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One battle after another

Pat Calohoun war einst Mitglied der linksextremen Terrorgruppe "French 75". Stets an seiner Seite: Perfidia Beverly Hills, mit der ihn nicht nur der politische Kampf verbindet, sondern auch eine Liebesbeziehung. Nach einem misslungenen Banküberfall wird Perfidia gezwungen, ihre Mitkämpfer*innen zu verraten, Pat kann jedoch mit der gemeinsamen Tochter fliehen und sechzehn Jahre lang untertauchen. Doch dann landen er und "Willa", wie er seine Tochter mittlerweile nennt, wieder auf der Abschussliste von Colonel Lockjaw, der einst ein prägendes Erlebnis mit Perfidia hatte und von dieser nahezu besessen war. Nun befürchtet er, dass Willa seine Tochter sein könnte, was seinen Bemühungen in den rassistischen "Christmas Adventures Club" aufgenommen zu werden, entgegen stehen würde. Also muss Willa verschwinden. Pat reaktiviert alte und neue Kontakte, um seine Tochter zu retten...

Wir hatten den Film im Open-Air-Kino gesehen, wobei uns das regnerische Wetter leider den Genuss etwas durchnässt hat. Insgesamt hat mir der Film aber sehr gut gefallen - die Story ist spannend und ein wenig skurril. Teilweise hat der Film für mich Züge eines Tarantino-Movies - wer das kennt und mag, weiß, was ich meine. Wer darauf nicht steht, wird vermutlich auch diesen Film nicht mögen. Abgesehen davon ist er einfach großartig besetzt, mein persönliches Highlight war Sean Penn als Lockjaw.

5
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Lara Große "His monstrous heart"

Prinzessin Andromeda soll ihre Heimat Tessalien vor dem machthungrigen Imperium von Laurentia durch eine politische Heirat bewahren. Doch der Imperator erfährt von den Plänen und schickt seine mächtigste Waffe, das gefürchtete Seeungeheuer, um die Stadt dem Erdboden gleich zu machen. Das göttliche Orakel behauptet, dass nur Andromedas Opfer die Stadt retten kann und so wird sie an einem Felsen im Meer angekettet. Doch zu ihrer großen Überraschung verschont das Ungeheuer sie und nimmt sie stattdessen als Geisel. Denn hinter dem monströsen Wesen verbirgt sich General Ketos, dem ein magischer Armreif die Verwandlungen ermöglicht und der vom Imperator zu diesen gezwungen wird. Adromeda erhofft sich von der Geiselnahme eine Chance ihre Heimat zu retten, denn offenbar hat der General irgendetwas mit ihr vor. Und während beide ihre Pläne verfolgen, ohne dem jeweils anderen davon zu verraten, passiert, was nicht hätte passieren sollen - sie fangen an Gefühle füreinander zu entwickeln...

Mir hat das Setting und die Grundidee sehr gut gefallen. Inspririert ist beides meiner Meinung nach von griechisch-römischer Historie und Mythologie und das verbindet die Autorin zu einer gut durchdachten Welt. Die Geschichte wird jeweils abwechselnd pro Kapitel aus der Sicht von Andromeda und Ketos erzählt, was die Handlung deutlich perspektivenreicher macht. Die Liebesgeschichte hat mich leider nicht überzeugt und ich fand sie auch erzählerisch nicht gut hergeleitet, da schien mir zuvieles widersprüchlich. Das Ende ist ein ziemlich fieser Cliffhanger, so dass ich auf jeden Fall in Band zwei weiterlesen werde. 

3
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Yvy Kazi "A soul untamed"

Hazel Bird ist mehr denn je entschlossen, den Fluch der Sirenen zu brechen, um ihre Zukunftswünsche nach einer Familie wahr werden zu lassen. Und bald kommt sie mehr und mehr Hinweisen auf die Spur, die anzeigen, dass dies tatsächlich möglich sein könnte. Doch ihre Gegner sind nicht untätig und trotz der Unterstützung durch JJ, der insgeheim auf ihrer Seite steht, wird es mehr als gefährlich für Hazel und ihre Verbündeten. Eine große Enthüllung soll schließlich den Erfolg bringen, aber das hätte weitreichende Folgen für die gesamte arkane Gesellschaft und wird sicher nicht bei allen auf Begeisterung stoßen...

