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Jodi Taylor "Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv" (Chroniken von St. Mary's 1)

Madeleine "Max" Maxwell hat gerade ihre Promotion in Archäologie abgeschlossen, da kommt ihr ein Jobangebot nur recht. Allerdings muss sie schnell feststellen, dass das St.Mary's kein normales Forschungsinstitut ist. Nachdem sie diverse Geheimhaltungsverpflichtungen unterschrieben hat, erfährt sie auch den Grund: Das Institut verfügt über Zeitmaschinen und wer hier Historiker ist, für den haben Forschungsreisen eine ganz andere Bedeutung. Aus diesem Grund müssen Max und ihre Kolleg*innen auch ein beinhartes Ausbildungprogramm durchlaufen, denn Historiker*innen müssen auf alles vorbereitet sein. Dass das Trainings in Selbstverteidigung, Notfallmedizin und Weglaufen wirklich berechtigt ist, erfährt Max allerdings bereits auf ihrem ersten Sprung. Und zu allem Übel müssen Max und ihre Mitstreiter*innen bald feststellen, dass sie nicht die Einzigen sind, die sich auf das Zeitreisen verstehen. Das wäre an sich ein kleineres Problem, das sich bei einer Tasse Tee diskutieren lassen könnte, aber ihre Gegner verstoßen bewusst gegen die oberste Direktive des Zeitreisen: Keine Veränderungen an der Vergangenheit herbeiführen...

Ich hatte bei diesem Buch erst recht lange überlegt, ob ich es wirklich kaufen und lesen will - im Nachhinein muss ich mich fragen, warum eigentlich? Ich habe in den letzten Monaten kein so gut gelungenes Buch gelesen. Der Ton ist britisch-humorig, die Story gut angelegt und spannend und die Hauptfigur und Ich-Erzählerin finde ich einfach nur klasse. Okay, es wird recht viel Zeit darauf verwendet, St. Mary's und die Ausbildung von Max zu beschreiben, aber das ist nötig und ich finde es auch gut, wenn sich der erste Band einer Reihe Zeit nimmt, um die Grundlagen zu legen. Ich freue mich jedenfalls auf die Fortsetzungen und hoffe nur, dass bald alle Bände der Reihe - im Englischen scheint es schon 11 zu geben? - auf Deutsch verfügbar sein werden.

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Akram El-Bahay "Bücherkrieg" (Die Bibliothek der flüsternden Schatten 3)

Dem ehemaligen Dieb Sam und seinen Freunden ist es gelungen, einen großen Teil der Fabelwesen aus ihren Buchgefängnissen zu befreien und aus Mythia heraus zu führen. Doch die wahren Namen der Wesen sind in den Händen ihrer Feinde verblieben und wenn diese wollen, können sie alle damit wieder einsperren. Um das zu verhindern, muss der Asfur Nusar seinen Bruder, den Weißen König, besiegen. Die Zeichen stehen auf Krieg in Mythia. Sams Freundin Kani hat ihre wahre Natur als Wüstenhexe erkannt und lernt immer mehr über ihre Fähigkeiten. Als Dämmerung könnte sie es mit der finsteren Hexe der Nacht, Layl, aufnehmen, doch Sam will nicht, dass sie sich in Gefahr begibt. Stattdessen will er den Angriff der Fabelwesen auf die Stadt nutzen, um das Buch der wahren Namen an sich zu bringen und so den Krieg zu ihren Gunsten entscheiden. Doch in Mythia lauern Gefahren auf Sam und Nagyra, mit denen sie nicht gerechtet haben - allen voran der Tintenjäger...

Von finalen Band einer Trilogie erwarte ich ja immer, dass es noch einmal so richtig zur Sache geht. Epische Schlachten, große Gefühle etc. Bei dem hier vorliegenden Buch fehlt mir das alles leider. Es werden zwar alle Handlungsstränge aufgelöst und es gibt für einige Hauptfiguren ein Happy End, andere sterben leider den Heldentod - aber so richtige Spannung kommt nicht auf. Das liest sich alles sehr routiniert und unaufgeregt runter und das war es dann. Schade irgendwie, ich hatte mir mehr vom Finale versprochen.

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James Barclay "Zauberkrieg" (Die Legenden des Raben 4)

Nach dem Verlust der Elfenschriften und der Protektoren sieht es schlecht aus für das dunkle Kolleg in der Stadt Xetesk. Doch dann lassen die Magier einen Dimensionsspruch frei, der fürchterlich unter den Verbündeten wütet. Xetesk nutzt die Gunst der Stunde und unternimmt einen Ausbruch, um zu verhindern, dass im Kolleg von Julatsa das Herz geborgen wird. Dystrain hofft, so das andere Kolleg ausschalten zu können, um die Macht entgültig für Xetesk verschieben zu können. Der Rabe, die Elfen und die anderen Verbündeten schließen sich dem Wettlauf nach Julatsa an und hoffen, rechtzeitig anzukommen, um der Stadt beistehen zu können. Klar ist allen: Die entscheidende Schlacht wird dort geschlagen werden. Unterdessen macht sich von allen unbemerkt, ein alter Feind auf, Balaia endlich für sich zu erobern: Die Wesmen sind zurück.

