Vegetarisch

Wir hatten ja schon mal Smørrebrød mit roter Bete serviert. Das gilt es natürlich zu verfeinern. Wir kennen da auch kein Pardon falls Versuchskaninchen anwesend sind, die keine rote Bete mögen. Oder: Dann erst recht! Diese rote Bete hier wurde in mit Zimt und Anis parfümierten Portwein bissfest gegart. Durch das Karamell tritt der erdige Charakter der roten Bete dezent in den Hintergrund.

Ich liebe Senfgurken, aber nur die originialen aus dem Spreewald schmecken auch richtig gut. Noch besser sind jene "direkt vom Erzeuger". Das wird aber häufig schwer, denn nicht jeder Wochenmarkt bietet sowas an. Der Lüneburger Wochenmarkt ist da eine positive Ausnahme und jedesmal, wenn ich über den laufe, komme ich an den sauren und Senfgurken nicht vorbei. Der Hobbykoch denkt sich da natürlich: "Mensch, das kannst Du doch auch!" Und ja, es klappt und schmeckt. Ich habe hier drei Varianten ausprobiert: einmal Original, einmal ungeschält und einmal mit Curry.

Was schwarzes will Uwe ja bekanntlich für den letzten Monat seines Cookbook of Colors. Das ist natürlich für uns kein Problem, der Name verpflichtet ja schließlich.

Schön schwarz sind ja z.B. die Belugalinsen. Die bleiben beim Kochen schön bissfest und zerkochen nicht so schnell wie andere Linsen. Hinzu kommt ein leicht nussiger Geschmack. Für den Salat wird die Belugalinse säuerlich angemacht und auf einem Bett aus Feldsalat gebettet. Der Schmand dient diesmal sowohl als Geschmacksträger und sorgt desweiteren für eine schlotzige Konsistenz. Er wird scharf angemacht und würzt die Linsen kräftig nach.

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Ich weiß gar nicht, wo das herkommt, ich kenne das geröstete Brot mit gebratenem Sauerkraut nur von meinem Vater. Durch das Braten des Sauerkrauts verliert es einen Großteil seiner Säure. Ein rustikales Abendbrot wie bei Omma, was auch manche mögen werden, die kein Sauerkraut lieben.

Und da dieses leckere Brot in den schönsten Brauntönen schimmert, von hell bis dunkel ist es die passende Einreichung für den braunen November:

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Und als Butterbrot geht das doch auch durch, oder?

Butterbrot Event

Der Herbst ist angebrochen. Der Kürbis fällt vom Baum und der Federweißer wie von selbst in den Einkaufswagen. Zeit für einen Zwiebelkuchen. Aufgepeppt wird der mit Hokkaidokürbis, Apfel, Tomaten und Kürbiskernen.

Wegen der violett schimmernden roten Zwiebeln ist dies auch mein zweiter Beitrag für den lilalen September von Uwes Cookbook of Colors.

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Weil's so lecker war, gleich noch ein Smørrebrød: Würziger Rucola trifft die süße Kartoffel.

Nachtrag: Ach, und da war ich ja zwei Tage zu früh für Uwes orangenen Oktober. Das holen wir natürlich nach:

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Zu spät gesehen, aber immer noch passend: Smørrebrød=dänisches Butterbrot=passt:

Butterbrot Event

Während unseres Urlaubs in Kopenhagen haben wir die bekannten dänischen Butterbrote auch mal von der Nähe kennengelernt. Dabei ist das Smørrebrød nicht einfach nur ein schnödes Butterbrot, sondern ein reichhaltig, liebevoll und kreativ belegtes Butterbrot. Klar, dass wir das auch mal ausprobieren mussten. Hier meine erste Kreation: Frische rote Beete, Meerrettichfrischkäse und Spiegelei.

Es ist auch gleichzeitig mein Beitrag für den li-la-launigen September des Cookbook of Colors.

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Insalata Caprese

Wenn es draußen fast schon unerträglich warm wird, dann ist Zeit für erfrischende Salate. Tomaten-Mozzarella Salat steht bei mir da ganz oben. Ab und zu auch mal nur Mozzarella mit Basilikum und gutem Olivenöl. Wir haben den Insalata Caprese mal ein wenig aufgemotzt, mit Croûtons, Oregano, gerösteten Pinien- und Kürbiskernen und mit karamellisierten Tomaten.

Dies ist - nach längerer Pause - auch mein Beitrag für den roten August von Uwes Cookbook of Colors.

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Der Mai soll hellgrün sein - haben wir noch Mai? Ah, grad noch so. Wir haben ja diesen Monat unsere Liebe für Spargel (zurück)entdeckt. Und da der Mai quasi der Spargelmonat ist, kramen wir unseren gebratenen grünen Spargel noch mal aus. Ich kenne Spargel eigentlich gar nicht mit dieser holländischen Sauce (und kann die auch nicht, die ist mir jetzt schon zum zweiten Mal misslungen), sondern nur mit in Butter gebräunten Semmelbrösel. Da schmeißen wir jetzt noch ein paar Basilikumblätterchen rein, denn das harmoniert unheimlich gut mit dem nussigen Geschmack des grünen Spargels (sogar viel besser als zu weißen Spargel).

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