Dies ist der vierte und (vorerst?) letzte Band der Reihe und er erzählt die Geschichte von Hazel und Taro zu Ende. Ich halte auch diesen für gute Urban Fantasy, allerdings ist er mir, wie die gesamte Reihe, weiterhin etwas zu cosy, um mich wirklich vollends zu begeistern. Ob ich weiterlesen würde, wenn es Fortsetzungen gäbe, würde ich daher aktuell anzweifeln.

3
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Anne Lück "Jewel & Blade - Die Hüter von Camelot"

Harper und ihre Freund*innen befinden sich auf der Flucht vor Morgana und dem Artus-Erben Cain, die immer mehr Macht an sich reißen. Am schlimmsten für Harper ist jedoch der Verrat von Lark, der sich als Erbe Merlins herausgestellt hat und nun auf der gegnerischen Seite steht. Während immer mehr Wächter-Familien Cain als ihren neuen König anerkennen und sich ihm zumindest nicht in den Weg stellen wollen, sucht Harper weiter nach einer Möglichkeit, Morgana aufzuhalten. Diese wiederum will neben Excalibur noch einen weiteren mythischen Gegenstand finden - den heiligen Gral, denn mit diesem würde Cain unsterblich werden können. Harper und ihren Verbündeten ist klar, dass sie alles tun müssen, um das zu verhindern. Und dann bekommen sie plötzlich Hilfe von einer Seite, mit der sie nicht mehr gerechnet hatten...

Auch der zweite Band der Reihe hat mir gut gefallen - die Welt ist wirklich gut konstruiert und sehr durchdacht. Es hat meiner Meinung nach nur wieder zu lange gedauert, bis die Handlung so richtig in Schwung gekommen ist. Dann passierte aber ein Ereignis nach dem nächsten - was dann Spaß machte zu lesen und ab hier habe ich das Buch nahezu in einem Rutsch durchgelesen. Ich mag auch, dass die Geschichte damit zu Ende ist - sie ist auserzählt, es passt alles am Ende und damit konnte zumindest ich das Buch zufrieden zur Seite legen.

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Stefanie Hasse "My darkest revenge"

Alexis de Silvers ist auf einem Rachefeldzug. Vor Jahren starben ihre Eltern in einem Feuer, ihre jüngere Schwester wurde entführt und Alexis kam in die Obhut eines dubiosen Vormunds. Verantwortlich für all das: die Grays - Menschen, die durch einen Seelenhandel unsterblich wurden. Nachdem es ihr gelungen ist, ihrem Vormund zu entkommen, setzt Alexis die Jagd ihres Vaters auf die Unsterblichen fort, um ihre Schwester zu finden. Eines Tages schnappt ihr der arrogante Corin ihre Zielperson vor der Nase weg. Nach anfänglichem Misstrauen beschließen die beiden zusammenzuarbeiten, denn Corin jagt die Grays zwar aus anderen Gründen, doch der Daimon ist ein hilfreicher Verbündeter für Alexis. Die Frage ist nur, ob sie ihm wirklich vertrauen kann, denn es scheint da so einiges zu geben, dass ihr neuer Gefährte ihr nicht verrät...

Bei dem Buch handelt es sich um spannende Urban-Fantasy für junge Erwachsene. Mir hat die Welt gut gefallen, die durchdacht aber nicht zu komplex ist. Alexis ist eine starke weibliche Hauptfigur und hat mit Corin ein Gegenüber, das gegen sie bestehen kann. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden hätte ich nicht gebraucht und auf Seelengefährten reagiere ich ja grundsätzlich allergisch. Das Ende hat einen wirklich spannenden Twist und damit einen Cliffhanger, der Lust auf die Fortsetzung macht.

