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Sofakino

Guardians of the Galaxy Vol.2

Die Guardians haben es geschafft und sich einen gewissen Ruhm erworben, der dazu führt, dass sie für vielfältige Aufgaben angeworben werden. So auch von den Sovereigns, deren Heimatplaneten sie erfolgreich vor einem energiefressenden Monster retten können. Dumm nur, dass Rockett es mal wieder nicht lassen kann und einige Energiezellen der Sovereigns stehlen muss. Ehe sich die Guardians versehen, befinden sie sich auf der Flucht vor ihren einstigen Auftraggebern. Ein Schaden an ihrem Raumschiff zwingt sie zur Notlandung auf einem unbekannten Planeten, wo sie die Bekanntschaft des Wesens Ego machen. Dieser behauptet Peters Vater zu sein und nimmt alle Guardians außer Rockett und Groot, die das Schiff reparieren wollen, mit auf seinen Heimatplaneten. Hier erfährt Peter endlich alles über seine Herkunft und ist überglücklich den Rest seiner Familie gefunden zu haben. Gamora allerdings traut der ganzen Sache nicht und bald zeigt sich, dass sie Recht behalten soll. Den Ego hat Peter nicht aus väterlichen Gefühlen zu sich geholt, sondern um einen für die Erde katastrophalen Plan in die Tat umzusetzen...

Ich bin ein wenig enttäuscht von dem zweiten Teil der Reihe um die Guardians. Zwar ist es wieder ein witziger Film mit skurrilen Figuren und vor allem Rocket und Baby Groot sorgen für jede Menge Lacher, aber irgendwie hat mir die überzeugende Story gefehlt. Die Flucht vor den Sovereigns und vor allem die Begegnung mit Peters Vater sowie die Auflösung der Geschichte, die hinter ihm steckt, war mir zuwenig und ehrlich gesagt auch zu langweilig. Das hätte man schneller erzählen können und damit vielleicht Zeit für eine spannendere Geschichte gehabt. Bin ja mal gespannt, ob es eine weitere Fortsetzung geben wird.

3
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Avengers - Age of Ultron

Die Avengers sind immer noch auf der Suche nach Lokis Zepter. Schließlich gelingt es ihnen, es bei Hydra zu lokalisieren und an sich zu bringen. Bevor Thor es wieder mit nach Asgard nimmt, wollen Tony Stark und Bruce Banner es jedoch noch einmal untersuchen. Dabei stößt Stark auf eine künstliche Intelligenz, die er mit seinem Programm Ultron verbinden möchte, um der Menschheit umfassenden Schutz zu gewähren. Stark weiß nicht, dass er bei dem Angriff auf Hydra von Wanda Maximoff psychisch manipuliert wurde und deshalb Todesvisionen hatte. Zwar gelingt es den beiden Wissenschaftlern Ultron funktionsfähig zu bekommen, doch das Programm erweist sich als nicht kontrollierbar und sieht bald die Menschheit selbst als größte Gefahr des Friedens, die es zu vernichten droht. Einmal mehr müssen die Avengers ihre persönlichen Probleme hinter sich lassen, denn nur gemeinsam haben sie eine Chance Ultron zu besiegen...

Auch wenn die Avengersfilme wie alle anderen Superheldenfilme Popcornkino sind, stechen die Marvelverfilmungen meiner Meinung nach irgendwie heraus. Es gelingt ihnen immer wieder spannende Geschichten zu erzählen, die sowohl Action als auch Witz haben. Die Figuren sind wiedererkennbare Charaktere mit Stärken und Schwächen und darüber hinaus auch gut besetzt. Genau diese Punkte treffen auch auf den hier vorliegenden Film zu tun, der mich sehr gut unterhalten hat. Warum es unbedingt die Liebesgeschichte zwischen Black Widow und Bruce Banner brauchte, habe ich zwar nicht verstanden, aber das sind wohl die üblichen Hollywoodregeln, die hier gegriffen haben.

