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The Limehouse Golem

Im Londoner Stadtteil Limehouse geht ein Serienmörder um: Mehrere Menschen hat er bereits brutal ermordet - nur ein Zusammenhang zwischen den Opfern ist nicht herzustellen. Dass es sich um den gleichen Täter handeln muss, zeigen aber die rätselhaften lateinischen Inschriften, die immer wieder an den Tatorten hinterlassen werden. Eine von diesen hat auch dazu geführt, dass der Mörder als Golem bezeichnet wird - sollte am Ende wirklich dieses mysteriöse Wesen in London für Unruhe sorgen? Inspector Kildare von Scotland Yard soll in dem Fall ermitteln und Ergebnisse liefern. Dem intelligenten Kildare ist klar, dass er ein Bauernopfer ist, das bei Versagen entbehrlich wird und ersetzt werden kann. Dann liefern ihm seine Ermittlungen jedoch plötzlich eine heiße Spur und ehe der Inspector sich versieht, steht mehr auf dem Spiel als den Golem zu finden. Denn die Aufklärung dieses Verbrechens könnte auch die junge Lizzie Creed, die wegen Giftmord an ihrem Gatten angeklagt ist, vor dem Galgen bewahren - wenn sich herausstellen sollte, dass ihr Mann der gesuchte Serienmörder von Limehouse ist...

Eigentlich stehe ich ja auf so ziemlich alles, was im viktorianischen England bzw. London spielt und irgendwie als Krimi oder Geistergeschichte durchgeht. Darum dachte ich auch, dass dieser Film sehr nach meinem Geschmack sein müsste - tja, leider ein Irrtum, wie sich herausstellen musste. Es kam weder richtigte Spannung auf, noch fühlte ich mich von der Handlung oder einem der Charaktere gefesselt. Ich kann gar nicht mal so genau sagen, woran das liegt - vermutlich ist die Story, die nicht auf die Morde oder die Ermittlungen fokussierte, sondern mehr auf Rückblenden aus dem Leben der Lizzie Creed (inklusive mehrerer Gesangseinlagen), hier einfach nicht konsequent mit jenen Elementen umgegangen, aus denen sie ihre Stärke hätte ziehen können. Auch das Ende hat mich nicht wirklich überrascht, ungefähr zur Mitte des Films ertappte ich mich bei dem Gedanken "was wäre eigentlich, wenn der Mörder..." - naja und genau das war dann die Auflösung des Films. Schade, hier wäre sicherlich mehr drin gewesen.

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Iron Man 3

Tony Stark ist nach den Ereignissen von New York nicht mehr der Selbe: Er leidet unter Panikattacken und fühlt sich nur noch in seinen Iron-Man-Anzügen sicher. Dass ausgerechnet jetzt ein Terrorist auftaucht, der sich der Mandarin nennt und Angst und Schrecken in Amerika verbreitet, kommt für ihn sehr ungelegen. Trotzdem hat er seine bekannte große Klappe nicht im Zaun und droht dem Terroristen. Die Folge: Dieser legt Starks Haus in Schutt und Asche, eine Anzugfehlfunktion verschlägt Stark ins amerikanische Hinterland und alle halten ihn für tot. Doch Stark wäre nicht Stark, wenn es ihm nicht gelänge, sein Erfindertalent zu nutzen und sich auch aus dieser misslichen Lage zu befreien. Dabei kommt er nach und nach den Drahtziehern hinter dem Mandarin auf die Spur und muss erkennen, dass er in der Vergangenheit Dämonen geschaffen hat, die nun den Menschen bedrohen, an dem ihm auf der Welt am meisten liegt...

Iron Man 3 setzt sehr direkt an den Ereignissen des ersten Avengers-Films an - den sollte man daher schon gesehen haben, um die Handlung richtig einordnen zu können. Ansonsten ist es ein typischer Marvel-Popcorn-Kinofilm mit jeder Menge Action, einer guten Story und Robert Downey Jr. in einer seiner überzeugenden Rollen. Im Gegensatz zu den beiden anderen Iron-Man-Filmen fällt hier allerdings der Soundtrack doch deutlich ab - mal ehrlich: Eifel 65 mit "I'm blue" statt Hardrock wie bisher? Ist nicht wirklich Ernst, oder?

