es einiges brauchte, um uns wieder nach GE zu locken. Dieses Mal war es tatsächlich das hervorragende Line-Up, welches den Ausschlag gegeben hat. Im Nachhinein eine gute Entscheidung, denn - wie wir drei Wochen vor dem Festival erfuhren - es sollte das letzte Blackfield sein. Zum Festival selbst habe ich ja bereits früher schon geschrieben und im Großen und Ganzen habe ich dem nichts hinzuzufügen. Ein wenig geändert hat sich das Angebot an Ständen - ich finde leider zum Schlechteren, da deutlich eingeschränkter. Getränke- und Essenspreise sind weiterhin fair, das Angebot ist abwechselungsreich. Nur die vegane Fraktion hat es etwas schwer gehabt (Pommes ohne alles und Chinanudeln waren da die einzigen Alternativen). Sehr schön fand ich das Mittelalterdorf - nur schade, dass Guiness und Cider dort in Gläser ausgeschenkt wurden, die man nicht mit hineinnehmen durfte. :-( Das Abreiseproblem haben wir dieses Mal dekadent gelöst und sind Taxi gefahren. Am Sonntag war dies sogar richtig witzig, weil unser Fahrer mal beinahe Torwart bei St. Pauli geworden wäre! Und sonst? Tja, was soll man schreiben: Es war ein komisches Gefühl, da man dauernd wusste, dass es das letzte Blackfield sein wird. Auch viele Bands haben sich dazu geäußert. Die Stimmung schwankte zwischen Spaß haben und einem traurigen Auge. Ich bin gespannt, ob es etwas Ähnliches noch einmal an einem anderen Ort geben wird - die Szene könnte es brauchen. Allerdings habe ich Zweifel, dass man eine ähnlich tolle Location finden wird.

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Neferet will trotz ihrer Verbannung aus dem House of Night nicht aufgeben. Nun setzt sie alles daran, Zwietracht zwischen Menschen und Vampyren zu säen und lässt sich immer mehr auf ihren Pakt mit den uralten Mächten der Finsternis ein. Zoey und ihre Freunde haben einiges zu tun, um das schlimmste zu verhindern. Kalona hat die Seiten gewechselt und ist nun Thanatos, der neuen Hohepriester, als eidgebundener Krieger verpflichtet. Doch kann man dem Unsterblichen wirklich vertrauen? Was Zoey jedoch mehr Probleme macht, ist der merkwürdige Junge Aurox, Neferets Geschöpf, der sich in einen Stier verwandeln kann. Sie glaubt in ihn Heath, ihren verstorbenen Freund, wiederzuerkennen. Ihre Freunde halten Zoey für überdreht und glauben, dass sie ihre Trauer noch nicht überwunden hat. Doch dann entführt Neferet Zoeys Großmutter und plötzlich ist Aurox der Einzige, der sie retten kann. Hat Zoey möglicherweise doch Recht mit ihrer Vermutung?

Ja, viel mehr ist meiner Meinung nach nicht passiert in dem knapp 500 Seiten starken Buch. Das muss man auch mal hinbekommen. Der zehnte Band ist meiner Meinung nach einer der schwächsten und ich habe echt gebraucht, um ihn zu lesen. (Möglich war das nur mit mehreren Pausen.) Aber es kommen ja nur noch zwei Bücher und ich will jetzt einfach wissen, wie es ausgeht. Das ist wirklich meine einzige Motivation zum Durchhalten. Und bald ist es geschafft. Mal schauen, wie lange ich für Band elf brauchen werde.

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Felix Castor war einmal einer der besten Exorzisten in einem von Geistern und Werwesen heimgesuchten England. Dann ging ein Job schrecklich schief: Er scheiterte an der Vertreibung eines vermeintlichen Geistes aus dem Körper seines Freundes Rafi, da sich der Geist als Dämon entpuppte. Danach hat Felix seinen Job für unbestimmte Zeit an den Nagel gehängt. Doch irgendwoher muss das Geld für die monatliche Miete ja kommen und als sich der Versuch als Zauberkünstler auf Geburtstagen welches zu verdienen als ebenfalls nicht erfolgreich erwiesen hat, muss Castor wohl oder übel einen Job in seinem alten Metier wieder annehmen. Der Auftrag hört sich auch denkbar einfach an: In einem Archivar spukt der Geist einer jungen Frau. Nachdem er kürzlich einen Mitarbeiter mit einer Schere verletzt hat, soll dieser exorziert werden. Doch was Felix zunächst für einen einfachen Job hält, entpuppt sich bald als einer der gefährlichsten Aufträge seiner Karriere, bei dem er es nicht nur mit dem organisierten Verbrechen zu tun bekommt, sondern auch noch von einer Dämonin verfolgt wird...

Der Roman verarbeitet eine zunächst interessant erscheinende Idee, kommt aber leider nicht übers Mittelmaß hinaus. Erzählt wird in typischer Detektiv-noir-Manier aus der Sicht der Hauptfigur, deren Wissensstand und -zugewinn man als LeserIn teilt. Ähnlich wie dieser Typ von Detektiven schafft es Castor auch immer wieder, sich in Schwierigkeiten zu bringen bzw. es sich mit Menschen, die es eigentlich gut mit ihm meinen, zu verderben. Gut gefallen hat mir der sarkatische Humor des Ich-Erzählers und seine wichtigste Waffe im Kampf gegen die Geister: eine irische Flöte. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass mir die Handlungsidee im Ganzen doch etwas zu stark von der Buchreihe um den Magier Harry Dresden inspiriert zu sein scheint.

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Peter Quill (Chris Pratt) ist als Kind von Außerirdischen aufgegriffen worden und daher als Mensch bei einer Band fremdartiger Kopfgeld- und Reliktjäger aufgewachsen. Der junge Mann nennt sich selbst Starlord, aber zu Ruhm, den dieser Spitzname vermuten ließe, hat er es noch nicht gebracht. Das ändert sich, als er auf die Suche nach einem merkwürdigen Objekt geschickt wird und beschließt, dieses lieber selbst bei einem Hehler zu verkaufen, als mit seinen Kumpels zu teilen. Nun hat er nicht nur seine rachsüchtigen Ex-Kumpane am Hals, die ein Kopfgeld auf ihn aussetzen, sondern auch noch eine Fraktion von Kriegern, die vor allem das Artefakt wollen. Was Peter nicht weiß, ist, dass es sich bei dem unscheinbaren Objekt um eine mächtige Waffe handelt, die nicht nur ein, sondern gleich zwei intergalaktische Bösewichte und ein verrückter Sammler (herrlich: Benicio del Toro) in ihre Finger bekommen wollen. Ehe Peter sich versieht, ist er mit der schönen aber gefährlichen Gamora (Zoe Saldana), dem Waschbären Rockett, dem Baumwesen Groot und Drax dem Zerstörer (Dave Bautista) erst auf der Flucht und dann plötzlich mit der Aufgabe betraut, einen ganzen Planeten vor der Zerstörung zu retten...

Ich bin ja bekennender Science-Fiction und Comicverfilungen-Fan - und als solche war dieser Film genau richtig für mich. Die Vorlage kenne ich leider nicht, ich habe mich einfach mal davon leiten lassen, dass ich beschlossen habe, alle Marvel-Comicfilme zu sammeln. Angucken muss man sie dann ja schließlich auch. Ich habe mich von dem Film super unterhalten gefühlt: Er ist spannend und witzig, die unterschiedlichen Charaktere bieten für jeden eine Figur, die man mag und zum persönlichen Favorite erklärt. Sicher ist der Film weder inhaltlich das oscar-reife Drehbuch und auch die schauspielerischen Leistungen sind vermutlich maximal Standard. Trotz ist es einfach gut gemachtes Popcorn-Kino, das die entsprechenden Anforderungen vollkommen erfüllt. Ich freue mich auf Teil 2, der ja im Abspann angekündigt wird.

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Kate, Michael und Emma ist es gelungen das Buch Emerald vor den Gefolgsleuten des grässlichen Magus in Sicherheit zu bringen. Kate hat sich dabei als die Hüterin des Buches erwiesen und lernt langsam, wie sie mit dessen Hilfe in der Zeit reisen können. Dr. Prym hat die Geschwister zur Sicherheit aus Cambridge Falls fortgeschickt - zurück in das letzte, schreckliche Waisenhaus, dessen Leiterin alles andere als begeistert ist, die drei wieder in ihrer Einrichtung zu haben. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Den Anhängern des grässlichen Magus ist es gelungen, die drei Geschwister zu finden und während Kate mit einem der Schergen in der Zeit reist, um Michael und Emma die Flucht zu ermöglichen, werden diese in letzter Minute von Dr. Prym gerettet.

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Mal wieder steht eines Abends ein unerwarteter Gast vor der Tür des Monstrumologen: Am betreffenden Abend handelt es sich um einen Herrn, der Warthrop im Auftrag den Kauf eines unglaublich kostbaren Artefakts anbietet will - das Ei eines Monsters, welches schon seit langem als ausgestorben gilt. Warthrop ist jedoch misstrauisch und will einen Beweis, den der Unterhändler nicht liefern kann - oder will. Will Henry gelingt es schließlich zu erfahren, dass der Unterhändler tatsächlich den Gegenstand besitzt, den er verkaufen will - und diesen darüber hinaus auszutricksen und das Artefakt in seine und Warthrops Hände zu bringen.

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Die Ereignisse in Niceville setzen sich fort und ziehen ihre Kreise... Immer noch ermittelt die Polizei in der Angelegenheit des Banküberfalls, bei dem vier Cops ums Leben gekommen sind. Ihr erster Verdächtiger stellt sich bald als Fehler heraus, doch offenbar weiß dieser mehr, als er bereit ist der Polizei mitzuteilen. Parallel finden sich auch andere Personen mit weitaus zwielichtigerem Hintergrund in der Stadt ein, die allerdings weniger an den Tätern als am Verbleib der Beute interessiert sind. Rainey Teague, der endlich aus seinem Koma erwacht ist, zieht bei Kate und Nick Kavenaugh ein, die jetzt seine Vormunde sind. Doch mit dem Jungen stimmt etwas nicht und in seiner Umgebung häufen sich merkwürdige Vorfälle. Es zeigt sich bald, dass schon Raineys Vorfahren sich mit einer uralten bösen Macht eingelassen haben, die nun in dem Jungen die Möglichkeit sieht, wieder Einfluss zu erlangen...

Eine gut gelungene Fortsetzung, die inhaltlich und stilistisch genau an den Vorgänger anknüpft. Erneut ist das Buch ein recht wilder und sarkatischer Mix aus Detektivroman, Horror und Kleinstadtgeschichte.Es fiel mir ein wenig schwer, wieder in die Handlung reinzufinden, da doch schon einige Zeit vergangen ist, seitdem ich den ersten Band gelesen habe. Hier wäre evtl. eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse oder zumindest ein Personenregister hilfreich gewesen. Nach ein paar Kapiteln ist man jedoch zumindest in der Haupthandlung wieder drin und das Buch liest sich recht flüssig und angenehm. Wie der erste Band auch sicher kein Meisterwerk der Literatur, aber gut gemachte solide Unterhaltungsliteratur Fans der Filme von Tarantino oder der Romane von Anonymus um den Bourbon-Kid.

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Eigentlich wollte die unter Minotaurismus leidende Helen mit dem Job im Burgerladen nur ein wenig Geld dazuverdienen. Dummerweise muss sich ihr Chef ausgerechnet als Jünger eines verbannten Gottes erweisen und planen diesem Helen als Opfer darzubieten. Doch es kommt anders als geplant und während ihr Chef selbst von seinem Gott verspeist wird, ist Helen plötzlich mit einem göttlichen Fluch versehen, der sie zwingt mit ihrem Arbeitskollegen Troy auf eine Heldenquest zu gehen. Ihr Weg führt sie quer durch Amerika - immer auf der Suche nach rätselhaften Artefakten, für die sie Drachen, Hexen und Erdgötter besiegen müssen. Was die beiden nicht ahnen: Der verbannte Gott braucht diese Gegenstände, um das Ende der Welt herbeizuführen - und da haben die anderen Götter doch etwas dagegen. Mit dem Auftrag Helen und Troy zu töten, wird eine Ork-Biker-Gang den beiden ahnungslosen Helden hinterher geschickt...

Ein typischer, aber leider durchschnittlicher Martinez-Roman. Die Idee ist originell und das Buch hat auch seine Momente, die mich zum Lachen gebracht haben - leider war das aber immer im Zusammenhang mit den Orks und nicht mit den eigentlichen Hauptfiguren. Vor allem Troy ging mir ab der Mitte des Buches eher auf die Nerven als das ich ihn sympathisch gefunden hätte. Schade, aus der Idee für das Buch hätte man einiges mehr machen können. Fans von Martinez werden aber sicher trotzdem ihren Gefallen an der Geschichte finden - kurzweilige Unterhaltung ist sie allemal.

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