Und noch eine leckere Resteverwertung für übriggebliebenes Eiweiß.

Wenn man mal ein bissel Eiweiß übrig hat, weil in irgendeinem Rezept mal wieder nur Eigelb hineinkommt, dann bietet sich ein leckeres Baiser an. Denn Wegschmeißen ist doch viel zu schade. Beim Walnuss-"Baiser" darf man allerdings nicht enttäuscht sein, wenn das Baiser nur Fladenform annimmt, da die sehr öligen Walnüsse das Eischnee wieder zusammenfallen lassen. Lecker sind sie aber trotzdem.

Sau leckeres "Reste-Essen" der armen Leute vom Hamburger Hafen, hier allerdings in einer feineren Variante aufgepeppt.

Auf diese Pralinen bin ich bei der Recherche nach einem "Dessert" für unser Halloween-Menü gestoßen. Der Kürbis schmeckt zwar nicht durch und dient wohl hauptsächlich dem cremigen Schmelz der Praline. Dafür gibt es ein schönes Spiel des Ingwers mit der dunklen Schokolade und der Variationslust des "Toppings" sind eigentlich keine Grenzen gesetzt.

 

Die Idee haben wir von Malte, der das Ganze zu Tagliatelle mit grünem Pesto servierte. Wir haben das ganz klassisch wie Backcamembert mit Preiselbeeren genossen. Aber auch als Topping zu knackigen grünen Salaten kann man sich die Wiener Fetawürfelchen gut vorstellen.

Eigentlich sind wir überhaupt keine Freunde des Käses von der Ziege. Wir sind jetzt in kürzester Zeit gleich zwei Mal vom Gegenteil überzeugt worden. Zum Einen bekamen wir von Nicole die Variante mit Weintrauben und zum Anderen von Petra das Honigtopping vorgesetzt. Durch die Süße der Trauben oder des Honigs wird der strenge Geschmack des Ziegenkäses dezent in den Hintergrund gedrängt. Wir haben die beiden Variationen einmal als Inspiration genutzt und frei Gedächtnis nachgemacht...

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