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Shazam!

Der 14-jährige Billy lebt bei Pflegeeltern seit er seine Mutter auf einem Jahrmarkt verloren hat und diese ihn offenbar nicht suchte. Das hindert ihn jedoch nicht daran, sie weiterhin zu suchen und aus allen Pflegefamilien weg zu laufen. Auch bei seinen neuen Pflegeeltern plant er nicht heimisch zu werden. Als er seinem neuen Pflegebruder Freddy hilft und vor den Mobbern in die U-Bahn flieht, findet er sich plötzlich an einem rätselhaften Ort wieder, wo ihn ein alter Zauberer zu seinem Champion erklärt und ihm seine Kräfte überträgt. Zu Billys Entsetzen bedeutet dies, dass er sich im Körper eines Erwachsenen in einem Superhelden-Kostüm wiederfindet. Gemeinsam mit Freddy findet er nach und nach heraus, welche Superkräfte er besitzt und wie er zwischen seinem Erwachsenen- und dem wahren Ich wechseln kann. Anfangs nutzen die Jungs die Superkräfte aus, um Bier im Supermarkt zu besorgen und Oben-Ohne-Bars zu besuchen, doch bald zeigt sich eine wahre Bedrohung. Ein einst als Junge vom Zauberer abgewiesener Mann hat den Weg zurück gefunden und das Auge von Envy aufgenommen. Damit hat er sich die Kräfte der sieben Todsünden angeeignet und diese mit in unsere Welt gebracht. Es sieht so aus, als würden Billys Superkräfte bald für weitaus ernstere Zwecke benötigt werden, ob er bereit ist oder nicht...

Der Film war an mir völlig vorbei gegangen, als er in den Kinos lief. Eher zufällig habe ich herausgefunden, dass es sich um die Verfilmung eines DC-Comics handelt, weshalb dann die BlueRay angeschafft wurde. Im Nachinein muss ich nun sagen: War eine gute Entscheidung. Shazam ist witzig und erzählt eine gute Superhelden-Story. Was auffällt ist, dass alles ein bisschen kindlicher ist: die Story um Zauberer und Magie, die Hauptfiguren. Das macht aber nichts, sondern gibt dem Film im Gegenteil sein besonderes Etwas. Ich jedenfalls habe mich hervorragend unterhalten gefühlt und würde ohne zu zögern auch einer Fortsetzung direkt eine Chance geben.

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Louise Boije af Gennäs "Scheintod"

Saras Leben scheint wieder in geregelten Bahnen zu verlaufen: der vermeindliche Übeltäter ist tot, sie hat einen neuen Job und auch ihr Liebesleben steht wieder unter einem guten Stern. Doch dann beginnen erneut rätselhafte Vorkommnisse: Sie hört nachts in ihrer Wohnung Stimmen, jemand scheint sie zu verfolgen und aus ihrem Büro verschwinden Dokumente. Sind ihre Widersacher vom BSV wieder aktiv geworden? Und was wollen sie von Sara? Als dieses Mal auch ihre Mutter und jüngere Schwester unter den Machenschaften zu leiden haben, ist Sara klar, dass sie anfangen muss, sich zu wehren. Gemeinsam mit dem Journalisten Andreas und ihrer Freundin Sally sichtet sie die umfangreichen Unterlagen ihres Vaters, um Licht ins Dunkel zu bringen. Doch ihre Gegner sind davon gar nicht begeistert und zeigen bald, dass sie vor gar nichts zurückschrecken, um ihre Interessen durchzusetzen...

Auch der zweite Band der Reihe ist wieder ein hervorragender Thriller, der geschickt mit Fakten und Fiktionen spielt. Wieder wird tief in der schwedischen Geschichte gegraben, werden Annahmen des Selbst- und Fremdbildes dieses Musterlandes hinterfragt. Keine Korruption in Schweden? Offiziell ja, aber wie sieht es aus, wenn man genauer hinschaut? Was machen die schwedischen Geheimdienste wirklich? War Palme die eindeutige Lichtgestalt, als die er vielfach nach seinem Tod hingestellt wurde? Wer hinter den Ereignissen um Sara und ihre Familie steckt und was genau die Ursache ist, wird immer noch nicht deutlich. Ich bin wirklich sehr gespannt auf den dritten Band der Reihe und die dann erfolgende Auflösung.

4
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Mattias Edvardsson "Die Lüge"

Nach außen wirken sie wie die perfekte Familie: Ulrika ist Anwältin, Adam Pfarrer - Tochter Stella hat gerade Abitur gemacht und jobt bei H&M, um sich die lang ersehnte Asienreise leisten zu können. Dann wird Stella verhaftet. Der Vorwurf: Sie soll einen Mann getötet haben. Ulrika und Adam sind entsetzt: Kannte ihre Tochter den viel älteren Geschäftsmann überhaupt? Dann tauchen SMS und Zeugenaussagen auf, die den Verdacht erhärten. Adam und Ulrika versuchen alles, um zu beweisen, dass ihre Tochter unschuldig ist. Doch warum schweigt Stella? Wo war sie in der Mordnacht? Könnte es am Ende vielleicht doch sein, dass sie die Täterin ist?

Tja, was soll ich zu diesem Buch sagen? Es ist ein guter Thriller und mir hat vor allem die Idee gefallen, dass die Geschichte nach und nach aus der Perspektive der drei Hauptaktuer*innen erzählt wird. Als Leser*in bekomme ich also immer ein subjektives Bild geboten, das sich langsam zur Wahrheit zusammensetzt. Das allein reicht aber nicht, um ein wirklich umwerfendes Buch zu verfassen. So blieben mir die Figuren über das gesamte Buch hinweg fern, richtig mitfiebern konnte ich mit keiner. Und auch die Auflösung war jetzt nicht so super überraschend - ein bisschen hatte ich damit gerechnet. Von daher: durchaus keine schlechte Lektüre, aber bitte auch nicht zu viel erwarten.

3
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Mechtild Borrmann "Grenzgänger"

Nach dem Tod der Mutter hält die junge Henni die Familie mit Schmuggel aus dem benachbarten Belgien über Wasser. Das ist nach dem Krieg in der Eifel keine Seltenheit und irgendwer muss sich ja ums Geld kümmern, seitdem der Vater völlig verwandelt und berufsunfähig aus der Kriegsgefangenenschaft zurückgekehrt ist. Doch dann geht eines Tages etwas furchbar schief und Henni wird in eine Besserungsanstalt gesteckt, ihre jüngeren Geschwister kommen in ein Kinderheim. Erst Jahre später erfährt Henni, dass ihr Bruder Matthias dort kurz nach seiner Ankunft an einer Lungenentzündung gestorben ist. Entsetzt über das, was Fried, ihr anderer Bruder, über die Zustände dort berichtet, will Henni seinen Tod gerichtlich aufklären lassen. Doch ein Verfahren gegen ein kirchliches Kinderheim ist im Deutschland der 1970er Jahre nicht durchzusetzen. Als eine der Nonnen aus dem Heim dann vor einen Zug gestoßen wird, steht Henni plötzlich unter Mordanklage. Dass sie nicht nur kein Alibi hat, sondern sich vor Gericht auch beharrlich weigert zu sprechen, ist dabei nicht gerade hilfreich für sie. Oder sollte sie am Ende doch den Tod des Bruders gerächt haben?

Ein typisches Buch der Autorin: Es wird eine interessante historische Hintergrundgeschichte herausgegriffen, mit einem Kriminalfall angereichert und im Wechsel zwischen Vergangenheit und erzählerischer Gegenwart geschildert. das war bisher so bei jedem der Bücher der Autorin, die ich gelesen habe, diesem hier eingeschlossen. Oh, und dann gibt es ja noch die überraschende Aufklärung des Kriminalfalls, richtig, die hatte ich fast vergessen. Ich glaube wirklich, dass die Romane von Borrmann Potenzial hätten - wenn sich nur nicht immer nach dem gleichen Strickmuster angelegt wären. Daher wird dies auch mein letztes Buch der Autorin gewesen sein, mir sind diese Ähnlichkeiten einfach zu langweilig.

