Sofakino

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Schurke Gru plant seinen großen Coup: Unterstützt von seiner Armee kleiner Helfer, den Minions, will er den Mond stehlen. Zu diesem Zweck fehlt ihm nur noch das Geld zum Bau der Rakete und ein Schrumpfstrahler, um den Mond zu verkleinern und mitnehmen zu können. Ärgerlich nur, dass ihm die Bank des Bösen den Kredit für den Raketenbau erst geben will, wenn er den Schrumpfstrahler hat. Noch schlimmer, dass ihm dieser - nachdem er ihn selbst aus einem geheimen Forschungslabor entwendet hat - von einem Konkurrenten gestohlen wird. Dieser nennt sich Vektor und hat gerade erst weltweites Aufsehen durch den Diebstahl einer Pyramide erregt. Gru versucht unterdessen verzweifelt, den Strahler zurückzubekommen - wobei ihm Vektors Vorliebe für Kekse in die Hände spielt. Alles, was er dann noch braucht, sind Kinder, die diese verkaufen (bzw. die von Grus Wissenschaftlerkomplizen entworfenen Cookieroboter). Kurzerhand adoptiert Gru daher drei Waisenmädchen. Doch diese bringen seinen geordneten Bösewichtalltag gehörig durcheinander - und ehe er sich versieht, hat er die drei obendrei noch lieber gewonnen, als eigentlich beabsichtigt...

Anlässlich des aktuell in den Kinos laufenden Minions-Film kann man ja mal wieder die DVD mit dem ersten Teil herauskramen - und da ich über diesen Film noch nicht gebloggt habe - hole ich das hier nach. Meiner Meinung nach ein sehr gut gelungener Animationsfilm, mit dem Bösewicht Gru als etwas anderen Helden - aber vor allem den heimlichen Stars des Films: den Minions. Irgendwie muss man diese kleinen gelben Kerlchen, die ums sich herum Chaos verbreiten, einfach gerne haben - nicht nur aufgrund ihrer seltsamen Sprache. Ich habe ja bekennderweise eine Vorliebe für Zeichentrick- und Animationsfilme und dieser hier ist einfach so gut gemacht und erzählt, dass er einfach gefallen muss. Also, alle, die den Minionsfilm sehen wollen: Vorher unbedingt nocheinmal die ursprünglichen Filme dazu schauen, um sich so richtig einzustimmen.

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In Frank Moses' Leben ist endlich Ruhe eingekehrt: Gemeinsam mit Freundin Sarah will er die Ruhe seines Pensionärdaseins genießen und allem, was mit Spionage und der CIA zu tun hat, aus dem Weg gehen. Sarah ist davon zwar so gar nicht begeistert, hatte sie sich doch ein Leben mit Action und Spionageabenteuern vorgestellt - aber Franks Beschützerinstinkt entkommt sie nur schwer. Doch alles ändert sich, als Franks alter Freund Marvin auftaucht und vor neuer Aufregung warnt: Offenbar hat jemand Dokumente zu dem geheimen Projekt Nightshade im Internet veröffentlicht und ehe sie sich versehen können, werden Frank, Sarah und Marvin von FBI, CIA, einem der gefährlichsten Auftragskiller der Welt sowie im Auftrag des MI-6 ihrer ehemaligen Gefährtin Victoria gejagt. Wieder einmal sind die alten Haudegen auf sich gestellt und dieses Mal führt sie der Versuch ihren Kopf aus der Schlinge der Geheimdienste zu ziehen bis nach Moskau...

Eine gute Fortsetzung, aber nicht so brilliant wie der erste Teil. Mir fehlte irgendwie der besondere Charme, den der Vorgängerfilm versprüht hat, ohne dass ich genau sagen kann, woran es eigentlich gelegen hat. Vielleicht war es dieses Mal ein bisschen too much - mit der Bombe in Moskau, dem irren Wissenschaftler, einer besonderen Frau aus Franks Vergangenheit... Manchmal ist weniger einfach mehr und manchmal sollte es besser keine Fortsetzungen geben. Wobei: Schlecht ist der Film nicht, wir haben uns herlich unterhalten gefühlt. Aber es ist halt nicht mehr dieses "bester-Film-des-Jahres-Gefühl" wie beim ersten Teil

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Peter Quill (Chris Pratt) ist als Kind von Außerirdischen aufgegriffen worden und daher als Mensch bei einer Band fremdartiger Kopfgeld- und Reliktjäger aufgewachsen. Der junge Mann nennt sich selbst Starlord, aber zu Ruhm, den dieser Spitzname vermuten ließe, hat er es noch nicht gebracht. Das ändert sich, als er auf die Suche nach einem merkwürdigen Objekt geschickt wird und beschließt, dieses lieber selbst bei einem Hehler zu verkaufen, als mit seinen Kumpels zu teilen. Nun hat er nicht nur seine rachsüchtigen Ex-Kumpane am Hals, die ein Kopfgeld auf ihn aussetzen, sondern auch noch eine Fraktion von Kriegern, die vor allem das Artefakt wollen. Was Peter nicht weiß, ist, dass es sich bei dem unscheinbaren Objekt um eine mächtige Waffe handelt, die nicht nur ein, sondern gleich zwei intergalaktische Bösewichte und ein verrückter Sammler (herrlich: Benicio del Toro) in ihre Finger bekommen wollen. Ehe Peter sich versieht, ist er mit der schönen aber gefährlichen Gamora (Zoe Saldana), dem Waschbären Rockett, dem Baumwesen Groot und Drax dem Zerstörer (Dave Bautista) erst auf der Flucht und dann plötzlich mit der Aufgabe betraut, einen ganzen Planeten vor der Zerstörung zu retten...

Ich bin ja bekennender Science-Fiction und Comicverfilungen-Fan - und als solche war dieser Film genau richtig für mich. Die Vorlage kenne ich leider nicht, ich habe mich einfach mal davon leiten lassen, dass ich beschlossen habe, alle Marvel-Comicfilme zu sammeln. Angucken muss man sie dann ja schließlich auch. Ich habe mich von dem Film super unterhalten gefühlt: Er ist spannend und witzig, die unterschiedlichen Charaktere bieten für jeden eine Figur, die man mag und zum persönlichen Favorite erklärt. Sicher ist der Film weder inhaltlich das oscar-reife Drehbuch und auch die schauspielerischen Leistungen sind vermutlich maximal Standard. Trotz ist es einfach gut gemachtes Popcorn-Kino, das die entsprechenden Anforderungen vollkommen erfüllt. Ich freue mich auf Teil 2, der ja im Abspann angekündigt wird.

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Viktor Frankensteins Versuch war erfolgreich: Es ist ihm gelungen Leben zu erschaffen. Doch wirklich begeistert ist er nicht von seiner Schöpfung und so beschließt er sie zu töten. Doch der Versuch misslingt und das Monster ermordet aus Rache seine Frau. Frankenstein verfolgt es und erfriert im ewigen Eis. Auf seiner Reise durch die Welt der Menschen wird Frankensteins Kreatur von merkwürdigen Wesen attackiert - und von ebenso seltsamen Gestalten gerettet. Er ist, wie sich herausstellt, in den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse geraten, in dem Dämonen und Gargoyles um die Macht auf der Erde und damit auch über das Schicksal der Menschen entscheiden. Adam, wie die Königin der Gargoyles ihn nennt, will damit jedoch nichts zu tun haben und flieht in die Einsamkeit. Als ihm nach fast 200 Jahren klar wird, dass die Dämonen nicht aufgeben und ihn weiterhin finden wollen, beschließt er in die Stadt zurückzukehren und die Angelegenheit zu einem Ende zu führen. Offenbar hat ein Dämonenprinz einen finsteren Plan geschmiedet, in dem Adam eine wichtige Rolle spielen soll. Doch auch die Gargoyles erweisen sich nicht wirklich als seine Verbündeten...

Eine enttäuschende Verfilmung, anders kann man es nicht sagen. Ich kenne den Comic nicht, auf dem sie beruht, aber wenn der ähnlich flach und vorhersehbar ist - vielen Dank. Das Setting ist noch recht interessant und mir hat ehrlich gesagt, die Filmmusik am besten von dem Ganzen gefallen. Aber ansonsten? Die Charaktere sind flach und uninteressant, typische Klischees (natürlich ist die Wissenschaftlerin blond und Adam verliebt sich in sie). Die Bösewichte faszinieren nicht. Wieso ein deutscher Wissenschaftler des 18. Jahrhunderts sein Forschungstagebuch auf Englisch geführt hat, kann mir ja vielleicht bei Gelegenheit mal jemand erklären. Und über die schauspielerischen Leistungen möchte ich lieber nichts sagen. Ich mag ja Comicverfilmungen, aber das ist hier ist wirklich eine der denkbar schlechteren. Zum Glück haben wir den Film damals nicht im Kino gesehen, da lief der nämlich fast nur in der 3D-Version. Abgesehen davon, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass damit ein Mehrwert beim Anschauen verbunden sein könnte, wäre das Geld für den Zuschlag zu viel gewesen.

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Eine fehlgeschlagene Operation, bei der mehr als die erwarteten Parteien des Waffendeals mitspielten, führt zum Tod von Machetes (Danny Trejo) Partnerin Sartana (Jessica Alba). Während er noch versucht, den Verlust zu verarbeiten, entkommt er der Lynchjustiz eines Südstaaten-Sheriffs nur durch einen Anruf des Präsidenten der Vereinigten Staaten (Charlie Sheen). Doch dieser hat Machete nicht aus purer Freundlichkeit gerettet, sondern einen Auftrag für ihn: Ein wahnsinniger mexikanischer Revoluzzer droht damit eine atomare Rakete auf Washington abzufeuern. Machete soll nach Mexiko reisen und ihn stoppen. Vor Ort erweist sich die ganze Geschichte als weitaus komplizierter: Der Zünder der Bombe ist mit dem Herz des Terroristen verbunden und nur der Waffenfabrikant Voz (Mel Gibson) kann sie entschärfen. Machete beschließt also mit seinem Gefangenen wieder in die USA einzureisen - eine schier unlösbare Aufgabe, denn die beiden haben mehr als nur einen Feind auf den Versen...

Ein herrlicher Spaß und eine gelungene Fortsetzung. Der Film setzt genau da an, wo der Vorgänger aufgehört hat. Wer diesen Stil, wie er typischerweise von Rodriguez oder auch Tarrantino gepflegt wird, mag, der wird auch hier wieder seinen Spaß haben an einer Story voller Klischees, verrückten Charakteren und den Auftritten diverser Stars wie Lady Gaga, Charlie Sheen oder Mel Gibson. Allen, die nicht darüber lachen können, wenn Gedärme um Helikopterrotoren gewickelt werden, sei jedoch lieber von diesem Film abgeraten.

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Die junge Heather ist Umzüge und neue Schulen gewohnt. Seit mehreren Jahren zieht sie mit ihrem Vater von Stadt zu Stadt durch Amerika - auf der Flucht vor merkwürdigen Verfolgern. Auch ihr neues Zuhause und die Schule wird sie wohl nicht lange sehen, wie sie ihren Mitschülern gleich zu Beginn klarmacht. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Ein Mann verfolgt sie, der sich als Privatdetektiv im Auftrag einer mysteriösen Sekte entpuppt, und schließlich verschwindet auch ihr Vater spurlos. Seine Unterlagen führen sie zu dem Ort Silent Hill - jener Stadt, die auch in ihren Albträumen immer wieder vorkommt. Gemeinsam mit ihrem Klassenkameraden Vincent macht sich Heather auf den Weg zu dem Ort - nichts ahnend, dass sie ihren Verfolgern damit in die Hände spielt. Denn Silent Hill ist verflucht und Heather, die eigentlich Sharon heißt, könnte den Fluch aufheben - oder den Dämonen noch mehr Macht geben...

Eine gute Fortsetzung des ersten Films, die jedoch inhaltlich nicht so ganz an den ersten Teil herankommt. Schön unheimlich ist es aber immer noch und die bekannten Figuren aus der Silent-Hill-Videospielreihe werden gekonnt umgesetzt. Sean Bean hat endlich mal einen Film, wo er nicht den Bösewicht spielt und das Ende erlebt. Nicht unbedingt gebraucht habe ich die 3D-Effekte (mal wieder), aber dafür wissen wir jetzt, dass mein Fernseher das wirklich kann und die mir von Maik zu Weihnachten geschenkten 3D-Brillen wirklich funktionieren.

