Stiftung darktiger-test

Seit dem Upgrade auf Drupal 6 haben wir uns auch vom (re)Captcha-Modul für die Kommentare verabschiedet und (probeweise) das Mollom-Anti-Spam-Modul installiert. Bei bis zu 100 Nicht-Spam Kommentare pro Tag ist das ganze kostenlos, danach lohnt sich das Modul nur, falls man mit seiner Seite ordentlich Erlöse generiert, denn die Monatspauschalen haben es für rein privat betriebene Seiten ohne kommerzielle Absichten schon in sich.

Die Spam-Abwehr funktioniert aber einwandfrei. Geschätzte 99% der Spam-Kommentare werden als solche erkannt. Und - für mich nicht unwichtig - bis jetzt 100% der Nicht-Spam-Kommentare wurden auch korrekt durchgelassen. Beim kostenlosen Account kommt es lediglich zu Aussetzern, wenn der Mollom-Server mal nicht erreichbar ist. Das hält sich aber sehr in Grenzen.

Über unsere große Renovierungsaktion hatte ich ja schon berichtet. Damit man keinen dauerhaften schneeflash bekommt und sich wie in einem Krankenhauszimmer fühlt, sind ein paar Farbtupfer ganz sinnvoll. Farben kann man natürlich selbst mischen (lassen) oder man greift auf vordesignte Farbrezepte zurück. Z.B. von Tim Mälzer, der gerade schwer für Alpina am malern ist. Wir haben uns auf das Experiment eingelassen und haben uns für "Blaues Blut", "Purpur Pur" und "Cooles Petrol" entschieden. Nur ein schönes Rot fanden wir bei Tim nicht. Da haben wir uns bei der Konkurrenz Faust von Praktiker das schöne "Hot Red" besorgt.

Frühlingsanfang, Sommerzeit, sommerliche Temperaturen. Zeit die Eismaschine einzuweihen, die wir mit unserer Saftpresse erhalten hatten. Leckeres Macadamianusseis, frei nach Küchenlatein gezaubert. Wenn jetzt jemand auf irgendwelche Reste spekuliert, sorry, alles weggeschlabbert.

Macadamianusseis

Eine Saftpresse stand eigentlich schon lange auf dem Plan. Nur wollte ich keine reine Zentrifuge haben, sondern es sollte auch gleich eine Zitruspresse mit dabei sein. Und daran scheiterte es eigentlich immer. Entweder oder, hieß es immer, nie und. Bis Lüttich. Dort legten wir einen ungeplanten Shopping-Stopp im Galeria Kaufhof Inno ein (so ein Kaufhaus gibts ja Hierzulande nicht).

Und dort sah ich sie, die Magimix Le Duo Plus XL, ein Entsafter mit SmoothieMix und Zitruspresse. Alles in einem Gerät. Nur auf den Preis durfte man nicht schauen: ab 250 €. Aber ich war zumindest froh, dass es solche Geräte gibt. Und wenn man bedenkt, das hochwertige Markenentsafter von anderen Herstellern auch mal gerne an die 200 € heranreichen und manche auch über 300 € kosten - aber ohne Smoothiefunktion und Zitruspresse auskommen - bewegt man sich zwar in der gehobenen, aber vergleichbaren Preisliga.

Letzter Urlaubstag und wir verabschieden uns aus Brüssel in Richtung Heimat. Allerdings nicht ohne einen kurzen Abstecher nach Waterloo zu machen, das liegt ja quasi um die Ecke. Hier fand die berühmte Schlacht statt, in der Napoleon 1815 gegen die Briten und Preußen sein Waterloo erlebte.

Den ganzen Quatsch mit Battlefield Tour, ein Paar Filmchen und Wachsfigurenkabinett wollten wir dabei gar nicht mitmachen. Nur mal kurz auf den Hügel rauf und einen kleinen Blick über die (Schlacht-)Felder werfen. Zumal das Wetter heute wieder nichts zu wünschen übrig ließ.