4
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Justice League

Seit Supermans Tod ist die Welt nicht gerade besser geworden. Batman versucht zwar weiterhin, Gotham City zu beschützen, merkt aber bald, dass es immer schwieriger wird. Zudem tauchen noch merwürdige Mottenwesen auf, die der dunkle Ritter noch nie vorher gesehen hat. Was er nicht weiß: Sie sind die Diener eines Außerirdischen, Steppenwolf, der bereits einmal versucht hat, die Erde zu erobern. Damals gelang es den vereinten Kräften von Amazonen, Atlantern und Menschen ihn zurückzuschlagen und drei magische Boxen in ihren Besitz zu bringen. Die Boxen wurden zwischen den drei Völkern aufgeteilt, damit es Steppenwolf nicht gelingen würde, sie wieder in seinen Besitz zu bringen. Doch es zeigt sich, dass es ihm erschreckend leicht fällt, zwei der drei zurück zu bekommen. Lediglich die Box, die die Menschen einst versteckten, muss er noch an sich bringen. Batman versucht derweil gemeinsam mit Wonder Woman mehrere Helden zusammenzubringen, um gegen Steppenwolf vorzugehen. Doch nur Flash ist sofort bereit mitzumachen, Aquaman und Cyborg zögern. Immer deutlicher wird jedoch, dass auch die vereinten Kräfte der Held*innen nicht ausreichen werden - Superman fehlt mehr denn je. Da fasst Batman einen riskanten Plan, um seinen einstigen Rivalen zurückzuholen...

Okay, das ist also das, was DC Marvels Avengers entgegenstellt... Hmm, ist nicht schlecht, also nettes Popcornkino, wie wohl alle Superheldenverfilmungen. Was mir aber hier fehlt, ist ein bisschen mehr Tiefgang in den Charakteren, das kriegt Marvel irgendwie immer besser hin. An Ben Affleck als Batman muss ich mich auch erst mal gewöhnen - Christian Bale ist und bleibt da leider einfach meine Nummer 1. Bin ja mal gespannt, ob es eine Fortsetzung gibt (vermutlich schon) und ob noch andere Figuren aus dem DC-Universum dazukommen. 

3
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Aquaman

Ein Leuchtturmwärter findet eine junge Frau und rettet sie vermeindlich vor dem Ertrinken. Sie verlieben sich und bekommen ein Kind. Doch die Frau ist nicht irgendwer, sondern ein Mitglied der königlichen Familien von Atlantis, einer sagenhaften Unterwassernation. Diese sind gar nicht begeistert von ihrem Verschwinden und zwingen sie schließlich zur Rückkehr, um ihren Mann und Sohn zu schützen. Der junge Arthur wächst somit ohne seine Mutter auf, erkennt jedoch schon bald, dass er ein besonderes Verhältnis zum Meer und seinen Bewohnern hat. Ein alter Lehrer seiner Mutter bildet ihn schließlich aus und zeigt ihm, über welche besonderen Kräfte er verfügt. Doch er muss dem Jungen auch eine schreckliche Nachricht mitteilen: Seine Mutter ist tot, sie wurden von ihrem eigenen Volk den schrecklichen Trench geopfert. Verständlich, dass Arthur auch als Erwachsener nichts mit diesem Teil seiner Verwandtschaft zu tun haben möchte. Als Mera, Prinzessin des Unterwasservolks der Xebel, ihn um Hilfe bittet, ist er daher zunächst alles andere als bereit dazu. Was geht es ihn an, dass sein Halbbruder, der neue König von Atlantis, versucht die verbleibenden Nationen der Unterwasservölker zu vereinen und sich zum Oceanmaster zu machen? Als Orm jedoch erste Angriffe gegen die Menschen an den Küsten beginnt, wird ersichtlich, dass sich Arthur einmischen muss, um schlimmeres für die Menschheit zu verhindern. Gemeinsam mit Mera macht er sich auf die Suche nach dem legendären Dreizack von König Atlan, der ihn als wahren König ausweisen kann...

Ein recht netter und unterhaltsamer Film, typisches Popcorn(sofa)kino. Mehr aber auch nicht. Schade, denn um die Figuren hätte man meiner Meinung nach mehr Handlung entwickeln können. Mich hätten ja tiefere Einblicke in die verschiedenen Unterwasservölker interessiert. Und auch der Charakter von Aquaman hätte sicher noch etwas mehr hergegeben als "häufig recht unfreundlich, trinkt viel, aber eigentlich raue Schale mit weichem Kern". Nicole Kidman als seine Mutter fand ich schrecklich fehlbesetzt - ich weiß nicht, was sie gemacht hat, aber ihr fehlt seit mehreren Jahren jegliche Mimik. Sehr gut gefallen haben mir aber die Unterwasserszenarien und entsprechenden Bilder, das war schon beeindruckend. Allein das Reich der Trench - brr, fies grusselig. Ich vermute ja, dass es eine Fortsetzung geben wird - schauen wir mal, ob wir dann mehr über die Nachfolgenationen des einst untergegangenen Atlantis erfahren werden. (Ich bin ja fast bereit zu wetten, dass sich die mysteriöse Lost Nation als die Menschen entpuppen werden...)

