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Draußen ist es warm bis heiß, in der Bude auch. Und da soll man sich auf den Grand Prix konzentrieren? Außerdem muss sich die Frühschicht auch noch bis Mitternacht wach halten. Da hilft nur noch eine leckere Café-Eiscreme. Die schmeckt nicht nur schön nach Kaffee und ist nicht so süß sondern geht auch noch super einfach mit wenigen aber ausschließlich natürlichen Zutaten.
Weißen Spargel gibts in der Regel gekocht mit in gebräunter Butter aufgeschäumten Semmelbrösel oder mit Sauce Hollandaise. Aber was mit grünem Spargel geht, klappt auch mit weißem. Einfach mal ausprobieren. Der April ist rosarot. Behauptet zumindest Uwe bei seinem Cookbook of Colors. Gut, überredet. Wenigstens einfacher als der Februar. Rosa schreit natürlich nach einem frischem Sorbet. Das könnte man jetzt schnöde aus Himbeeren machen, mir fiel da aber wieder das Kriek-Sorbet aus unserem Brüsseler Gastspiel des letzten Urlaubs ein. Als Exil-Berliner schau icke da natürlich nicht in die belgische Hauptstadt, sondern in unsere und da gibt es ja die leckere Berliner Weiße mit Schuss. Die gibts wahlweise mit grünem (Waldmeister) oder rotem (Himbeer) Sirup (alles andere ist Touri-Nepp). Das ergibt eine schöne süß-säuerliche Kombination, herrlich für die sonnigen und heißen Tage.
Spargelzeit! In deutschen Landen reißt sich da meist alles um den weißen. Der grüne ist - nicht nur deswegen - billiger und dabei auch noch vielseitiger verwendbar: Gekocht, gebacken, für Salat (auch roh) oder eben gebraten. Und auch für Spargeleinsteiger geeignet, da er weniger Bitterstoffe hat und nicht so "spargelig" schmeckt. Ob als Beilage oder auf frisch aufgetoastetem Schwarzbrot, so schmeckt Spargel garantiert jedem.
Mein erstes Eierliköreis - noch mit der alten Philips-Eismaschine gemacht - habe ich vor etwa einem Jahr probiert. Das ist damals leider nichts geworden, d.h. es ist nicht fest geworden, geschmeckt hat es hervorragend. Das Problem an Eis mit Alkohol ist, dass es schlechter gefriert. Nun also der zweite Versuch mit meiner neuen Magimix-Eismaschine. Es war wieder unglaublich lecker und diesmal ist es auch fester geworden - wie Softeis.
Man glaubt es kaum, es gibt Bruschettagewürz im Laden zu kaufen. Dabei sollte da nur getrocknete Tomate, Basilikum, Oregano, Chili, Knoblauch und vielleicht noch Salz drin sein. Das kann man entweder frisch zubereiten oder mit getrockneten Zutaten auch auf Vorrat. Oder man streut die Einzelzutaten (gerne nach Belieben und Gutdünken) auf seine Tomatenbruschetta drauf.
Von meinen nicht himmelblauen Blue Curaçao Pralinen habe ich noch - Überraschung! - Blue Curaçao übrig. Beim hellblauen Februar-Contest von Uwe reichten Jim und George Schlumpeis ein. Super Idee, auch wenn ich es ganz anders gemacht habe. Blue Curaçao braucht Säure und Frische, finde ich. Also habe ich ein Vanilleeis mit Joghurt und Minze variiert. Für die Farbe sollte dann der Blue Curaçao sorgen - der nebenbei natürlich auch noch ein wenig zum Aroma beitragen sollte. Das mit der Farbe hat mal wieder nicht so hingehauen, aber geschmeckt hat es trotzdem - richtig gut!
Back to the roots! Gute alte Küche, das machen wir öfters als man denkt und auch sehr gerne. Wir schauen dabei jedoch auf die Qualität. Für ein Wiener Schnitzel kommt uns kein Schweineschnitzel unter die Panade. Ein Kalb ist quasi für das Wiener Schnitzel geboren worden - alles andere ist ja auch nur "Wiener Art". Das Kalbsschnitzel lässt man sich vom Metzger des Vertrauens frisch und dünn aufschneiden. Dann spart man sich auch das Malträtieren mit dem Plätteisen. Gute Qualität hat das nicht nötig. Auch durch kleinere Variationen kann man die gute alte Küche aufwerten. Wir haben - nicht wie König Johann, der geschlagene Sahne verwendet - steif geschlagenes Eiweiß unter das Eigelb gehoben. Das ergibt eine schöne fluffig-saftige Panade. Die dickere Panade schützt auch das zarte Kalb und kann so schonend zubereitet werden.
Bei der Vorstellung unserer Saftpresse habe ich unseren Lieblings-3-of-5-a-Day-Saft ja schon kurz vorgestellt. Natürlich hängt vieles von der Qualität aber auch von der Sorte der Früchte ab. Wir bevorzugen Äpfel, die leicht säuerlich sind, wie etwa Granny, Boskop oder Braeburn. Und für den Abgang muss natürlich noch Ingwer ran. Die Küchenhilfe mag es lieber in homöopathischen Dosen, meinereiner muss da schon ein Kratzen im Hals spüren. Die Abwehrkräfte wollen schließlich stimuliert werden. |
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