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Stefanie Lasthaus "Der Onyxpalast - Wo die Toten tanzen"

Gwen Clarke steht vor einem riesigen Problem: Nicht nur, dass ihr Bruder gestorben ist und ihre Mutter sich in ihrer Trauer immer mehr zurückzieht. Auf der Beerdigung von Vander spricht sie ein mysteriöser Mann an und bedroht sie und ihre Familie. Offenbar hat ihr Vater, der sich sonstwo herumtreibt, hohe Schulden und die soll Gwen nun zurückzahlen. In ihrer Verzweiflung greift sie nach dem letzten Strohhalm, der ihr bleibt: Angeblich gibt es in Cardiff einen Zugang zur Welt der Toten und damit die Möglichkeit, ihren Bruder wieder ins Leben zurückzuholen. Ihre anfängliche Skepsis muss sie schnell ablegen, als sich dies als wahr herausstellt und Gwen sich im Onyxpalast der walisischen Totenwelt wiederfindet. Hier darf niemand erfahren, dass sie noch lebt, denn dann wären ihre Chancen dahin Vander zu finden. Doch ausgerechnet der Totengott selbst, Aran, scheint Interesse an ihr gefunden zu haben und widmet Gwen mehr Aufmerksamkeit als ihr lieb ist...

Das Buch ist ein guter Urban-Fantasy-Roman mit einer interessanten Parallelwelt. Ich hatte bisher wenig von walisischer Mythologie gehört, daher war das mal eine Abwechslung. Wobei in der Totenwelt auch Elemente anderer Kulturen auftauchen, was mir aber ebenfalls gefallen hat. Das Buch endet mit einem wirklich fiesen Cliffhanger, so dass ich gespannt auf die Fortsetzungen bin.

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Katie Kento "Missing page"

Krimi-Schriftsteller Richard Giffard hat sechs junge Nachwuchsautor*innen zu einem Workshop auf seinem Landsitz in Schottland eingeladen. Sie sollen von ihm Tipps und Tricks erfahren, um ihre Fähigkeiten zu verbessern. Doch direkt zu Beginn lässt der alte Mann eine Bombe platzen: Er will das beste Talent mit seinem Erbe belohnen und das ist neben dem Landsitz auch einiges an Geldwerten. Bald danach beginnen rätselhafte Ereignisse: eine unbekannte Frau spukt durch den Landsitz, das Gepäck der Nachwuchsautor*innen wird durchwühlt, Dinge verschwinden und ein rätselhafter Einbruch findet statt. Dann verschwindet Mr. Giffard, um kurze Zeit später von den Jugendlichen tot im See aufgefunden zu werden Die sechs beschließen, herauszufinden was passiert ist und beginnen ein komplexes Puzzle aus Hinweisen zusammenzusetzen. Dabei spielen nicht alle von ihnen ganz ehrlich - zum Beispiel Antonia Roth, die eigentlich nur an dem Workshop teilnimmt, um etwas zurückzubekommen, was einst ihrer verstorbenen Mutter gehörte, und die sich nach wirren Träumen und Schlafwandeln selbst nicht mehr vertrauen mag...

Das Buch ist ein sehr gut gelungener und spannender YA-Krimi. Als Leser*in kann man der Spurensuche in dem abgelegenen Landsitz folgen und selbst miträtseln, wer es denn nun gewesen ist. Zusätzlich zur Spannung trägt auch bei, dass man niemandem, nicht einmal Antonia als Ich-Erzählerin, trauen kann und daher so manchen Plottwist aushalten muss. Die Auflösung kam für mich überraschend, war aber logisch. Krimifans dürften ihren Spaß an dem Buch haben.

4
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Sue Lynn Tan "Das Herz des Sonnenkriegers"

Xingyin und ihre Mutter versuchen ein friedliches Leben auf dem Mond zu führen. Doch es gibt Mächte, die ihnen dieses nicht zu gönnen scheinen. Der ehemalige Berater Wu hat sich zum zweiten General des Himmlischen Kaisers hochgearbeitet und intrigiert gegen die Mondgöttin. Sein Ziel ist dabei Zugriff auf den Lorbeerbaum und dessen Samen zu bekommen. Beim Kaiser, der Xingyin immer noch nicht vergeben hat, stoßen seine Versuche auf offene Ohren. Als dann der Mongöttin durch ein Versehen ein Fehler passiert, müssen Xingyin und ihre Mutter fliehen. Und das gerade, als Xingyin erfahren hat, dass ihr Vater noch lebt, allerdings schwer krank ist und das Elixier der Unsterblichkeit braucht. Verzweifelt sucht sie Verbündete und eine Möglichkeit sowohl ihre Mutter als auch ihren Vater zu retten, während Wu immer mächtiger wird und eine Armee erschafft, die kaum aufhaltbar scheint...

Das Buch ist, wie auch der erste Band der Duologie, sehr von fernöstlicher Mythologie, einem entsprechenden Erzählstil und auch Handlungen der Figuren geprägt. Es war recht spannend, aber manche Verhaltensweisen waren für mich nur schwer nachvollziehbar und die Hauptfigur daher auch nicht wirklich sympathisch. Ihr Hin-und-Her zwischen ihren beiden Love-Interests habe ich überhaupt nicht nachvollziehen können und es ging mir sogar, ehrlich gesagt, etwas auf die Nerven.

3
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Benjamin Cors "Aschesommer"

Ein neuer Fall für die Gruppe 4 um Jakob Krogh und Mila Weiss. Während die Stadt unter einer Hitzewelle ätzt, werden die Leichen eines Paläontologie-Professors und seiner Dokorandin in einem unterirdischen Kellergewölbe gefunden - sie sind erfroren. Eine mysteriöse Schrift an der Wand "Das Sterben hat begonnen" bringt die Ermittler*innen auf die Spur des Täters, der sich offenbar an der Erdgeschichte orientiert, in der es fünf Mal zur Auslöschung nahezu allen Lebens auf dem Planeten gekommen ist. Schnell ist auch ein Verdächtiger gefunden: Jan-Christian Bode, selbst Paläontologe und ein ebenso genialer wie eiskalter Mensch. Doch Bode sitzt in der geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Klinik und hat diese nicht verlassen. Hat er einen Handlager, der für ihn seine perfiden Plänen umsetzt? Die Gruppe 4 muss schnell sein und die weiteren geplanten Morde verhindern, doch ihr Gegner scheint ihnen stets einen Schritt voraus zu sein...

Mir hatte schon der erste Band aus der Reihe gut gefallen und auch bei diesem Buch handelt es sich um einen spannenden und klug konstruierten Thriller. Man kann beim Lesen gut mitraten - ich bin allerdings nicht auf die Lösung gekommen, hier hat der Autor geschickt falsche Spuren gelegt. Trotzdem fand ich den Plottwist am Ende überzeugend und bin auf Band drei der Reihe gespannt.

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Freida McFadden "Der Freund"

Sidney Shaw lebt in New York und ist Single - ungewollt, weshalb sie diesen Zustand unbedingt verändern möchte. Wie viele New Yorker*innen nutzt sie dazu eine Dating-App. Doch das letzte Date ist ein völliges Fiasko, der Mann entspricht überhaupt nicht seinem Online-Profil und wird auch nach aufdringlich. Ihre Freundin Bonnie, die zufällig vorbeikommt, kann gerade noch schlimmeres verhindern. Wenige Tage später ist Bonnie tot. Sidney ist entsetzt und will herausfinden, was passiert ist. Hat ihr missglücktes Date damit zu tun, der rätselhafte Hausmeister Randy oder Bonnies mysteriöser Freund, den niemand außer ihr gesehen hat? Während sie nach Bonnies Mörder sucht, lernt Sidney endlich einen Mann kennen, mit dem sie sich eine Beziehung vorstellen kann. Doch irgendetwas stimmt mit Tom nicht - und Sidney sollte besser schnell herausfinden, was das ist...

Ein typischer Thriller der Autorin: spannend und einfach zu lesen, eben ein guter Thriller-Snack für zwischendurch. Es hat mir Spaß gemacht, den typischen Plottwist am Ende zu versuchen zu erraten - und ich muss sagen, dieses Mal habe ich es sogar ein wenig vor der Auflösung herausgefunden. Ich fand diese Auflösung auch nicht unlogisch und bin daher damit durchaus zufrieden. Von daher eine Empfehlung für alle, die einen netten Thriller für zwischendurch suchen.

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