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John Wick

Eigentlich hatte sich John Wick zur Ruhe gesetzt und der Welt des Verbrechens den Rücken gekehrt. Doch als drei junge Gangster nach dem Tod seiner Frau sein Auto stehlen und seinen Hund töten, sieht der ehemalige Auftragskiller rot und zieht in den Krieg. Dabei stört ihn auch nicht, dass einer der Diebe der Sohn des örtlichen Gangsteroberhaupts ist. Wick nimmt die Spur auf, nutzt alte Kontakte und kommt seinem Ziel damit immer näher. Doch ist er wirklich noch so gut wie früher oder haben ihn Alter und die lange inaktive Zeit mürbe und verwundbar gemacht?

Ich muss gestehen, dass der Film völlig an mir vorbeigegangen ist, sollte er im Kino gelaufen sein. Und dass, wo ich Keanu Reeves sehr gerne mag. In diesem Film fand ich ihn zunächst ungewöhnlich, nicht mehr der nette Kerl oder Held, den ich aus den anderen Filmen mit ihm kannte (vielleicht ist hier auch meine Auswahl selektiv). Aber die Rolle passt irgendwie auch unheimlich gut zu ihm. Und selbst aus mehreren Wunden blutend macht er immer noch eine verdammt gute Figur. Ebenfalls sehr überzeugend fand ich Alfie Allen in der Rolle von Joseph - John Wicks Hauptziel. Im Gegensatz zu seinem Charakter in Game of Thrones, ist er hier eindeutig nur unsympatisch - aber auch einen Kotzbrocken muss man gut darstellen können. Alles in allem bietet John Wick überzeugendes und gut gemachtes Actionkino mit ordentlich Blut und Kämpfen. Wer so etwas mag, wird den Film lieben - wer eher nicht darauf steht, sollte von dem Film besser die Finger lassen. Ich freue mich auf Teil 2.

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P.C. und Kristin Cast "Entfesselt" (House of Night 11)

Zoey und ihren Freunden ist es gelungen, Neferet einen schweren Schlag zu versetzen - aber besiegt ist die mächtige Vampyrin damit noch lange nicht. Der Mord am Bürgermeister von Tulsa, Aphrodites Vater, der offensichtlich von einem Vampyr begangen wurde, trägt nicht gerade dazu bei, die Beziehungen zwischen Menschen und Vampyren zu verbessern. Ob es ihnen passt oder nicht, Zoey, ihre Freunde und die anderen roten Jungvampyre müssen zu ihrem eigenen Schutz wieder in das House of Night ziehen. Hier steigern sich die Spannungen zwischen den unterschiedlichen Fraktionen immer weiter - bis eine Seite einen Fehler macht, der schwerwiegende Konsequenzen hat. Insbesondere Aphrodite beobachtet die Ereignisse mit einer gewissen Unruhe: Etwas stimmt nicht mit Zoey, die extrem gereizt und aggressiv selbst auf ihre Freunde reagiert. Doch was ist der Auslöser für Zoeys Veränderung?

Ich fasse mich mal kurz und verweise auf die anderen Reviews zu den Bänden der Reihe, denn dieses Buch steht genau unter dem schon hinlänglich bekannten Motto der Reihe: Viel Text, viel unnötiges Gerade, viel nervige Zoey - wenig Handlung und noch weniger Spannung. Gefallen haben mir nur die Kapitel über Neferet, insbesondere über ihre Vergangenheit lernt man hier jede Menge. Das macht diese zwar nicht sympathischer, aber als Charakter glaubwürdiger. Und zum Glück ist dies der vorletzte Band der Reihe - nur noch ein Buch und es ist überstanden, juhuu!