3
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Hotel Transsilvanien 3 - Ein Monsterurlaub

Es läuft sehr gut im Hotel Transsilvanien - vielleicht etwas zu gut. Mavis hat das Gefühl, dass ihr Vater - Graf Dracula - selbst kaum noch zum Entspannen kommt. Um ihm ein wenig Erholung zu bieten, bucht sie als Überraschung eine Monsterkreuzfahrt für ihn, seine Familie und Freunde. Obwohl der Graf zunächst arg skeptisch ist, ändert sich seine Meinung, als er die Kapitänin des Schiffs kennenlernt und sich auf den ersten Blick in sie verliebt. Tochter Mavis ist hingegen weniger angetan von dieser Entwicklung - sie hat das Gefühl, dass mit der Frau etwas nicht stimmt. Und sie soll Recht behalten, denn die Kapitänin ist niemand anders als die Enkelin von Professor Van Hellsing, Draculas altem Erzfeind, und die Kreuzfahrt Teil eines diabolischen Racheplans...

Ich mag diese Reihe irgendwie sehr gerne. Sie ist sicher nicht der große Wurf in Sachen Animationsfilme, aber ich mag das Setting und die Figuren und fühle mich jedes Mal gut unterhalten. Und mehr verlange ich von dieser Art Filmen auch nicht. Highlight ist dieses Mal der Kampf gegen ein Unterwassermonster, der mit Musik ausgefochten wird. Ich verrate nicht, welches Lied so positiv ist, dass es das Monster schließlich besiegt, kann aber sicher sagen, dass ich sehr herzlich darüber gelacht habe.

4
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Grindelwalds Verbrechen

Eigentlich sollte Grindelwald nur von New York nach England überführt werden, um sich dort für seine Verbrechen in Europa zu verantworten. Doch irgendwie ist ihm gelungen, seine Leute unter die Bewacher zu schleusen und ihm gelingt die Flucht nach Paris. Hier schart er erneut seine Anhänger um sich und bereitet seine weiteren Pläne vor. Newt Scamander hat es derweil auch nicht leicht: Er darf England nicht verlassen und kann somit nicht forschen. Ein Angebot des Ministeriums, das Verbot aufzuheben, wenn er dafür versucht Credence zu finden, den jungen Okulus aus New York, der mittlerweile in Paris seine Familie sucht. Newt lehnt ab, da er sich in den Auseinandersetzungen mit Grindelwald nicht für eine Seite entscheiden will. Auch sein Mentor und ehemaliger Lehrer, Professor Dumbledore, hat keine Chance bei dem jungen Forscher. Erst als Queenie in London auftaucht und berichtet, dass sich Tina in Paris aufhält, ist Newt bereit zu reisen - nun sogar ohne die Erlaubnis des Ministeriums. In Paris angekommen muss Newt nicht nur Tina wieder für sich gewinnen, sondern auch Credence vor Grindelwald finden und dem alten Familiengeheimnis einer Freundin aus Schulzeiten auf die Spur kommen...

Mir hatte bereits der erste Film sehr gut gefallen, auf die Veröffentlichung des zweiten als Blue Ray habe ich daher gespannt gewartet - und bin nicht enttäuscht worden, muss ich sagen. Die Geschichte ist toll und spannend, die Bilder gelungen und die Figuren gut besetzt. Johnny Depp ist hier endlich ausführlich als Grindelwald zu sehen - sehr klasse muss ich sagen. Und die Kritik an Jude Law als jüngerer Dumbledore kann ich nicht verstehen, ich finde, er passt hervorrangend zu der Rolle. Schön auch, dass weitere bekannte Figuren aus den Büchern - Nangini, Nicolas Flamel - in dem Film auftreten. Kurz und gut: Ich kann ihn ohne Abzüge für gemütliche Filmabende auf dem Sofa empfehlen.

5
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Solo - A Star Wars Story

Der Planet Corellia fünf Jahre nach der Machtübernahme durch das galaktische Imperium: Dem jungen Han (zu seinem Nachnamen Solo kommt er eher durch Zufall, wie im Film erklärt wird) gelingt die Flucht vor einem Verbrechersyndikat, für das er bisher gezwungen war zu arbeiten. Leider schafft es seine Freundin Qi'ra im Gegensatz zu ihm nicht - Han verpflichtet sich jedoch für die Pilotenakademie des Imperiums und schwört, nach Corellia zurückzukehren, um Qi'ra zu retten. Wie Han jedoch ist, schafft er es durch Ungehorsamkeit von der Akademie zu fliegen und zur Imperialien Armee versetzt zu werden. Bei einem Kampfeinsatz, der ihn beinahe das Leben kostet, lernt er nicht nur den Wookie Chewbacca kennen, sondern auch den Gangster Tobias Beckett und sein Team. Nach anfänglichen Bedenken erklärt sich Beckett bereit, Han und Chewie mitzunehmen, doch der erste gemeinsame Auftrag geht fürchterlich schief. Um ihren Auftraggeber, das Verbrechersyndikat Crimson Dawn, zu beschwichtigen, bieten Beckett und Han einen gewagten Plan an, der akzeptiert wird, allerdings bekommen sie eine Aufpasserin an die Seite gestellt: Hans Jugendliebe Qi'ra.

Ein unterhaltsamer Film und sicher für alle zu empfehlen, die wie ich das Star-Wars-Universum mögen. Die Story ist nicht allzu komplex, aber es gibt ein Wiedersehen mit bekannten Charakteren, man erfährt einiges über die Hintergrundgeschichte zur klassischen Trilogie und witzige Elemente hat der Film auch. Das einzige, was mich an ihm stört: Es ist nicht wirklich Han Solo. Han Solo ist Harrison Ford und sonst niemand. Das er die Rolle hier nicht spielen konnte, ist mir eigentlich auch klar. Aber so gut die neue Besetzung auch sein mag: Ihr fehlt das typisch-lässige Grinsen und der spitzbübische Charme, den Ford seiner Rolle gegeben hat. Daher auch der eine Punkt Abzug in der Bewertung. Ansonsten würde ich mich über weitere Filme aus der Reihe freuen - insbesondere Boba Fett und Darth Maul hätten ihre eigenen Filme verdient, finde ich.

4
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Rogue One

Die junge Jyn Erso wird von Rebellen aus einem Gefängnistransport des Imperiums befreit. Doch nicht etwa, weil sie Miglied oder Sympathisantin der Allianz ist, sondern weil sich die Rebellen über sie Zugang zu Saw Gerrera einem unabhängig von ihnen agierenden Extremisten verschaffen wollen. Gerrera zog Jyn einst auf, als ihre Mutter ermordet und ihr Vater gezwungen wurde wieder als Ingenieur für das Imperium zu arbeiten. Jyn ist zwar alles andere als begeistert, doch da es ihre einzige Chance auf Freiheit ist, stimmt sie dem Unternehmen schließlich zu. Es gelingt ihr tatsächlich bis zu Gerrera vorzudringen, der ihr eine Botschaft ihres Vaters vorspielt: Das Imperium baut eine Waffe, die ganze Planeten vernichten kann. Er musste sie konstruieren, hat jedoch eine geheime Schwachstelle eingebaut. Jyn und der Rebellen-Spion Cassian Andor wollen die Rebellen davon überzeugen, die Konstruktionspläne zu besorgen, doch der Rat der Allianz stimmt dagegen. Daraufhin beschließt das ungleiche Paar gemeinsam mit einigen Verbündeten heimlich zu dieser Mission aufzubrechen, wohlwissend, dass möglicherweise niemand von ihnen diese überleben wird...

Okay, ich bin mit diesem Film etwas spät dran - mal wieder. Irgendwie habe ich ihn im Kino verpasst und auch die Blue Ray lag einige Zeit zuhause, bis ich ihn endlich angesehen habe. Ich hab echt was verpasst. Rogue One ist eine toll erzählte Geschichte, angesiedelt unmittelbar vor den Ereignissen von Star Wars IV - Eine neue Hoffnung. Die Figuren sind toll - sie besitzen Tiefe und Charakter. Schade nur, dass der Film so ein trauriges Ende hat. Das ist zwar stimmig, aber ein bisschen mehr Hollywood-typischer Kitsch wäre mir auch recht gewesen. Das Einzige, was an dem Film meiner Meinung nach gar nicht geht, sind die computergenerierte Leia und Tarkin. Klar, konnten die nicht so wie in den Originalfilmen dargestellt werden, aber die Computergesichter sind einfach gruselig. Hier wäre eine andere Lösung besser gewesen.

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Blade Runner (Director's Cut)

L.A. im Jahr 2019: Die Welt ist ein dreckiger Moloch geworden, in dem es dauernd regnet. Wer kann, versucht der Erde zu entfliehen und sich in einer Weltraumkolonie ein besseres Leben zu gönnen. Rick Deckard ist ein Blade Runner, ein Ermittler, der von den Cops eingesetzt wird, um Replikanten - künstliche Menschen - aufzuspüren und zu töten. "Hautjobs" nennen das die Cops. Sein neuester Auftrag: eine Gruppe von vier Replikanten finden, die sich unerlaubt auf der Erde befinden und versuchen ein Mittel gegen ihren frühen Tod zu finden. (Um den häufigen Wahnsinn bei Replikanten zu verhindern, werden sie meist so konstruiert, dass sie nur eine geringe Lebenserwartung von ca. vier Jahren haben.) Deckard will den Auftrag zwar eigentlich nicht annehmen, wird jedoch mehr oder weniger dazu gezwungen. Seine Ermittlungen lassen ihn die Bekanntschaft von Rachel machen, einer jungen Frau, die erst durch Deckards Test erfährt, dass sie auch ein künstlicher Mensch ist und ihre Erinnerungen ihr nur zur Täuschung eingepflanzt wurden. Je mehr Deckard ermittelt, desto mehr Fragen stellt er sich und desto größere Zweifel auch an seiner eigenen Existenz überkommen ihn...

Ich habe den Film bereits ein paar Mal gesehen, allerdings mit der hier reviewten DVD das erste Mal im Director's Cut. Mir hat sowohl die Story als auch das gesamte, düstere Settings gleich beim ersten Mal gefallen. Blade Runner ist für mich eine klassische Film Noire Detektiv-Geschichte, die in ein Zukunftssetting übertragen wurde. Ob die Originalgeschichte der Buchvorlage eingehalten wurde, kann ich mangels Kenntnis dieser nicht sagen. Auch die Besetzung der Rollen ist erstklassisch und voller Stars: Harrison Ford, Sean Young, Daryl Hannah und Rutger Hauer passen meiner Meinung nach perfekt zu ihren jeweiligen Figuren. Ich habe das Gefühl, dass der Director's Cut die Geschichte noch ein wenig langsamer erzählt als die Version, die davor kannte. Insbesondere scheint es mir, als würde sich mehr Zeit für Kamerafahrten gelassen, um das L.A. der Zukunft szenenreich in Bilder zu setzen. Vielleicht täusche ich mich da aber auch. Wie es auch sei: Mir hat auch diese Version des Films gefallen und ich kann ihn nur weiterempfehlen.

5
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Ghost in the shell

Nach einem Überfall von Terroristen ist Mira Killian schwer verletzt. Nur ihr Gehirn ist noch funktionsfähig und wird von Wissenschaftler*innen mit einem synthetischen Körper verbunden. Mira ist damit der erste Ghost in the shell, ein menschliches Bewusstsein in einem künstlichen Körper. Jahre später ist Mira Mitglied eines staatlichen Teams, das gegen Cyberterroristen eingesetzt wird. Ihr aktueller Fall bringt sie auf die Spur eines genialen Hackers, der es auf Hanka Robotics und die für die Firma arbeitenden Wissenschaftler*innen abgesehen hat. Hanka ist auch für Miras Körper verantwortlich und eine der bedrohten Wissenschaftler*innen hat damals die Synthese von Mira mit ihrem neuen Körper vorgenommen, weshalb sie den Fall besonders engagiert untersucht. Doch je mehr sie erfährt, desto stärkere Zweifel kommen ihr: Stimmt die Geschichte über den Terrorangriff, bei dem sie verletzt wurde, wirklich? Als sie schließlich dem Hacker gegenübersteht, muss Mira einiges über ihre eigene Vergangenheit erfahren und die Entscheidung treffen, auf wessen Seite sie steht...

Ich muss zugeben, dass ich das Manga, auf dem dieser Film basiert, nicht kenne. Daher kann ich über Details der Umsetzung und die Treue zur Vorlage nichts sagen. Der Film selbst hat mir gut gefallen. Die Story ist spannend und intelligent konstruiert. Vor allem jedoch das Visuelle hat mich wirklich in seinen Bann gezogen. Die Bilder sind toll gemacht, auch wenn natürlich vieles computergeneriert ist. Den einen Stern Abzug gibt es dafür, dass die Figuren alle sehr blass bleiben und es ihnen an wirklicher Tiefe fehlt. Hier wäre mehr drin gewesen, wobei ich zugebe, dass das Meckern auf hohem Niveau ist.

4
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