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Buchstabensalat

Mummenschanz

Mal wieder Zeit für einen Scheibenwelt-Roman, diesmal einen aus der Hexen-Reihe. Nanny Ogg macht sich Sorgen um Oma Wetterwachs. Seitdem Margrat geheiratet hat und sie nur noch zwei Hexen in ihrem Zirkel sind, leidet diese offensichtlich unter Langeweile. Und Hexen, denen langweilig wird, drohen - wenn sie auch noch alt sind - wunderlich und eventuell gefährlich zu werden. Eine potenzielle neue Hexe zu finden, ist jedoch schwierig. Diejenige, die dafür in Frage käme, Agnes Nitt, hat nämlich so gar keine Lust Hexe zu werden und versucht lieber ihr Glück als Opernsängerin in Ankh-Morpork. Doch auch dort geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Ein Geister macht die Opfer unsicher und beginnt dort Menschen zu töten.

Zum Glück tauchen bald Oma und Nanny dort auf, die noch ein Hühnchen mit dem Verleger von Nannys Kochbuch zu rupfen haben und sich gleich auch mal um die Vorgänge in der Opfer kümmern. Oma Wetterwachs kann nämlich gut mit Zahlen umgehen, was nicht nur Nannys Verleger feststellen musste. Schnell bemerkt sie, dass mehr als ein Geist in der Oper sein Unwesen treibt...

Mit dem für ihn typischen Humor gelingt Pratchett mal wieder ein herrliche Satire auf die Welt des schönen Scheins der Oper und ihrer Akteure. Oma Wetterwachs und Nanny Ogg sind mal wieder voll in ihrem Element und jeder, der das Buch gelesen hat, ist froh nie Omas berühmtem Blick ausgesetzt gewesen zu sein. Ein guter Buchtipp für alle, die erst jetzt in den Urlaub aufbrechen und lustige, aber intelligente Unterhaltung suchen.

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Die Chemie des Todes

Dr. David Hunter war einmal der beste forensische Anthropologe in Großbritannien und ein gefragter Helfer der Polizei bei Mordfällen. Bis seine Frau und seine Tochter bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommen und er eine Stelle als Landarzt in dem kleinen Ort Manham annimmt, um nicht mehr an sein früheres Leben erinnert zu werden. Das scheint auch zu funktionieren, zumindest bis er die Leiche von Sally Palmer findet, einer Schriftstellerin, die in dem Ort lebte. Die Polizei entdeckt schnell, wer David Hunter einmal war und bindet ihn in die Ermittlungen ein. Als mit Lyn Metcalf eine zweite Frau aus dem Ort verschwindet und drei Tage später ebenfalls ermordet aufgefunden wird, ist klar, dass ein Serientäter in dem kleinen Dorf umgeht.

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Das Königshaus der Monster von Jonathan Barnes

Henry Lamb führt das typische langweilige Durchschnittsleben eines britischen Büroangestellten. Zumindest bis zu dem Tag an dem sein Großvater einen Schlaganfall erleidet und ins Krankenhaus eingeliefert wird. Plötzlich wird Henry in einen seit Jahrhunderten andauernden Konflikt hineingezogen, von dem nur wenige Menschen jemals erfahren haben. Offenbar hat Queen Victoria während ihrer Regentschaft einen Pakt mit einem Dämon namens Levaithan geschlossen, um ihr Empire zu retten und hat ihm im Gegenzug die Seelen der Einwohner Londons versprochen. Einzig das Direktorium kämpft seitdem gegen diesen Dämon - und folglich auch gegen das Königshaus. Henrys Großvater war der einzige, der den Aufenthaltsort einer Person kannte, die für diesen Kampf entscheidend sein könnte und nun ist es an Henry die rätselhaft Frau zu finden. Eine Aufgabe, die Henry an die Grenze dessen bringt, was er ertragen kann. In einem parallelen Handelsstrang erfährt der Leser zusätzlich vom Schicksal des Kronprinzen Arthur, der im Auftrag seiner Mutter von einem merkwürdigen Fremden drogensüchtig gemacht wird. Doch es scheint, dass nur Arthur und Henry gemeinsam London und seine Bewohner retten können...

