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GamesDer Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) und Stigma Videospiele haben im Frühjahr diesen Jahres eine Petition gegen die Indizierung und das Verbot von Videospielen beim deutschen Bundestag eingereicht. Diese Petition wurde jedoch abgelehnt, da sie inhaltsgleich mit einer Petition aus dem Jahre 2009 sein soll (für die wir im übrgen auch hier im Blog geworben haben). Das dem nicht so ist wurde heute in einer umfangreichen Pressemitteilung dargelegt:
"Selbst beim Spiegel werden [.] Mythen verteidigt, obwohl die Belege im Grunde nichts anderes als Missverständnisse sind. So wird in Fachmagazinen fälschlicherweise unter Berufung auf Dave Grossman eine Erhöhung der Schussrate von Soldaten im Vietnamkrieg, dem Falklandkrieg und dem zweiten [Golfkrieg] auf das Training mit Videospielen zurückgeführt. Was für Spiele das hätten sein können hat sich dabei offenbar kaum einer gefragt. Schließlich fanden die Konflikte 1973, 1982 und 1991 statt. 1992 erschien mit 'Wolfenstein 3D' aber bereits der erste 'moderne' Shooter zu spät [...]. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass offenbar viele Leute ihr Geld damit verdienen über Sachen zu schreiben, von denen sie nicht einmal rudimentär eine Ahnung haben. [... S]pätestens dann, wenn ihm das Kopfkino 1973 mit Pong [oder 1982 mit Pac-Man] trainierende Soldaten zeigt, [sollte er] ins Grübeln kommen." (alle Links von mir, eine kleine Zeitreise durch die Computerspielwelt haben wir auch hier (pdf)) dpo-Ticker: "Ein grausamer Fall von Tierquälerei ereignete sich am Wochenende im Zoo von Neapel. Dort soll sich laut Polizeibericht ein Mann mittleren Alters Zutritt zu einem Schildkrötengehege verschafft haben, um dann mit den Füßen voran auf mehrere der gepanzerten Reptilien zu springen." World of Padman ist ein Comic-Ego-Shooter bei dem man z.B. mit Wasserpistolen schießt. FSK 12. Der deutsche Jugendmedienschutz ist einer der härtesten in Europa und auch wenn es häufig Kritik an der USK gibt, funktioniert das eigentlich ganz passabel. Objektive Gründe für eine Verschärfung gibt es eigentlich nicht. Ob man die deutsche Kennzeichnungspflicht durch die USK-Siegel nun durch das PEGI-System ersetzen sollte, ist sicherlich diskussionswürdig. Genau: Es sollte mal wieder diskutiert werden: Was ist gut und schlecht an den beiden konkurrierenden Systemen. Wir hatten das Computerspielemuseum bereits vor längerer Zeit verlinkt. Bis jetzt existierte es nur virtuell nachdem es vor über 10 Jahren die zu klein geratenen Räume verließ. Wie ein Redakteur des ehemaligen Nachrichtenmagazins nun berichtet (Nein, da fehlt kein Link. Ich verlinke nicht mehr auf die 0.5-Onlineausgaben der Holzpresse, die selber nicht nach außen verlinken.) und auch golem bestätigt öffnet es morgen seine Pforten. Endlich mal wieder ein Grund Berlin zu besuchen. Also alle Spielefans und -nostalgiker auf nach Berlin! kleines Update: Bei Stigma Videospiele findet sich eine schöne Review. Und noch ein Update: Bei telepolis findet sich auch ein längerer Artikel. In diesem Artikel wird der deutsche Jugendmedienschutz und das Zusammenspiel von USK und BPjM vorgestellt. Darüberhinaus wird auch auf die Verschärfungen seit 2003 eingegangen. Insb. der Vergleich mit dem alternativen PEGI-System (welches zu kurz kommt) zeigt, dass der deutsche Jugendmedienschutz zu den schärfsten Maßnahmen in Europa zählt. (via) Christian Pfeiffer und sein Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen sind bekannt für ihre wissenschaftlich neutralen und methodisch einwandfreien Studien. Vor allem das Thema Computerspiele hat es dem Kriminologen angetan. Wenn es irgendwo irgendetwas zum Thema zu sagen gibt, dann ist Christian Pfeiffer zur Stelle. Wenn das Thema noch nicht einseitig genug behandelt wird, dann hilft Christian Pfeiffer nach. Manche nennen sowas auch Sucht. Christian Pfeiffer ist süchtig danach Computerspiele so darzustellen wie er meint, dass sie sein müssen. Das ist die Orientierung seiner Forschung. Es hält sich eisern das Gerücht, dass die US-Army "Killerspiele" zur Abstumpfung und als Trainingsmaßnahme erfunden hat. Nun müssen sie zumindest ihre Ausbildung ändern, da die "Killerspieler" "Kämpfe nur noch aus Computerspielen kennen, was für das echte Leben nicht ausreiche. Für echte Kriege sei die junge Generation zu weich und auch zu undiszipliniert." |
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