Alles rennt aus Xetesk raus, alles rennt nach Julatsa, alles rennt in Julatsa rum. So hätte man dieses Buch wohl auch zusammenfassen können. Was soll ich sagen? Der vierte Band ist sogar noch schlimmer als der dritte, den ich schon für unterirdisch hielt. Zum Glück ist ein Ende in Sicht, es kommen nur noch zwei Bücher. Ich brauch auf jeden Fall erstmal eine Pause mit dem Raben und muss mal wieder was Schönes lesen.

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James Barclay "Schattenherz" (Die Legenden des Raben 3)

Nachdem die Elfen vor der tödlichen Seuche des Elfenfluchs gerettet wurden, macht sich der Rabe wieder auf, das zu vollbringen, was ihr eigentliches Ziel gewesen. Doch um das Herz des Magierkollegs Julatsa zu bergen, werden die elfischen Magier*innen gebraucht, die noch an der Belagerung von Xetesk beteiligt sind, um ihre gestohlenen Schriften zurückzuerhalten. Also beschließt der Rabe hier ein bisschen mitzumischen und die Elfen zu unterstützen. Eventuell können sie dabei auch noch gleich herausfinden, wie sie den Drachen Sha-Kaan zurück in seine Dimension schicken und die Protektoren aus dem Seelenverband befreien. Unterdessen kämpft Magierin Erienne immer verzweifelter gegen die Macht des Einen, die droht, ihr Bewusstsein zu übernehmen...

Ich bin überrascht, dass ich doch noch einige Sätze zum Inhalt zusammengebracht habe. Gefühlt ist in diesem dritten Band der Reihe nämlich ziemlich wenig passiert - abgesehen vom in epischer Länge geschilderten Einbruch in Xetesk. Ich musste mich durch dieses Buch durchquälen, so langweilig war es. Ich kann daher jedem*jeder nur von dieser Reihe abraten.

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James Barclay "Elfenjagd" (Die Legenden des Raben 2)

Die Elfen leiden unter einer schrecklichen Seuche: Wer die Krankheit bekommt, stirbt innerhalb weniger Tage, ohne dass Heiler oder Magie etwas dagegen tun kann. Es stellt sich heraus, dass der Diebstahl eines Stücks der Staue von Elfengott Ynis der Grund für die Krankheit ist - durch ihn wurde das Gleichgewicht, welches zentral für die Existenz der Elfen ist, gestört. Krieger der Elfen machen sich mit dem Raben auf den Weg zum Nordkontinent, um den Dieb zu finden und das gestohlene Stück wieder an seinen angestammten Platz zu bringen. Die Mitglieder des Raben wissen, dass sie schnell sein müssen: Den auch Magier Ilka ist ein Elf und die Gefahr groß, dass er ebenfalls ein Opfer der Krankheit werden kann...

Der zweite Band der Reihe schließt nahtlos an den ersten an, was auch nicht verwundern sollte: Hier wurde mal wieder ein Buch in der deutschen Übersetzung in zwei Teile geteilt. Doch auch, wenn man beide Teile in einem Buch belassen hätte, hätte das meine Meinung nicht gerettet. Das Buch hat sich für mich wie Kaugummi gezogen, dabei ist es nicht einmal besonders lang. Ich finde einfach keinen Charakter, mit dem ich mitfiebern kann, dafür aber jede Menge, die mich tierisch nerven, wie die immer zickige Erienne oder Hirad, der aufbrausende Barbar. Der Rabe stellt mich wirklich immer wieder vor die Entscheidung, ob nicht doch zum ersten Mal Bücher weggebe, ohne sie gelesen zu haben.

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James Barclay "Schicksalswege" (Die Legenden des Raben 1)

Der Rabe befindet sich immer noch auf dem Südkontinent und musste nach den Ereignissen um das Nachtkind die Zusammenarbeit mit den Magiern des Kollegs Xetesk akzeptieren. Allerdings besteht auf diese Weise auch Hoffnung, die beiden Drachen der Khaan endlich wieder in ihre Heimatdimension bringen zu können. Magier Ilkar möchte andere Elfen rekutrieren, um seine magische Heimat, das Kolleg von Julatsa, wieder aufzubauen. Da die übrigen Söldner nichts besseres zu tun haben, beschließen sie ihn zu begleiten. Doch ihre Reise steht unter keinem guten Stern, Misstrauen schlägt den Menschen entgegen. Unterdessen macht sich eine Truppe von Menschen auf, den geheimen Tempel der Elfen zu erobern - und löst damit eine Kette tragischer Ereignisse aus...

Ein Altsünde, die leider immer noch im Bücherregal steht. Da es nix hilft, muss die Reihe eben jetzt gelesen werden. Es ist dabei genauso, wie bei der erste Reihe um den Raben: Mit Ausnahme des Magiers Denser werde ich mit keinem Charakter warm. Die Frauenfiguren, allen voran Erienne, sind nervige hysterische Zicken. Die Magierkollegs entweder machtgeil oder naiv und machtlos. Und die Elfen - die Superjäger aus dem Regenwald, die sich zusätzlich noch als extreme Frömmler erweisen. Das Einzige, was mir als Idee gut gefallen hat, waren die Krallenjäger, hier hätte man was draus machen können. Mir schwant Böses für die restliche fünf Bände der Reihe, aber irgendwie kämpfe ich mich da jetzt durch.

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Camilla Grebe "Tagebuch meines Verschwindens"

In Schweden sollen alte Fälle, sogenannte Cold Cases, neu untersucht werden. Einer davon ist der Fund eines toten Mädchens durch Jugendliche in dem kleinen Dorf Ornberg. Ermittler*innen aus Stockholm versuchen gemeinsam mit der örtlichen Polizei den Fall doch noch zu lösen. Teil der Ermittler*innen ist auch Polizistin Malin, die damals die Leiche des Mädchens gefunden hat. Und tatsächlich gelingt, was damals unmöglich schien: Die Identität des Kindes wird festgestellt und damit ergeben sich neue Spuren. Insbesondere Polizist Peter und seine Partner, die Profilerin Hanne, scheinen einen vielsprechenden Ansatz gefunden zu haben. Doch dann wird Hanne völlig verwirrt und ohne Erinnerungen im Wald gefunden, Peter ist spurlos verschwunden. Überrascht muss Malin erfahren, dass Hanne an Demenz leidet und dies vor allen außer Peter geheim hielt. Und über ihre Erinnerungslücken hinweg zu täuschen, schrieb Hanne alles Wichtige in ihr Tagebuch - doch dieses ist ebenso wie Peter verschwunden. Und während der Fund einer Frauenleiche zeigt, dass sich tatsächlich ein Mörder in dem kleinen Ort aufhält, gerät der Finder von Hannes Tagebuch durch dessen Lektüre unwissentlich immer mehr in Gefahr...

Ich habe das erste Buch um Profilerin Hanne fast in einem Rutsch durchgelesen, weil ich es so spannend und gut geschrieben fand. Daher waren meine Erwartungen an diesen zweiten Band vermutlich recht hoch - und eventuell bin ich deshalb enttäuscht. Dabei ist das Buch nicht schlecht. Erzählt wird eine spannende und gut konstruierte Geschichte, mit einer ziemlich verblüffenden Auflösung. Doch die Faszination für die Figuren kam bei mir dieses Mal nicht auf. Profilerin Hanne, wegen der ich angefangen hatte, den ersten Band überhaupt zu lesen, ist größtenteils passiv und kommt erst gegen Ende zu Wort. Eine der beiden Ich-Erzähler*innen war mir unsympathisch und den zweiten fand ich zwar als Charakter gut, allerdings war er mir etwas too much für einen Thriller. Da ich mir aktuell nicht vorstellen kann, dass die Geschichte um Hanne noch einen dritten Band zulässt, muss ich leider sagen: enttäuschendes Ende einer Reihe.

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Andreas Gruber "Herzgrab"

Teresa Del Vecchio verschwindet spurlos von der Beerdigung ihrer beiden Brüder. Da die gebürtige Italienerin die österreichische Staatsbürgerschaft angenommen hat, wird das Wiener BKA beauftragt, intensivere Erkundungen bei den italienischen Kollegen einzuholen. Kommissar Gerink, ein Entführungsspezialist, befragt vor seiner Abreise nach Florenz auch die Nichte der Verschwundenen. Diese berichtet ihm, dass auch ihr Vater, der bekannte Maler Salvatore Del Vecchio, seit einem Jahr nicht mehr gesehen wurde. In dem Fall kann Gerink als Polizist zwar nicht ermitteln, aber er verweist die junge Frau an seine Ehefrau Elena, eine Privatdetektivin. Zunächst suchen beide Gerinks unabhängig voneinander nach den verschwundenen Del Vecchios, doch je mehr sie ermitteln, desto deutlicher wird, dass beide Fälle zusammenhängen. Offenbar liegt die Lösung für alle Ereignisse in der Vergangenheit der Familie Del Vecchio...

