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Ach ja, eine Linksammlung haben wir natürlich auch...

Eigentlich müsste sich Eliza D. Braun, ihres Zeichens ins Archiv strafversetzte Agentin des Ministeriums für Eigenartige Vorkommnisse, ja völlig bedeckt halten - schließlich hat ihr Vorgesetzter ja das letzte Mal so gerade eben darüber hinweg gesehen, dass sie und Books heimlich ermittelt haben. Doch dieses Mal ist sie völlig unabsichtlich in den Fall hineingezogen worden, als im Zug vor ihren Augen eine bekannte Frauenrechtlerin sich buchstäblich in der Luft auflöst.

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Es geht doch nichts über gute alte bürgerliche Hausmannskost. Und das unsere Vorfahren diese schon gut pimpen konnten zeigten sie mit einem getuneten Spiegelei auf Brot.

Die Uni Leipzig hat das generische Femininum eingeführt und halb Deutschland, v.a. aber die geneigte Presse scheint Schnappatmung zu bekommen. Von nun an hieße es nicht mehr Herr Professor, sondern Herr Professorin! Das ist natürlich Quatsch. Der Herr Professor bleibt Herr Professor genauso wie die Frau Professorin auch mit generischem Maskulinum Frau Professorin geblieben wäre.

Das generische Maskulinum / Femininum ist nichts weiter - wie man auch leicht in der Wikipedia hätte nachschlagen können - wie eine "vereinfachte" generell männliche / weibliche Schreibweise, die "sich auf Personen mit unbekanntem Geschlecht bezieht, bei dem das Geschlecht der Personen nicht relevant ist oder mit dem männliche wie weibliche Personen gemeint sein sollen." Anstatt "sperrige" Konstrukte wie Bürgerinnen und Bürger, BürgerInnen, Bürger/innen oder Bürger*innen (etc.) wird eben nur "Bürger" oder "Bürgerinnen" verwendet und jedes mal sind sowohl die weiblichen als auch die männlichen Pendants gemeint.

"Fans" der induktiven Statistik kennen bei den Hypohesentests zur Genüge falsche Entscheidungen, die richtig zustande gekommen sind: Fehler 1. bzw. 2. Art oder auch alpha- bzw. beta-Fehler. Bei ersterem wird eine (Null)Hypothese abgelehnt, obwohl sie tatsächlich wahr ist. Bei letzterem wird eben jene (Null)Hypothese für richtig erklärt (beibehalten), obwohl sie falsch ist. Dies geschieht durch Ziehung einer Stichprobe und Anwendung statistischer Testverfahren. Die Fehler 1. und 2. Art sind somit falsche Entscheidungen die (aufgrund der korrekt durchgeführten Tests) richtig zustande gekommen sind.

Thomas de Maizière, seines Zeichens (noch) amtierender Verteidigungsminister hat nun im Rahmen der Beschaffung der Euro Hawk Drohnen auf die Fehler 3. und 4. Art hingewiesen, die so in der Statistik bisher nicht erforscht und geradezu nobelpreisverdächtig sind: Neben der falschen Entscheidung, die richtig zustande gekommen ist, gibt es nun auch die "richtige Entscheidung (zum richtigen Zeitpunkt), die fehlerhaft zustande gekommen ist" und die "falsche Entscheidung, die fehlerhaft entstanden ist"! (YouTube-Video)

Ein bisschen komisch zumute ist dem jungen Gelehrten Icherios Ceihn schon, als er im Auftrag des Ordens der Rosenkreuzer in die kleine Stadt Dornfeld reist, um dort einen Mörder zu suchen. Man schreibt das Jahr 1771 und in Karlsruhe herrscht eine Hungersnot. Ceihn, der wieder einmal kein Stipendium für sein Medizinstudium erhalten hat, ist froh sich ein wenig Geld dazu verdienen zu können und eine Beschäftigung zu haben. Doch Dornfeld liegt im Dunklen Territorium und man munkelt so einiges über diese Gegend und ihre Bewohner.

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Matcha-Eis

Matcha ist feinstes Grüntee-Pulver und i.d.R. nicht ganz billig. Für Grüntee-Fans aber wohl was ganz besonderes. Dieses Eis ist sehr fein, aber auch eigen im Geschmack. Eine Portion à la 2-3 Kugeln, die wir normalerweise veranschlagen, finde ich etwas zu viel, ich habe die Portionsgröße deshalb halbiert. Am besten man kombiniert dieses Eis mit einem leckeren Schoko- oder Kaffee-Eis.

In dem kleinen Königreich Lancre steht ein großes Fest bevor: die Namensgebung der Thronfolgerin. Der König will besonders modern sein und lädt auch Adelige aus dem benachbarten Überwald ein, wohlwissend dass es sich bei ihnen um Vampire handelt. Die Hexe Nanny Ogg ist davon alles andere als begeistert, hat allerdings zunächst genug mit dem neuen omnianischen Priester zu tun, den sie grundsätzlich ablehnt - schließlich haben die Omnianer mal Hexen verbrannt. Schnell erweisen sich aber die Vampire als das weitaus größere Problem - denn diese haben nicht vor Lancre wieder zu verlassen. Dummerweise sind es ausgesprochen moderne Vampire, die ihre Furcht vor Knoblauch, Sonnenlicht und religiösen Symbolen überwunden haben, nicht jedoch ihren Blutdurst. Die einzige Hoffnung der Bevölkerung von Lancre scheint mal wieder Oma Wetterwachs zu sein, doch die ist verschwunden...

Alles in allem mal wieder ein typischer Scheibenwelt-Roman, witzig, spannend und gut erzählt. Die Hexen sind ja meine zweit liebste Reihe, am besten finde ich immer noch die Zauberer an der Universität. Mich hat der Klappentext etwas irrtiert, der erweckte den Eindruck, dass der omnianische Priester die Hauptfigur wäre, was aber überhaupt nicht passt. Es ist ein typischer Hexenroman, allerdings mit recht wenig Oma Wetterwachs, was ein bisschen schade ist. Wer mit den Scheibenwelt-Romanen generell nichts anfangen kann, den wird auch dieser Band nicht bekehren, Fans der Reihe werden wie ich ihren Spaß beim Lesen haben.

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Sauce Hollandaise

Mit Sauce Hollandaise steh stand ich ein bissel auf Kriegsfuß: Beim ersten Versuch hat sie geschmeckt, ist aber abgeschissen, beim zweiten Versuch ist sie von der Konsistenz her gelungen hat aber nicht geschmeckt. Aber aller guten Dinge sind drei. Ich war mal wieder etwas faul und habe die Zwiebeln aus dem Sud nicht rausgesiebt, das tut dem Geschmack jedoch keinesfalls mindern sondern hat eher was mit dem Aussehen und Mundgefühl zu tun. Auf jeden Fall ist aber eine selbst gemachte Sauce Hollandaise jeder gekauften Variante vorzuziehen - und so schwer ist sie dann im Endeffekt auch nicht herzustellen.

Die Autorin hat offensichtlich einen großen Fehler gemacht, als sie ihrem Kater beibrachte, wie man SMS schreibt. Seitdem wird sie mit Nachrichten von ihm bombadiert, in denen es vor allem ums Futter, das Katzenklo und ihr mangelndes Liebesleben geht. Das Ganze liest sich wirklich witzig und gibt einige der typischen Katzeneigenschaften wieder. Auch die Gestaltung in der Optik von SMS-Konversationen auf einem Smartphone ist ansich nicht schlecht, hat aber zur Folge, dass nur recht wenig Inhalt auf den einzelnen Seiten steht. Entsprechend schnell hat man das Buch dann auch gelesen - ich habe wohl eine gute Stunde gebraucht, die aber sehr unterhaltsam war. Nicht so gut finde ich allerdings das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich habe das Buch geschenkt bekommen, hatte es mir aber in der Buchhandlung vorher einmal angeguckt. Und 9 Euro für eine Stunde Lesespaß finde ich dann doch etwas happig. Hier hätte man vielleicht besser ein anderes Format gewählt und damit einen günstigeren Preis. Vor diesem Hintergrund würde ich das Buch als Gebrauchtkauf oder Leihgabe empfehlen, ansonsten sollte man sich den Kauf wirklich gut überlegen. 

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