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Schandmaul am 01.05.08 in der Matrix, Bochum

Schandmaul live sind immer ein Erlebnis, von daher muss hier eigentlich gar nicht viel dazu gesagt werden, oder?
Die Matrix war ausverkauft, ich hatte auch nichts anderes erwartet bzw. dieses befürchtet. Nein, nicht falsch verstehen: Ich freue mich immer sehr für Musiker, wenn sie vor richtig vollem Hause spielen können. Nur, wer schon einmal in der Matrix war als ein Konzert ausverkauft war, der weiß, wovon ich schreibe. Die gesamte Halle verwandelt sich in eine Art subtropische Landschaft. Dass das Wasser nicht von den Wänden und der Decke tropft, ist immer ein Wunder. Luft ab dem zweiten Song nicht mehr vorhanden. Wie man das übersteht? Tapfer durchhalten und versuchen möglichst hinten zu stehen, hier kann man schneller mal Restsauerstoff aufschnappen. Nachteil der Taktik: Kleine Leute, wie ich mit meinen 1,69 Metern sehen von der Bühne die Beleuchtung... Selbst strategisch günstige Positionen - ganz hinten, wo eine kleine Erhöhung den Blickwinkel theoretisch verbessert - hilft nicht wirklich. Garantiert stehen plötzlich Leute vor einem, die 2 Meter groß sind, wahnsinns Absätze tragen und Frisuren wie Amy Winehouse haben. Super, vielen Dank auf diesem Wege nochmal.

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Letzte Instanz am 29.04.08 in der Zeche Carl, Essen

Nachdem ich bereits die Vorband so ausgiebig gelobt habe, dürfen hier natürlich die entsprechenden Worte zu den eigentlichen Stars des Abends nicht fehlen. Bisher bin ich fünf Mal in den Genuß gekommen die Jungs live on stage bewundern zu können (davon zwei Mal noch mit dem alten Sänger Robin) und ich muss sagen, jedes Konzert war geil. Punkt und aus. So auch das am letzten Dienstag. Nachdem wir bereits im Februar bei der Accoustic-Tour waren, hatte ich auch nichts anderes erwartet.

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Silent Poem - Laute(r) Sachsen

Das Thema Vorbands ist ja so eine Sache und sicher können ausführliche Diskussionen über ihren Sinn und Nutzen geführt werden. Die Funktion, das Publikum in Stimmung zu bringen, finde ich persönlich dabei überbewertet. Ich habe schon super Konzerte gesehen, zum Beispiel von Mesh oder Wolfsheim, die auf Vorbands verzichtet haben und trotzdem kein Publikum hatten, das sich erst warmhören musste. Ich bin eher Anhängerin des Arguments, das sich hiermit unbekannten Nachwuchskünstlern die Chance bietet, einem größeren Publikum bekannt zu werden...

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Untraceable

Ein Film, der mich recht nachdenklich zurückgelassen hat...

Ein kurzer Versuch der Zusammenfassung des Inhalts: Diane Keaton spielt eine FBI-Agentin, die sich auf Cyber-Kriminalität (ein wenig reißerisch dieser Begriff, finde ich) spezialisiert hat. Der erste Hinweise auf eine website namens killwithme.com führt zu dem Livestream einer Katze, die vor den Augen der Website-Besucher getötet wird. Bald jedoch zeigt sich, dass der Betreiber auch vor dem Mord an Menschen nicht zurückschreckt. Dabei bedient er sich sehr perfider Methoden, die jedoch immer eines gemeinsam haben: Je mehr Leute die website aufrufen, desto schneller stirbt das Opfer. Und die Besucherzahlen steigen in jedem Fall erschreckend schnell...

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Jumper

Gar nicht mal schlecht der Film. Hat mich am Dienstag wirklich gut unterhalten. Sicher kein Meilenstein der Kinogeschichte, aber gut gemachte solide Unterhaltung. Die Geschichte um eine Gruppe Menschen, die über die Fähigkeit zum "jumpen" verfügen und ihre Gegenparts die "Paladine" (wunderbar in der Rolle des Oberbösewichts: Samuel L. Jackson) ist spannend erzählt und umgesetzt. Schade, dass die special effects bei den "jumps" ein wenig altbacken wirken. Mich erinnern sie irgendwie an den "Nightcrawler" aus "X-Men".

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Noch alle im Schrank?

Oh Mann, sind die krank. Aber gut. Richtig schräger, geiler Punk. Danke an Schandmaul, dass sie mir diese Vorband präsentierten. Sie beweisen Handwerk hat goldenen Hoden und ein Scheitern auf niedrigem Niveau (hab ich noch gar nicht, dieses 2007er Album ist mir erst bei den Recherchen zu diesem Artikel aufgefallen). Punk, so wie er sein muss!

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Auch Schweizer können rocken: Metallspürhunde

Ich muss noch etwas nachholen und das fällt mir heute ein, da ich Entzugserscheinungen nach den Metallspürhunden habe. Aufmerksam auf die netten Schweizer bin ich letztes Jahr am 30.06.2007 beim Mühlheimer Castle Rock geworden. Bei dieser Gelegenheit hab ich auch spontan den Rubel rollen lassen und mir die zwei CD's Blut und Spiele (ist auch mein Anspieltipp) und Amokmensch (Anspieltipp: Metallspürhunde) gegönnt. Richtig geiler rockiger Elektro. Wer die Gelegenheit hat die Truppe mal Live zu erleben, der sollte nicht zögern.

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Northern Lite am 28.04.2008 in der Matrix, Bochum

Puhh, meine Ohren klingeln immer noch. Eines sei Northern Lite bereits jetzt sicher: der Preis für den lautesten Live-Act und den brachialsten Bass-Sound des Jahres. Selten habe ich bei einem Konzert so schnell nach meinen Ohrenstöpsel gefahndet, aber hier wollte und musste ich den Hörsturz verhindern. Der Wind aus der Bassbox hätte übrigens auch gereicht, um eine mittlere Kleinstadt mit Strom aus alternativen Energiequellen zu versorgen.

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Oh Üebermutter, Unheil naht! [Update #2]

Kennt noch jemand Luci van Org? Lucilectric? Als sie noch ein Mädchen war? Nun, ich kann mich noch dunkel erinnern und hatte am 23.02.2008 ein Déjà-vu bei einem Konzert von L'ame Immortelle in der Matrix Bochum.

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No country for old men

Obwohl ich sonst nicht zu den Leuten gehöre, die einen Film nur deshalb sehen wollen, weil er eine Auszeichnung bekommen hat, machten mich die Berichte über "No country for old men" im Gefolge der Oscar-Verleihung dann doch neugierig. Vor allem die Beschreibung des Killers Chigurh (spricht sich fast wie Sugar und wird von einer Hauptfigur des Films auch missverständlich zunächst so bezeichnet) klang dann doch so abgefahren, dass wir uns den Film am Dienstag angesehen haben.

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