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InternetFelix regt sich nebenan gerade darüber auf, dass sein ehrlich gekauftes Spiel nur halb so viel wert ist, wie eine gecrackte Version. Dies ist nicht neu, sondern hat System, auch außerhalb des Spielemarktes. Ubisoft zwingt seine Käufer Online zu sein, wenn sie spielen wollen. Downloadmusik mit DRM hat eine schlechtere Qualität. Das Abschalten von DRM-Servern und der damit verbundene Verlust der gekauften Musik hat darüber hinaus nicht gerade zur Vertrauensförderung in das System beigetragen. Gleich vorweg: Ich will hier nicht in die Relevanzdiskussion um die Löschaktivitäten (u.a.) des MOGiS-Artikels bei der Wikipedia einsteigen (mehr dazu bei TP oder mit weiteren Verweisen und Beispielen bei Felix), sondern diesen nur als Anlass nehmen, eine häufig gestellte Frage bei Seminar- und Abschlussarbeiten zu beantworten: Sind Wikipedia-Artikel zitierfähig? Nun, man sieht zumindest einmal, worin viele das Problem bei der Zitation von Wikipedia (und Internetartikeln) generell sehen: Es kann nicht sichergestellt werden, dass der Artikel in Zukunft noch verfügbar sind. Häufig wurde "lediglich" angebracht, dass ein Artikel einfach verändert werden kann (und die Informationen nicht verlässlich sein müssen). Wogegen es allerdings - zu Recht - den Einwand gab, dass dieser "Vandalismus" i.d.R. in kürzester Zeit rückgängig gemacht wird (und wurde). Nichtsdestotrotz zeigt dies jedoch, dass man die Wikipedia wenigstens "richtig" zitieren sollte. Hannelore Kraft kennt im Lande kaum einer, nicht mal in NRW. Aber bald sind Landtagswahlen und Hannelore Kraft will den Jürgen Rüttgers ablösen. Der ist zur Zeit noch Ministerpräsident und zumindest in NRW bekannt. Die Hannelore hat nun überlegt, wie sie das ändern kann und da hat sie einige Mitarbeiter in der NRW-Parteizentrale der SPD (das ist die Partei von der Hannelore, kennt auch keiner mehr, die stellten vor dem Jürgen mal 40 Jahre lang den Ministerpräsidenten) beauftragt ihr einmal das Internet auszudrucken. Was war das für ein Hype, als Stephen Wolfram Anfang des Jahres seine Suchmaschine WolframAlpha ankündigte. Der Google-Killer, war da zu hören. Um so ernüchternder, als es jetzt veröffentlicht wurde. 11 Freunde fragte zurecht, was man mit einer Suchmaschine anfangen soll, die nicht einmal auf die wirklich wichtigen Fragen eine Antwort hat? Auch Thomas Knüwer beklagte im Handelsblatt sofort, dass WolframAlpha beim Ego-Wolframmeln* mit seinem Namen nichts anfangen konnte. Ist ja auch nicht ungewöhnlich, ist ja schließlich noch alpha. Vielleicht sollte man damit auf das beta-Stadium warten? Vielleicht sollte man aber auch nur das erwarten, was WolframAlpha ist, eine Suchmaschine für Mathe- und Statistikfans basierend auf Wolframs Mathematica... * Wie googelt man eigentlich mit WolframAlpha? Ich hab schon wolframen gelesen, das gefällt mir aber gar nicht. Alphabetisieren? Das wär dann eher was für den Duden... Ich stelle somit wolframmeln zur Diskussion. Update: Wer wissen will, was die Antwort auf alles ist, der kann das auch wolframmeln: Easter Eggs Top 10 and more... Da die GEZ-Sender sowas ja immer in die dritten, vierten und fünften Sender abschieben, muss man das halt im Internet verbreiten. Zur besten Sendezeit trauen die sich das wohl nicht - aus Angst, dass ihr Vertrag nicht verlängert wird...
(via netzpolitik)
Markus hat heute morgen nebenan bei netzpolitik.org darauf hingewiesen, dass es eine ePetition gegen die Indizierung und Sperrung von Internetseiten gibt. Wir sind natürlich dabei - ihr auch? Mittlerweile sind es schon über 11.500 (Update: 134.014 = 268% = erfolgreichste Petition aller Zeiten!!!). Sollte der Antrag mindestens 50.000 Unterstützer haben, muss sich der Petitionsausschuss des Bundestages damit in einer öffentlichen Sitzung beschäftigen. (aktuelle Wasserstandsmeldungen gibt es z.B. hier) Anscheinend hat das ePetitionssystem mit dem Ansturm nicht gerechnet, denn die Performance ist recht miserabel - also bitte Geduld mitbringen. Es gibt eine Lösung für das Internet-Ausdruck-Problem. Jetzt muss man bloß noch diskutieren, was mit denen geschieht, die sich das Internet im Browser durchlesen. Sind das dann versierte Internetnutzer? (via fefe) Gerade sehe ich eine interessante Frage, die Lars Fischer nebenan bei den WISSENSlogs stellt. Diesen Aspekt habe ich noch gar nicht betrachtet, finde ich aber sehr spannend und will versuchen aufzuklären. Um was geht es eigentlich:
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