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Dan Wells "Ein Killer wie du und ich"

John Cleaver ist wieder allein unterwegs. Seine Freundin Brooke hat er der Obhut einer psychiatrischen Klinik übergeben - in der Hoffnung, dass ihr zersplitterter Verstand dort doch irgendwie wieder gekittet werden kann. Ohne ihre Hilfe und die Unterstützung des FBI ist es jedoch schwierig, die restlichen Verwelkten zu finden. John verlässt sich mehr oder weniger auf das Prinzip Zufall und genau dieser führt ihn in eine Kleinstadt in Arizona. Im lokalen Bestattungsunternehmen wird er schneller fündig als ihm lieb ist - gleich mehrere merkwürdige Mordfällen haben sich in der letzten Zeit ereignet. Das Werk von Verwelkten? Als auch noch ein völlig unbekannter Mann versucht John zu ermorden, ist diesem klar, wer seine Gegner sind. Doch John steht dieses Mal dem letzten Aufgebot der Dämonen gegenüber und verzweifelte Gegner sind zu allem fähig, wie John selbst nur allzu gut weiß...

Der sechste und nun wohl wirklich letzte Band der Reihe um John Cleaver versteht es wie die anderen Bücher aus der Reihe eine spannende Geschichte zu erzählen. Der Ich-Erzähler, John selbst, ist wie üblich voll in seinem Element, sein schwarzer Humor hat mir wie auch bei den Vorgängerbänden sehr gut gefallen. Schade finde ich nur, dass dieser letzte Band so unglaublich dünn ist und so wenig darin passiert. Bevor man richtig in die Welt eingetaucht ist, war alles auch schon wieder vorbei. Sehr schade, ich hatte mich auf ein wenig mehr Zeit mit meinem Lieblingssoziopathen gefreut. Dieses Mal wirkt es damit wirklich so, als sei die Geschichte um John zu Ende - nicht nur die Handlung deutet dies an, ich habe auch den sehr starken Eindruck, dass sich hier eine Reihe einfach auch inhaltlich zu Ende erzählt hat und kein weiteres Potenzial mehr bietet.

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James Dashner "Phase Null"

Thomas ist einer der Auserwählten - immun gegen die Krankheit, die sich auf der Erde immer weiter ausbreitet, soll er gemeinsam mit anderen Kindern und Jugendlichen dabei helfen, ein Gegenmittel zu finden. Thomas Leben sieht dabei denkbar trostlos aus: Ohne Kontakt zu Altersgenossen spielt sich sein Leben zwischen medizinischen Tests, Unterricht und Langeweile in seinem Zimmer ab. Dies ändert sich erst, als er die Bekanntschaft des Mädchens Teresa macht - und heimlich die drei Jungen Newt, Alby und Minho kennenlernt. Doch auch ihre vermeindlichen Ausbrüche aus ihrem kontrollierten Leben werden genau überwacht. ANGST ist allgegenwärtig, die Versuche ein Heilmittel zu finden, werden immer verzweifelter. Schließlich wird die nächste Stufe der Forschung in Gang gesetzt: die Schaffung von zwei Labyrinthen, in denen die Hirnaktivitäten der Probanden in Stress- und emotionalen Ausnahmesituatonen untersucht werden sollen. Thomas und Teresa wirken an der Entwicklung der Labyrinthe mit und sollen die Versuche mit überwachen. Doch können sie ANGST wirklich vertrauen oder steckt ein viel perfiderer Plan hinter allem, den die beiden nicht erkennen können?

Ich war schon von dem anderen Prequel zur Maze-Runner-Serie nicht wirklich angetan und mit diesem hier geht es mir ähnlich. Auch wenn die Handlung hier zu den altbekannten ProtagonistInnen zurückführt und die Geschichte so einige spätere Ereignisse in neuem/anderen Licht erscheinen lässt, reicht mir das einfach nicht aus. Spannend wäre es gewesen, einmal wirklich die Perspektive zu wechseln und nicht mehr die jugendlichen ProbandInnen, sondern die Verantwortlichen und WissenschaftlerInnen von ANGST in den Mittelpunkt zu stellen und alles aus ihrer Perspektive zu schildern. Das hätte wirklich neue und spannende Sichtweisen eingeführt. In der jetzigen Form wirkt das Buch aber leider nur wie der Versuch auch noch das letzte bisschen Geld aus einer eigentlich schon auserzählten Idee zu quetschen.

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A. Lee Martinez "Constance Verity"

Constance Verity ist seit sie zurückdenken kann Superhelding und Retterin der Welt. In unzähligen Dimensionen und auf noch mehr Planeten hat sie Bösewichte bekämpft, Monster getötet und Unschuldige gerettet. Ihr Leben ist aufregend und normal ein Fremdwort für sie. Doch Constance hat genug vom Dasein als Superheldin - sie will das langweilige Leben haben, um welches sie ihre beste Freundin Tia beneidet. Normal werden ist jedoch gar nicht so einfach: Schuld an Constances Abenteuern ist ein Zauber, den sie als Baby von einer Fee erhalten hat. Constance macht sich daher auf die Suche nach dieser, um den Zauber rückgängig zu machen. Dass mehrere Geheimbünde und Superschurken nichts besser zu tun haben, als genau nach Constances Zauber zu suchen und dieser benötigt wird, um die Welt zu retten, konnte Constance ja nun wirklich nicht ahnen...

Das Buch ist ein typischer Martinez-Roman. Dieses Mal arbeitet er sich am Superhelden-Thema ab. Dies gelingt ihm mit seinen weiblichen Hauptcharakteren ganz gut und auch die Ideen, die er um die beiden strickt (Constances vergangene Abenteuer, Tias Entführungen) sind originell und witzig. Was mir jedoch fehlt, ist das besondere Etwas - eine Idee oder Figur, die besonders hervorsticht. Daher bleibt das Buch für mich im guten Mittelmaß stecken. Es ist definitiv eines der stärkeren Martinez-Bücher, leider aber kein Highlight seines Schaffens. Interessant finde ich, dass es sich offenbar um den ersten Band einer Reihe handeln soll - das wiederrum wäre etwas ganz Neues von dem Autor.  

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Paula Hawkins "Into the water"

Julia Abbott ist alles andere als begeistert, als sie der Tod ihrer Schwester Nel zurück in ihren Heimatort Beckford führt. Mit ihm - und auch ihrer Schwester - verbindet sie Erinnerungen an eine unglückliche Kindheit und ein schreckliches Ereignis. Die Erklärung der Polizei, dass Nel Selbstmord begangen haben soll, kann und will sie nicht glauben. Trotz Nels Faszination für den Ort, der sich Drowning Pool nennt und der in der Vergangenheit immer wieder ein Ort war, an dem Frauen starben, sieht sie keinen Grund für einen Selbstmord ihrer Schwester. Eher scheint ihr da schon Nels Satz passend, dass der Drowning Pool ein Ort sei, um unbequeme Frauen loszuwerden. War Nel eine solche Frau? Ehe Julia sich versieht, steckt sie mittendrin in den Ereignissen, die zu Nels Tod geführt haben und die jede Menge dunkle Geheimnisse und zerstörerische Emotionen nach oben spülen, die besser verborgen geblieben wären...

Ich hab den Wirbel, den gefühlt alle Welt um "Girl on the train" gemacht hat, ja überhaupt nicht verstanden. Das Buch war okay, aber nicht das Meisterwerk, als das es gehypt wurde. Daher habe ich länger überlegt, ob ich es mit dem jetzt vorliegenden zweiten Roman noch einmal mit der Autorin versuchen sollte. Die Neugier (durch den Klappentext geweckt) hat dann doch gesiegt und ich muss sagen, die Entscheidung hat sich gelohnt. Into the water ist um Längen besser und ein wirklich gelungener Thriller. Hier werden geschickt verschiedenste Handlungsfäden gesponnen, Ereignisse angedeutet, Hinweise gegeben - um sie dann erst einmal ruhen zu lassen und sich einem anderen Strang der Geschichte zuzuwenden. Die häufigen Perspektivwechsel, die die Geschichte aus der Sicht der verschiedenen beteiligten Personen erlebbar machen, tuen der Spannung und dem Unterhaltungswert ebenfalls sehr gut. Mir ist es schwergefallen, das Buch aus der Hand zu legen - immer wollte ich noch kurz das nächste Kapitel (diese sind auch so angelegt, dass man sie eben noch schnell lesen kann) lesen möchte, um zu wissen, wie es weitergeht. Im Gegensatz zu Girl on the train hatte ich dieses Mal auch nicht nach dem ersten Drittel des Buches den (richtigen) Verdacht, wer der Täter sein könnte. Die Auflösung hat mich wirklich überrascht, erscheint aber im Nachhinein mehr als stimmig.

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S. J. Watson "Tu es. Tu es nicht."

Julia Plummer lebt ein beschauliches Leben an der Seite ihres Mannes Hugh. Am wichtigsten ist ihr dabei Sohn Connor. Als ihre Schwester Kate in Paris ermordet wird, bricht die heile Welt jedoch nach und nach zusammen. Kate war auch noch Connors leibliche Mutter, Julia und Hugh haben den Jungen adoptiert, da Kate sich nicht richtig um ihn kümmer konnte. Der Tod ihrer Schwester geht Julia nicht nur aus diesem Grund sehr nahe und da die Polizei ihrer Meinung nach nicht engagiert genug ermittelt, beginnt sie auf eigene Faust zu recherchieren. Die Bekanntschaft mit Anna, der Mitbewohnerin ihrer Schwester, verschafft ihr ein neues Bild von Kate. Hat diese sich wirklich im Internet mit Männern zu Dates verabredet? Könnte einer von ihnen der Täter sein? Julias Ermittlungen lassen sie die Bekanntschaft von Lukas machen. Der Mann gefällt ihr, sie kommen sich näher. Und ehe Julia sich versieht, hat sie, die treusorgende Ehefrau und Mutter, eine Affäre mit einem jüngeren Mann. Doch ist Lukas wirklich der, der er vorgibt zu sein? Warum erscheint er plötzlich an Orten, wo Julia ihn nie erwartet hätte? Könnte er vielleicht doch mit Kates Tod zu tun haben?

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Und erlöse uns von dem Bösen

Ralph Sarchie ist als Cop in New York unterwegs. Obwohl er gedacht bisher mit allen Spielarten der menschlichen Bosheit und Verzweiflung konfrontiert worden zu sein glaubt, lässt ihn sein neuester Fall an seine Grenzen kommen. Eine Frau hat ihr Kind während eines Stromausfalls in den Graben des Löwengeheges des Zoos der Bronx geworfen. Sie wirkt extrem verwirrt, bringt kaum ein klares Wort heraus. Sarchies Versuch mit dem Maler, der zur selben Zeit im Löwengehege tätig war, zu sprechen, führen zu dessen Flucht und einer ungewollten Bewegung Sarchies mit mehreren Löwen. Der Maler hat offenbar mit der Mutter vor deren Tat gesprochen, wie die Bilder der Überwachungskameras zeigen - und versucht eine merkwürdige Zeichnung zu übermalen. Sarchies weitere Recherchen bringen ihn auf die Spur anderer rätselhafter Taten, die ebenfalls mit einer Zeichnung und den gleichen Männern in Zusammenhang stehen. Offenbar haben drei Soldaten im Irak während eines Einsatzes dort etwas erweckt, was besser für immer geschlafen hätte. Sarchie tut sich mit dem unkonventionellen Jesuiten-Pater Mendoza, einem Exorzisten, zusammen, um dem Bösen Einhalt zu bieten...

Ich bin eher zufällig über den Film gestolpert und habe ihn spontan (auch wegen des günstigen Preises) mitgenommen. Es ist ein wirklich gut gemachter Gruselfilm, der ohne Blutbäder auskommt und mehr auf die Schreckmomente setzt, die teilweise wirklich überraschend - weil ohne jede Vorwarnung bspw. durch die Musik - kommen. Die beiden Hauptrollen sind für einen Film dieses Genres gut besetzt - schauspielerische Meisterleistungen sollte jetzt aber besser niemand erwarten. Was mich stört, ist der dauernde Hinweis, dass es sich hier um einen Film auf der Basis angeblich realer Ereignisse und Personen handelt. Abgesehen davon, dass jede/r selbst entscheiden muss, ob er/sie das glaubt, ist diese zusätzliche Info für mich völlig unerheblich gewesen. 

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James Dashner "Kill Order"

Mark und seine Freundin Trina haben alles überlebt: die Sonneneruptionen, das Chaos und die Flutwellen danach. In dem kleinen Dorf in den Bergen fühlen sie sich mit einer Gruppe anderer Überlebender sicher. Sie haben Freunschaften geschlossen und versuchen das Leben wieder neu zu organisieren. Dann erscheinen Flugzeuge am Himmel und es werden Pfeile auf das Dorf und seine Bewohner geschossen. Einige Menschen sterben sofort, andere zeigen erst später merkwürdige Symptome: Kopfschmerzen, Paranioa, schließlich blanker Wahnsinn. Was Mark und seine Freunde erst noch erfahren werden: Die Menschen mit den Pfeilen kamen im Auftrag der Regierung - und nun ist der Virus außer Kontrolle geraten...

Das Buch erzählt eine Vorgeschichte zu der Maze-Runner-Reihe und fokussiert auf die Verbreitung jener Krankheit, die später nur noch "Der Brand" genannt werden wird. Dadurch wird zwar ein genauerer Einblick in die Hintergrundgeschichte ermöglicht, wirklich Neues liefert der Band aber nicht. Mich hat er überhaupt nicht überzeugt, Spannung wollte ob der Vorhersehbarkeit der im Prinzip bekannten Ereignisse nicht aufkommen. Auf mich wirkt das Buch wie der krampfhafte Versuch auch noch das letzte Bisschen Geld aus einer guten, aber abgeschlossenen Idee zu quetschen.

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Ethan Cross "Spectrum"

Drei Täter stürmen die Filiale eines neuartigen Unternehmens zur Deponierung von Wertsachen und nehmen Geiseln. Forderungen haben sie zunächst kaum, sie wollen lediglich mit einem hochrangigen FBI-Beamten verhandeln. Sam Carter ist dieser FBI-Beamte und ihm kommt die ganze Angelegenheit sehr merkwürdig vor. Deshalb beschließt er Dr. August Burke, einen FBI-Berater, zu dem Fall hinzuziehen. Burke hat das Asperber-Syndrom, er ist genial und erkennt Zusammenhänge dort, wo andere sie noch nicht einmal vermuten würden. Soziale Kontakte und andere Menschen sind für ihn jedoch extrem schwierig und so ist er alles andere als begeistert von dem Einsatz. Doch bald zeigt sich, dass Carters Instinkt ihn nicht betrogen hat: Etwas an der Geiselnahme stimmt ganz und gar nicht. Als sich auch noch die CIA einmischt, muss August Burke seine ganze Kombinationsgabe einsetzen, um den Fall zu knacken...

Ethan Cross kannte ich bisher als Autor der Shepherd-Serie, mit der ich immer nur teilweise warm werde (immer dann, wenn Francis Ackerman junior eine größere Rolle in der Geschichte spielt). Das ist bei diesem Buch gänzlich anders: Mich hat die Geschichte direkt gefangen genommen, ich habe zwei Tage gebraucht, um es zu lesen. Für mich liegt dies an der Hauptfigur August Burke, der einfach großartig ist und mich vollkommen gefesselt hat - sowohl mit seiner Intelligenz als auch mit seinen Eigenarten. Vielleicht habe ich auch einfach nur ein Herz für Menschen mit Asperber bzw. Autismus - ich weiß es nicht. Auf jeden Fall hoffe ich, dass sich hier eine neue Reihe ankündigt, auf deren zweiten Band ich echt gespannt bin.

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