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Black Panther

Das afrikanische Königreich Wakanda gilt als einer der ärmsten Staaten der Welt. Was kaum jemand weiß: Dieser Eindruck ist nur Tarnung. In Wahrheit verfügt Wakanda dank des seltenen Minerals Vibranium über eine der fortschrittlichsten Technologien weltweit. Durch die Kräfte einer mysteriösen Pflanze besitzt der König, auch bekannt als Black Panther, überdurchschnittliche Sinne, Kraft und Schnelligkeit. Die zentrale Ausrichtung der Politik ist zu verhindern, dass der Rest der Welt von diesen Besonderheiten erfährt, um einen Missbrauch der Kräfte zu vermeiden. Dem Söldner Klaue ist es jedoch gelungen, Vibranium zu stellen und es nun zum Verkauf auf dem internationalen Schwarzmarkt anzubieten. Dabei scheint er Unterstützung durch einen Dritten erhalten zu haben, der offenbar mehr über das Metall wusste, als Außenstehende eigentlich dürften. Die gesamte Entwicklung kommt zu einem für Wakanda ungeeigneten Zeitpunkt: Der König ist einem Attentat zum Opfer gefallen und der junge Prinz T'Challa übernimmt den Thron. Die Ereignisse zwingen ihn dabei, sich schneller an seine Rolle als Black Panther zu gewöhnen, als im lieb sein kann...

Nachdem uns die Lichtburg mit einer kurzfristigen Programmänderung einen Strich durch die Rechnung machte, hatte das Cinemaxx nun doch noch ein Einsehen und ließ uns den Film im amerikanischen Original sehen. Ich war zugegeben etwas stolz auf mich, dass ich die Dialoge recht gut (wenn auch nicht immer in allen Einzelheiten) verstanden habe. Inhaltlich ist der Film eine typische Marvel-Comicverfilmung: witzig, actionreich und mit tollen Bildern angereichert. Von den Schauspielern haben mir am besten Suri, die Erfinderschwester von T'Challa, sowie Martin Freeman als CIA-Agent Everett Ross gefallen. Ein wenig irritiert hat mich der starke afrikanische Akzent der Hauptfiguren - tut das wirklich Not? Erleben Afrikaner*innen das als authentisch oder eher diskriminierend? Vor dem Hintergrund, dass die Schauspieler*innen ja vermutlich alle eher Amerikaner*innen sind, hat mich das doch etwas verwirrt. Aber alles in allem ein toller Film und ideales Popcorn-Kino.

4
Horch und Guck: