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Ach ja, eine Linksammlung haben wir natürlich auch...

Die Menschen leben seit sie zurückdenken können in unterirdischen Silos. Das Leben hier ist streng geregelt: Jedes Stockwerk dient einem bestimmten Zweck: von der politischen Führung über die IT, die Gesundheitsversorgung, die Materialproduktion, die Farmen und die Mechaniker zur Wartung der Stromgeneratoren. Beziehungen müssen offiziell erlaubt werden und wer Kinder bekommen darf, regelt eine Lotterie, bei deren Gewinn das Implantant zur Empfängnisverhütung, das jede Frau tragen muss, für einen bestimmten Zeitraum deaktiviert wird. Fragen danach, warum dies alles so ist, werden nicht gerne gesehen und zu energische Nachforschungen - auch über die eigene Geschichte - können tödlich enden. Denn die Welt außerhalb der Silos ist vergiftet und zerstört, wer zur Strafe hier herausgeschickt wird, überlebt nicht lange.

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Colin Chandler ist Geschichtsprofessor in Harvard und mit seinem beschaulichen Leben dort auch vollkommen zufrieden. Das alles ändert sich jedoch, als der Student Bill Davis, dessen Tutor er war, ermordet wird. Plötzlich scheint jeder zu vermuten Chandler wisse etwas über den Grund für den Mord: Angefangen bei der Fernsehreporterin Polly Bishop bis zu den beiden vermeindlichen Herren von der Polizei, die eine Wanze in seinem Büro deponieren. Als dann zwei andere Männer abends in seiner Wohnung auftauchen und ihm Folter androhen, wenn er nicht auspackt, ergreift Chandler die Flucht. In seiner Not erscheint ihm Polly Bishop die einzige Zuflucht zu sein und bald finden sich die beiden in einem verwirrenden Katz-und-Maus-Spiel mit diversen Akteuren wieder. Offensichtlich geht es um ein Dokument, dessen Echtheit Chandler für seinen Studenten bezeugen wollte. Als er es endlich in den Händen hält, kann er seinen Augen nicht trauen: Hat George Washington im Unabhängigkeitskrieg etwa wirklich als Spion für die Briten gearbeitet?

Ein gut geschriebener und spannend erzählter Agententhriller, der aus heutiger Sicht etwas angestaubt wirkt, was aber damit zu tun hat, dass das Buch in den 1970er Jahre spielt und auch geschrieben worden ist. Der Magel an technischen Gadgets erstaunt aus heutiger Sicht und die Ablehnung des Professors gegenüber dem Medium Fernsehen hat etwas richtiggehend Amüsantes. (Was er wohl zum Internet bzw. dem heutigen Fernsehangebot sagen würde?) Wenn man etwas abstrakt liest, hat man fast das Gefühl hier das Vorbild für die Romane von Dan Brown in den Händen zu halten, der das Grundgerüst nur um Symbole und Geheimgesellschaften ergänzt hat.

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Robert Langdon erwacht mit einer Kopfverletzung in einem Krankenhaus. Woher die Wunde stammt, weiß er nicht - und noch weniger warum er sich in Florenz befindet und plötzlich eine Frau versucht, ihn zu erschießen. Gemeinsam mit der jungen Ärztin Sienna Brooks flieht er vor seiner Angreiferin und versucht seine Erinnerungen an die Ereignisse der letzten zwei Tage zu rekonstruieren. Dabei zeigt sich bald, dass Langdon in ein gefährliches Rätsel verwickelt ist, bei dem der Dichter Dante und seine "Göttliche Komödie" eine bedeutende Rolle spielen. Ein Wissenschaftler, der von Dante nahezu besessen war, hat Rätsel zu etwas hinterlassen, das Langdon im Auftrag der WHO finden sollte: einen gefährlichen Virus, der möglicherweise die ganze Welt bedroht. Was Langdon jedoch nicht weiß: Sein Gegner hat mächtige Unterstützer und nicht alle Menschen in seiner Umgebung sind ehrlich zu ihm, was ihre Hintergünde und Motive angeht...

Ach, irgendwie macht Dan Brown ohne Vatikan keinen Spaß. Die beiden ersten Bücher habe ich noch richtig gern gelesen, aber schon der dritte Band der Reihe und jetzt dieser Teil hier wirken nur noch wie Wiederholungen des immer gleichen Musters. Langdon gerät in eine rätselhafte Geschichte, entschlüsselt Symbole, reist um die Welt, wird von mysteriösen Organisationen gejagt, trifft hübsche Frau... Nee, selbst die Variante mit der Amnesie hilft da irgendwie nicht wirklich. Das Buch liest sich zwar sehr angenehm, aber dieser Wunsch weiterzulesen, um die Auflösung zu erfahren, ist einfach nicht mehr da. Und auch die unerwarteten Wendungen sind mittlerweile so typisch für Dan Brown, dass man davon auch nicht mehr überrascht ist. Vielleicht wird es einfach Zeit für ein anderes Muster und einen neuen Helden...

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Das Model Lula Landry wird tot auf dem Bürgersteig vor ihrer Wohnung gefunden, offenbar ist sie vom Balkon gestürzt. Da bekannt ist, dass die junge Frau psychische Probleme hatte, geht die Polizei bald von einem Selbstmord aus und auch die Indizien liefern keinen anderen Hinweis. Einzig Lulas Adoptivbruder, der Anwalt John Bristow, ist überzeugt, dass seine Schwester ermordert wurde. Um dies zu beweisen engagiert er den Privatdetektiv, Cormoran Strike, einen Armyveteran, der in Afghanistan ein Bein verlor und danach den Militärdienst quitierte. Strike ist zunächst davon überzeugt, dass die Hypothese des Anwalts über den Tod seiner Schwester falsch ist, und nimmt den Fall eigentlich nur an, weil gerade in seinem Leben einiges schiefläuft: Die Aufträge bleiben aus, er kann seine Schulden nicht zurückzahlen und hat sich von seiner Verlobten getrennt, was dazu führt, dass er erst einmal mangels Alternative in seinem Büro nächtigt. Und dann ist da noch Robin, die neue Aushilfssekretärin, die Strikes finanzielle Situation noch schwieriger macht, sich aber bald als unersetzlich herausstellt. Denn je mehr Strike ermittelt, desto mehr Zweifel kommen ihm an der offiziellen Version. Könnte John Bristow tatsächlich Recht haben? Strikes Ermittlungen lassen ihn immer tiefer in die Vergangenheit eintauchen - und so manch familiäres Geheimnis lüften...

Wow, ich bin begeistert. Britische Krimikunst vom Allerfeinsten. Tolle, schräge Charakter, ein super gestrickter Plot, logische Handlungen und ein von mir nicht vorhergesehenes Ende - mit einem Ermittler, der typisch britisch seinen Job macht - und ermittelt. Schade eigentlich nur, dass so früh bekannt wurde, wer hinter dem Pseudonym steckt. Ich weiß nicht, ob ich mir das Buch sonst gekauft hätte. Aber wie auch immer - J.K. Rowling zeigt, dass sie auch abseits der Potter-Bücher eine tolle Autorin und meisterhafte Erzählerin ist. Allein ihr Gespür für Namensgebungen hat mich mal wieder begeistert. Ich freue mich auf weitere Fälle.

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Charlie Nichols ist ein erfolgreicher Schriftsteller, der sich als Autor von auf realen Fällen beruhenden Kriminalromanen einen Namen gemacht hat. Dass er selbst in einen solchen hineingezogen werden könnte, hätte er allerdings nicht gedacht. Doch genau das passiert, als ihn sein alter Freund Victor Saberdenne um Hilfe bittet. Einst half Victor als Anwalt seinem alten Professor von der Uni den Mörder seiner Tochter Anna hinter Gittern zu bringen. Hauptzeugin war damals dessen andere Tochter Caro, die mittlerweile Victors Ehefrau ist. Doch nun stellte sich heraus, dass der damals Verurteilte unschuldig gewesen ist und entlassen werden muss. Der Mann sinnt auf Rache und beginnt die Saberdennes zu terrorisieren. Ehe Charlie sich versieht, ist er in ein mörderisches Komplott verstrickt, dass auch für ihn lebensbedrohlich wird...

Ein gut erzählter, spannender Thriller, der sich angehm liest. Die Geschichte wird clever aufgebaut, als Leser erlebt man alles aus der Sicht von Charlie Nicols. Dass irgendetwas an der Geschichte der Saberdennes nicht stimmt, vermutet man recht schnell - allerdings hat mich die Auflösung am Schluss dann doch überrascht. Nicht überzeugt hat mich hingegen die Naivität des Erzählers, der unglaublich lange brauchte, um zu bemerken, dass mit der Frau, in die er so vernarrt ist, etwas nicht stimmt. Alles in allem aber gute Lektüre zum Schmökern vor dem Einschlafen.

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Viktor Frankensteins Versuch war erfolgreich: Es ist ihm gelungen Leben zu erschaffen. Doch wirklich begeistert ist er nicht von seiner Schöpfung und so beschließt er sie zu töten. Doch der Versuch misslingt und das Monster ermordet aus Rache seine Frau. Frankenstein verfolgt es und erfriert im ewigen Eis. Auf seiner Reise durch die Welt der Menschen wird Frankensteins Kreatur von merkwürdigen Wesen attackiert - und von ebenso seltsamen Gestalten gerettet. Er ist, wie sich herausstellt, in den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse geraten, in dem Dämonen und Gargoyles um die Macht auf der Erde und damit auch über das Schicksal der Menschen entscheiden. Adam, wie die Königin der Gargoyles ihn nennt, will damit jedoch nichts zu tun haben und flieht in die Einsamkeit. Als ihm nach fast 200 Jahren klar wird, dass die Dämonen nicht aufgeben und ihn weiterhin finden wollen, beschließt er in die Stadt zurückzukehren und die Angelegenheit zu einem Ende zu führen. Offenbar hat ein Dämonenprinz einen finsteren Plan geschmiedet, in dem Adam eine wichtige Rolle spielen soll. Doch auch die Gargoyles erweisen sich nicht wirklich als seine Verbündeten...

Eine enttäuschende Verfilmung, anders kann man es nicht sagen. Ich kenne den Comic nicht, auf dem sie beruht, aber wenn der ähnlich flach und vorhersehbar ist - vielen Dank. Das Setting ist noch recht interessant und mir hat ehrlich gesagt, die Filmmusik am besten von dem Ganzen gefallen. Aber ansonsten? Die Charaktere sind flach und uninteressant, typische Klischees (natürlich ist die Wissenschaftlerin blond und Adam verliebt sich in sie). Die Bösewichte faszinieren nicht. Wieso ein deutscher Wissenschaftler des 18. Jahrhunderts sein Forschungstagebuch auf Englisch geführt hat, kann mir ja vielleicht bei Gelegenheit mal jemand erklären. Und über die schauspielerischen Leistungen möchte ich lieber nichts sagen. Ich mag ja Comicverfilmungen, aber das ist hier ist wirklich eine der denkbar schlechteren. Zum Glück haben wir den Film damals nicht im Kino gesehen, da lief der nämlich fast nur in der 3D-Version. Abgesehen davon, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass damit ein Mehrwert beim Anschauen verbunden sein könnte, wäre das Geld für den Zuschlag zu viel gewesen.

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Als der elfjährige Byron erfährt, dass zwei Sekunden zu dem Jahr dazuaddiert werden sollen, ist er gespannt und verstört: Wie soll das gehen, ohne dass man etwas davon bemerkt? Und dann passiert es ausgerechnet, als seine Mutter mit ihm und seiner Schwester auf dem Weg zur Schule einen Umweg durch die Digby Road fährt - und mit schrecklichen Folgen. Byron sieht, wie seine Mutter ein Mädchen anfährt, nur scheint es außer ihm niemand zu bemerken. Zunächst will sie ihm nicht glauben, doch eine intensive Untersuchung des Wagens bringt tatsächlich rote Farbe vom Fahrrad des Mädchens zutage. Byrons Mutter scheint mit der Schuld nicht fertig zu werden, so dass Byron mithilfe seines besten Freundes James einen Plan entwickelt, um ihr zu helfen. Doch die Begegnung mit der Familie des angefahrenen Mädchens setzt eine Kette von Ereignissen in Gange, die das Leben der Jungen für immer grundlegend verändern werden...

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