Dies ist der erste Thriller von Andreas Gruber, der mich nicht so richtig überzeugt hat. Die Geschichte selbst ist zwar spannend und liest sich auch recht flüssig, aber die Hauptfiguren fand ich recht suboptimal (ein durch einen Seitensprung zerstrittenes Ermittler-Ehepaar, wie originell...). Die Beziehungskonstellation der Hauptfiguren hat mich mehr genervt, als dass ich sie interessant gefunden hätte. Und diese extrem negativ Darstellung der italienischen Polizei fand ich auch sehr verstörrend - auch wenn sich der Autor im Nachwort dafür entschuldigt hat. Ich hoffe, es gibt keinen weiteren Band mit diesen Figuren, die geben leider nichts her und ich hoffe eher auf Fortsetzungen der deutlichen besseren Reihen und Sneijder/Nemez oder Pulaski/Meyer.

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Camilla Grebe "Wenn das Eis bricht"

In Stockholm wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Der Besitzer des Hauses, in dem der Fund gemacht wurde, ist verschwunden. Es handelt sich um Jesper Orre, den bekannten aber aufgrund seiner Methoden auch sehr umstrittenen Manager einer Modefirma. Am Fundort bestehen offensichtliche Parallelen zu einer Tat, die vor zehn Jahren stattgefunden hat und nie aufgeklärt werden konnte. Ist Orre in beiden Fällen der Täter? Die Ermittler*innen ziehen die ehemalige Profilerin Hanne hinzu, die schon damals für die Polizei gearbeitet hat. Hanne gilt als eine der besten ihres Fachs. Was sie ihren Kolleg*innen jedoch verschweigt: Bei ihr wurde eine sehr agressive Variante von Alzheimer diagnostiert, die bereits jetzt ihr Leben und damit auch ihre beruflichen Fähigkeiten beeinträchtigt...

Ich hatte mir das Buch gekauft, weil ich die Idee mit der an Alzheimer erkrankten Profilerin spannend fand. Das kam im Buch zwar auch vor - allerdings vor allem als dunkler Schatten, der sich zukünftig für Hanne abzeichnet. Überraschend für mich war, welch große Rolle die anderen Charaktere und ihre Beziehungen zu Hanne spielten. Dabei war diese eine Überraschung im positiven Sinne: Die Charaktere sind durchweg überzeugend geschildert und interessant, die Story ist gut angelegt und hat einen wirklich unerwarteten Twist am Ende (mehr verrate ich hier aber nicht). Alles in allem also ein wirklich gut geschriebener Thriller, der mich super unterhalten hat und Lust darauf macht, mehr von der Autorin zu lesen.

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C. J. Tudor "Lieblingskind"

Joe Turner kehrt nach Jahren zurück in die Kleinstadt, in der er aufgewachsen ist. Als Lehrer hat er eine Stelle an der örtlichen Schule bekommen. Was niemand weiß und hoffentlich auch niemand erfahren wird: Joe hat bei der Bewerbung geschwindelt, seine Empfehlungsschreiben sind nicht echt. Er ist ein Spielsüchtiger, hat Schulden gemacht und ist nun auf der Flucht vor dem Kredithai, der sein Geld zurückhaben möchte und schon einmal zu rabiaten Mitteln gegriffen hat. Doch noch etwas anderes hat Joe zurück in seinen Heimatort gebracht: Seine Schwester Annie ist als Achtjährige für 48 Stunden verschwunden gewesen. Als sie zurückkehrte, erkannte Joe seine Schwester nicht wieder. Niemand hat je herausgefunden, was mit ihr damals passiert ist. Und jetzt sieht es so aus, als würden sich die Ereignisse von damals wiederholen. Es scheint an Joe zu liegen, aufzudecken, was damals passiert ist und zu verhindern, dass noch mehr Kinder zu Opfern werden...

Ähnlich wie schon ihr erstes Buch ist auch dieses sehr gut geschrieben, erzählt eine spannende Geschichte und fesselt die Leser*innen schnell. Auch geht es wieder um rätselhafte Ereignisse aus der Vergangenheit, die nie ganz aufgeklärt wurden und somit Auswirkungen auf die Gegenwart haben. Wie auch im "Kreidemann" kehrt der Ich-Erzähler in seine Heimatstadt zurück, trifft seine alten Freund*innen und Feind*innen wieder und macht sich daran das Rätsel aus der Vergangenheit zu lösen. Und ja, damit haben wir auch schon meine Kritik an diesem Buch erfasst: Es arbeit nach exakt dem gleichen Mechanismus wie der erste Roman der Autorin. Das wäre an sich noch nicht so schlimm, wenn man etwas gut kann, darf man das meiner Meinung nach durchaus wiederholen. Was mich an diesem Buch jedoch noch vielmehr stört, ist, dass es nicht weiß, was es eigentlich sein will: Psychothriller oder Horrorroman. Irgendwie geht hier leider beides nicht zusammen und so hat mich dieser Roman etwas enttäuscht zurückgelassen.

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