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Robert C. Marley "Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper"

London 1888: Im Stadtteil Whitechapel geht die Angst um, denn ein brutaler Mörder hat es auf Prostituierte abgesehen. Inspector Swanson von Scotland Yard ermittelt gemeinsam mit Sergant Phelps und Inspector Aberline, um den Täter zu fassen, doch einige Vorkommnisse lassen in ihm Zweifel aufkommen, ob seine Vorgesetzten auch daran interessiert sind, den Mörder dingfest zu machen. Zeitgleich lernt der junge Jurist Montague John Druitt eine junge Frau kennen, in die er sich Hals über Kopf verliebt. Doch Mary Jane Kelly hat sich mit gefährlichen Leuten eingelassen, die nun alles tun würden, um ihre Spuren zu verwischen. Sehr praktisch wäre es für sie, wenn die junge Frau ebenfalls ein Opfer des Rippers werden würde...

Nachdem mir das erste Buch aus der Reihe sehr gut gefallen hatte, war ich bei diesem zweiten erst etwas misstrauisch. Mal wieder Jack the Ripper - ob das wirklich eine gute Idee des Autors war? Jetzt kann ich sagen: Ja, war sie. Marley erzählt eine für mich neue Version, die geschickt verschiedene Ansätze um die Ripper-Morde miteinander verbindet und zu einer für mich bisher unbekannten Lösung kommt. Er erhebt dabei aber keineswegs den Anspruch hiermit die Lösung für das historische Rätsel, wer Jack the Ripper war, gefunden zu haben. Aber er liefert eine gute und logische Auflösung im Rahmen seines Kriminalromans. Ich fange an Fan der Reihe um Inspector Swanson zu werden und freue mich auf den nächsten Band.

 

5
Horch und Guck: