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Ach ja, eine Linksammlung haben wir natürlich auch...

Den Zwergen ist es tatsächlich gelungen Derok von den Orks zurückzuerobern. Doch diese wollen nicht einfach aufgeben und haben ihre Lager weiterhin in der Nähe der Stadt aufgeschlagen. Der merkwürdig lange Winter macht beiden Gegnern ziemlich zu schaffen- die Orks trifft jedoch vielmehr, dass die Weststämme plötzlich ihre Schamaninnen verloren haben, die alle wahnsinnig geworden sind. Doch auch bei den Zwergen herrscht keine Ruhe: Der alte General ist vom Tode gezeichnet und so kommen die verfeindeten Clans in Derok zusammen, um seinen Nachfolger zu wählen. Ärgerlich nur, dass in der Stadt ein Mörder umgeht, der Clanführer als Ziele auserkorrenhat. Die Zwergin Axt wird mit der undankbaren Aufgabe der Aufklärung des Verbrechens beauftragt. Währenddessen macht sich Glond auf eine heimliche Reise nach Osten, um die Quelle jener Finsternis zu finden, die bereits ein Mal versucht hat, Zwerge, Orks und Menschen zu vernichten und immer noch auf Rache sinnt. Doch er ist nicht der Einzige, der zu den geheimnisvollen Bergen unterwegs ist. Auch der junge Ork Krendar sowie ein anderer alter Bekannter wissen von dem Ort und unterschiedliche Gründe führen schließlich alle zusammen. Währenddessen führen Axts Nachforschungen in Derok dazu, dass sie in ein politisches Wespennest sticht...

Der letzte Band der Triologie um den Kampf zwischen Orks und Zwergen in der Festung Derok. Ich muss gestehen, dass mir die Reihe mit jedem Band besser gefällt und ich es schade finde, dass sie hier wohl abgeschlossen ist. Andererseits soll man wohl auch aufhören, wenn es am besten ist - und das wird hier passend umgesetzt. Das Ende hat mich überrascht und ein wenig traurig gemacht, aber ich möchte nicht spoilern. Von daher aber eine unbedingte Leseempfehlung an alle Fans klassischer Fantasy.

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Mehrere Jahre nach den Ereignissen von "Die Rückkehr der Jedi-Ritter": Obwohl die Rebellen damals siegreich waren, ist die Galaxis nicht zur Ruhe gekommen. Mit der Ersten Ordnung hat sich eine Macht etabliert, die das Imperium wieder auferstehen lassen möchte - und offensichtlich auch die dunklen Kräfte der Sith nutzt. Gleichzeitig ist Luke Skywalker, der letzte der Jedi, verschwunden, seitdem sich einer seiner Schüler zur dunklen Seite der Macht ziehen ließ. Nach ihm suchen sowohl die Rebellen als auch die erste Ordnung. Eine Karte, die seinen Aufenthaltsort verraten soll, führt daher das Mädchen Ren, den ehemaligen Sturmtruppler Fin und den Rebellenpiloten Pho in ein großes Abenteuer, um zu verhindern, dass dieses wichtige Dokument dem finsteren Kylo Ren in die Hände fällt. Doch die erste Ordnung verfügt über Macht und Waffen, gegen die die Rebellen scheinbar nichts auszusetzen haben...

Nach den missglückten Prequels (Teile 1 bis 3) verspach dieser neue Star Wars endlich wieder an die erfolgreichen und gelungenen Filme der Originaltriologie anzuschließen. Von daher war der Gang ins Kino ein Muss. Und mein Urteil lautet völlig zu Recht. Es ist ein spannender, unterhaltsamer und lustiger Film - eben ideales Popcornkino. Die neuen Figuren gefallen mir sehr gut, es gibt Wiedersehen mit den alten Helden und die neuen Bösewichte sind gerade aufgrund ihrer Hintergrundgeschichte (ich vermeide jetzt das Spoilern) faszinierend. Der Film ist weitaus humorvoller als die Originale, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Toll sind auch die vielen Außeridischen, die recht exotisch daherkommen. Vermutlich kann man die Parallelen der Handlung zu Teil 4 kritisieren, aber das fand ich jetzt nicht so schlimm.Viel mehr geärgert haben mich die 3D-Effekte bzw. ihr Fehlen. Wenn man nicht die ganze Zeit die nervige Brille auf der Nase hat, merkt man gar nicht, dass es ein 3D-Film ist. Von daher die Empfehlung: Unbedingt anschauen, aber den 3D-Zuschlag sparen und stattdessen lieber eine extra große Tüte Popcorn kaufen. 

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Nach langer Kinoabstinenz haben wir es endlich mal wieder geschafft - und die Wahl fiel auf den neuen Bond-Film. Ich mag ja mittlerweile die Filme mit Daniel Craig sehr gerne, gerade weil sie doch anders sind als die Ursprungsbonds, aber irgendwie dennoch der Figur genau das geben, was zu ihr passt. Auf Empfehlung von Tim haben wir am Abend vorher noch schnell Skyfall auf DVD geschaut, den ich bisher verpasst hatte (Danke dafür, war durchaus hilfreich).

Zur Story: Bond hat es mal wieder geschafft sich richtig unbeliebt bei seinem neuen Chef M (Ralph Fiennes) zu machen. Nach einem nicht genehmigten Auftrag in Mexiko, der in einem Desaster endet, wird er vom Außendienst suspendiert - was ihn jedoch nicht davon abhält, weiter zu ermitteln. Denn er folgt einer Spur, auf die seine ehemalige Chefin M (Judy Dench) ihn gebracht hat und die ihn zu einer mysteriösen Organisation namens Spectre führt, deren Chef ihm bekannt vorkommt - und eigentlich tot sein sollte. Jeder weitere Schritt führt ihn immer tiefer hinein in ein Spinnennetz aus Intrigen und Verbrechen und zeigt bald nicht nur, dass alle Fälle, an denen er bisher gearbeitet hat, zusammenhängen, sondern dass seine eigene Vergangenheit den Schlüssel zur Lösung des Rätsels beinhaltet...

Wow, ich muss sagen, ich bin sehr beeindruckt. Spectre schafft es nicht nur, hervorragendes unterhaltsames Popcorn-Kino zu sein, sondern auch eine tolle Story zu entwickeln und den vier Filmen mit Daniel Craig einen Rahmen zu geben, der allem die Krone aufsetzt. Ehrlich gesagt, fällt mir erst jetzt beim Durchschauen der alten Bonds auf, dass die Geheimorganisation Spectre (bzw. Phantom) hier auch schon so dominant gewesen ist. Trotzdem gelingt es den neuen Filmen dies noch einmal spannender zu erzählen. Besonders gut gefallen hat mir dieses Mal auch das Intro - sehr schön gestaltet mit Rückblicken auf die anderen drei Filme. Nicht so toll war dieses Mal der Song. Ansonsten fange ich an - nachdem ich Judy Dench als M auch mochte trotz ihrer machmal etwas zickigen Art - Ralph Fiennes richtig klasse zu finden.

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Der Kunstwissenschaftler Professor Menzel wird zu einem Symposium über die Bedeutung der Feenwelt eingeladen. Schon kurz nach seiner Ankunft am Veranstaltungsort ist im klar, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Die anderen Teilnehmer sind ein bunt zusammengewürfelter Haufen, keinesfalls Wissenschaftler und jeder wurde zu einer Veranstaltung mit anderem Namen eingeladen. Der Gastgeber, der als einziger Licht in das Dunkel bringen könnte, ist nicht anwesend. Dann pasiert plötzlich etwas außergewöhnliches: Einer der uralten Diener verschwindet durch eine Wand, nur um kurz darauf vollkommen verjüngt und mit einer seltsamen Pflanze in der Hand wiederzuerscheinen. An dieser befindet sich ein Zettel mit dem Hinweis, dass einer der Anwesenden den Namen und die Geschichte der Pflanze kennt und damit einen Teil des Geheimnisses der ewigen Jugend. Diese Aussage erweist sich tatsächlich als wahr und im Laufe des Abends wiederholt sich die Ereignisfolge genau neun Mal, so dass jeder der vermeindlichen Symposiumsteilnehmer dazu kommt, eine Geschichte zu erzählen, in der sich zwei Elemente stets wiederholen: die Feenwelt und der Wunderberg.

Ich habe das Buch geschenkt bekommen -selber gekauft hätte ich es mir vermutlich nicht. Dabei ist es gar nicht mal schlecht. Was vor allem Spaß macht, sind die verschiedenen Geschichten, die die Gäste erzählen und die vollkommen unterschiedlich angelegt sind. Leider nicht unbedingt in einem anderen Erzählstil, was noch besser gewesen wäre. Die Auflösung finde ich etwas merkwürdig und das Ende leicht kitschig, aber durchaus stimmig für eine märchenhafte Erzählung. Von daher ein durchaus unterhaltsames Buch und sicher eine Empfehlung für diejenigen, die Märchenerzählungen für Erwachsene mögen.

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Wolverine hat genug von seinem Dasein als X-Men und sich in die Einsamkeit der kanadischen Wildnis zurückgezogen. Doch auch dort findet er keine Ruhe. Der heimtückische Angriff einer Gruppe von Jägern auf einen Bären lässt ihn den nahegelegenen Ort aufsuchen, wo er die Bekanntschaft einer jungen Japanerin macht, die nach ihm sucht. Ihr Auftraggeber, der Firmenmogul Yashinda, liegt im Sterben und möchte sich vor seinem Tod noch von Wolverine verabschieden, der ihm einst beim Abwurf der Atombombe auf Nagasaki das Leben gerettet hat. Zögernd reist Wolverine nach Japan. Dort stellt sich auch bald heraus, dass der alte Herr sich keinesfalls nur von ihm verabschieden wollte: Er möchte Wolverines Selbstheilungskräfte, um ewig leben zu können. Als dieser dem Sterbenden seinen Wunsch verweigert, bringt er sich selbst in große Gefahr: Hineingezogen in eine Familienfehde, bei der auch noch die Yakuza mitmischt, versucht Wolverine alles, um Yashinda Enkelin zu beschützen, in die er sich verliebt hat. Doch er ist geschwächt: Seine Selbstheilungskräfte sind verschwunden. Offenbar spielt die rätselhafte Ärztin von Yashinda dabei keine unbedeutende Rolle - Wolverine entdeckt schließlich einen perfiden Plan, der selbst ihn völlig überrascht...

Ein weiterer Film aus dem X-Men Universum weckt ja immer mein Interesse. Okay, dieses Mal hat es etwas gedauert, bis wir ihn auch geguckt haben, aber das muss ja nichts heißen. Ich muss aber dennoch ehrlich sagen, dass dies meiner Meinung nach der bisher schwächste Film der Reihe ist. Die Kampfszenen sind schön anzuschauen, aber die Handlung fand ich doch recht mau. Ich verstehe auch diesen Hype um Wolverine nicht - warum nicht auch mal einzelne Film zu anderen X-Men Charakteren, wie ich es bei der Origins-Reihe mal erhofft hatte? Ich warte ja immer noch auf den Gambit-Film.

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Es läuft gut für die Agentur Lockwood und Co. - fast ein bisschen zu gut, denn Lockwood, George und Lucy können sich vor Aufträgen kaum noch retten und sind völlig überarbeitet. Der richtig große Auftrag ist allerdings nicht dabei und auch zu dem unerklärlichen Maßenausbruch an Geistererscheinungen in Chelsea wird die kleine Agentur nicht dazugeholt. Das ändert sich erst mit der neuen Sekretärin Holly, die Lucy zwar nicht ausstehen kann, welche jedoch durch ihre Kontakte eine prominente Fürsprecherin für das kleine Unternehmen findet, die schließlich dafür sorgt, dass sie doch im Chelsea-Fall mitermitteln dürfen. Und natürlich ist es Georges unermüdlicher Recherche zu verdanken, dass sie schließlich einen Hinweis auf die Lösung des Rätsels haben. Währenddessen wird Lucys Leben immer komplizierter: Nicht nur, dass ihr die neue Sekretärin auf die Nerven geht, sie vermisst auch die enge Zusammenarbeit mit Lockwood - es ist aber schließlich ihre immer stärker werdende Gabe mit den Geistern zu kommunizieren, die nicht nur sie, sondern auch ihre Freunde in Gefahr bringt - und Lucy zu einem folgenschweren Entschluss gelangen lässt...

Ich bin ja bekanntermaßen Fan der Reihe und auch dieses Buch hat mich nicht enttäuscht. Spannend und witzig geschrieben sorgt es dafür, dass es einem sehr schwerfällt, es aus der Hand zu legen, wenn man einmal mit dem Lesen angefangen hat. Was allerdings auffällt ist, dass dieses Mal kein großer Fall im Mittelpunkt steht, sondern vielmehr die Charaktere und Beziehungen der Hauptfiguren untereinander. Dabei wird immer deutlicher, dass Lucy in Lockwood verliebt ist - wie ich das finden soll, weiß ich allerdings noch nicht. Der Zickenkrieg zwischen ihr und der neuen Sekretärin hat mich etwas genervt, das wäre in der Form für die Geschichte nicht nötig gewesen. Die Hintergrundgeschichte um die mysteriöse Orpheus-Gesellschaft spielt eine ganz kleine Rolle - wird aber auch in Minischritten vorangetrieben. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf den nächsten Band und hoffe vor allem auf eine Auflösung des echt fiesen Cliffhangers am Ende des Buches.

