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Rango

Chamäleon Rango ist ein typisches Haustier. Er lebt in seinem Terrarium gemeinsam mit dem kopflosen Oberkörper einer Barbiepuppe, einen aufziehbaren Fisch und einer toten Kakerlake. Der Zufall will es, dass sein Terrarium bei einem überraschenden Bremsmanöver aus dem Auto seines Besitzers fällt und sich Rango alleine in der amerikanischen Wüste wiederfindet. Ein altes Gürteltier erzählt ihm von einer Stadt, die sich in der Nähe befinden soll, und so macht sich Rango auf in die innere Wüste.

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Tad Williams "Der Blumenkrieg"

Theo Vilmos ist ein liebenswerter Tunichtgut. Eigentlich ein recht guter Sänger, hat es nie für den Durchbruch gereicht und so singt er weiterhin neben seinem Job als Blumenbote in kleinen, unbekannten Rockbands. Nach dem Tod seiner Mutter verändert sich sein Leben jedoch völlig. In ihrem Nachlass findet er ein Buch seines ihm bisher unbekannten Großonkels, der eine fantastische Geschichte über ein märchenhaftes Land voller Elfen, Feen und Goblins erzählt. Natürlich hält Theo das alles für erfundenen Kram, bis er eines Abends von einer Fee vor einem Dämon, der ihn offenbar sucht, gerettet wird und durch eine von ihr geöffnete Pforte ebenfalls in Elfien landet.

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True Grit

Die 14-jährige Mattie Ross (Hailee Steinfeld) will Rache für den Tod ihres Vaters, der von dem Banditen Tom Chaney (Josh Brolin) erschossen wurde. Dass das Mädchen ernst zu nehmen ist, wird dabei vor allem dem örtlichen Viehhändler deutlich, der sich einer knallharten Verhandlerin gegenüber sieht. Mit dem Geld, das Mattie für den Rückkauf der von ihrem Vater zuvor erworbenen Ponys erhalten hat, will sie den US-Marschal Rooster Cogburn (Jeff Bridges) engagieren, der Tom Chaney verfolgen und seiner gerechten Strafe zuführen soll. Cogburn scheint Mattie der richtige Mann für diesen Auftrag zu sein, ein Mann mit wahrem Schneit (true grit), wie sie nicht müde wird zu betonen. Dass der Einäugige ein Säufer ist, der erst schießt und dann fragt, stört sie nicht im Geringsten.

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Kelley Armstrong "Schattenstunde" (Die dunklen Mächte Band 1)

Als die 15-jährige Chloe plötzlich in der Schule in Panik ausbricht und behauptet Menschen zu sehen und zu hören, die außer ihr niemand wahrnehmen kann, ist allen klar, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Sie wird zunächst in ein Krankenhaus gebracht und dann nach Lyle House, wo sie sich - wie es zunächst heißt - von ihrem Zusammenbruch erholen soll. Kurz nach ihrer Ankunft wird sie jedoch von den Ärzten mit der Diagnose Schizophrenie und der Aussicht auf lebenslangen Tablettenkonsum konfrontiert. Bald jedoch kommen Chloe Zweifel an den Absichten ihrer angeblichen Helfer, denn offenbar ist sie nicht die Einzige in Lyle House mit einer merkwürdigen Geschichte.

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The King's Speech

Prinz Albert (Colin Firth), der Herzog von York, ist froh, dass sein Bruder Edward (Guy Pearce) der zukünftige König von England ist und nicht er. Durch die liebe- und verständnisvolle Erziehung seiner Eltern, insbesondere seines Vaters George V. (Michael Gambon) [Ironie-Modus aus], manifestieren sich seine seelischen Probleme in einer Sprachstörung: Er stottert. Undenkbar für einen König, der Reden und auch Radioansprachen halten muss. Nachdem sein Bruder jedoch beschließt, dass ihm seine Beziehung zu einer geschiedenen Frau wichtiger ist als seine Krone und zur Abdankung gezwungen überredet wird, findet er sich plötzlich doch als König George VI. in dem Amt wieder, das er eigentlich nie ausfüllen wollte.

Verzweifelt wendet er sich an den Australier Lionel Logue (Geoffrey Rush), der ihm mit seinen unkonventionellen Methoden bereits früher geholfen hat. Denn es steht nicht nur die Krönungszeremonie in Westminster Abbey an, sondern auch eine entscheidende Radioansprache: Nach dem Überfall auf Polen hat Großbritannien Nazi-Deutschland den Krieg erklärt und es obliegt ihm als König sein Volk zu einen und zum Kampf aufzurufen...

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The Green Hornet (in 3D)

Britt Reid (Seth Rogen) ist ein junger, verzogener Schnössel, wie er im Buche steht: Parties, Alkohol und Frauen sind alles, was ihn interessieren, um einen Job muss er sich nicht kümmern, da sein Vater als Herausgeber einer großen Tageszeitung Geld wie Heu hat. Eine Veränderung in seinem Leben stellt sich erst ein, als sein Vater plötzlich stirbt und er die Leitung der Zeitung und des privaten Anwesens übernehmen muss. Der Mechaniker Kato (Jay Chou) kocht offenbar nicht nur den weltweit besten Kaffee, sondern ist auch sonst ein technisches Genie. Als sie bei einem nächtlichen Streich eher zufällig ein Pärchen vor einer Straßengang retten, entsteht eine zunächst aberwitzige Idee: Ähnlich wie die Superhelden aus den Comics wollen die zwei Gutes tun und in L.A. mit den Verbrechern aufräumen. Reid nutzt dafür seine Zeitung clever aus, um ihre Aktionen zunächst bedeutender erscheinen zu lassen, als sie eigentlich sind. Dummerweise erregen sie damit auch die Aufmerksamkeit des Gangsterbosses Chudnofsky (Christoph Waltz), der sich sein Revier nicht einfach so streitig machen lassen will. Bald müssen Reid und Kato erkennen, dass der Einfluss des Verbrechersyndikats weiter reicht, als sie zunächst vermutet haben und sie beide in großer Gefahr schweben...

