E-Sport

Stigma Viedeospiele hat die medienpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen zu ihrer Haltung, aber v.a. auch der ihrer Partei, zu sog. "Killerspielen" stehen.

Viele Gamer erhalten auf Anfragen, wie die Parteien zu gewaltdarstellenden Videospielen stehen, leider regelmäßig Standardantworten, die auf aktuelle Entwicklungen nicht eingehen. Zum Teil wird noch von der geplanten Verschärfung der Indizierung gesprochen, obwohl diese längst beschlossen und umgesetzt ist. Auch in den Wahlprogrammen findet sich über ein „Killerspielverbot“ keine eindeutige Aussage.

Gerade lief bei bei 3sat neues ein fast Special zu Counterstrike. Zum zehnjärigen Jubiläum wurde die Geschichte von CS rekapituliert. Bei der Vorstellung des Spiels und der Modi sind zwar kleinere Fehler* unterlaufen. Trotzdem wurde versucht sich dem emotional von beiden Seiten recht aufgeheiztem Thema "Killerspiele" recht objektiv zu nähern und beide Seiten darzustellen.

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Gestern sind die Demos "Wir sind Gamer!" in Berlin, Köln und Karlsruhe mit einer Runde "Killerschach" in Berlin über die Bühne gegangen. Damit soll aber nicht Schluss sein, die Gemeinde hat einen Verband gegründet:

Am Sonntag, dem 25. Juli 2009 wurde auf der Demonstration für Spielkultur "Wir sind Gamer!" die Gründung des Verbandes für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) bekannt gegeben. Diese wurde bereits einige Tage zuvor von engagierten Spielern durchgeführt. Der Verband vertritt die gesellschaftspolitischen Interessen der deutschen Spielergemeinde nach außen. Zudem sollen Maßnahmen zur Förderung der Medienkompetenz von Spielern und Nicht-Spielern ergriffen werden. Der VDVC ruft alle Spieler auf, sich dem Verband anzuschließen. Die Mitgliedschaft ist kostenfrei.

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