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K.J. Parker "Prosper's Demon"

Eine Welt, in der Dämonen alltäglich sind. Der Ich-Erzähler ist einer der Exorzisten, die Menschen von den Dämoen befreien, die diese gerne mal in Besitz nehmen. Manchmal läuft das problemlos, manchmal leitet nicht nur der Dämon unter dem Exorzismus, sondern auch der bessesene Mensch. Problematisch wird die Sache nur, wenn sowohl der bekannteste Gelehrte Prosper von Schanz als auch der Thronfolger zu den Betroffenen gehören und ein einfacher Exorzismus nicht reicht. Doch der Ich-Erzähler kann durchaus kreativ werden...

Ich hatte mir das Buch gekauft, weil mir Klappentext und Cover zugesagt haben, muss aber sagen, dass ich nun leider enttäuscht bin. Es ist eine durchaus nette Kurzgeschichte, die Potenzial für mehr hätte - zumindest die Welt gibt mir das durchaus her. In der jetzigen Form passen aber Preis-Leistungs-Verhältnis überhaupt nicht zueinander.

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Kevin Hearne "Tinte & Siegel" (Die Chronik des Siegelmagiers 1)

Al MacBharrais ist ein Siegelmagier: Mit speziellen Tinten kann er machtvolle Zeichen erschaffen, die besondere Kräfte und teilweise auch Macht über andere entstehen lassen. Davon abgesehen, sieht sein Leben nicht allzu rosig aus - ein Fluch zwingt ihn, sich über die Sprach-App auf seinem Smartphone zu verständigen, da alle Leute, die länger persönlich mit ihm sprechen, anfangen ihn abgrundtief zu hassen. Seine letzten sieben Lehrlinge hat er an rätselhafte Schicksalsschläge verloren - der letzte erstickte an einem Rosinenscone. Und genau bei diesem Lehrling macht MacBharrais eine seltsame Entdeckung: In einem Käfig hielt dieser einen Hobgoblin und wollte ihn offenbar verkaufen. Mac Baharrais will dies zunächst nicht glauben, muss jedoch bald erkennen, dass sein ehemaliger Lehrling in den Schmuggel von Feenwesen verstrickt war. Seine Ermittlungen führen ihn auf die Spur einer weitreichenden Verschwörung und bringen sowohl ihn mehr als einmal in gefährliche Situationen...

Absolut genial: Urban Fantasy vom Feinsten, mit einer tollen Story, spannenden Charakteren und dann spielt das alles auch noch in Schottland. Besser geht es für mich nicht mehr. Dem Autor ist mit diesem Buch für mich ein absoluter Volltreffer gelungen, ich war und bin immer noch fasziniert von der Welt und der Idee mit den magischen Siegeln, die mir völlig neu war. Das Ganze ist ausgesprochen unterhaltsam geschrieben und hat darüber hinaus auch noch sehr viel Humor. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen.

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Christina Henry "Albtraum im Nimmerland" (Die Chroniken von Peter Pan)

Jamie war der Erste - der erste Junge, den Peter von Anderorts auf die Insel brachte und der seitdem nicht mehr älter wird. Er ist auch der Stärkste und kümmert sich um die Organisation von Peters Ideen, aber auch darum, dass es allen in der Gruppe gut geht und sie genug zu essen haben. Jamie merkt, dass er anfängt sein Leben und Peter anders zu sehen - sein ehemaliger bester Freund ist rücksichtslos und gefährlich geworden. Jamie beginnt sich gegen Peter aufzulehnen - und begibt sich damit in große Gefahr. Denn gegen Peter Pan rebelliert man nicht...

Nach den Neuerzählungen von Alice in Wunderland, widmet sich die Autorin nun Peter Pan. Dabei wechselt sie im Gegensatz zu den Alice-Geschichten auch die Perspektive - denn nicht Peter ist der Held in diesem Buch. Das gibt der vermeintlich bekannten Geschichte eine ganz neue Richtung - wobei ich sagen muss, dass ich mich schon länger frage, ob Peter Pan wirklich eine positive Figur ist oder nicht eigentlich ganz anders gesehen werden muss. Die Geschichte wird komplett aus der Perspektive von Jamie erzählt und das auf eine Art und Weise, die mir sehr gut gefallen hat. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich als Leserin durch den Klappentext schon wusste, zu wem Jamie werde wird. Das hat Spannung und Überraschung genommen, die in der reinen Geschichte des Buches vorhanden war. Ich hätte daher anstelle des Verlags den Klappentext anders geschrieben.

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Robert W. Chambers "Der König in Gelb"

Das recht dünne Buch vereint mehrere Kurzgeschichten des Autors in sich, in denen entweder der König in Gelb, Hastur oder die Stadt Carcosa vorkommen. Wem das bekannt vorkommt: Genau, in der ersten Staffel der Serie True Detective spielen der König in Gelb und Carcosa ebenfalls eine Rolle - Hastur dürfte als einer der Großen Alten den Leser*innen von Lovecraft und seinen Nachfolger*innen bekannt sein. Die Geschichten sind recht nett geschrieben und lesen sich sehr schnell - dem Großdruck sei Dank. Wirklich umgehauen haben sie mich leider nicht, keine ist wirklich unheimlich, die erste hat jedoch leichte Anklänge in die Richtung. Ich hatte eigentlich gedacht, hier mehr über die Figur des König in Gelb bzw. von Hastur zu lesen, was sich jedoch nicht bewahrheitet hat. Irgendwie sehr schade, aber mir scheint Lovecraft ist da doch die bessere Alternative.

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Marie Brennan "Die Naturgeschichte der Drachen" (Lady Trents Memoiren 1)

Die berühmte Drachenforscherin Isabella Trent blickt in diesem Büro zurück auf ihr Leben und insbesondere den Beginn ihrer Karriere als Forscherin. Bereits als junges Mädchen fiel sie durch ihr Interesse an Naturphänomen und vor allem an Drachen auf. Leider waren die gesellschaftlichen Konventionen so, dass sich diese Begeisterung für ein Mädchen und auch für eine junge Frau nicht schickten. Isabellas großes Glück ist es schließlich, dass sie Jacob Camhearst heiratet, der ihr Interesse teilt und seine Frau unterstützt. Doch auch für ihn ist es ein großer Schritt, als Isabella ihn auf einer Forschungsexpedition begleiten will. Wie so häufig setzt sich die resolute Isabella durch und wird mit dem Einstieg in ihre Karriere als Forscherin belohnt. Doch neben großartigen Entdeckungen müssen sich die Forschungsreisenden auch gegen Intrigen und Aberglauben durchsetzen und vor allem Isabella zahlt dafür schließlich einen hohen Preis.

Das Buch ist eigentlich eine nette Idee. Erzählt wird eine Geschichte, die in einer Parallelwelt zu unserem viktorianischen Zeitalter spielt. Die Staaten heißen anders und es gibt Drachen - letzteres wohl der größte Unterschied. Daraus hätte sich meiner Meinung nach so einiges machen lassen, doch leider gelingt es der Autorin nicht das volle Potenzial ihrer Welt auszuschöpfen. Heraus kommt eine ganz nette Geschichte, die sich auch schnell liest - was vielleicht auch dem sehr augenfreundlich gedruckten Text zu verdanken ist. Vielleicht bin ich auch zu pessimistisch und es kommt mehr in den Folgebänden, aber den Start fand ich jetzt doch etwas enttäuschend.

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Kevin Hearne "Der Ruf des Kriegers" (Fintans Saga 2)

Der Barde Fintan erzählt weiter in der Stadt Pelemyn von den Ereignissen rund um die Gigantenkriege: Nach ihrer Niederlage ziehen die verbleibenden Hathrym in den Norden und wollen dort mit Einverständnis des lokalen Vizekönigs eine neue Siedlung gründen. An ihrer Seite ist auch Abhi, der Entdecker des sechsten Kennings, der sich immer noch vor den Mächtigen seiner Heimatstadt verstecken muss. Dort arbeiten die anderen Gesegneten des sechsten Kennings daran, sich als Wildrufer zu etablieren und eine neue Ordnung in der Stadt zu schaffen - womit sie sich nicht nur den Unmut eines Vizekönigs, sondern auch des neuen Herrschers von Ghurana Nent zuziehen, der daraufhin seine Truppen aussendet. In Pelemyn sucht Dervan du Alöbar unterdessen nach einem Verräter und ist mehr als erstaunt, als sich herausstellt, um wen es sich dabei handelt. Immer mehr erfahren die Menschen an unterschiedlichen Stellen auch über die Hintergründe der Knochengiganten, ihre Religion und schließlich über das geheimnisvolle siebte Kenning, das die Fremden tatsächlich zu beherrschen scheinen. Und seine Macht ist alles andere als beruhigend für die anderen Nationen...

Es ist schwierig, die komplexe Handlung des Buches angemessen wiederzugeben - wenn das oben jetzt nicht besonders begeisterungswert klingt, ist das vermutlich ein Fehler meiner Darstellung. Denn Kevin Hearne ist ein wirklich toller und mitreißender Fantasyroman gelungen, der genau da weitermacht, wo der erste Band der Reihe aufgehört hat. Ich mag immer noch die Grundidee, alle Handlungen (okay, fast alle Handlungen) als Geschichten des Barden Fintan zu erzählen. Die Wechsel der Perspektiven und Orten machen das Buch zusätzlich lesenwert und steigern auch die Spannung. Ich jedenfalls bin gespannt auf die hoffentlich bald erscheinende Fortsetzung.

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Ethan Cross "Die Stimme des Wahns"

Vor Jahren gelang es Francis Ackerman Jr. gemeinsam mit seinem Bruder Marcus und der Shepherd Organisation den wahnsinnigen Killer Demon festzunehmen. Doch nun sieht es so aus, als seien sie einer perfiden Täuschung erlegen: Der Mann, der im Gefängnis sitzt, ist nicht Demon, sondern ein Ersatz, der offenbar entsprechend manipuliert wurde, um die Rolle zu spielen. Ackerman ist klar, dass er den wahren Demon finden muss, doch der scheint diese Entwicklung von langer Hand geplant zu haben. Jeder Schritt, den Ackerman tut, treibt ihn nur an die Stelle, wo Demon ihn haben wollte. Als er Ackermans Bruder Marcus angreift und seinen Sohn Dylan entführt, wird die Sache für den einstigen Serienkiller persönlich. Doch ist Demon möglicherweise dem sonst so klugen Ackerman um einige Gedankenschritte voraus?

Der Autor hat es schon wieder getan - Marcus Williams, meiner Meinung nach eine der unnötigsten Romanfiguren überhaupt, ist zurück. Für mich hat es das ganze Buch noch weiter heruntergezogen, als es ohnehin schon war. Nett ist zwar die Idee, wieder bei einem von Ackermans alten Fällen anzusetzen und auch den großen Bogen zur gesamten Geschichte aus der Shepherd-Reihe zu ziehen, aber ich muss sagen, mir reicht das nicht, um wirklich Spannung aufzubauen. Die Geschichte plätschert irgendwie dahin, ich habe mich ehr gelangweilt als unterhalten gefühlt. Sprachlich ist es auch an vielen Stellen Murks, anders kann ich es leider nicht sagen. Immerhin verzichtet der Autor darauf, dass sich Marcus Williams immer wieder das auf seiner Brust tätowierte Kreuz reibt, wie in früheren Büchern mit ihm. Außerdem hat Burke einen kurzen Gastauftritt - hier wäre ein weiterer Band oder gleich mehrere mal wirklich toll. Und es gibt einen Lichtblick, was die Zukunft von Ackerman angeht - aber das ist vermutlich zu schön, um wahr zu sein... 

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Sarah J. Maas "Crescent City - Wenn das Dunkel erwacht"

Vor Jahren öffnete sich ein Durchgang zwischen den Welten auf dem Planeten Midgard. Seitdem leben die Menschen mit Wandelwesen, Vampiren, Fae, Engeln und anderen gemeinsam dort: Herrscher sind die Asteri, die ihre göttergleiche Macht aus den Sternen ziehen. Zwischen den verschiedenen Wesen herrscht jedoch alles andere als Eintracht, insbesondere die Menschen werden wegen ihrer kurzen Lebensspannen und nicht vorhandenen magischen Kräfte herablassend behandelt. Jemand wie Bryce Quinlan, deren Vater ein Fae und Mutter ein Mensch ist, bekommt diese Auseinandersetzung besonders deutlich zu spüren, denn richtig akzeptiert wird sie von keiner Seite. Das hindert Bryce jedoch nicht daran, sich mit der jungen Werwölfin Dannika anzufreunden, die schon früh aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten auffällt und als mögliche neue Prima der Werwölfe in Crescent City gilt. Bryce und Dannika sind nahezu unzertrennlich - umso größer der Schock, als Bryce eines Nachts aus einem Club nach Hause kommt und Dannika und ihr gesamtes Rudel ermordet vorfindet. Bryce verfolgt noch den möglichen Täter, doch der Dämon greift auf der Flucht einen Engel und schließlich sogar sie selbst an, so dass er entkommen kann. Ein Jahr später steht plötzlich der Gouverneur von Crescent City in Bryces Büro und will ihre Hilfe bei Ermittlungen: Es ist ein ähnlicher Mord wie an Dannika und ihrem Rudel geschehen, Bryce soll nun helfen, den Täter zu finden. Zu ihrer Unterstützung wird der Engel Hunt Athila abgestellt, der alles andere als begeistert von dieser Aufgabe ist. Bryce und er könnten unterschiedlicher nicht sein, doch nach einigen Startschwierigkeiten erweisen sich die beiden als ziemlich gutes Ermittlungsteam - und kommen sich auch in anderer Hinsicht näher...

