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Buchstabensalat

Christoph Nagel & Michael Pahl "FC St. Pauli - Alles Drin"

Dieses Buch habe ich von Maik zu Weihnachten geschenkt bekommen und natürlich musste ich es sofort lesen. In insgesamt 126 kurzen Beiträgen wird die hundertjährige Geschichte meines Lieblingsfußballvereins präsentiert. Neben zentralen historischen Ereignissen werden auch lustige und skurille Anekdoten erzählt (bspw. über Franz Gerber, der heimlich Schlangen bei einer Auslandstour des Vereins mit nach Deutschland zurückbrachte). Zusätzlich gibt es elementares Stadion-Rüstzeug in der Form von Liedtexten und Anfeuerungsrufen. Kurz und gut: Dieses Buch ist ein Muss! Sowohl für Pauli-Fans und Sympathisanten als auch für solche, die es noch werden wollen.

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Karl-Heinz Witzko "Die Kobolde"

Die Kobolde Brams, Hutzel, Rempel Stilz und Riette sind als Team im Geschäft mit Wechselbälgern tätig. Mithilfe einer magischen Tür können sie vom Koboldland in die Welt der Menschen reisen und tauschen dort Babys, Großeltern oder Tiere gegen unfreundliche, ihre Umwelt fortan terrorisierende Wechselbälger aus. Als sie im Auftrag des Krämers Moin-Moin unterwegs sind, um eine Großmutter zu besorgen, passiert es: Die Tür, ohnehin schon ein launisches und nörgeliges Ding, verschwindet und lässt sie in der Menschenwelt zurück. Nun ist guter Rat teuer, denn ohne Tür ist ein Übergang nicht möglich.

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Michael Peinkofer "Der Schwur der Orks"

Balbok und Rammar haben es geschafft: Nach ihrer triumphalen Rückkehr aus Tirgas Lan haben sie es wohl vor allem den erbeuteten Schätzen zu verdanken, dass sie zu den Häuptlingen ihres Dorfes werden. Während Rammar das bequeme Leben geniesst, langweilt Balbok sich und sehnt die abenteuerlichen Kämpfe der Vergangenheit herbei. Dann taucht eines Tages ein menschlicher Bote im Ork-Dorf auf und Balboks Wünsche scheinen sich zu erfüllen. Corwyn, der ehemalige Kopfgeldjäger und jetzige König von Tirgas Lan, bittet die Orkbrüder, ihm im Kampf gegen einen gefährlichen Gegner beizustehen.

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David und Leigh Eddings "Belgarath der Zauberer"

So, hab mir mal wieder etwas gegönnt, das schon länger in meinem Bücherregal stand.  

Belgarath ist nicht nur ein Zauberer, sondern als Jünger des Gottes Aldur auch unsterblich. So war er von Anfang an bei allen wichtigen Ereignissen zugegen und lebte schon als die Götter noch auf der Welt wandelten. Aus der Ich-Perspektive schildert Belagarath die zurückliegenden Jahrtausende: Wie Torak, der Drachengott, den Orb stahl und die Welt zerbrach, wie er gemeinsam mit Cherek Bärenschulter Torak den Stein wieder entriss und die Dynastie der Könige von Riva gründete, die ihn seitdem beschützten. Doch eigentlich ist sein Handeln getrieben und bestimmt von den Mächten des Unabänderlichen, denn es steht fest, dass es zu einem Kampf zwischen den Mächten des Guten und denen des Bösen kommen wird. Und der unsterbliche Belgarath und seine Tochter wachen darüber, dass sich alles so entwickelt, wie es vorherbestimmt ist...

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Rick Yancey "Der Monstrumologe"

Der Junge Will Henry hat bei einem Brand beide Eltern verloren. Doktor Pellinore Warthrop, für den sein Vater zu Lebzeiten gearbeitet hat, nimmt ihn als sein Assistent auf, obwohl Will erst zwölf Jahre alt ist. Doch der Doktor geht keinem normalen Beruf nach: Er ist Monstrumologe, er untersucht, jagt und tötet Monster und Will Henry begleitet ihn fortan bei dieser gefährlichen Tätigkeit.