Heute (Mittwoch) starteten wir am Grote Markt mit einem Frühstück. Schließlich war heute Sightseeing angesagt. Natürlich gab es Brüsseler Waffeln, wahlweise mit frischen Erdbeeren oder mit Schokolade und Sahne. Passend dazu trinkt man und frau natürlich ein Fraise und ein Chocolat, diese typischen aromatisiertem Lambic-Biere. V.a. das Chocolat ist etwas ungewöhnlich, wir vermuteten eigentlich ein malziges Bier, wie etwa Leffe bruin, als Grundlage und ähnlich den Frucht-Lambics ein recht süßes Bier. Die Schokolade kam aber sehr herb daher und man hatte den Eindruck, dass eher ein Troubadour als Grundlage genutzt wurde. Somit hatten wir ein dunkles mildes Bier mit Schokoaroma und leichter Fruchtsäure von Banane. War aber trotzdem lecker - nach kurzer Eingewöhnungszeit.

Frisch gestärkt ging es dann daran Brüssel "richtig" zu erkunden. Brüssel bietet einige schöne Städteführungen zu Fuß an. Z.B. den Europe Walk, den wir z.T. am Montag nutzten, den Art Nouveau Trail oder den Comic Strip Walk, den wir uns heute vornahmen. Dieser umkreist quasi den Stadtkern und tangiert zweimal den Grote Markt - ideal also um Brüssel zu erkunden.

Der heutige (dienstägliche) Morgen überraschte uns mit einem kleinen, aber sehr heftigen Wolkenbruch. Die Straßen und unser Hotel wurden überschwemmt. Ein optisch schön anzuschauender 4 Sterne Wasserfall ergoss sich über die 4 Sterne Treppe und neben dem 4 Sterne Aufzug vom Eingang zur Rezeption. Wir und die übrigen Gäste standen natürlich dem Hotelpersonal bei ihren Bemühungen den Rheinfall Schaffhausen les Bruxelles Einhalt zu gebieten Spalier und filmten als gut trainierte Bild-Leserreporter mit.

 

Heute (Montag) ging es raus nach Heysel zum Atomium. Das Atomium ist ein begehbares Eisenatom, welches zur Expo in Brüssel 1958 erbaut wurde. Zunächst geht es hoch in die oberste Kugel, von der man (bei gutem Wetter) einen phantastischen Blick über Brüssel hat. Danach folgt eine Dauerausstellung zur Expo 58. Des weiteren gibt es noch wechselnde Sonderausstellungen. Bei uns war dies die be.Welcome, wo es um Migration in Belgien ging.

Insgesamt waren wir vom Atomium nicht so begeistert. Die Aussicht ist zwar toll, rechtfertigt aber nicht die 11 Euro Eintritt. Die Dauerausstellung war ganz nett, aber im Grunde nicht viel mehr als ein paar Photos und Modelle zur Expo 58. Die Sonderausstellung zur Einwanderung in Belgien war für uns natürlich völlig uninteressant.

Heute (Sonntag) ging es nun in die belgische und europäische Hauptstadt. Im Gegensatz zu Antwerpen und Brügge ist es hier nahezu angenehm leer. Man wird nicht totgetrampelt. In den Parlamentsferien der Europapolitiker, also wenn Silvana Koch-Mehrin auch mal offiziell nicht arbeiten muss, dann ist Brüssel richtig ruhig und man bekommt auch gute Schuppen zu Sonderpreisen.

Wir haben uns da mal einen 4 Sterne Bunker gegönnt und thronen jetzt im 26. Stock über Brüssel. Brutto kostet das 280 Euro, mit ein bisschen Rabatt sind wir auf netto 55 Euro gekommen. Beim Suchen hatten wir auch einen 800 Euro Palast in die engere Wahl gezogen, der uns dann für gut 80 Euro empfohlen wurde, in den Kritiken wurde sich aber über die Parkmöglichkeiten beschwert. Das war für uns ein Ausschlusskriterium, obwohl es da sicherlich auch ein Parkhaus in der Nähe gegeben hätte. Nächstes Mal.

Nachdem wir uns gestern bereits dem Nationalgericht Bier zugewandt haben, ging es heute (Samstag) mit Fritten weiter. Natürlich gibt es auch hierfür ein Museum, das friet museum. Hier erfährt man alles von der Kultivierung der Kartoffel in Südamerika, über ihren Weg nach Europa bis hin in die Friteuse. Natürlich – darauf legen die Belgier wert – wird die Pommes hier doppelt fritiert. Zunächst 6 bis 8 Min. bei 140° C und danach nochmal 2 bis 4 Min. bei 170° C.

Inhalt abgleichen