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BoykottDas schlechte Image und die trotz Lohndumpings relativ (zu den Mitbwerbern dm oder Roßmann) hohen Preise (von einem Billigrambo, wie das ehemalige Nachrichtenmagazin schreibt, kann also schon lange keine Rede mehr sein) haben der Drogeriemarktkette viele Kunden gekostet und sie tief in die roten Zahlen rutschen lassen. Auch ein kurzfristig versuchter Imagewandel hat das Vertrauen der Verbraucher nicht zurückgebracht. Einen schlechten Ruf "erarbeitet" man sich eben schneller und nachhaltiger als einen guten Ruf aufzubauen. Die Macht des mündigen Verbrauchers hat Schlecker also in die Knie gezwungen und aufgezeigt, dass sich Lohndumping und Schikanen gegen Mitarbeiter (hier) langfristig nicht auszahlen. Es ist mal wieder Sommerzeit. Mal wieder wurde uns eine Stunde geklaut und mal wieder braucht der menschliche Organismus mehrere Tage, bis er sich an den "Jetlag" gewöhnt hat. Jede(r), die/der schon mal in Schicht gearbeitet hat, wird dies bestätigen können. Und auch die ökologischen Gründe für die Einführung der Zeitumstellung haben sich nie bewahrheitet bzw. sind die Vorteile allenfalls marginal. WM vorbei. Seminar in Leipzig überstanden. Zeit meine Lesezeichen aufzuräumen - bevor es in den Urlaub geht. Dass der Verbraucher nicht unmündig, jedoch häufig schlecht informiert ist, habe ich vor längerem schon einmal erörtert. Welche Macht der Verbraucher hat, wenn er kollektiv handelt zeigt sich aktuell z.B. im Fall Schlecker. Dort haben nach Lohndumping-Vorwürfen die Verbraucher scharenweise der Drogerie-Kette den Rücken gekehrt. Was mich bei Schlecker dabei sehr verwundert hat und ich die Geschäftspraktiken für bedenklich, zumindest bemerkenswert halte ist die Tatsache, das Schlecker trotz seiner sparsamen Lohnzahlungen nicht der günstigste Anbieter ist. Nicht einmal ein günstiger Anbieter ist. Entweder Schlecker ist ineffizient das es kracht, so dass die Kosteneinsparungen bei den Löhnen irgendwo im Getriebe versickern. Oder die Kosteneinsparungen werden nicht einmal an den Verbraucher weitergegeben, d.h. Wettbewerbsgründe können nicht der Grund für die Sparmaßnahmen gewesen sein.
Wenigstens auf die deutschen Sportler ist verlass. Wenn schon die (Sport-)Politik sich nicht aufraffen konnte den Chinesen die Meinungsfreiheit und Menschenrechte zu erklären und mit mangelnder Aufmerksamkeit abzustrafen, so taten es unsere Athleten. Medaillen waren Mangelware und die meisten holten wir, wenn überhaupt, in Randsportarten. Es tickerte ja gerade durch die Medien, der Missbrauch von Daten nach ungebetenen Telefonanrufen. Und die netzeitung berichtet über Tipps von Verbraucherschützern: Nicht antworten, gegenfragen, rückbuchen. ... und keiner schaut zu. Vom IOC und den NOK's ist ja nicht absehbar, dass sie spür- und merkbare Aktionen gegen die Menschenrechtsverletzungen in China vorhaben. Und auch von Seiten der Politik ist es noch erstaunlich ruhig. Ob ein Boykott der olympischen Spiele das richtige Mittel ist, ist aber auch zu bezweifeln. Zumindest sollte aber der offizielle Druck erhöht werden und den Sportlern eine sanktionsfreie Meinungsäußerung auch während der Spiele erlaubt sein. Und wieder eiskalt erwischt. Gestern nacht wurden die Uhren umgestellt und uns mal wieder eine Stunde geklaut. Blöde Sommerzeit. Ich brauche immer zwei Wochen bis ich meinem Körper davon überzeugen konnte, dass die Uhren jetzt wieder anders ticken. Mal ehrlich: Wer braucht diese blöde Umstellerei eigentlich? Das Argument mit der Energieersparnis ist widerlegt und ich kann mir echt was besseres vorstellen, als meinen Sonntagmorgen damit zu verbringen durch die Wohnung zu laufen, nach Uhren zu fahnden und diesen die neue Zeit nahezubringen. |
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