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Buchstabensalat

Jonathan L. Howard "Johannes Cabal - Seelenfänger"

Johannes Cabal hat seine Seele dem Teufel verkauft, um dafür die Kunst der Totenbeschwörung zu erlernen. Nun hat er dummerweise feststellen müssen, dass er diese doch noch braucht und steigt daher in die Hölle hinab, um sie zurückzufordern. Nun gibt Satan persönlich nicht einfach so zurück, was er einmal besitzt, doch ist er chronisch gelangweilt und schlägt Cabal daher eine Wette vor: Gelingt es diesem innerhalb eines Jahres 100 Seelen für den Teufel zu gewinnen, erhält er seine eigene Seele zurück, wenn nicht blüht ihm die ewige Verdammnis. Zur Unterstützung bekommt er das in der höllischen Bürokratie bisher eingemottete Projekt "Jahrmarkt der Verdammnis". Da Cabal eigentlich jemand ist, der sich auf Vergnügungen und die menschliche Natur nicht besonders gut versteht, holt er seinen Bruder Horst, einen Vampir, zur Unterstützung hinzu. Gemeinsam begeben sich die Brüder mit ihren höllischen Gehilfen auf die Jagd nach Seelen - der Seelenfang erfolgt übrigens durch Unterschrift auf einem entsprechenden Formular. Bald muss Cabal jedoch feststellen, dass der Teufel niemand ist, der fair spielt und auch sein Bruder Horst soll bei der Erfüllung seiner Aufgabe noch eine entscheidende Rolle spielen...

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Spörrle/Schumacher: Senk ju vor träwelling

Nachdem dieses Buch gefühlte 10 Jahre als Bettlektüre auf meinem Nachttisch verstaubte, habe ich es nun endlich auf's Klo verlegt. Tanja hatte mir das Buch irgendwann mal zu Weihnachten, Ostern, Vatertag, Tag der dt. Einheit oder zum Geburtstag geschenkt und eigentlich hatte ich mich auch drauf gefreut. Nach den ganzen Bahnerlebnissen, die ich während zwei Jahren täglichen Bahnfahrens zu meiner Zeit in Düsseldorf hatte, war jetzt die Abrechnung gekommen.

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Jenny-Mai Nuyen "Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten"

Appollonia Spiegelgold sinnt auf Rache. Sie sucht die Personen, die ihre Mutter getötet und ihren Vater in den Wahnsinn getrieben haben. Ihre Mutter verfügte wie Appollonia selber über magische Fähigkeiten und das Mädchen verdächtigt andere magisch begabte Menschen - die als Motten bezeichnet werden - die Mörder ihrer Mutter zu sein. Eines Nachts beobachtet sie wie ein Boote ihrem Onkel ein mysteriöses Päckchen überbringt. Bei diesem Booten handelt es sich um den jungen Dieb Tigwid, der in Appollonia das Mädchen aus einer Prophezeiung erkennt, die ihm gemacht wurde. Gemeinsam machen sich die beiden auf hinter das Geheimnis der Motten zu kommen. Dabei lernen sie den Jungen Vampa kennen, der keine Gefühle mehr hat und nicht sterben kann. Vampa erzählt ihnen von den Blutbüchern, mit dem Blut ihrer Opfer geschrieben, entziehen sie ihnen die Erinnerungen. Vampa sucht sein Buch, um seine Erinnerungen und Gefühle wiederzuerlangen.

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Derek Landry "Skulduggery Pleasant - Playing with Fire"

Unser Schottlandurlaub war für mich Anlass auch englische Literatur mit auf die Reise zu nehmen und meine Wahl fiel auf den zweiten Band der Reihe um den Skelet-Detektiv (obwohl die Serie ja eigentlich in Irland spielt, aber egal...) Stephanie und Skulduggery kommen kaum zur Ruhe. Diesmal ist mit Baron Vengeous ein weiterer finsterer Geselle und Anhänger der "Faceless Ones" (in der deutschen Übersetzung heißen sie wohl die Gesichtslosen) aus einem eigentlich als sicher geltenden Gefängnis ausgebrochen und hat natürlich nichts besseres zu tun, als die "Grotesquery", ein Wesen zusammengesetzt aus Bestandteilen der Faceless Ones, wieder zum Leben zu erwecken und damit den Faceless Ones einen Weg zurück in unsere Welt zu eröffnen. Das können Stephanie und Skulduggery natürlich nicht zulassen und so setzen sie alles daran die Grotesquery vor Vengeous zu finden. Ihre Begegnungen mit dem Auftragskiller Billy Ray Sanguine und die Vermutung Skulduggerys, dass es in den Reihen des "Sanctuary" einen Verräter gibt, machen ihnen ihren Job nicht wirklich leichter...

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Tanya Huff "Blutzoll" (Blood Ties Band 1)

Vicky Nelson war einmal eine der besten Polizistinnen Torontos bis sie eine Augenerkrankung bekam, die ihr langsam aber sicher das Sehvermögen nimmt und sie nachtblind macht. Da sie keine Lust auf einen reinen Schreibtischjob hat, kündigt sie ihren Job und macht sich als Privatdetektivin selbständig. Eines Nachts wird sie Zeugin eines Mordes in einer U-Bahnstation, bei dem ihr einiges merkwürdig erscheint. Doch der zuständige Detectiv der Mordkommission, der zu allem Überfluss auch noch ihr Ex-Lover ist, glaubt ihr zunächst nicht. Als sich der Mord jedoch als Beginn einer Serie erweist, bei der alle Opfer blutleer hinterlassen werden, muss er sich wohl oder übel doch wieder mit Vicky auseinandersetzen.

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Markus Zusak "The Book Thief"

Deutschland 1939: Das Mädchen Liesel und ihr jüngerer Bruder Werner sollen zu Pflegeeltern in den kleinen Ort Molching nahe München gebracht werden, unglücklicherweise überlebt Werner die Reise nicht und so muss Liesel alleine bei Rosa und Hans Hubermann in der Himmelstraße bleiben. Insbesondere ihr Pflegevater sorgt bald dafür, dass Liesel sich in den fremden Ort wohlfühlt: Er ist derjenige, der nachts an ihrem Bett sitzt, wenn die Albträume kommen und der diese Stunden bald dafür nutzt Liesel das Lesen beizubringen. Bücher werden zu einem wichtigen Element in Liesels Leben und wenn sie sie nicht geschenkt bekommt, dann stiehlt sie sie eben - daher der Name des Buches.

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Mummenschanz

Mal wieder Zeit für einen Scheibenwelt-Roman, diesmal einen aus der Hexen-Reihe. Nanny Ogg macht sich Sorgen um Oma Wetterwachs. Seitdem Margrat geheiratet hat und sie nur noch zwei Hexen in ihrem Zirkel sind, leidet diese offensichtlich unter Langeweile. Und Hexen, denen langweilig wird, drohen - wenn sie auch noch alt sind - wunderlich und eventuell gefährlich zu werden. Eine potenzielle neue Hexe zu finden, ist jedoch schwierig. Diejenige, die dafür in Frage käme, Agnes Nitt, hat nämlich so gar keine Lust Hexe zu werden und versucht lieber ihr Glück als Opernsängerin in Ankh-Morpork. Doch auch dort geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Ein Geister macht die Opfer unsicher und beginnt dort Menschen zu töten.

Zum Glück tauchen bald Oma und Nanny dort auf, die noch ein Hühnchen mit dem Verleger von Nannys Kochbuch zu rupfen haben und sich gleich auch mal um die Vorgänge in der Opfer kümmern. Oma Wetterwachs kann nämlich gut mit Zahlen umgehen, was nicht nur Nannys Verleger feststellen musste. Schnell bemerkt sie, dass mehr als ein Geist in der Oper sein Unwesen treibt...

Mit dem für ihn typischen Humor gelingt Pratchett mal wieder ein herrliche Satire auf die Welt des schönen Scheins der Oper und ihrer Akteure. Oma Wetterwachs und Nanny Ogg sind mal wieder voll in ihrem Element und jeder, der das Buch gelesen hat, ist froh nie Omas berühmtem Blick ausgesetzt gewesen zu sein. Ein guter Buchtipp für alle, die erst jetzt in den Urlaub aufbrechen und lustige, aber intelligente Unterhaltung suchen.

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Die Chemie des Todes

Dr. David Hunter war einmal der beste forensische Anthropologe in Großbritannien und ein gefragter Helfer der Polizei bei Mordfällen. Bis seine Frau und seine Tochter bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommen und er eine Stelle als Landarzt in dem kleinen Ort Manham annimmt, um nicht mehr an sein früheres Leben erinnert zu werden. Das scheint auch zu funktionieren, zumindest bis er die Leiche von Sally Palmer findet, einer Schriftstellerin, die in dem Ort lebte. Die Polizei entdeckt schnell, wer David Hunter einmal war und bindet ihn in die Ermittlungen ein. Als mit Lyn Metcalf eine zweite Frau aus dem Ort verschwindet und drei Tage später ebenfalls ermordet aufgefunden wird, ist klar, dass ein Serientäter in dem kleinen Dorf umgeht.

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Das Königshaus der Monster von Jonathan Barnes

Henry Lamb führt das typische langweilige Durchschnittsleben eines britischen Büroangestellten. Zumindest bis zu dem Tag an dem sein Großvater einen Schlaganfall erleidet und ins Krankenhaus eingeliefert wird. Plötzlich wird Henry in einen seit Jahrhunderten andauernden Konflikt hineingezogen, von dem nur wenige Menschen jemals erfahren haben. Offenbar hat Queen Victoria während ihrer Regentschaft einen Pakt mit einem Dämon namens Levaithan geschlossen, um ihr Empire zu retten und hat ihm im Gegenzug die Seelen der Einwohner Londons versprochen. Einzig das Direktorium kämpft seitdem gegen diesen Dämon - und folglich auch gegen das Königshaus. Henrys Großvater war der einzige, der den Aufenthaltsort einer Person kannte, die für diesen Kampf entscheidend sein könnte und nun ist es an Henry die rätselhaft Frau zu finden. Eine Aufgabe, die Henry an die Grenze dessen bringt, was er ertragen kann. In einem parallelen Handelsstrang erfährt der Leser zusätzlich vom Schicksal des Kronprinzen Arthur, der im Auftrag seiner Mutter von einem merkwürdigen Fremden drogensüchtig gemacht wird. Doch es scheint, dass nur Arthur und Henry gemeinsam London und seine Bewohner retten können...

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Bastian Sick "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" (Folge 1-3)

Okay, zu Bastian Sicks Zwiebelfisch-Kolumne muss man nicht mehr viel schreiben, die meisten haben sie entweder im Original gelesen, die Bücher in den Fingern gehabt, ihn live gesehen, das Brettspiel ausprobiert und ich glaub ne Version als Spiel für den DS hab ich neulich auch gesehen. Von daher reicht es wohl, wenn ich hier schreibe, dass ich mir Ende letzten Jahres die "alle drei Bände in einem Buch"-Variante gekauft und nun endlich auch gelesen habe. Alles in allem ein durchwegs amüsantes Vergnügen.

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