Der Film ist eine nette und recht witzige Comicverfilmung, aber ansonsten nichts besonderes. Christoph Waltz als Bösewicht ist recht genial, er trifft meiner Meinung nach die Anlage der Figur sehr gut. Wirklich nervig ist, dass der Film nur in 3D lief... was in diesem Fall völlig unnötig ist. Es gibt keine guten Effekte, 2D hätte vollkommen gereicht. Stattdessen sitzt man jetzt mit der blöden Brille auf der Nase da und zahlt den Aufschlag auf den ohnehin nicht geringen Kartenpreis. Schade, mal wieder 3D für die Kategorie: Zusatzeffekte, die die Welt nicht braucht.

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Borussia Dortmund vs. FC St. Pauli am 19.02.2011

So, nach dem sowohl sportlich als auch erlebnistechnisch eher unerfreulichen Besuch auf Schalke, hatten wir nun beschlossen gemeinsam mit dem magischen FC auch dem schwarz-gelben Erzrivalen einen Besuch abzustatten. Hoffnungen auf einen Sieg hatte ich ja eher wenige (über ein Unentschieden wäre ich schon froh gewesen), wir wollten hauptsächlich mal die Stimmung im vollen Signal-Iduna-Park miterleben, vor allem die berühmte "schwarz-gelbe Wand" der BVB-Fans:

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Catherine Jinks "Teuflisches Genie"

Auf den ersten Blick wirkt Caddel Piggot wie ein ganz normaler Junge - abgesehen davon vielleicht, dass er ein wenig klein für sein Alter ist. Doch dieser Eindruck täuscht: Caddel ist hochintelligent, allerdings sozial ein wenig - nun ja - zurückgeblieben. Er interessiert sich ausschließlich für Netzwerke, System aller Art und Technik, vor allem Computer. Nachdem er sich in einige Hochsicherheitssysteme gehackt hat (Kreditkartenkonten und die australische Stromversorgung) wird seinen Pflegeeltern nahegelegt, psychologische Hilfe für ihren Sprößling in Anspruch zu nehmen. Doch die Sitzungen bei Dr. Thaddeus Roth verlaufen völlig anders, als Caddel sie sich vorgestellt hat. Der Psychologe eröffnet ihm, dass Caddel der Sohn eines verbrecherischen Genies ist: von Dr. Phineas Darkkon.

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Lee Goldberg: Mr. Monk in Trouble

Uiuiui, dieser Monk liegt jetzt schon lange fertiggelesen im Regal und nun muss ich dem konstanten weiblichen Nörgeln Tribut zollen und endlich mal die Review verfassen. Entgegen dem Titel habe ich diesmal - aus nachvollziehbaren Gründen - wieder die deutsche Fassung gelesen. Der englische Titel mit seiner Doppeldeutigkeit gefällt mir jedoch deutlich besser als der deutsche: "Mr. Monk und Mr. Monk"

Cpt. Stottlemeyer bittet Monk einen Mord an einen ehemaligen Kollegen aufzuklären. Und so fahren er und Natalie in die alte Goldgräberstadt Trouble. Dort kommen sie mit dem eigentlichen Mord erst einmal nicht so recht weiter. Jedoch gibt es in Trouble noch eine ältere Geschichte aufzulösen: ein Zugraub, der nie aufgeklärt werden konnte. Bald kommt Monk der Lösung näher als ihm Natalies und sein Leben lieb sein können. Und haben die beiden Fälle vielleicht sogar etwas miteinander zu tun?

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Scott Westerfeld "Leviathan - Die geheime Mission"

Eigentlich tauchen die Bücher, die ich für die Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien  (AJUM) der GEW lese, hier nicht in den Reviews auf, was meistens auch besser ist. Vor allem die unsäglichen Mädchen-Pferde-Romane würden den Schnitt der Bewertungen wohl zu sehr nach unten ziehen. Dieses Mal mache ich jedoch eine Ausnahme, denn Leviathan hat mich so begeistert, dass ich ungeduldig auf den zweiten Band warte. (Ich befürchte allerdings, den muss ich kaufen, zur Bewertung werde ich den wohl nicht auch noch zugeschickt bekommen.)

Prinz Aleksandar ist auf der Flucht. Nachdem sein Vater und seine Mutter serbischen Anarchisten zum Opfer gefallen sind, muss sich der junge Prinz vor seinen eigenen Landsleuten verstecken. Zwar hat der österreichische Kaiser  die Ehe seines Vaters mit einer Bürgerlichen nie anerkannt, aber bevor Aleksandar Anspruch auf den Thron erheben kann, will man lieber auf Nummer Sicher gehen. Gemeinsam mit den letzten Gefolgsleuten seines Vaters flieht der Junge in die Abgeschiedenheit eines Schweizer Schlosses.

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