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Auch aus Zeitmangel habe ich ein Upgrade von Drupal immer vor mir hergeschoben. Nachdem die Version 5 aber seit längerem nicht mehr supportet wird und auch die Zahl der unsupporteten Module stetig stieg, musste es nun endlich mal sein: Seit diesem Wochenende rennt darktiger.org auf Drupal 6. (Auf Drupal 7 will ich noch nicht umsteigen, da noch zu viele Module nicht verfügbar sind - lieber wäre es mir aber schon gewesen.)

Im zentralafrikanischem Gabun wurden fast 5 Tonnen illegal erbeutetes Elfenbein verbrannt, berichtet der WWF. Dies soll ein schwerer Schlag gegen den Schwarzmarkthandel mit Elfenbein sein. Aber kann die Verbrennung die Wilderei stoppen und v.a. die Arterhaltung der bedrohten Tierarten ermöglichen (das Bsp. lässt sich ohne weiteres auf andere durch illegalen Handel bedrohte Tierarten ausweiten: Nashörner, Tiger, ...)?

Natürlich kann zunächst einmal der Einwand laut werden, ob man denn alles ökonomisch betrachten muss. Nicht nur. Aber auch gerade bei so "moralisch und ethisch" äußerst heiklen Themen schadet vielleicht ein Blick auf die Anreize und Wirkungen, die mit bestimmten Regelungen getroffen werden, nicht.

Forscher haben herausgefunden, dass Politiker nur zu 99,3% genetisch mit dem Menschen übereinstimmen. Damit dieser Unterschied im Laufe der Evolution nicht noch größer wird, fordern sie Politiker besser zu integrieren: "Sie sollten nicht mehr isoliert werden und durch Sicherheitsglas zu besichtigen sein." Denn noch zeigen sich erstaunliche Ähnlichkeiten zwischen Politikern und Menschen.

Politiker fühlen ebenfalls Schmerz und Trauer, aber auch Freude und können diese sogar - wie Menschen - mimisch und gestisch zum Ausdruck bringen. Einige Exemplare scheinen sogar in der Lage zu sein, ihre Gefühle verbal auszudrücken.

Wie stark sich bereits geringe Unterschiede in der genetischen Datenbank auswirken können, zeigt sich bspw. an den Unterschieden zwischen Menschen und Schimpansen, welche zu etwa 98,5% genetisch identisch sind. Bereits jetzt offenbaren sich nämlich in der sprachlichen Entwicklung erhebliche Unterschiede zwischen Politikern und Menschen. Das Sprachzentrum der Politiker hat sich merklich zurückentwickelt, weshalb sie sich für einen Großteil der Menschen nur noch selten klar und deutlich artikulieren können. Leere Worthülsen, ungebräuchliche Satzkonstruktionen, umständliche Umschreibungen und Verklausulierungen nehmen stark zu. Letzteres haben Politiker jedoch mit einer weiteren Spezies, den Juristen, gemein. Hier ist die genetische Übereinstimmung weitaus höher, da sie sich aus dem selben genetischen Pool rekrutieren.

Über unsere große Renovierungsaktion hatte ich ja schon berichtet. Damit man keinen dauerhaften schneeflash bekommt und sich wie in einem Krankenhauszimmer fühlt, sind ein paar Farbtupfer ganz sinnvoll. Farben kann man natürlich selbst mischen (lassen) oder man greift auf vordesignte Farbrezepte zurück. Z.B. von Tim Mälzer, der gerade schwer für Alpina am malern ist. Wir haben uns auf das Experiment eingelassen und haben uns für "Blaues Blut", "Purpur Pur" und "Cooles Petrol" entschieden. Nur ein schönes Rot fanden wir bei Tim nicht. Da haben wir uns bei der Konkurrenz Faust von Praktiker das schöne "Hot Red" besorgt.

Jeremias habe ich ganz kurz bei meinem wohl allerletzten Besuch des Honberg Sommers letztes Jahr kennengelernt. Er bloggt meist über Konzerte und Festivals und sonst. Kunstgedöns.

