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Felix regt sich nebenan gerade darüber auf, dass sein ehrlich gekauftes Spiel nur halb so viel wert ist, wie eine gecrackte Version. Dies ist nicht neu, sondern hat System, auch außerhalb des Spielemarktes. Ubisoft zwingt seine Käufer Online zu sein, wenn sie spielen wollen. Downloadmusik mit DRM hat eine schlechtere Qualität. Das Abschalten von DRM-Servern und der damit verbundene Verlust der gekauften Musik hat darüber hinaus nicht gerade zur Vertrauensförderung in das System beigetragen.

Leider können sich Zahlen nicht wehren und so wird gerne auf sie eingedroschen bis sie zu dem geschriebenen passen. Die USK - Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle - hat ihren Jahresbericht 2009 veröffentlicht. Sein prägnanter Titel: "Mehr Prüfverfahren – dafür weniger Ego-Shooter." Die wenigen Ego-Shooter sind dann in der Golem-Redaktion gelandet, um mit diesen die wehrlosen Zahlen tot zu schießen.

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Man bzw. der Hardcore-Computerspieler kann natürlich nicht den ganzen Tag (und Nacht) vor der Konsole oder dem PC sitzen. Auch Offline gibt es einiges zu entdecken. (via)

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Kann man "Killerspiele" auch pazifistisch spielen? Harald Fränkel ging für Eurogamer der Frage nach und hat Call of Duty - Modern Warfare 2, welches aktuell für Wirbel sorgte im Lass-uns-mal-drüber-sprechen-Modus durchgespielt:

Werden Sie nun Zeuge eines außergewöhnlichen Experiments! Herr F. aus N. an der P., Killerspielespieler und deshalb selbstverständlich rechtsradikaler, heroinabhängiger Kindes-Entführer und passionierter Satansanbeter, wird nun versuchen, Modern Warfare 2 durchzuzocken, ohne nur einem Polygongebilde ein Pixel zu krümmen.

So ganz unblutig hat er es doch nicht geschafft, sondern hat das in jeder Armee beliebte "geh Du voran" exzessiv ausgenutzt. Dadurch hat die KI die dreckige Arbeit erledigt. Kleiner Nebeneffekt: Das Spiel ist nicht schon in neun Stunden durchgezockt (für die geübten Gamer), sondern man braucht eine Woche. Für mich wäre es wohl eine Lebensaufgabe...

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Dass nach dem Amoklauf "Killerspiele" diskriminiert wurden, darüber hatten wir ja schon berichtet. Vor kurzem hatte das "Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden" zu einer "Spieleverbrennungsaktion" aufgerufen, welche nur ein untermäßiger Erfolg wurde. Ein Erfolg, der so nicht unbedingt zu erwarten war, aber zu begrüßen ist, ist, dass sich die Parteien näher gekommen sind und zumindest einmal miteinander gesprochen wurde.

Stigma Viedeospiele hat die medienpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen zu ihrer Haltung, aber v.a. auch der ihrer Partei, zu sog. "Killerspielen" stehen.

Viele Gamer erhalten auf Anfragen, wie die Parteien zu gewaltdarstellenden Videospielen stehen, leider regelmäßig Standardantworten, die auf aktuelle Entwicklungen nicht eingehen. Zum Teil wird noch von der geplanten Verschärfung der Indizierung gesprochen, obwohl diese längst beschlossen und umgesetzt ist. Auch in den Wahlprogrammen findet sich über ein „Killerspielverbot“ keine eindeutige Aussage.

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