Das Buch ist aus meiner Sicht eine absolute Leseempfehlung. Gekonnt werden hier drei Elemente: Fantasy, Krimi und eine gut erzählte Liebesgeschichte miteinander verbunden. Die Figuren finde ich ebenfalls toll, vor allem die beiden Hauptcharaktere, die Tiefe besitzen und sich vom Einheitsbrei dessen, was man sonst so lesen kann, deutlich abheben. Mit über 900 Seiten kommt hier auch kein dünnes Bändchen um die Ecke, aber die Autorin braucht diese Seite auch, um wirklich zu erzählen - und zumindest mir ist an keiner Stelle langweilig geworden. Ich bin sehr gespannt auf den Sommer, wenn die Fortsetzung erscheinen wird (die ich tatsächlich vorbestellt habe, das mache ich super selten.)

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Shang-Chi und die Legende der zehn Ringe

Shaun lebt in San Francisco und arbeitet als Parkwächter bei einem Luxushotel. Eigentlich besitzt er einen Uniabschluss, doch ihm und seiner Freundin Katie gefällt ihr sorgloses Leben, sie machen lieber Partie und singen Karaoke als sich um Karriere und ihre Zukunft zu kümmern. Ihr Leben ändert sich jedoch grundlegend, als Shaun auf der morgendlichen Busfahrt zur Arbeit angegriffen wird und erstaunlich Kampfkünste offenbart. Katie muss erfahren, dass ihr Freund in Wahrheit Shang-Chi heißt und der Sohn eines nahezu unsterblichen Verbrechers ist, der eins zehn magische Armbänder, die sogenannten Ten Rings, in seinen Besitz brachte, die ihn mit übermenschlichen Kräften ausstatteten. Shaun ist vor seinem Vater geflohen, wie ein paar Jahre später auch seine jüngere Schwester. Jetzt scheint dieser nach seinen Kindern zu suchen, da sie ihm den Weg in das geheimnisvolle Dorf weisen können, aus dem Shauns Mutter stammte. Ihr Vater ist davon überzeugt, dass sie dort gefangen gehalten wird und will sie mit allen Mitteln befreien. Shaun findet jedoch heraus, dass eine uralte Bedrohung, der Seelenfresser, hinter der Stimme steckt, die sein Vater hört, da die Macht der Ten Rings ihn aus seinem Gefängnis befreien kann, dass die Bewohner des Dorfes, aus dem seine Mutter stammte, bewachen. Gemeinsam mit ihnen stellen sich Shaun und Katie der entscheidenden Konfrontation mit seinem Vater...

Das hier ist mal wieder eine Marvel-Verfilmung, bei der mir der zugrundeliegende Comic völlig unbekannt war. Ob das gut oder schlecht ist, kann ich nicht beurteilen, den Film selbst fand ich jedenfalls sehr unterhaltsam. Er hat genau das, was ich von dieser Art Film erwarte: gute Kampfszenen, tolle Effekte und humorige Elemente. Besonders gut haben mir die Tierwesen aus der chinesischen Mythologie gefallen und Ben Kingsley in einer, wie ich finde für ihn, eher kleineren Rolle. Die Szenen nach dem Abspann verdeutlichen, dass eine Fortsetzung angedacht ist - also ich würde diese sofort gucken.

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Sophie Oliver "Die letzte Sinfonie"

Eigentlich wollten die Gentlemen des Sebastian Clubs dem letzten Auftrag ihres verstorbenen ehemaligen Vorsitzenden nachgehen, doch als Lord Philip Zeuge wird wie ein Trompeter des Boston Orchestra bei einem Konzert tot zusammenbricht, verschieben sich die Ermittlungsschwerpunkte. Es stellt sich nämlich schnell heraus, dass der Trompeter ermordet wurde und an Verdächtigen mangelt es nicht. Die Gentlemen werden vom Gönner des Orchesters beauftragt zu ermitteln und folgen den Musikern nach Karlsbad. Hier finden sie zwar weitere heiße Spuren, doch einen weiteren Mord können auch sie nicht verhindern. Und dann werden die Ermittlungen persönlich, als die böhmische Polizei Lord Philips Geliebte Annabel zur Hauptverdächtigen ernennt...

Nach dem sehr schwachen Vorgänger ist dieser vierte Band überraschenderweise einer der stärksten der Reihe. Die beiden Fälle, in denen ermittelt wurde, haben mir sehr gut gefallen und konnten Spannung aufbauen, bevor sie gelöst wurden. Ein bisschen übertrieben finde ich die ganzen Liebesgeschichten, die noch um die Figuren herum gestrickt wurden, ich hätte die nicht gebraucht, um den Charakteren mehr Tiefe zu verleihen.

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