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Internet

E-Petition gegen Netzzensur [Update #14]

Markus hat heute morgen nebenan bei netzpolitik.org darauf hingewiesen, dass es eine ePetition gegen die Indizierung und Sperrung von Internetseiten gibt. Wir sind natürlich dabei - ihr auch? Mittlerweile sind es schon über 11.500 (Update: 134.014 = 268% = erfolgreichste Petition aller Zeiten!!!). Sollte der Antrag mindestens 50.000 Unterstützer haben, muss sich der Petitionsausschuss des Bundestages damit in einer öffentlichen Sitzung beschäftigen. (aktuelle Wasserstandsmeldungen gibt es z.B. hier) Anscheinend hat das ePetitionssystem mit dem Ansturm nicht gerechnet, denn die Performance ist recht miserabel - also bitte Geduld mitbringen.

 

Schutz vor den Internet-Ausdruckern

Politiker-Stopp - Diese Seite ist geschützt vor Internet-Ausdruckern.

Es gibt eine Lösung für das Internet-Ausdruck-Problem. Jetzt muss man bloß noch diskutieren, was mit denen geschieht, die sich das Internet im Browser durchlesen. Sind das dann versierte Internetnutzer?

(via fefe)

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Netzsperren und ihr Einfluss auf den "kommerziellen Massenmarkt" für Kinderpornographie

Gerade sehe ich eine interessante Frage, die Lars Fischer nebenan bei den WISSENSlogs stellt. Diesen Aspekt habe ich noch gar nicht betrachtet, finde ich aber sehr spannend und will versuchen aufzuklären.

Um was geht es eigentlich:

Allerorten heißt es ja, die Sperren würden dazu beitragen „den Markt für Kinderpornographie auszutrocknen“ (Guttenberg), bzw. der „kommerzielle Massenmarkt“ werde „entscheidend gestört“, wenn die Seiten vom Netz verschwinden (Familienministerium).

Diese Argumentation funktioniert im Verlagswesen seltsamerweise genau andersherum: Dort beschweren sich Verleger und Journalisten permanent, dass die im Internet verfügbaren Inhalte ihr Geschäftsmodell kaputtmachen, weil keiner mehr für Zeitungen bezahlen will. Jeder, der beruflich Texte produziert, wünscht sich im Grunde nichts sehnlicher als dass die ganze Online-Kostenloskultur möglichst schnell wieder verschwindet (d.h. genau das, was jetzt mit der Online-Kinderpornographie passiert). Weil man – grob gesagt – wegen der ganzen Internetseiten mit dem Produkt kein Geld mehr verdienen kann.

Maik Hetmank: 
 

Frau von der Laiens perverser Schutz der Kinderpornographie?

Über die Netzzensur und den plötzlichen Aktionismus der Bundesfamilienministerin wurde ja bereits viel geschrieben und die Kritikliste ist lang (siehe unten). Nun fragt man sich, woher dieser plötzliche Aktionismus herrührt? Schließlich ist das Problem Kinderpornographie nicht neu - und ja, es ist natürlich ein Problem. Und hieran zeigt sich auch, dass es Frau von der Laien Leyen nicht um das Problem selber geht, sondern nur um ihr politisches Überleben. Würde ihr etwas an dem Problem der Kinderpornographie liegen, dann hätte sie es wohl kaum über drei Jahre in der Schublade verstauben lassen. Nur leider (zum Glück?) ist ihre Regierungszeit demnächst erstmal vorbei und es steht die Wiederwahl an. Was steht aber in der Regierungsbilanz von Frau von der Leyen? Nichts! Nun hatte sich auch noch ihr Geburtenaufschwungsprogramm in Luft aufgelöst, leider ließen sich die Statistiken nicht bis zur Wahl fälschen. Also müssen andere Statistiken gefälscht werden und ein etwas her, was sich noch schnell als Erfolg verkaufen lässt.

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Opera lässt sich in der nächsten Version mit Gesten steuern

Dass ich ein Fan des Opera-Browsers bin, habe ich ja noch nie geleugnet. Umso mehr bin ich begeistert davon, dass das navigieren und bedienen des Browsers mit dem nächsten Versionssprung noch einfacher werden soll. Der TennisMaus-Arm gehört dank Gestensteuerung bald der Vergangenheit an:

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Netzzensur: Nur deutsches Internet ist gutes Internet

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat am Mittwoch morgen im ZDF-Morgenmagazin gesagt wo die Bundesregierung mit der Netzzensur unter dem Deckmantel der Kinderpornographie hin will:

Wie können wir verhindern, dass deutsche Internetbenutzer auf ausländische Seiten gehen.

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Internet Explorer 8 der langsamste Browser auf Microsoft Seiten

Microsoft will mit einer Studie rausgefunden haben, dass die zukünftige Version 8 ihres Webbrowsers Internet Explorer der schnellste ist. Ja, ich hätte den Beitrag zu dieser Studie aus der Kategorie "Statistiken, die keiner braucht" auch überschreiben können mit "Microsoft gewinnt im Schwanzvergleich."

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Create your own Game

Mit ein paar Stunden Tagen Zeit und ohne Programmierkenntnisse soll man auf  myBrowsergame.com sein eigenes Online-Spiel kreieren können. Für die passenden Ideen haben wir hier ja schon seit längerem ein paar Vorschläge parat. Ganz so einfach soll es laut golem.de mit dem erstellen der Games doch nicht gehen.

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Bahn setzt auf Viral-Marketing

Die Bahn hat ein "neues" und günstiges Marketing-Instrument entdeckt: Mundpropaganda oder Neu-Sprech Virales Marketing. Das klappt in der hoch vernetzten Internet-Welt natürlich hervorragend. Darktiger.org wurde ein streng geheimes internes Memo „Virales Marketing in der DB AG – Effizienz und Effektivität“ anonym zugespielt.

Maik Hetmank: 
 

Ein Datenschutz- und netzpolitischer Rückblick auf 2008

Auf Telepolis findet sich ein vierteiliger Datenschutzrückblick auf 2008. Vierteilig? Ja, es ist eine Menge angefallen. Ebenfalls einen schönen und recht langen Rückblick (nicht nur aus Datenschutzsicht) hat Markus Beckedahl von netzpolitik.org Online gestellt. Und dann auch gleich noch den passenden netzpolitischen Ausblick auf dieses Jahr gewagt.

 

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