Same procedure as every year: Überall schallt es schon wieder "Köln Helau", aber Gottseidank gibt es auch dieses Jahr wieder alternativen Karneval im wdr:

  • Donnerstag, 27.02.2014, 22:00 Uhr: Stunksitzung 2014 aus Köln (Best of)
  • Donnerstag, 27.02.2013, 23:30 Uhr: Pink Punk Pantheon 2014 aus Bonn
  • Samstag, 29.02.2014,  23:15 Uhr: Der Geierabend 2014 (Ruhrpott-Karneval)
  • Sonntag, 01.03.2013, 00:45 Uhr: die lange Stunksitzung 2014 (in der Nacht vom Samstag auf Sonntag)

Ich gebe es zu: Auch ich koche nur mit Wasser. Wusstet ihr bspw., dass eine Gurke zu 95% nur aus Wasser besteht? Und auch das Milchprodukt Joghurt zu immerhin ca. 85% reinstes Wasser ist? Wenn man daraus (und einigen weiteren Ingredenzien) einen leckeren Gurkensalat zaubert serviert man über 90% Wasser. Bei sommerlich heißen Temperaturen tut das aber keinen Abbruch.

Diesen Umstand hat auch Uwe von HighFoodality entdeckt und zum hervorragendem Blog-Event "Wir kochen alle nur mit Wasser" ausgerufen indem alle aufgerufen werden FÜR Wasser zu kochen und zu bloggen, nämlich für Viva con Agua. Zu jedem eingereichten Rezept werden nämlich noch 10 € an die Wasserinitiative mit dem Ziel sauberes Trinkwasser und sanitäre Grundversorgung für alle Menschen!

Und aus diesem Grund reiche ich meinen Gurkensalat mit orientalisch angehauchtem Joghurtdressing, den ich ganz knapp vor dem Event-Start veröffentlichte quasi nachträglich als ersten Beitrag ein. Weitere werden folgen. Versprochen. Danke Uwe für die tolle karitative Idee!

HighFoodality Blog-Event Wir kochen alle nur mit Wasser

Die Uni Leipzig hat das generische Femininum eingeführt und halb Deutschland, v.a. aber die geneigte Presse scheint Schnappatmung zu bekommen. Von nun an hieße es nicht mehr Herr Professor, sondern Herr Professorin! Das ist natürlich Quatsch. Der Herr Professor bleibt Herr Professor genauso wie die Frau Professorin auch mit generischem Maskulinum Frau Professorin geblieben wäre.

Das generische Maskulinum / Femininum ist nichts weiter - wie man auch leicht in der Wikipedia hätte nachschlagen können - wie eine "vereinfachte" generell männliche / weibliche Schreibweise, die "sich auf Personen mit unbekanntem Geschlecht bezieht, bei dem das Geschlecht der Personen nicht relevant ist oder mit dem männliche wie weibliche Personen gemeint sein sollen." Anstatt "sperrige" Konstrukte wie Bürgerinnen und Bürger, BürgerInnen, Bürger/innen oder Bürger*innen (etc.) wird eben nur "Bürger" oder "Bürgerinnen" verwendet und jedes mal sind sowohl die weiblichen als auch die männlichen Pendants gemeint.

"Fans" der induktiven Statistik kennen bei den Hypohesentests zur Genüge falsche Entscheidungen, die richtig zustande gekommen sind: Fehler 1. bzw. 2. Art oder auch alpha- bzw. beta-Fehler. Bei ersterem wird eine (Null)Hypothese abgelehnt, obwohl sie tatsächlich wahr ist. Bei letzterem wird eben jene (Null)Hypothese für richtig erklärt (beibehalten), obwohl sie falsch ist. Dies geschieht durch Ziehung einer Stichprobe und Anwendung statistischer Testverfahren. Die Fehler 1. und 2. Art sind somit falsche Entscheidungen die (aufgrund der korrekt durchgeführten Tests) richtig zustande gekommen sind.