Nun ruft er auf Deutschland zu photographieren, genauer gesagt das "dreckige Deutschland – die schönsten Risse im Asphalt!" Es geht um "um all jene Orte, an denen der Tourist die Nase rümpft und der Unwissende kopfschüttelnd vorbei geht. Um jene Orte, die für euch aber trotzdem eure Stadt symbolisieren." Und da sind wir hier im Ruhrpott ja goldrichtig. Wer also mag kann dem Schwaben mal die Welt zeigen.

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Vom HandyTicket habe ich zwar schon länger gehört, aber v.a. aus vermeintlichen Kostengründen mich nicht weiter darum bemüht. Bei unserem letzten Besuch in Dresden überzeugte mich ausgerechnet mein Vater - ja manchmal sind die älteren Generationen doch fortschrittlicher. Durch die Möglichkeit sich bequem häufig genutzte Tickets per kostenfreier Rufnummer als kostenlose SMS zuschicken zu lassen (ja, doppelt kostenlos), war es dann auch für mich an der Zeit das System einmal auszuprobieren.

Im Zuge der Vernichtungen von Akten zur rechtsextremen Terrorgruppe NSU der Kölner Stasi-Zentrale des Bundesamtes für Verfassungsschutz hat Bundesinnenminister Friedrich noch einmal an Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger appelliert, endlich einen Gesetzesvorschlag zur Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung vorzulegen: "Es könne nicht sein, dass wir wegen der fehlenden Vorratsdatenspeicherung nicht auf wichtige Akten des Bundesverfassungsschutzes zugreifen können." Der Minister weiter: "Es gibt grundsätzlich Möglichkeiten, da die rechtsextremen Terroristen eng mit den Verfassungsschutzbehörden zusammenarbeiten würden. In vielen Fällen ist die Fahndung aber mangels Vorratsdatenspeicherung derzeit nicht Erfolg versprechend."

Würden die Akten dagegen bspw. auch dezentral beim Parlamentarischen Kontrollgremium auf Vorrat gespeichert, könnte man jederzeit auf wichtige Informationen in der terroristischen Verbrechensbekämpfung zurückgreifen. So sind wir darauf angewiesen, den Verfassungsschutz nachrichtendienstlich beobachten zu lassen, ohne jedoch auf die Erkenntnisse zurückgreifen zu können.

Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen hat vor anderthalb Jahren Computerspielabhängige für eine "Studie" zu "Computerspielen in Deutschland - Zwischen aktiver Freizeitgestaltung und Abhängigkeit" gesucht. Wir als "aktive Freizeitgestalter" haben uns auch bereit erklärt an der Studie als Interviewpartner teilzunehmen. Natürlich auch aus eigenem "Forschungsinteresse" wollten wir das begleiten. Wie sehr das KFN an den Meinungen von Computerspielern abseits der Computerspielsucht interessiert war/ist kann man wohl an der gerade eingetroffenen Absage ablesen:

Inzwischen haben wir die Rekrutierungsphase unserer Studie abgeschlossen. Leider konnten wir Sie zu einem Interview einladen.

Jawoll, die Erstrundenpaarung des DFB-Pokals vom letzten Jahr wird wiederholt. Da freue ich mich ja besonders drauf:

  1. Exil-Unioner
  2. aus Essen
  3. neues Stadion
  4. Revanche

Diesmal wird es hoffentlich anders ausgehen als beim letzten Mal, ich hoffe da auch auf den "Fluch" des neuen Stadions.

Die WDR 2 Arena höre ich eigentlich sehr gerne. Sie zeichnet sich u.a. durch eine Einbeziehung des Publikums und eine ausgewogene (aber nicht zu üppige) "Expertenrunde" aus. Gestern allerdings war dies anders. Zum Umweltgipfel in Rio war eigentlich nur der einschlägig bekannte Klimaskeptiker Fritz Vahrenholt geladen. Wohl eher als Alibigast war noch der WDR-Umweltredakteur Wilfried Bommert dabei.

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