Satire

Same procedure as every year: Überall schallt es schon wieder "Köln Helau", aber Gottseidank gibt es auch dieses Jahr wieder alternativen Karneval im wdr:

  • Donnerstag, 27.02.2014, 22:00 Uhr: Stunksitzung 2014 aus Köln (Best of)
  • Donnerstag, 27.02.2013, 23:30 Uhr: Pink Punk Pantheon 2014 aus Bonn
  • Samstag, 29.02.2014,  23:15 Uhr: Der Geierabend 2014 (Ruhrpott-Karneval)
  • Sonntag, 01.03.2013, 00:45 Uhr: die lange Stunksitzung 2014 (in der Nacht vom Samstag auf Sonntag)

Bundesforderungsministerin Ilse Aigner fordert bzgl. Bio-Eier-Skandal: "Die zuständigen Kontrollbehörden der Bundesländer müssen diese Gesetze auch überwachen, und zwar nicht nur vom Schreibtisch aus."

Bündnisgrüne Renate Künast hat sich heute im Morgenmagazin schon mal ein paar Gedanken gemacht: "Aber sie zählen die Tiere nicht wirklich durch. Wir müssen einen Weg finden zu zählen." In etwa so: "Achtung! Zur großen Hühnerzählung durch Frau Künast stillgestanden." "Eins, zwei, drei, ..., 2.999, 3.000. Vollzählig!" "Rührt Euch! Weiterpicken."

Rainer Wendt von der DPolG ist da schon weiter. Er würde per Google Street View oder Google Earth zählen lassen.

Same procedure as every year: Überall schallt es schon wieder "Köln Helau", aber Gottseidank gibt es auch dieses Jahr wieder alternativen Karneval im wdr:

  • Donnerstag, 07.02.2013, 22:00 Uhr: Stunksitzung 2013 aus Köln (Best of)
  • Donnerstag, 07.02.2013, 23:30 Uhr: Pink Punk Pantheon 2013 aus Bonn
  • Samstag, 09.02.2013,  23:10 Uhr: Der Geierabend 2013 (Ruhrpott-Karneval)
  • Sonntag, 10.02.2013, 00:40 Uhr: die lange Stunksitzung 2013 (in der Nacht vom Samstag auf Sonntag)

Forscher haben herausgefunden, dass Politiker nur zu 99,3% genetisch mit dem Menschen übereinstimmen. Damit dieser Unterschied im Laufe der Evolution nicht noch größer wird, fordern sie Politiker besser zu integrieren: "Sie sollten nicht mehr isoliert werden und durch Sicherheitsglas zu besichtigen sein." Denn noch zeigen sich erstaunliche Ähnlichkeiten zwischen Politikern und Menschen.

Politiker fühlen ebenfalls Schmerz und Trauer, aber auch Freude und können diese sogar - wie Menschen - mimisch und gestisch zum Ausdruck bringen. Einige Exemplare scheinen sogar in der Lage zu sein, ihre Gefühle verbal auszudrücken.

Wie stark sich bereits geringe Unterschiede in der genetischen Datenbank auswirken können, zeigt sich bspw. an den Unterschieden zwischen Menschen und Schimpansen, welche zu etwa 98,5% genetisch identisch sind. Bereits jetzt offenbaren sich nämlich in der sprachlichen Entwicklung erhebliche Unterschiede zwischen Politikern und Menschen. Das Sprachzentrum der Politiker hat sich merklich zurückentwickelt, weshalb sie sich für einen Großteil der Menschen nur noch selten klar und deutlich artikulieren können. Leere Worthülsen, ungebräuchliche Satzkonstruktionen, umständliche Umschreibungen und Verklausulierungen nehmen stark zu. Letzteres haben Politiker jedoch mit einer weiteren Spezies, den Juristen, gemein. Hier ist die genetische Übereinstimmung weitaus höher, da sie sich aus dem selben genetischen Pool rekrutieren.

Im Zuge der Vernichtungen von Akten zur rechtsextremen Terrorgruppe NSU der Kölner Stasi-Zentrale des Bundesamtes für Verfassungsschutz hat Bundesinnenminister Friedrich noch einmal an Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger appelliert, endlich einen Gesetzesvorschlag zur Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung vorzulegen: "Es könne nicht sein, dass wir wegen der fehlenden Vorratsdatenspeicherung nicht auf wichtige Akten des Bundesverfassungsschutzes zugreifen können." Der Minister weiter: "Es gibt grundsätzlich Möglichkeiten, da die rechtsextremen Terroristen eng mit den Verfassungsschutzbehörden zusammenarbeiten würden. In vielen Fällen ist die Fahndung aber mangels Vorratsdatenspeicherung derzeit nicht Erfolg versprechend."

Würden die Akten dagegen bspw. auch dezentral beim Parlamentarischen Kontrollgremium auf Vorrat gespeichert, könnte man jederzeit auf wichtige Informationen in der terroristischen Verbrechensbekämpfung zurückgreifen. So sind wir darauf angewiesen, den Verfassungsschutz nachrichtendienstlich beobachten zu lassen, ohne jedoch auf die Erkenntnisse zurückgreifen zu können.

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