Vegetarisch

Es ist grad Bohnenzeit und bei der Händlerin des Vertrauens gab es junge, zarte  und frische Exemplare. Selbst gemacht habe ich die noch nie - das muss sich ändern. Gegen den "Standard" mit in Speck gewickelten grünen Bohnen habe ich zwar nichts einzuwenden, ich mag grüne Bohnen in Butter gedünstet allerdings viel lieber. Als Kontrast empfahl die Händlerin ein paar süße Kirschtomaten zu den grünen Bohnen zu geben. Eine hervorragender Tipp, da die Süße der Tomaten ein schöner Kontrast zu den grünen Bohnen darstellt und dem ganzen Gericht mehr Frische verleiht.

Hitzefrei gibt es in der Küche nicht. Aber was schnelles, leichtes geht immer. Wie z.B. eine sommerliche Gemüserolle. Die wird jetzt nach Italien verfrachtet und mit viel Basilikum zubereitet. Als Füllung nehme man ganz spartanisch zuckersüße Kirschtomaten, Spitzpaprika und Feldsalat. Mehr brauchts nicht.

Nachdem es vor ziemlich genau 2 Jahren einen getuneten Insalata Caprese gab, geht es nun wieder (fast) zurück zur Basis. Dieses Capprese unterscheidet sich nur durch die Auswahl der Zutaten vom bekannten Original.

Im gut sortierten Wochen- und/oder Bio-Markt tummeln sich seit einiger Zeit (wieder) bunte Tomatensorten, die geschmacklich sehr unterschiedlich (von mild über zitronig bis zuckersüß) sind. Auch beim Mozzarella gibt es unterschiedliche Sorten, am bekannstesten sind wohl kräftiger Büffel- und eher milder Mozzarella aus Kuhmilch. Und zu guter letzt sorgt Zitronenbasilikum für eine angenehm milde Säure um den süßen Tomaten und dem Mozzarella ein Gegengewicht zu geben.

Nussiger Rucola trifft süßes Möhrchen. Eine schöne Kombi, die von ihren Gegensätzen lebt. Unterstützt wird alles von würzigem Käse, wie einem Parmesan oder kräftigem Bergkäse.

Es gbt zum Abendbrot eigentlich nichts schöneres, wie ein geröstetes Vollkornbrot mit Rührei oder Pilzen oder beidem. Dazu noch Lauchzwiebeln sowie Paprika und der altmodische Klassiker wird noch etwas aufgepimpt.

Schmorgurken sind v.a. im Norden und Nordosten der Republik bekannt. Schmorgurken haben die Form einer Aubergine sind aber meist wesentlich größer und können auch mal ein gutes Kilo Gewicht mit sich bringen. Zum Schmoren eignen sich diese Kaventsmänner jedoch hervorragend. Die Variationen sind reichlich, recht häufig findet man Schmorgurken mit Hack. Wir machen eine frische vegetarische Variante mit einer Frischkäsesauce. Dazu reiche man natürlich Salzkartoffeln.

Nachdem ich Kilkenny-Jam geschenkt bekommen habe und von der doch positiv überrascht war konnte ich bei der Biersuppe, die Björn Freitag im wdr vorstellte natürlich nicht widerstehen.

Um es gleich vorweg zu sagen: Mein Favorit wird das nicht. Ich fand die Suppe sehr bitter und ich musste erst noch reichlich Salz und Zucker hinzugeben, so dass sie halbwegs essbar war. Danach hat man aber kaum noch etwas vom Bier geschmeckt. Vielleicht wäre doch ein milderes oder malzigeres Bier besser gewesen. Ich glaube aber nicht, dass ich mich noch einmal daran versuche.

Draußen wird es kälter, der Winter naht. Zeit für eine ordentliche Portion Kartoffelsuppe. Diese wird nicht püriert und mit Sahne zu einer Cremesuppe gestreckt. Reine Kartoffel, lediglich von ein paar Möhrchen unterstützt. Fast schon Kartoffelstampf, so dick muss die Suppe sein. Hinzu kommen reichlich Röstzweiebeln. Lecker. Gemischtköstler geben noch eine herzhafte Bockwurst dazu.

Zum Herbst - nicht nur zu Halloween - gehört der Kürbis. Der(Hokkaido-)Kürbis ist dabei vielseitig verwendbar und der Phantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt, da er gerne einen geschmacklichen Partner hat und braucht. Schärfe, asiatisch, nussig oder fruchtig fallen mir da spontan ein. Kürbissuppen haben wir auch schon einige gekocht - und noch nicht mal alle hier verbloggt. Hier noch mal eine fruchtige Variante mit Äpfeln. Wie schon bei der Küris-Mango-Suppe harmoniert die leichte fruchtsüße und -säure perfekt zum erdigen Kürbis. Etwas kerniges ergänzt das Kürbiskernöl und lässt die Aromen harmonisch miteinander spielen.

Auf der Suche nach kompletter Verwertung wird diesmal auch das Kerngehäuse des Kürbis zu einer Brühe ausgekocht, die den Kürbisgeschmack noch einmal etwas nach vorne bringt.

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