Thomas de Maizière, seines Zeichens (noch) amtierender Verteidigungsminister hat nun im Rahmen der Beschaffung der Euro Hawk Drohnen auf die Fehler 3. und 4. Art hingewiesen, die so in der Statistik bisher nicht erforscht und geradezu nobelpreisverdächtig sind: Neben der falschen Entscheidung, die richtig zustande gekommen ist, gibt es nun auch die "richtige Entscheidung (zum richtigen Zeitpunkt), die fehlerhaft zustande gekommen ist" und die "falsche Entscheidung, die fehlerhaft entstanden ist"! (YouTube-Video)

Zum fünften mal bittet foodwatch / abgespeist.de zur Abstimmung. Diesmal gibt es einen Preis für die dreisteste Werbemasche bei Kinderprodukten zu vergeben:

Bundesforderungsministerin Ilse Aigner fordert bzgl. Bio-Eier-Skandal: "Die zuständigen Kontrollbehörden der Bundesländer müssen diese Gesetze auch überwachen, und zwar nicht nur vom Schreibtisch aus."

Bündnisgrüne Renate Künast hat sich heute im Morgenmagazin schon mal ein paar Gedanken gemacht: "Aber sie zählen die Tiere nicht wirklich durch. Wir müssen einen Weg finden zu zählen." In etwa so: "Achtung! Zur großen Hühnerzählung durch Frau Künast stillgestanden." "Eins, zwei, drei, ..., 2.999, 3.000. Vollzählig!" "Rührt Euch! Weiterpicken."

Rainer Wendt von der DPolG ist da schon weiter. Er würde per Google Street View oder Google Earth zählen lassen.

Same procedure as every year: Überall schallt es schon wieder "Köln Helau", aber Gottseidank gibt es auch dieses Jahr wieder alternativen Karneval im wdr:

  • Donnerstag, 07.02.2013, 22:00 Uhr: Stunksitzung 2013 aus Köln (Best of)
  • Donnerstag, 07.02.2013, 23:30 Uhr: Pink Punk Pantheon 2013 aus Bonn
  • Samstag, 09.02.2013,  23:10 Uhr: Der Geierabend 2013 (Ruhrpott-Karneval)
  • Sonntag, 10.02.2013, 00:40 Uhr: die lange Stunksitzung 2013 (in der Nacht vom Samstag auf Sonntag)

Die Fronten um das "wie" der Energiewende / des Ausbaus der erneuerbaren Energien sind verhärtet. Auf der einen Seite die Verfechter des EEG, auf der anderen Seite die Befürworter eines Quotenmodells. Recht haben wohl beide Seiten. Wie? Der Versuch einer "Versöhnung".

Grob zusammengefasst wirft die ISNM (& Co.) dem EEG vor die Energiewende zu ineffizient hohen Kosten zu gefährden (Dorn im Auge sind v.a. die hohen Subventionen für die Solarenergie). Die EEG-Befürworter hingegen beklagen, dass das Quotenmodell zur Zeit noch unrentable erneuerbare Energieträger (wie eben die Photovoltaik) auf Dauer vom Markt fernhalten und die Oligopolstruktur auf dem Energiemarkt weiter festigen würde. Die unterschiedlichen Auffassungen liegen jedoch anscheinend hauptsächlich in einer unterschiedlichen Annahme über den Verlauf der (Vermeidungs-)Grenzkosten. (Die Argumente der INSM finden sich hier, hier oder da, jene der EEG-Befürworter z.B. hier und dort.)

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Schwarz. Herausforderung? Pah! Für darktigers doch ein Kinderspiel. Da freu' ich mir doch schon das ganze Jahr drauf. Unsere schwarzen Glück Auf Pommes sind doch wie geschaffen für den Abschluss dieses Events.

Die blauen bzw. violetten Kartoffeln sorgen hier für die dunkle Farbe. Während diese Kartoffeln beim Kochen ihre bläulich-violette behalten, verdunkelt sie sich beim Braten bis ins schwarze hinein. Das nehmen wir uns zu Hilfe um diese schwarzen Pommes herauszubekommen. Aber Pommes ist nicht gleich Pommes. Erst das doppelte Frittieren macht Pommes richtig gut: außen knusprig, innen saftig.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Ruhr-Revier trinkt Stauder Bier! Und das schon in der sechsten Generation. Traute Bonnichsen porträtiert für das wdr Fernsehen (heute, 30.11.2012 um 20:15 Uhr) die kleine und bis heute unabhängige Privatbrauerei aus Essen-Altenessen. Das ganze genießt man am besten mit einem kühlen Stauder-Pils (die Sammelkronkorken können gerne bei mir entsorgt werden).

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