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Deadpool 2

Deadpool ist noch immer kein Held, verdient sich seinen Lebensunterhalt aber damit, die noch böseren Jungs zu killen. Einer seiner Aufträge mislingt jedoch und aus Rache überfällt der Gangster Deadpools Wohnung. Opfer des Überfalls wird Deadpools große Liebe Vanessa, die in seinen Armen stirbt. Nach erfolgter Rache will der Überlebende nur noch eins: ebenfalls sterben, um wieder mit Vanessa vereint zu sein. Doch das ist für jemanden mit übernatürlichen Heilkräften alles andere als einfach und dann scheint noch etwas anderes seinen Übertritt ins Jenseits zu behindern und eine unüberwindbare Barriere aufzubauen, die Deadpool vom Zusammensein mit Vanessa abhält. Auch die Versuche, sich den X-Men anzuschließen, scheitern: Der erste Einsatz bringt Deadpool ins Gefängnis, als er die Mitarbeiter einer Schule, die einen jungen Mutanten misshandelt haben, kurzerhand erschießt. Doch eben die Bekanntschaft jenes Jungen haben bald weitreichende Folgen auch für Deadpools Leben. Ein Soldat aus der Zukunft, Cable, erscheint und will den Jungen töten, da dieser zu einem rücksichtslosen Killer werden wird. Deadpool erkennt, dass er den Jungen retten muss, um so die gute Tat zu vollbringen, die ihn mit Vanessa im Jenseits zusammenbringen kann. Deadpool beschließt in Konkurrenz zu den X-Men ein eigenes Team von Mutanten zu formen, die X-Force, und mit ihnen in die Schlacht zu ziehen. Und diese Unterstützung hat er auch bitter nötig, denn der zu rettende Junge hat sich mit dem Juggernaut zusammengetan und dieser ist alles andere als ein guter Einfluss für ein Kind...

Auch mit dem zweiten Teil der Reihe um Marvels Antihelden bin ich nicht so ganz warm geworden. Die Story zeichnet sich nicht gerade durch Einfallsreichtum aus, wie der Zusammenfassung entnommen werden kann. Der Film lebt erneut von Deadpool als Figur und seinen Sprüchen - von denen ich nur einen kleinen Teil verstanden habe, weil wir den Film auf englisch geguckt haben. Cable hat mir gut gefallen, sowohl als Figur als auch durch die schauspielerische Besetzung. Zusammenfassend würde ich sagen: okay für Popcornkino, mehr aber auch nicht.

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Horch und Guck: