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Open SourceEs gab vor längerer Zeit bereits eine Petition gegen Softwarepatente bei der EU. Nun gibt es eine neue, die auf Unterstützung wartet. Der Vertrag von Lissabon hat die Möglichkeit einer "Europäischen Bürgerinitative" eröffnet. Ich habe bereits vor längerer Zeit schon mal über Softwarepatente referiert und will die wichtigsten Argumente dagegen hier noch einmal kurz anführen: Gleich vorweg: Ich will hier nicht in die Relevanzdiskussion um die Löschaktivitäten (u.a.) des MOGiS-Artikels bei der Wikipedia einsteigen (mehr dazu bei TP oder mit weiteren Verweisen und Beispielen bei Felix), sondern diesen nur als Anlass nehmen, eine häufig gestellte Frage bei Seminar- und Abschlussarbeiten zu beantworten: Sind Wikipedia-Artikel zitierfähig? Nun, man sieht zumindest einmal, worin viele das Problem bei der Zitation von Wikipedia (und Internetartikeln) generell sehen: Es kann nicht sichergestellt werden, dass der Artikel in Zukunft noch verfügbar sind. Häufig wurde "lediglich" angebracht, dass ein Artikel einfach verändert werden kann (und die Informationen nicht verlässlich sein müssen). Wogegen es allerdings - zu Recht - den Einwand gab, dass dieser "Vandalismus" i.d.R. in kürzester Zeit rückgängig gemacht wird (und wurde). Nichtsdestotrotz zeigt dies jedoch, dass man die Wikipedia wenigstens "richtig" zitieren sollte. Ob ich (oder man und frau) es will oder nicht, beim nächsten PC- oder Laptop-Kauf werde ich wohl wieder ein Windows dabei und mitbezahlt haben. So habe ich z.B. auch zwei Vista-Lizenzen /-Installationen rumfliegen. Naja, für ein bissel virtuelles Amoklaufen mit Killerspielen reicht das ja, aber dafür hätte ich auch noch irgendwo ein XP in der Ecke gehabt... Anscheinend sind die Lizenzbedingungen aber so formuliert, dass man den Müll zurückgeben und sich auszahlen lassen kann. Da steht nämlich: Auf Wubi, den Windows-Installer für Ubuntu-Linux habe ich ja schon mal hingewiesen. Bei teltarif gibt es jetzt eine alternative bebilderte Anleitung... Debian GNU/Linux 5.0 wurde am Valentinstag veröffentlicht und kommt mit einem verbesserten graphischem Installer daher.Die Features von Debian 5.0 aka "Lenny" und dazu ein kurzes Video gibt es jetzt bei Golem. Hier kann man u.a. sehen, wie einfach die Installation von statten geht. Einen Kurztest bietet auch heise open. Es ist ja immer zu begrüßen, wenn auch staatliche Stellen die Open Source Idee unterstützen und sogar nutzen wollen. Um so schöner ist es auch wenn die Idee nicht nur unterstützt, sondern aktiv umgesetzt wird: Die Behörden sollen "bald" auch Dokumente im Open Document Format lesen, empangen, senden und bearbeiten können. Bei Open Source Software darf ja per se schon mal jeder mitmachen bzw. ist die Kollaboration äußerst erwünscht. Dies muss nicht unbedingt bedeuten, dass man gleich Programmcode beisteuert, auch Bug-Reports, Supportanfragen und Wünsche über spezielle noch fehlende Features sind i.d.R. äußerst willkommen. Damit keiner mehr sagen kann, ein Linux zu installieren, wäre nur was für Nerds und Sezialisten, haben sich einige Ubuntu-Cracks an einem Windows-Installer gemacht. Damit lassen sich diverse Ubuntu-Versionen wie normale Windows-Programme (de)installieren. |
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