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Bastian Sick "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" (Folge 1-3)

Okay, zu Bastian Sicks Zwiebelfisch-Kolumne muss man nicht mehr viel schreiben, die meisten haben sie entweder im Original gelesen, die Bücher in den Fingern gehabt, ihn live gesehen, das Brettspiel ausprobiert und ich glaub ne Version als Spiel für den DS hab ich neulich auch gesehen. Von daher reicht es wohl, wenn ich hier schreibe, dass ich mir Ende letzten Jahres die "alle drei Bände in einem Buch"-Variante gekauft und nun endlich auch gelesen habe. Alles in allem ein durchwegs amüsantes Vergnügen.

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Derek Landy "Skulduggery Pleasant"

Stephanie Edgley ist ein ganz normaler Teenager - zumindest denkt sie das bis zu dem Tag, an dem ihr Onkel Gordon, ein bekannter Autor von Horror-Romanen, plötzlich verstirbt und sie zu seiner Haupterbin wird. Nicht nur, dass die andere Hälfte der Verwandschaft vor Neid bald platzen will, scheinbar hat ihre Erbschaft auch noch andere seltsame Gestalten auf den Plan gerufen. Ein unheimlicher Mann taucht eines Nachts bei Stephanie auf und verlangt die Herausgabe eines "Schlüssels" von ihr. In letzter Minute kommt ihr der Detektiv Skulduggery Pleasant zu Hilfe, der sich zu Stephanies Erstaunen als ein lebendes Skelett entpuppt. Ehe sie sich versieht, ist Stephanie in einen seit jahrtausenden andauernden Kampf zwischen Gut und Böse verstrickt, der sie mehr als einmal in lebensgefährliche Situationen bringt. Darüber hinaus mehren sich die Hinweise, dass sie nicht rein zufällig in die Vorkommnise hinein geraten ist. Offenbar ist Stephanie eine Nachfahrin einer alten Familie von MagierInnen und offenbar selbst in der Lage Magie zu bewirken. Doch davor muss erst ein Schwarzmagier gestoppt werden, der versucht finstere alte Götter auf die Welt zurück zu bringen...

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Schmitz' Katze

Ich muss gestehen, dass ich bisher kein besonderer Fan des Komikers Ralf Schmitz war. Er war mir immer ein wenig zu hektisch und manchmal empfand ich ihn als die Grenze zum Albernen überschreitend. Dies änderte sich, als wir eines Abends beim Zappen in einer Talkshow eines Dritten (ich weiß wirklich nicht mehr, ob WDR, MDR, NDR etc.) einen Auftritt von ihm sahen, bei dem er von seiner Katze Minka erzählte. Ungelogen, ich habe Tränen gelacht, so witzig war das. Und als ich erfuhr, dass er ein Buch darüber geschrieben hat, war die Kaufentscheidung gleich gefallen.

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Good Omens (Neil Gayman & Terry Pratchett)

Ich hab das Buch leider nur auf Englisch gelesen, es gibt aber auch eine deutsche Fassung. (Leider weiß ich gerade nicht, wie die heißt.) Allerdings denke ich, dass es egal ist, für welche Sprache man sich entscheidet, das Buch ist herrlich komisch und macht unglaublichen Spaß beim Lesen.

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Das Albtraumreich des Edward Moon (Jonathan Barnes)

Bei diesem Buch handelt es sich um das Debüt von Jonathan Barnes und ich muss sagen, wenn er so weitermacht, freue ich mich schon sehr auf die Nachfolgeromane. In Edward Moon (ich kürz den Titel mal ein wenig ab) bedient sich Barnes eines ungewöhnlichen und interessanten Ich-Erzählers, der neben seinem Gezeter, dass er eigentlich nicht die richtige Person für diese Rolle sei,sich auch noch als der Bösewicht und Gegenspieler von Edward Moon entpuppt und die Hauptfigur gerne so manches Mal in einem durchaus negativen Licht erscheinen lässt.

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Hogfather - Schweinsgalopp

Pünktlich zur Vorweihnachtszeit ein Tipp für alle, die die klassischen Weihnachtsfilme nicht so mögen und gerne mal eine gute Satire lesen. Hogfather (zu deutsch Schweinsgalopp) von Terry Pratchett, mittlerweile auch genial verfilmt, am Besten man genießt beides. Für mich gehört das (Wieder)Lesen des Buches zur Vorbereitung auf Weihnachten (doch, doch, es hilft wirklich, dass alles besser zu überstehen) und seit letztem Jahr nenne ich nun auch den Film auf DVD mein Eigen, so dass ich das Ritual erweitern konnte.

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