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Wir freuen uns, dass Sie auf die Website von Tanja Adamus und Maik Hetmank gefunden haben.

Sie finden unter Horch und Guck Rezensionen zu Konzerten, CD's, Kinofilmen, Computerspielen und allem Medialem, was uns sonst noch unter die Finger kommt.

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Ach ja, eine Linksammlung haben wir natürlich auch...

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Seit einiger Zeit kommt bei der Glücksspielwerbung immer so ein toller Warnhinweis: "Glücksspiel kann süchtig machen! Mehr Informationen zur Glücksspielsucht unter www.ihr-glücksspielanbieter.de" Kann mir mal einer verraten, was der Müll soll? Warum wird da nicht gleich eine zentrale Stelle angegeben?

Gerade sehe ich eine interessante Frage, die Lars Fischer nebenan bei den WISSENSlogs stellt. Diesen Aspekt habe ich noch gar nicht betrachtet, finde ich aber sehr spannend und will versuchen aufzuklären.

Um was geht es eigentlich:

Allerorten heißt es ja, die Sperren würden dazu beitragen „den Markt für Kinderpornographie auszutrocknen“ (Guttenberg), bzw. der „kommerzielle Massenmarkt“ werde „entscheidend gestört“, wenn die Seiten vom Netz verschwinden (Familienministerium).

Diese Argumentation funktioniert im Verlagswesen seltsamerweise genau andersherum: Dort beschweren sich Verleger und Journalisten permanent, dass die im Internet verfügbaren Inhalte ihr Geschäftsmodell kaputtmachen, weil keiner mehr für Zeitungen bezahlen will. Jeder, der beruflich Texte produziert, wünscht sich im Grunde nichts sehnlicher als dass die ganze Online-Kostenloskultur möglichst schnell wieder verschwindet (d.h. genau das, was jetzt mit der Online-Kinderpornographie passiert). Weil man – grob gesagt – wegen der ganzen Internetseiten mit dem Produkt kein Geld mehr verdienen kann.

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... und zwar in Düsseldorf (entdeckt am 19.04.2009 bei der Rückfahrt vom Spiel Fortuna D'dorf vs. Union Berlin):

Am heutigen Montag jährt sich zum zehnten Mal der Tag, an dem in der amerikanischen Kleinstadt Littleton zwei Schüler Amok liefen. Seitdem taucht dieses schreckliche Ereignisse in nahezu jeder Diskussion um Computerspiele und Gewalt wieder auf, wird mechanisch durchgekaut und gebetsmühlenartig Vermutungen als Gewissheiten verbreitet.

Zum letzten Mal (zumindest für uns) ging es diese Saison ins Fußballstadion. Diesmal in das "Erwin-Mausoleum" zur Fortuna aus Düsseldorf. Vor Drittliga-Rekordkulisse von 27.375* Zuschauern (darunter rund 3.000 mitgereiste Unioner) sahen wir ein eher mittelprächtiges Spitzenspiel, welches der Tabellenführer Union knapp, aber insgesamt verdient mit 1:0 gegen den nunmehr vierten Düsseldorf gewann. Beim Tor durch Benyamina hatte ich zufällig gerade die Knipse an, dass kann man nun in der Photostrecke bestaunen.

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Über die Netzzensur und den plötzlichen Aktionismus der Bundesfamilienministerin wurde ja bereits viel geschrieben und die Kritikliste ist lang (siehe unten). Nun fragt man sich, woher dieser plötzliche Aktionismus herrührt? Schließlich ist das Problem Kinderpornographie nicht neu - und ja, es ist natürlich ein Problem. Und hieran zeigt sich auch, dass es Frau von der Laien Leyen nicht um das Problem selber geht, sondern nur um ihr politisches Überleben. Würde ihr etwas an dem Problem der Kinderpornographie liegen, dann hätte sie es wohl kaum über drei Jahre in der Schublade verstauben lassen. Nur leider (zum Glück?) ist ihre Regierungszeit demnächst erstmal vorbei und es steht die Wiederwahl an. Was steht aber in der Regierungsbilanz von Frau von der Leyen? Nichts! Nun hatte sich auch noch ihr Geburtenaufschwungsprogramm in Luft aufgelöst, leider ließen sich die Statistiken nicht bis zur Wahl fälschen. Also müssen andere Statistiken gefälscht werden und ein etwas her, was sich noch schnell als Erfolg verkaufen lässt.

Es ist schon beeindruckend mit welcher Geschwindigkeit die Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner bzw. die CSU bei der Frage der Gentechnik umschwingt. Nicht dass ich ein Verbot für Genmais oder Gen-Patente nicht unterstütze - nur kommt mir der plötzliche Aktionismus aus Bayern etwas merkwürdig vor.

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