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Kingsman: The secret Service

Eggsy Unwin ist einer der typischen Verlierer, die in einer britischen Hochhaussiedlung wohnen. Seine Mum ist mit dem örtlichen Oberproll zusammen, Eggsy hat die Schule geschmissen und die Karriere beim Militär gleich mit und nun hängt er mit seinen Kumpels ab und schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Das ändert sich als er festgenommen wird und sich an ein Ereignis aus seiner Kindheit erinnert: Ein merkwürdiger Mann gab ihm und seiner Mutter nach dem Tod des Vaters einen Anhänger mit einer Nummer und der Aussage, dass sie unter dieser Nummer Hilfe erhalten könnten, wenn sie sie einmal brauchen würden. Eggsy ruft die Nummer an und ist im Nuh aus der Haft entlassen. Doch damit hat er Ereignisse losgetreten, die sich nicht mehr stoppen lassen. Eggsys Retter gehört einer geheimen Agentenorganisation an, den Kingsman. Einst war auch Eggsys Vater einer von ihnen. Wie es der Zufall so will, ist gerade ein Platz bei den Agenten freigeworden und Eggsy plötzlich einer der potenziellen Nachfolger. Doch während sich die Rekrut*innen in unterschiedlichsten Situationen bewähren müssen, entwickelt sich eine reale Bedrohung durch den verrückten Industriellen Valentine, der die Welt vom Abschaum (der für ihn gleichbedeutend mit der Mehrheit der Weltbevölkerung ist) säubern will. Ehe er sich versieht, ist Eggsy entgegen aller Vorschriften und Traditionen der Kingsman plötzlich mittendrin in seinem ersten richtigen Einsatz...

Ein ungewöhnlicher Agentenfilm, irgendwie eine Art James-Bond mit einem gehörigen Schuss schrägen Humors. Mir hat sowohl die Story als auch die Umsetzung recht gut gefallen. Vor allem der Bösewicht ist eine herrliche Mischung aus Psychopath und lächerlicher Figur, die gerade dadurch ihren Reiz gewinnt. Ein guter Film, um abends entspannt vor dem Fernseher zu sitzen und sich einfach nur zur Ablenkung unterhalten zu lassen. Ich bin gespannt, ob die Fortsetzung ähnlich gut gelungen ist.

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Trudi Canavan "Götter" (Das Zeitalter der Fünf 3)

Aurayas Ungehorsam gegen die Götter hat weitreichende Folgen: Sie ist keine der auserwählten Weißen mehr, sondern lebt als einfache Priesterin bei den Siyee. Überraschenderweise hat sie aber nur wenige ihrer Fähigkeiten verloren und ist fast so mächtig wie zuvor. Dies bringt den Traumweber Mirar auf die Idee, Auraya könnte ebenfalls eine so mächtige Magierin sein, dass sie zu einer Unsterblichen werden könnte und er schickt die Emerald aus, um Auraya darin und in der Fähigkeit ihre Gedanken vor den Göttern zu verbergen zu unterrichten. Aurayas neue Taten bleiben nicht unbemerkt und die Götter rächen sich, indem sie die siyee zu einem Angriff auf die Pentadrianer ausschicken. Das Unternehmen geht schief, die Siyee werden verraten und gefangengenommen. Im Ausgleich für ihre Freilassung bietet Auraya an, bei den Pentadrianern zu bleiben. Bald schon muss sie erkennen, dass sie zu einer Figur in einem gefährlichen Spiel der Macht geworden ist, das wieder einmal auf einen Krieg zwischen den Zirklern und den Pentadrianern hinausläuft. Emeralds Fund einer alten Schriftrolle gibt den Unsterblichen dabei eine mächtige Waffe in die Hand und Auraya selbst macht schließlich eine erschreckende Entdeckung, die sie an allem zweifeln und handeln lässt...

Wie schon bei den beiden Vorgängerbänden der Reihe hat mich das Buch etwas ratlos zurückgelassen: Es las sich durchaus angenehm und schnell, ich habe mich auch von der Geschichte durchaus fasziniert gefühlt. Im Rückblick frage ich mich allerdings wieso so wenig gefühlte Handlung auf so vielen Seiten ausgebreitet werden musste. Aurayas Zickerein mit den Göttern bzw. einer bestimmten Göttin haben mich bei diesem Buch nur noch genervt - auch die Auflösung der Geschichte hat mich nicht wirklich überrascht, den entsprechenden Verdacht hatte ich seit dem Anfang von Band 2. Alles in allem also nette Fantasy, aber nicht wirklich der große Wurf.

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Iron Man 2

Tony Starks Leben ist nicht gerade ruhiger geworden, seitdem er vor laufenden Kameras zugegeben hat, Iron Man zu sein. Doch im Rampenlicht zu stehen, stört den exzentrischen Millionär überhaupt nicht. Ein weitaus größeres Problem stellt dagegen die Batterie dar, die sein Herz in Gang hält: Das dort eingesetzte Material dringt in seinen Körper ein und vergiftet ihn langsam. Zusätzlich sieht sich Stark auch Druck aus Washington ausgesetzt: Die Politiker dort wollen nicht, dass der Iron-Man-Anzug in seinem Besitz bleibt und fordern eine Bereitstellung der Technik für das Militär. Insbesondere der Industrielle Hammer, ein Waffenproduzent, würde alles tun, um an Starks Baupläne für den Anzug zu kommen. Als wären dies nicht genug Probleme taucht plötzlich auch noch ein weiterer Feind auf: ein mysteriöser Russe, der offenbar in der Lage ist, einen ähnlichen Anzug wie Stark zu bauen...

Ich habe ein bisschen gebraucht, um mit den Iron-Man-Filmen warm zu werden. Nach dem ersten Anschauen hat mir der erste Teil eher weniger gefallen, beim zweiten Fall fand ich dagegen recht gut. Teil 2, um den es hier nun geht, hat mir hingegen sofort gefallen. Es ist eine Marvel-typische Popcorn-Kino-Mischung: Action, Witz und ein in der Rolle des Tony Stark gut besetzter und überzeugender Robert Downey Jr. Ich werden Teil 3 daher nicht nur der Vollständigkeithalber gucken.

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Black Panther

Das afrikanische Königreich Wakanda gilt als einer der ärmsten Staaten der Welt. Was kaum jemand weiß: Dieser Eindruck ist nur Tarnung. In Wahrheit verfügt Wakanda dank des seltenen Minerals Vibranium über eine der fortschrittlichsten Technologien weltweit. Durch die Kräfte einer mysteriösen Pflanze besitzt der König, auch bekannt als Black Panther, überdurchschnittliche Sinne, Kraft und Schnelligkeit. Die zentrale Ausrichtung der Politik ist zu verhindern, dass der Rest der Welt von diesen Besonderheiten erfährt, um einen Missbrauch der Kräfte zu vermeiden. Dem Söldner Klaue ist es jedoch gelungen, Vibranium zu stellen und es nun zum Verkauf auf dem internationalen Schwarzmarkt anzubieten. Dabei scheint er Unterstützung durch einen Dritten erhalten zu haben, der offenbar mehr über das Metall wusste, als Außenstehende eigentlich dürften. Die gesamte Entwicklung kommt zu einem für Wakanda ungeeigneten Zeitpunkt: Der König ist einem Attentat zum Opfer gefallen und der junge Prinz T'Challa übernimmt den Thron. Die Ereignisse zwingen ihn dabei, sich schneller an seine Rolle als Black Panther zu gewöhnen, als im lieb sein kann...

Nachdem uns die Lichtburg mit einer kurzfristigen Programmänderung einen Strich durch die Rechnung machte, hatte das Cinemaxx nun doch noch ein Einsehen und ließ uns den Film im amerikanischen Original sehen. Ich war zugegeben etwas stolz auf mich, dass ich die Dialoge recht gut (wenn auch nicht immer in allen Einzelheiten) verstanden habe. Inhaltlich ist der Film eine typische Marvel-Comicverfilmung: witzig, actionreich und mit tollen Bildern angereichert. Von den Schauspielern haben mir am besten Suri, die Erfinderschwester von T'Challa, sowie Martin Freeman als CIA-Agent Everett Ross gefallen. Ein wenig irritiert hat mich der starke afrikanische Akzent der Hauptfiguren - tut das wirklich Not? Erleben Afrikaner*innen das als authentisch oder eher diskriminierend? Vor dem Hintergrund, dass die Schauspieler*innen ja vermutlich alle eher Amerikaner*innen sind, hat mich das doch etwas verwirrt. Aber alles in allem ein toller Film und ideales Popcorn-Kino.

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Final Fantasy - Kingsglaive

Seit Jahren unterjocht das Imperium von Niefelheim ein Land nach dem anderen. Nur noch das Königreich Lucis kann Widerstand leisten. Doch auch dessen Kräfte schwinden und abgesehen von den Einheiten der Kingsglaive bietet nur noch der durch einen magischen Kristall gespeiste Schutzwall Rettung vor dem Angriffen der Niefelheimer. Umso größer ist die Überraschung, als ein Gesandter Niefelheims in Insommnia, der Hauptstadt von Lucis, auftaucht und einen Waffenstillstand anbietet.

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Trudi Canavan "Magier" (Das Zeitalter der Fünf 2)

Zwar ist es den Zirklern gelungen, ihre Feinde zurückzuschlagen, doch die Verluste waren hoch. Insbesondere Auraya hat damit z kämpfen, dass sie mitschuldig am Tod von Menschen und Siyee ist - die junge Weiße leidet unter schrecklichen Alpträumen. Der Einzige, der ihr helfen könnte, mit dem Erlebten fertig zu werden, wäre der Traumweber Leiard, doch sein Verrat an Auraya verhindert dies. Gleichzeitig hat Leiard mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen - die Erinnerung von Mirar sind immer noch überaus präsent - oder steckt möglicherweise mehr dahinter? Die unsterbliche Magierin Emerald ist überzeugt davon und bringt Leiard/Mirar zu einem leeren Raum - einen Ort ohne Magie, wo ihn die Götter nicht wahrnehmen können. Gemeinsam machen sie eine überraschende Entdeckung. Gleichzeitig beschert die Neugierde der Prinzessin des Wasservolks der Elay den Pentadrianern unerwartete Verbündete...

