Zum fünften mal bittet foodwatch / abgespeist.de zur Abstimmung. Diesmal gibt es einen Preis für die dreisteste Werbemasche bei Kinderprodukten zu vergeben:

Bundesforderungsministerin Ilse Aigner fordert bzgl. Bio-Eier-Skandal: "Die zuständigen Kontrollbehörden der Bundesländer müssen diese Gesetze auch überwachen, und zwar nicht nur vom Schreibtisch aus."

Bündnisgrüne Renate Künast hat sich heute im Morgenmagazin schon mal ein paar Gedanken gemacht: "Aber sie zählen die Tiere nicht wirklich durch. Wir müssen einen Weg finden zu zählen." In etwa so: "Achtung! Zur großen Hühnerzählung durch Frau Künast stillgestanden." "Eins, zwei, drei, ..., 2.999, 3.000. Vollzählig!" "Rührt Euch! Weiterpicken."

Rainer Wendt von der DPolG ist da schon weiter. Er würde per Google Street View oder Google Earth zählen lassen.

Same procedure as every year: Überall schallt es schon wieder "Köln Helau", aber Gottseidank gibt es auch dieses Jahr wieder alternativen Karneval im wdr:

  • Donnerstag, 07.02.2013, 22:00 Uhr: Stunksitzung 2013 aus Köln (Best of)
  • Donnerstag, 07.02.2013, 23:30 Uhr: Pink Punk Pantheon 2013 aus Bonn
  • Samstag, 09.02.2013,  23:10 Uhr: Der Geierabend 2013 (Ruhrpott-Karneval)
  • Sonntag, 10.02.2013, 00:40 Uhr: die lange Stunksitzung 2013 (in der Nacht vom Samstag auf Sonntag)

Die Fronten um das "wie" der Energiewende / des Ausbaus der erneuerbaren Energien sind verhärtet. Auf der einen Seite die Verfechter des EEG, auf der anderen Seite die Befürworter eines Quotenmodells. Recht haben wohl beide Seiten. Wie? Der Versuch einer "Versöhnung".

Grob zusammengefasst wirft die ISNM (& Co.) dem EEG vor die Energiewende zu ineffizient hohen Kosten zu gefährden (Dorn im Auge sind v.a. die hohen Subventionen für die Solarenergie). Die EEG-Befürworter hingegen beklagen, dass das Quotenmodell zur Zeit noch unrentable erneuerbare Energieträger (wie eben die Photovoltaik) auf Dauer vom Markt fernhalten und die Oligopolstruktur auf dem Energiemarkt weiter festigen würde. Die unterschiedlichen Auffassungen liegen jedoch anscheinend hauptsächlich in einer unterschiedlichen Annahme über den Verlauf der (Vermeidungs-)Grenzkosten. (Die Argumente der INSM finden sich hier, hier oder da, jene der EEG-Befürworter z.B. hier und dort.)

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Schwarz. Herausforderung? Pah! Für darktigers doch ein Kinderspiel. Da freu' ich mir doch schon das ganze Jahr drauf. Unsere schwarzen Glück Auf Pommes sind doch wie geschaffen für den Abschluss dieses Events.

Die blauen bzw. violetten Kartoffeln sorgen hier für die dunkle Farbe. Während diese Kartoffeln beim Kochen ihre bläulich-violette behalten, verdunkelt sie sich beim Braten bis ins schwarze hinein. Das nehmen wir uns zu Hilfe um diese schwarzen Pommes herauszubekommen. Aber Pommes ist nicht gleich Pommes. Erst das doppelte Frittieren macht Pommes richtig gut: außen knusprig, innen saftig.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Ruhr-Revier trinkt Stauder Bier! Und das schon in der sechsten Generation. Traute Bonnichsen porträtiert für das wdr Fernsehen (heute, 30.11.2012 um 20:15 Uhr) die kleine und bis heute unabhängige Privatbrauerei aus Essen-Altenessen. Das ganze genießt man am besten mit einem kühlen Stauder-Pils (die Sammelkronkorken können gerne bei mir entsorgt werden).

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Partner werden sich ja bekanntlich im Laufe der Zeit immer ähnlicher. Dass das bei uns aber so schnell und v.a. eindeutig geht:

Eine alternative Erklärung wäre natürlich, dass das Team vom BahnCard-Service mein Photo wiedergefunden hat.

Ja, ich geb's zu, ich bin Schuld am Untergang der DDR. Ich habe immer Westradio gehört:


"Wer hat denn da schon wieder DDR Radio eingestellt?"

Im Zuge der versuchten Aufklärung der NSU-Terrorzelle und der Verstrickungen sowie Verfehlungen der braun durchsetzten Geheimdienste kann man ja eigentlich nur zu dem Schluss kommen, dass nur eine Auflösung dieser rechtsfreien Gebilde diesen "Abgrund von Landesverrat" (Adenauer) im Keim ersticken kann.

Einen neuerlichen Beweis für die Überflüssigkeit der Geheimdienste hat der Ex-Vizechef des Bundesverfassungsschutzes gebracht: Die NSU konnte nicht aufgedeckt werden, da keine Bekennerschreiben hinterlassen wurden (Video ab 1:00 Min.).

Wenn das die RAF gewusst hätte...

DFL, DFB und Bundesinnenministerium laden in letzter Zeit häufig zu Dialogen zum Monolog. Leider gehen ihre "Diskussions"papiere an der Realität und an den Problemen vorbei. Sie bieten keine Lösungen an. Außer den Fußball zu einem sterilem und emotionslosen Gebilde zu machen und die Probleme aus den Stadien zu verbannen - auf die Straße.

Der 1. FC Union Berlin zeigte dieser Einbahnstraße, insbesondere der Dialog- und Diskussionsunfähigkeit des DFB und der DFL bereits im Juli die rote Karte. Zum aktuellen Pamphlet "Sicheres Stadionerlebnis" (pdf) hat der Verein zusammen mit den Fans und Mitgliedern eine Gegenpositionierung (pdf) veröffentlicht. Dafür wurde der 1. FC Union Berlin jetzt vom Tagesspiegel als Vorreiter im deutschen Profifußball geadelt. Danke.

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