Arvelle schlägt sich als Leibwächterin durch, um sich und ihre Brüder über Wasser zu halten. Insbesondere das Heilelixier, dass einer ihrer Brüder braucht, ist teuer und selten. Doch so selten, dass es plötzlich keine Apotheke mehr führt, nun auch wieder nicht. Sie muss bald herausfinden, dass ein Vampir alles aufgekauft hat, um sie erpressen. Tut sie, was er will, heilt er ihren Bruder und ermöglicht ihnen allen die Flucht in den Norden. Doch die Gegenleistung dafür scheint unmöglich: Sie soll dem Imperator töten - einen uralten, von einem Gott erschaffenen Vampir, der noch dazu minutiös bewacht wird. Doch Arvelle bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die Sache einzulassen. Um auch nur die geringste Chance zu haben, ihren Auftrag zu erfüllen, muss sie an der Auslese teilnehmen, einem Arenawettkampf, den nur Wenige überleben - und der Arvelle mitten hinein in die Intrigen und Machtkämpfe der Mächtigen führen wird...
Ich habe die ersten 100 Seiten gebraucht, um wirklich in das Buch hineinzukommen, was schade war, denn es war als Lektüre für eine längere Bahnfahrt gedacht. Da habe ich dann irgendwie kaum gelesen - irgendwann zwischen Seite 100 und 150 hatte es mich dann aber zuhause so gepackt, dass ich es kaum noch aus der Hand legen konnte. Ich fand die Welt faszinierend und gut konstruiert - sie erinnert an das Antike Rom, nur eben mit Vampiren und anderen Fantasiewesen. Arvelle als Hauptfigur hat durchaus ihre Stärken, manchmal hatte ich aber das Gefühl, dass sie sich etwas zu leicht manipulieren lässt. Die Hintergrundgeschichte, die sich andeutet, hat mir sehr gut gefallen und ich bin gespannt, wie es im nächsten Band weitergehen wird.