Eines Nacht steht ein alter Grabräuber vor der Tür des Doktors. Er hat in einem Sarg eine grausige Entdeckung gemacht und neben der Leiche eines Mädchens ein totes Monster gefunden. Der Doktor kennt diese Spezies, es ist ein Anthropophage, ein menschenfressendes Monster. Die Situation ist äußerst gefährlich, denn Anthropophagen leben in Stammesverbänden, so dass es noch mehr von ihnen geben muss. Ein nächtlicher Besuch auf dem Friedhof kostet Will und den Doktor beinahe das Leben und bestätigt den Verdacht, dass sich eine ganze Kolonie der Monster in dem kleinen Städtchen befindet.

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Michael Peinkofer "Die Rückkehr der Orks"

Die beiden Orkbrüder Balbok und Rammar stecken in richtig großen Schwierigkeiten. Zwar haben sie als einzige eine Schlacht gegen Gnome überlebt, konnten aber den Kopf ihres Anführers nicht in ihr Dorf zurückbringen. Ihr Häuptling ist außer sich vor Wut und droht sie aufzufressen, wenn es ihnen nicht gelingt den Gnomen ihre Trophäe wieder zu entreißen. Bei dem Versuch diese Aufgabe zu erfüllen, geraten die beiden Brüder in die Hände des Zauberers Rurak, der ihnen einen Handel vorschlägt: Wenn sie ihm die Karte aus dem Elfentempel von Shakara bringen, erhalten sie im Ausgleich von ihm den Kopf des Anführers ihres Kampftrupps. Also bleibt den beiden nichts anderes übrig als die gefahrvolle Reise anzutreten. Doch am Ziel ihrer Reise in den eisigen Norden müssen sie entdecken, dass die gesuchte Karte kein Dokument ist, sondern nur im Kopf der Elfenpriesterin existiert. Es bleibt ihnen also nichts anderes übrig als die Elfin zu entführen. Dies ist jedoch nur der Beginn von Ereignissen, die bald ihre ganze Welt bedrohen sollen, denn Rurak steht im Dienste einer finsteren Macht, welche die Herrschaft über alle Lebewesen anstrebt...

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Jasper Fforde "Irgendwo ganz anders"

Thursday Next ist eine Lügnerin! Seit 12 Jahren verheimlicht sie ihrem Mann, dass sie immer noch für SpecOps und Jurisfiktion arbeitet. Der denkt, sie würde hauptberuflich Teppiche verlegen. Und von den Käseschmuggel-Geschäften sollte Thursday ihm besser auch nichts erzählen. Neben diesen und den anderen alltäglichen Problemen als Agentin, Mutter und Ehefrau muss sie mal wieder das Ende der Welt bzw. der Zeit verhindern. Die Chrono-Garde hat sich des Zeitreisens bedient, obwohl dies noch gar nicht erfunden ist und nun steht sie vor dem Problem, dass es auch in den möglichen Zukünften nicht mehr geschehen könnte, was zu einem unlösbaren Paradox führen würde. Thursdays Sohn Friday soll die Rettung sein, aber der will offenbar überhaupt nichts von der Chrono-Garde wissen. Während sie nun versucht einem müffeligen Teenager das Zeit-Geschäft schmackhaft zu machen, muss sie nebenher auch noch ihre Buchwelt Alter-Egos Thursday 1-4 und Thursday 5 zu Jurisfiktions Agentinnen auszubilden, was noch schwieriger zu sein scheint als die Sache mit Friday. Und dann entpuppt sich eine der beiden auch noch als gefährliche Gegnerin für unsere Heldin...