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Andreas Gruber "Die Engelsmühle"

Eigentlich sollte Peter Hogart für einen großen Versicherungskonzern ermitteln, um zu klären, ob Brandstiftung vorliegt, doch dann wird ausgerechnet sein Bruder des Mordes verdächt. Sein Mentor aus Studienzeiten wird tot in seiner Villa aufgefunden, offenbar wurde der alte Mann vor seinem Tod auch noch gefolter. Kurt Hogart hatte kurz vorher noch Kontakt zu dem Opfer: Abel Ostrovsky hatte ihn angerufen, weil er ihm ein mysteriöses Videoband anvertrauen wollte. Zwar gelingt es Peter Hogart dieses zu finden, doch was darauf zu sehen ist, scheint keine Hilfe bei der Aufklärung des Mordes zu sein. Dann wird ein zweiter Arzt auf ebenso grausame Weise getötet und die Schlinge um Kurt zieht sich immer weiter zu. Peter Hogart ermittelt verzweifelt weiter und stößt auf die Frau, die auf dem Video zu sehen ist und ihre Zwillingsschwester, eine rätselhafte Malerin, die in einer einsamen Mühle lebt. Bald muss er Hogart erkennen, dass er auf ein lange unbemerktes Verbrechen gestoßen ist und dass der*die Täter*in alles dafür tut, damit dies auch so bleibt...

Ebenso wie der erste Band um den Ermittler Peter Hogart ist dies hier einer frühen Romane des Autors - was sich leider erneut bemerkbar macht. Es gibt wieder die Ansätze des typischen Gruber: eine echte Type als Detektiv, ein sehr brutaler Fall, ein psychotischer Killer. Aber mir fehlt einfach die Komplexität und das geniale Grauen, das Grubers andere Mörder*innen auszeichnet. Positiv anzumerken ist noch, dass ich das Buch - wie alle anderen Thriller des Autors - sehr gut liest und sich dafür prima als Entspannungslektüre eignet. Der etwas weniger schöne Nebeneffekt hierbei: Das Buch ist sehr schnell durchgelesen, ich habe tatsächlich nur einen Tag dafür gebraucht.

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Christelle Dabos "Im Sturm der Echos" (Die Spiegelreisende 4)

Ophelia und Thorn bleibt nicht mehr viel Zeit, Eulalia Gort und den Anderen zu finden: Immer mehr Archen zerbrechen und in Babel ist es besonders schlimm. Um Platz für die Menschen zu schaffen, die ihr Zuhause verloren haben, wird beschlossen, alle nach Hause zu schicken, die weniger als zehn Jahre in Babel leben. Ophelia kann einer solchen Deportation gerade noch entkommen und sie such Zuflucht im Beobachtungsinstitut für Abweichungen. Gemeinsam mit Thorn, der von den Genealogen zu einer Inspektionsreise dorthin geschickt wurde, versuchen sie hinter das Geheimnis des Füllhorns zu kommen, jenes Gegenstandes, der es Eulalia Gort damals vermutlich ermöglichte, die Familiengeister zu schaffen. Doch ihre Nachforschungen werden gefährlicher denn je und bald zeigt sich, dass kaum jemand in ihrem Umfeld der*die zu sein scheint, die er*sie vorgibt zu sein...

Letzte Bände sind ja einerseits toll, weil hier endlich alles aufgelöst wird. Letzte Bände sind aber auch irgendwie doof, weil tolle Geschichte zu Ende gehen und man Abschied von Figuren nimmt, mit denen man mitgefiebert und die man liebgewonnen hat. Die Spiegelreisende findet in diesem vierten Band nun also auch den Abschluss der Reihe und ich bin wirklich genauso hin und her gerissen, wie oben beschrieben. Es ist wie die Vorgängerbände auch erneut ein tolles Buch, das mich absolut gefesselt hat und das ich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Auflösung der Geschichte ist dabei erstaunlich komplex, auch etwas, was mir an dieser Reihe immer wieder gefallen hat: Sie ist anders als viele der aktuell auf dem Markt erhältlichen Bücher für junge und junggebliebene Leser*innen. Traurig macht es mich aber schon, dass es jetzt vorbei ist. Nicht alles ist gut ausgegangen, das darf ich hoffentlich sagen, ohne zu spoilern. Aber vielleicht, ein kleines Vielleicht, geht es irgendwann doch weiter. Ein Schlupfloch hat sich die Autorin gelassen, aber mehr verrate ich jetzt wirklich nicht.

5
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Oscar de Muriel "Im Bann der Fledermausinsel" (Ein Fall für Frey und McGray 4)

Ein Hausmädchen aus den schottischen Highlands taucht in Edinburgh auf und bittet Frey und McGray um Hilfe: Einst gab sie ihren Sohn in die Hände eines Priesters, da er das uneheliche Kind des örtlichen Lords war. Nun will die Familie ihn nach dem Tod seines Vaters plötzlich als legitimen Erben anerkennen, doch rätselhafte Morddrohungen lassen sie um das Leben ihres Kindes fürchten. Als Ausgleich für die Hilfe der beiden Polizisten bietet sie ein Heilmittel für den Wahnsinn von McGrays Schwester an - und damit ist klar, dass zumindest dieser alles tun wird, was ihn dem möglichen Wunder nahebringt. Um seinen Kollegen nicht völlig kopflos in den Highlands allein zu lassen, begleitet Frey ihn mehr oder weniger erfreut und nimmt auch gleich seinen Onkel mit, der zufällig in Edinburgh zu Besuch war. Die drei Männer stoßen in den Highlands am abgelegen Loch Maree auf eine verschworene Gemeinschaft mit eigenen Regeln und jeder Menge Geheimnisse. Bis sie wirklich erkennen, worin die Bedrohung besteht und welche Geheimnisse die Familie Koloman in ihrem Herrenhaus hütet, ist es beinahe zu spät - und kostet schließlich einem von ihnen das Leben...

Wie schön, ein neuer Band aus einer meiner Lieblingskrimi-Reihen und erneut ist er so hervorragend wie seine Vorgänger. Das Einzige, was ich schade finde, ist, dass Frey und McGray dieses Mal nicht in Edinburgh ermitteln - wobei die Highlands ein durchaus ebenbürdiges Setting abgeben. Düster ist es mal wieder bei den Ermittlungen und es tun sich so manch dunkle Geheimnisse auf. Einen ziemlichen Paukenschlag gibt es zum Schluss auch, aber ich will ja nicht spoilern. Und dass es die beiden Ermittler mal kurzfristig schaffen, sich ohne jede Beleidigung über ihren Fall auszutauschen, hat dann sogar den Ich-Erzähler überrascht. Ich jedenfalls könnte schon wieder den nächsten Band lesen und bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.

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Mattias Edvardsson "Der unschuldige Mörder"

 

Das Leben meint es nicht gut mit dem Journalisten Zackarias Levin: Nach der Freundin ist auch der Job auf einmal weg und da auch keine Aussicht auf andere Anstellung besteht, muss er zurück ins Haus seiner Mutter in der Provinz ziehen. Um seine Situation zu verändern, beschließt Zackarias ein Buch zu schreiben und der Stoff für den geplanten Bestseller ist schnell gefunden: Zacks Studienfreund Adrian ist für den Mord an dem Schriftsteller Leo Stark verurteilt worden - trotz schwacher Beweise und aufgrund einer fehlenden Leiche der berechtigten Frage, ob sich Leo Stark nicht einfach nur abgesetzt hat. Zack möchte die Ereignisse von damals aufarbeiten - ob er jedoch die Wahrheit erzählen will oder einen Roman schreibt, scheint ihm selbst nicht ganz klar zu sein. Dann geschieht etwas Unglaubliches: Leo Starks Leiche wird gefunden und die Polizei kann die Ermittlungen wieder aufnehmen. Haben Zacks Nachforschungen den Mörder nervös gemacht? Will ihm jemand helfen oder ganz im Gegenteil sogar schaden? Und was ist damals nun wirklich passiert? Selbst Zacks Schriftsteller Fantasie hätte sich die tatsächliche Auflösung des Falles wohl nicht träumen lassen...

Tja, was soll ich sagen? Das Buch liest sich recht gut und die Geschichte ist logisch konstruiert, ebenso wie die Auflösung. Kommt sie wirklich überraschend? Hier muss ich widersprechen - ich finde, es gab zumindest Ansätze, die schon früh nicht ausgeschlossen haben, dass dies die richtige Erklärung gewesen ist. Aus der Ich-Perspektive im Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu erzählen, hat sich zusätzlich zur Spannung beigetragen. Allerdings muss ich sagen, dass mir der Ich-Erzähler recht unsympathisch war und ich daher nicht wirklich mit ihm mitfiebern konnte. Das Buch ist daher eine bedingte Empfehlung - wer besseres in Aussicht hat, sollte dem den Vorzug geben.

