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John Wick

Eigentlich hatte sich John Wick zur Ruhe gesetzt und der Welt des Verbrechens den Rücken gekehrt. Doch als drei junge Gangster nach dem Tod seiner Frau sein Auto stehlen und seinen Hund töten, sieht der ehemalige Auftragskiller rot und zieht in den Krieg. Dabei stört ihn auch nicht, dass einer der Diebe der Sohn des örtlichen Gangsteroberhaupts ist. Wick nimmt die Spur auf, nutzt alte Kontakte und kommt seinem Ziel damit immer näher. Doch ist er wirklich noch so gut wie früher oder haben ihn Alter und die lange inaktive Zeit mürbe und verwundbar gemacht?

Ich muss gestehen, dass der Film völlig an mir vorbeigegangen ist, sollte er im Kino gelaufen sein. Und dass, wo ich Keanu Reeves sehr gerne mag. In diesem Film fand ich ihn zunächst ungewöhnlich, nicht mehr der nette Kerl oder Held, den ich aus den anderen Filmen mit ihm kannte (vielleicht ist hier auch meine Auswahl selektiv). Aber die Rolle passt irgendwie auch unheimlich gut zu ihm. Und selbst aus mehreren Wunden blutend macht er immer noch eine verdammt gute Figur. Ebenfalls sehr überzeugend fand ich Alfie Allen in der Rolle von Joseph - John Wicks Hauptziel. Im Gegensatz zu seinem Charakter in Game of Thrones, ist er hier eindeutig nur unsympatisch - aber auch einen Kotzbrocken muss man gut darstellen können. Alles in allem bietet John Wick überzeugendes und gut gemachtes Actionkino mit ordentlich Blut und Kämpfen. Wer so etwas mag, wird den Film lieben - wer eher nicht darauf steht, sollte von dem Film besser die Finger lassen. Ich freue mich auf Teil 2.

4
Horch und Guck: 
 

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