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Der junge Vahit Finn Fokklin hat seine Volljährigkeit erreicht und muss sich damit auch entscheiden, welchem Beruf er nachgehen will. Obwohl er sich eigentlich noch unsicher ist, beschließt er in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und eine Lehre in dessen Tinten- und Papierherstellung zu beginnen. Dass Finn entgegen der Erwartungen seines Vaters nicht Feuer und Flamme für diesen Beruf ist, zeigt sich schnell und eines Tages passiert ihm der schwerwiegende Fehler einen Brief mit der Bestellung eines wichtigen Kunden zu verbummeln. Zur Strafe muss Finn die Auslieferung übernehmen und soll dabei gleich Abbitte für die verspätete Lieferung tun. Doch die Reise wird zum Ausgangspunkt eines viel größeren Abenteuers als sich sowohl Finn oder sein Vater jemals erträumt hätten. Denn ihre Heimat ist für finstere Mächte interessant geworden und ein erster Spähtrupp bereits im Lande. Dass sich dieser ausgerechnet dort befindet, wohin Finn seine Lieferung bringen muss, konnte nun wirklich niemand ahnen... Und so geraten Finn und sein Freund Mellon in einen Strudel von Ereignissen, der sie nicht nur die Bekanntschaft von Menschen und Zwergen machen lässt, sondern auch ihr Leben und vermutlich dass aller Vahits im Hügelland für immer verändern wird....

Ich kann mir nicht helfen, aber dieses Buch zwang mich die ganze Zeit, Parallelen zum Herrn der Ringe zu suchen und auch zu finden. Da sind die Vahits im Hügelland, die doch sehr den Hobbits im Auenland ähneln. Es gibt eine böse Macht, die ein bestimmtes Artefakt sucht; finstere Diener (hier sind es elf statt neun) und Feinde, die auf Flugwesen reiten. Dessen ungeachtet hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Die Geschichte ist toll erzählt, die Welt unglaublich detaillreich ausgearbeitet - in einer Präzision, die man heute auch in der Fantasy nur noch selten findet. Es braucht einige Seiten, bis alles in Schwung kommt und manchmal sind die Landschaftsbeschreibungen ein bisschen zu langatmig, aber immerhin nimmt sich der Autor wirklich Zeit, seine Welt und die Charaktere in ihr zu entwickeln. Ich bin jedenfalls gespannt auf den zweiten Band.

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Der Kampf der Wächter geht weiter. Nachdem sowohl Braston als auch Despirrow getötet wurden, lichten sich die Reihen der mächtigen Magier und die vorhandenen Kräfte konzentrieren sich auf immer weniger Person. Während Forger weiterhin dem Bösen frönt, kämpfen Rostigan und die Priesterin Yalenna auf der Seite des Guten. Doch ihnen stellt sich ein unvorhergesehenes Problem: Die jahrhundertelange Gefangenschaft im Grab Regrets hat den ehemaligen Wächter Mergan wahnsinnig werden lassen. Er behauptet der wiedergeborene Regret zu sein und zieht so dessen Schöpfungen, die Entflochtenen, auf seine Seite - angestachelt von ihm wollen sie nun die Städte der Menschen erobern. Unterdessen hat der Wächter Salarkis zufällig eine unglaubliche Entdeckung gemacht, welche den Riss in der Magie, der durch Regrets Tun verursacht wurde, wieder schließen könnte. Dch für Salarkis wird es schwierig seine einstigen Gefährten über seine Erkenntnis zu berichten - und noch schwierig wird es vermutlich werden, alle von ihnen davon zu überzeugen, ihre Kräfte wieder herzugeben...

Eine gute Fortsetzung des ersten Teils und ein sinnvoller Abschluss der Geschichte. Mich hat ein wenig die lange Beschreibung der Schlacht gestört - und das sich alle bisherigen Probleme dann doch sehr einfach lösen ließen, war auch etwas ungeschickt im Plot konstruiert. Aber alles in allem habe ich mich von dem Buch recht gut unterhalten gefühlt und am Ende gibt es auch noch eine kleine überraschende Wendung, die ich hier aber nicht näher beschreibe, um nicht zu spoilern.

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Rostigan ist ein alter Krieger und der ewigen Kämpfe und Abenteuer müde. Sehr zum Unwesen seiner Begleiterin, der Bardin Tarzi, die nur zu gerne neue Lieder über seine Heldentaten dichten würde. Als ihr Weg sie zufällig in die Nähe der Stadt Silberstein führt, machen sie eine schier unglaubliche Entdeckung: Die Stadt ist spurlos vom Erdboden verschwunden. Rostigan ist schnell klar, wer dahintersteckt - die Wächter, mächtige Magier, sind zurückgekehrt. Einst vereint im Kampf gegen einen gemeinsamen Feind, sind dessen Kräfte nach seinem Tod auf seine Gegner übergegangen und machten nicht jedoch von ihnen zu einem besseren Menschen. Rostigan gelingt es, die Wächterin zu töten, die für das Verschwinden Silbersteins verantwortlich ist - wobei deren Kräfte auf ihn übergehen. Denn Rostigan ist nicht der Mann, für den er sich ausgibt. Einst war er auch einer der Wächter, der dem Bösen anheimgefallen ist. Man nannte ihn Karrak, den Herrn der Lügen und der Krähen. Doch diesem Leben hat er schon seit Jahren abgeschworen. Doch nun sieht es so aus, als müsse er seine lange nicht genutzten Kräfte wieder benutzen - dieses Mal auf der Seite des Guten, um seine einstigen Verbündeten davon abzuhalten, wieder Angst und Schrecken zu verbreiten...

Ich war nach den ersten hundert Seiten etwas skeptisch, was dieses Buch anging, mittlerweile hat es mich aber doch gefangen. Die Geschichte ist gut erzählt und spannend aufgebaut - man erfährt geschickt verstreut einiges über die Hintergrundgeschichte der einzelnen Wächter. Gestört hatte mich, dass man recht schnell anfängt zu vermuten, dass Rostigan ebenfalls einmal ein Wächter war - aber es zeigt sich, dass dies keinesfalls der Kern der Handlung ist. Eine Sache hat mich aber dennoch irritiert und ich vermute, dass ich hier das große Logikproblem der Handlung gefunden habe: Bei den Ereignissen nach der Wiederkehr der Wächter wird immer dargestellt, dass seine Kräfte nach dem Tod auf andere Wächter, die sich in der Nähe befunden haben, übergehen. Ich verstehe nur nicht, warum das nicht auch vorher geschehen ist, als die guten Wächter ihre bösen Antagonisten getöten haben. (Für Erklärungen wäre ich dankbar.) Ansonsten handelt es sich meiner Meinung nach aber um einen guten Fantasyroman, der Spaß macht zu lesen.

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Lange vor den Menschen haben sich die Minions entwickelt - und seit ihrer Entstehung ist es ihr wichtigstes Ziel, einen Bösewicht zu finden und diesem als Helfer zu dienen. Dummerweise sind die Minions aber nicht gerade die Klügsten und daher ihren Meister auch häufig alles andere als nützlich. Als ihr Dienst für Napoleon zu dem Debakel des Angriffs auf Russland mitbeiträgt, müssen sie mal wieder fliehen und suchen Zuflucht in einer einsamen Höhle. Zunächst geht es ihnen damit recht gut, doch ohne Meister machen sich schnell Depressionen bei den kleinen Kerlen breit. So beschließt Minion Kevin sich in der weiten Welt auf die Suche nach einem neuen Erzbösewicht für sein Volk zu machen. Begleitet von dem coolen Stuart und dem kleinen Bob (immer nebst Teddybärchen Tim) bricht er auf. Ihr Weg führt sie nach Amerika, wo sie auf der Villan-Com, der Messe der Bösewichte, die Aufmerksamkeit von Scarlett Overkill erregen, die die Drei in ihre Dienste nimmt. Ihr erster Auftrag lautet, die Krone von England zu stellen, doch es wären wohl nicht die Minions, wenn dieser Auftrag glatt laufen würde. Leider erweist sich Scarlett als ausgesprochen nachtragend, was Fehler angeht...

Die Minions kannte man ja bisher auf den Filmen um den Bösewicht Gru, wo sie sich mit ihrer tollpatischigen Arg, dem lustigen Aussehen und vor allem ihrer eigenen Sprache ziemlich viele Fans gemacht haben. Es war daher naheliegend den ersten eigenen Film zu erwarten. Ich muss gestehen, ich war skeptisch, gibt es doch einige Beispiele, wo es nicht funktioniert, die Sidekicks zu den Hauptcharakteren zu machen (ein besonders abschreckendes Beispiel sind für mich die Pinguine aus den Madagaskar-Filmen). Bei den Minions jedoch ist alles richtig gemacht worden: Der Film ist witzig, unterhaltsam und einfach ideal zum entspannten auf dem Sofa sitzen und anschauen. In dem Sinne: Banana!!!

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