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X-Men: Dark Phoenix

Charles Xavier hat es geschafft: Mutant*innen werden nicht mehr als Bedrohung gesehen. Die X-Men sind zu Heldenfiguren geworden, haben Fans und im Notfall ruft der Präsident hat und bittet um Unterstützung. So auch jetzt, als sich eine Raumfähre kurz nach dem Start manövrierunfähig im All wiederfindet. Doch bei der Rettungsmission kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall: Jean Grey wird einer rätselhaften Macht ausgesetzt, von der alle zunächst vermuten, dass es sich um eine Sonnenerruption handelt. Bald jedoch wird klar, dass es etwas völlig anderes ist: eine Wesenheit, die Jean zwar stärker und mächtiger macht als zuvor, die sie jedoch kaum noch kontrollieren kann. Jean wird zu einer Gefahr, nicht nur für ihre Freund*innen sondern für alle Menschen in ihrer Umgebung. Charles Xavier, Magneto und die verbliebenen X-Men müssen Jean bald nicht nur vor sich selbst und der Armee beschützen, sondern auch vor den Überlebenden einer außerirdischen Rasse, die die Macht des Wesens, das von Jean Besitz ergriffen hat, für ihre eigenen Zwecke nutzen möchten...

Das war er nun also, der groß angekündigte finale Teil der X-Men Reihe. Ich muss sagen, ich bin ein bisschen enttäuscht. Die Rollen sind wie immer gut besetzt und die Effekte toll, aber mir fehlt hier eine Handlung, die mich wirklich mitgerissen hätte und die Komplexität aufweist. Irgendwie habe ich die anderen Filme aus der Reihe nicht nur anders sondern eindeutig als besser empfunden. Vielleicht war es mir auch einfach nur ein bisschen zu viel Jean Grey. Sie gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingsfiguren aus diesem Kosmos. Btw: Bedeutet ein Neustart der X-Men dann endlich mal die Chance auf einen Gambit-Film?

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Andreas Gruber "Die schwarze Dame"

Peter Hogart ist Versicherungsdetektiv und wird in dieser Eigenschaft nach Prag geschickt, um das Verschwinden einer Kollegin aufzuklären. Diese hatte nach einem spektakulären Brand vor Ort recherchiert und seit ihrer letzten Nachricht, in der sie mitteilte, dass sie den Versicherungsbetrug aufgedeckt hätte, spurlos verschwunden. Die örtliche Polizei war keine Hilfe und zeigt sich auch Hogart gegenüber wenig kooperativ. Anders verhält es sich mit Privatdetektivin Ivona Markovic, die eigentlich im Falle eines Serienmörders ermittelt, aber Hogart zu mögen scheint. Bald schon zeigt sich jedoch, dass beide Fälle zusammenhängen, den Hogarts Kollegin wurde ein Opfer eben jenes Serienkillers. Plötzlich findet sich der Wiener Detektiv in einem Wettlauf mit der Zeit wieder, in dem zwei wahnsinnige Mörder eine Partie Schach in den Straßen von Prag spielen - mit hohem Einsatz, denn für jede geschlagene Figur muss ein Mensch sterben...

Offenbar ist das hier der erste Roman von Andreas Gruber gewesen, was man leider auch ein wenig merkt. Es sind zwar jene Elemente zu erkennen, die ich an seinen späteren Büchern so gerne mag, aber es wirkt alles doch noch ein bisschen roh. Wobei die Grundidee mit den beiden Mördern schon sehr cool. Auch sind kleinere Logikfehler geblieben - die Tochter des Gangsters, die kein Deutsch versteht, reagiert auf eine Aussage von ihm in dieser Sprache? Hier hätte das Lektorat aufpassen müssen. Alles in allem aber trotzdem ein unterhaltsames Buch, das ich recht gern gelesen habe.

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Horch und Guck: 
 

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