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Eine etwas andere Version des bekannten Märchens: Hänsel (Jeremy Renner) und Gretel (Gemma Arterton) sind erwachsen geworden und verdienen hr Geld als Kopfgeldjäger mit dem Spezialgebiet Hexen. Zahlreiche erfolgreiche Aufträge haben ihnen einen gewissen Ruhm eingebracht und so sind sie auch die Wahl des Augsburger Bürgermeisters als in der Stadt immer mehr Kinder verschwinden.

Den Geschwistern ist schnell klar, dass sie es hier nicht mit einer einfachen Hexe zu tun haben. Zuviele Kinder sind verschwunden und es wurde zu offensichtlich agiert. Der Fund einer alten Karte bringt sie dann auf die richtige Spur: Der Blutmond naht und Oberhexe Muriel (Famke Janssen) plant offenbar etwas Großes. Dann stellt sich auch noch heraus, dass auch Gretel eine bedeutsame Rolle in den Plänen der Hexen spielen soll. In der Nacht des Blutmonds kommt es schließlich zum alles entscheidenden Showdown: Versagen die Geschwister, ist nicht nur Gretels Leben bedroht, sondern möglicherweise das aller Menschen...

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Der amerikanische Astronaut James Washington traut seinen Augen nicht, als er auf der dunklen Seite des Mondes landet: Von allen unbemerkt existiert hier seit Ende des Zweiten Weltkriegs eine Kolonie der Nazis, die hier nicht nur ihre Ideologie weiterleben, sondern auch Vorbereitungen für den Tag treffen, an dem sie die Erde zurückerobern wollen. Allerdings muss man sagen, dass auch die Mondbewohner recht überrascht sind von ihrem ungebeten Besucher, schließlich ist Washington ein Farbiger. Erst wollen sie ihm nichts von den Entwicklungen glauben, über die er berichtet, doch als sie feststellen, dass mit seinem Smartphone die "Götterdämmerung", ihre ultimative Vernichtungswaffe, in Betrieb gesetzt werden kann, wird eine Erkundungsmission unter Leitung von Klaus Adler (Götz Otto) zur Erde gesandt.

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In dem kleinen (fiktiven) osteuropäischen Land Ost-Slawische Republik herrscht seit Jahren ein Bürgerkrieg. Die Rebellen, die sich Freiheitskämpfer nennen (wie originell), werden von verschiedenen Ältesten im Kampf gegen die Regierung angeführt. Jetzt machen Gerüchte die Runde, sie hätten bioorganische Waffen (BOWs) eingesetzt, was dazu führt, dass die USA ihren Agenten Leon S. Kennedy dorthin schicken - doch kaum vor Ort wird er plötzlich zurückbeordert. Leon, der tierisch schlechte Laune hat, weil er aus dem Urlaub geholt wurde, ignoriert den Befehl und ermittelt vor Ort weiter. Dabei gerät er in die Gefangenschaft der Rebellen und muss erfahren, dass die Gerüchte war sind: Die Kämpfer infizieren sich mit dem Las-Plagas-Parasiten, um die BOWs zu kontrollieren. (Offenbar haben sie nicht Resident Evil 4 gespielt, sonst wüssten sie, welche üblen Nachwirkungen das haben kann.)

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Hach ja, mal ein bisschen DVD-Nostalgie. Die Filme mit Christopher Lee als diabolischer Superschurke Dr. Fu Man Chu stammen aus den 70ern und haben den entsprechenden Charme oder die entsprechenden Macken, je nach dem, wie man es sehen möchte. Ich kannte vorher nur die ersten beiden und da mir die gefallen haben, schien der Erwerb der Box eine nette Idee zur abendlichen Unterhaltung.

Die Filme selbst verlaufen immer nach einem ähnlichen, fast gleichen Muster: Fu Man Chu entdeckt eine wissenschaftliche Theorie oder antikes Wissen, die er für einen Plan zur Erlangung der Weltherrschaft (was auch sonst) einsetzen will. Sein Gegenspieler ist der Scotland Yard Inspector Nailand Smith, dem es zum Glück immer wieder gelingt diese Pläne zu vereiteln. Häufig werden Wissenschaftler (inkl. ihrer Töchter oder Nichten) entführt und Fu Man Chus Tochter ist immer eifrig an der Umsetzung der Vorhaben ihres Vaters beteiligt, wobei sie sich als weitaus unangenehmer erweist als der Herr Papa.

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