Die Fortsetzung der Geschichte um Auraya, die junge Magier-Priesterin, setzt unmittelbar an den Ereignissen des ersten Bandes an und führt diesen konsequent fort. Mir hat er etwas besser gefallen, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass im zweiten Teil noch mehr unterschiedliche Charaktere auftreten und die Handlung in verschiedenen Strängen vorangetrieben wird. Dadurch ist meines Erachtens mehr Spannung in dem Buch. Außerdem erhält man als Leser*in immer mehr Hinweise darauf, dass es mit den vermeindlich tollen Göttern der Zirkler doch nicht so toll ist, wie es auf den ersten Blick erscheint - insbesondere hier bin ich auf die Auflösung in Band 3 gespannt.

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Brodi Ashton "Ewiglich... die Liebe"

Jacks Rettung hat Nikky einen hohen Preis abverlangt: Da sie sich im Ewigseits drei Mal von Cole genährt hat, verwandelt sie sich nun ebenfalls in eine Ewigliche. Doch sich zum Überleben von einem Menschen nähren, ist etwas, das Nikky auf gar keinen Fall will. Und so setzen sie und Jack alles daran, Nikkys Verwandlung zu stoppen und ganz nebenbei auch noch das Ewigseits ein für alle Mal zu vernichten. Dies erweist sich jedoch alles andere als einfach, denn niemand weiß, ob und wie das möglich ist. Als jedoch Cole plötzlich ohne Gedächtnis auftaucht, sehen Nikky und Jack ihre Chance gekommen - selbst wenn das heißt, dass sie Cole genauso so betrügen und anlügen müssen, wie dieser es einst Nikky gegenüber tat...

Ein gut gelungener Abschluss der Reihe, die mit diesem Buch zu einem logischen Ende der Geschichte kommt. Ich fand diesen letzten Band erneut spannend erzählt, wobei mir erneut die Teile der Handlung, die im Ewigseits spielten besser gefielen als die Handlungsstränge in der realen Welt. Man erfährt noch einmal mehr über die Ewiglichen und ihre Gesellschaftsform und auch ein tieferer Blick in den Charakter von Cole, der sich als deutlich ambivalenter erweist, als in den ersten beiden Bänden, wird gegeben. Für mich ist mit diesem Buch die Geschichte von Nikky und Jack allerdings auch definitiv auserzählt und ich hoffe nicht, dass sich die Autorin dazu verleiten lassen wird, die beiden doch noch einmal in neue Abenteuer zu werfen.

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Robert Corvus "Rotes Gold" (Schwertfeuer-Saga 1)

Der Klingenrausch ist eine der besten Söldnertruppen, die es für Gold zu kaufen gibt. Als jedoch ihr Anführer unerwartet bei einem Auftrag stirbt, muss sich die Söldnerorganisation neu formieren und wie nicht anders zu erwarten, brechen interne Kämpfe um die Macht aus. Dabei kann die Truppe die Unstimmigkeiten überhaupt nicht gebrauchen, denn ein ebenso lukrativer wie herausfordernder Auftrag lacht: die Eroberung einer als uneinnehmbar geltenden Stadt. Und während Eivora, die Tochter des ehemaligen Anführers, noch versucht, in ihre neue Rolle als Bannerführerin hineinzuwachsen und sich den Respekt ihrer Einheit zu verdienen, wird deutlich, dass dieser Auftrag für den Klingenrausch alles bedeuten wird: grenzenlosen Ruhm, wenn sie erfolgreich sind, und das Auseinanderbrechen der Truppe, wenn sie scheitern...

Der hier vorliegende erste Band der neuen Reihe von Robert Corvus hat doch ziemlich enttäuscht. Ähnlich wie bei den Büchern um die Schattenherren versucht er sich wieder an reichlich dunkler Fantasy mit Hauptfiguren, die zwischen ambivalent und abstoßend schwanken. Ich mag das ja grundsätzlich, vor allem weil die negativen Helden und düsteren Settings ein deutlicher Unterschied vom sonstigen Fantasyeinheitsbrei sein können. Dieses Mal jedoch überzeugen weder die Story noch die Charaktere, wobei ich nicht einmal genau sagen, woran es im Detail liegt. Bei mir ist jedoch einfach der Funke nicht übergesprungen, in weiten Strecken fand ich das Buch daher richtiggehend langweilig und musste mich wirklich zwingen, es weiterzulesen.

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