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Ökonomie
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BILDAm Freitag war Königin Beatrix der Niederlande zu Gast in Essen. Und da informiert natürlich das Royal- und Ratgeberblatt Nr. 1 in Deutschland, die Bild hautnah. Käsebauer Michel Kortekaas aus der Rathausgalerie Essen soll z.B. wissen: "Die Königin liebt mittelalten Gouda, sieben Jahre gereift."
Bevor jetzt aber alle zu Herrn Kortekaas oder Frau Antje rennen um sich zu beschweren, dass ihr mittelalter Gouda nur 7 Monate alt ist. Keine Sorge, etwas anderes hat Michel Kortekaas nie behauptet und es wäre dann auch kein mittelalter Gouda mehr. Aber 7 Monate wäre für Ihre königliche Hoheit wohl zu unspektakulär. Den ersten richtigen Jahresrückblick von mir gab es letztes Jahr. Prognosen schon früher. So wollen wir es auch dieses Jahr halten. Um nicht mit Wiederholungen zu langweilen, wandele ich die Kategorien ein bissel ab und da wo sich nichts verändert hat, die lasse ich weg. Ach was, ich schreib einfach mal ein bissel was runter... Ditt wars: Vieles was mich und uns so bewegt hat, haben wir ja hier fleißig gebloggt. Obwohl die Schlagzahl etwas angezogen hat - kontinuierlich und stetig - ist dennoch vieles auf der Strecke geblieben über was ich und wir gerne noch gebloggt hätten. Schön fand ich, dass ich dieses Jahr mal wieder etwas mehr Zeit und Muße hatte unter Ökonomie 7.0 zu bloggen - ist ja schließlich auch ein bissel mein Part hier im Blog -, aber auch da habe ich nicht alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte. Man glaubt immer gar nicht, wieviel Zeit das kostet und auch nicht immer hat man Bock sich nach der Arbeit noch durch (mehr oder weniger) tiefgründige Beiträge zu graben. Das verschiebt man dann auf morgen und irgendwann ist das dann doch schon wieder so lange her oder andere haben schon genug drüber gebloggt, dass man es dann doch lässt. Scheiß was auf Okrakel Paul. Der kann uns jetzt eh nicht mehr helfen. Das darktiger-Klorakel ist da viel besser: Ende letzten Jahres hatte ich versucht einen exakten zeitlichen Abwärtstrend der Auflage der Bild
Quelle: BILDblog. Damit hat das Ganze den Härtetest bestanden und in spätestens 23 Jahren ist dann alles vorbei. "Georg Gafron flüchtete 1977 aus der DDR in einem Kofferraum über Marienborn in die Bundesrepublik. Hier gilt er im Umgang mit der DDR und nach der Wende im Umgang mit der PDS als ein politischer Hardliner." Nun war aber nicht alles schlecht in der DDR. Nicht für die Blöd und auch nicht für Georg Gafron. Aus der Redaktion der Bild am Sonntag wurde uns heute schon EXKLUSIV die Schlagzeile von diesem Sonntag zum Abschneiden von unserer Lena Meyer-Landshut zugespielt:
Update: Etwas verspätet und nicht ganz so prominent, aber auf die Blöd ist verlass (Klickstrecke):
Wir sind Papst und da verstehen wir natürlich keinen Spaß. Dabei zeugt das britische Besuchsprogramm von einer Zukunftsvision, welche die katholische Kirche in etwa fünfhundert Jahre ereilen könnte. Eigentlich ein Gewinner des Tages. Oder hätte es einfach umgekehrt sein müssen, ein englischer Papst und ein deutsches Besuchsprogramm, oder gar statt eines katholischen Bischofs ein Der Wucher an den Kiosken verdirbt den Deutschen die Kauflaune. Insgesamt über 1/2 Milliarde Euro werden uns an den Zeitungskiosken aus den Taschen gezogen! Und das nur durch die Springer-Vorzeigeblätter BILD und BamS! Marco Bargel, Chefs-Volkswirt der Postbank: „Die Verbraucher müssen sich darauf einstellen, dass die hohen Preise erhalten bleiben.“ Sind die Preise für BILD & Co. reine Abzocke?! Ist das Gejammere der Verlegerbranche nur ein Schein? Wie lange müssen sich die deutschen Zeitungsleser sich das noch bieten lassen? Wenn Apple eine neue Schlüpper vorstellt, dann hat die ganze Welt Schnappatmung. So auch beim neuen iPad. Was daran so besonders gewesen sein soll, dass es auch in den heute-Sendungen des Koch-TV vorkommt, ich weiß es nicht. Aber Apple lädt ein und die ganzen
Wahnsinn! Echt? Stefan Niggemeier zelebriert anhand einer Milchmädchenrechnung der Bild das "ganze Elend des Journalismus von heute." Da werden Falschmeldungen unreflektiert, -recherchiert und -geprüft per "Script" veröffentlicht, auch nachträgliche Korrekturen oder ein "plötzlicher Rechercheflash" ändern nichts an der grundsätzlichen Verbreitung falscher Zahlen(interpretationen): "Wenn Journalisten Zahlen sehen, setzt bei ihnen der Verstand aus. (...) Der Zahlenfetisch der Massenmedien hat bizarre Ausmaße angenommen." |
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