Mir hat dieser Band zunächst nicht mehr ganz so gut gefallen wie die ersten vier der Reihe. Den Zeitsprung fand ich unnötig und auch, dass sich die Welt so offensichtlich an unsere angepasst hatte, hat mir nicht so gut gefallen. Als sich das Ganze jedoch auflöste und eine Erklärung dafür präsentiert wurde, fand ich meine alte Begeisterung doch wieder. Gut gefallen hat mir auch, dass wieder ein größerer Teil der Handlung in der Buchwelt spielte, hier hat Fforde meiner Meinung nach einfach die herrlichsten Ideen.

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GU Vegetarian Basics

Als Hobbykoch hat man ja auch so allerlei Kochbücher im Haus. Wobei ich mit meinem Regalmeter über der Küchentür noch recht spartanisch ausgestattet bin (zumindest im Vergleich zu den Kilometern an nutzlosem Holz, die ich hier von einer anderen Person sehe). In manche von denen schaue ich häufiger, in viele eher selten (bis gar nicht (mehr)). Zumindest über jene, welche ich häufiger gebrauche oder aber zumindest nicht mehr als Nachschlagewerk missen möchte, will ich jetzt auch mal ein paar Worte verlieren. Als erstes muss das GU Buch Vegetarian Basics dran glauben.

Aus diversen Gründen versuchen wir den Fleischkonsum etwas zu reduzieren. Auf den Sonntagsbraten allein haben wir es allerdings noch nicht geschafft. Uns geht es einfach nur darum Fleisch bewusster zu genießen. Das soll natürlich nicht heißen, dass man sich in der Zwischenzeit nur mit Stulle auf Brot begnügen muss. Vegetarisches Essen kann ganz lecker sein, abwechslungsreich auch. Irgendwann gehen einem da aber auch mal die Ideen aus, also musste ein Ideengeber her. Bei Frau Kollegin E. haben wir dann besagtes GU Buch entdeckt - vorher bei ihr natürlich auch mal vorgekostet - und uns besorgt und mittlerweile auch einiges nachgekocht.

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Ole-Gunnar Flojkar kocht: 
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Jasper Fforde "Es ist was faul"

Thursday Next hat keine Lust mehr auf die Buchwelt und kehrt gemeinsam mit Söhnchen Friday und Dodo Pickwick nach Swindon zurück. Doch auch dort wird sie so schnell kein ruhiges Leben führen können. Ihr Mann ist immer noch genichtet, die Goliath Corporation so böse wie eh und je, auch wenn sie nun versucht als Religionsgemeinschaft anerkannt zu werden, und der fiktionale Charakter Yorrick Kaine ist immer noch Staatskanzler. Zu allem Überfluss ist auch noch ein Auftragsmörder auf Thursday angesetzt und ihr Vater teilt ihr mit, dass das Swindoner Team das Kricket Finale gewinnen muss, damit nicht der Weltuntergang herein bricht. Thursday hat also jede Menge zu tun...

Der vierte Band hat mir zwar ganz gut gefallen, konnte mich aber erneut nicht so sehr fesseln wie der erste der Reihe. Vielleicht liegt es daran, dass ich es spannender in der Buchwelt finde und Thursday hier bis auf das erste Kapitel wieder in der realen Welt unterwegs war. Trotzdem ist das Buch ebenso unterhaltsam wie seine Vorgänger und bietet erneut jede Menge abstruse Ideen, kuriose Charaktere und witzige Handlungen.

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Jasper Fforde "Im Brunnen der Manuskripte"

Thursday Next hat sich nach den turbulenten Ereignissen ihrer Vergangenheit erst einmal in einen drittklassigen Krimi zurück gezogen, um ihr Baby zu bekommen und ihre Ausbildung als Jurisfiktionsagentin abzuschließen. Doch es sieht so aus, als sollte sie auch hier nicht ungestört sein: Ein Killer geht in der Buchwelt um und sein Ziel sind offensichtlich Agenten von Jurisfiktion. Gemeinsam mit ihrer Ausbilderin Miss Havisham macht sich Thursday daran herauszufinden, wer oder was hinter den Morden steckt. Zusätzlich leidet sie auch noch unter der kleinen Schwester des Erzschurken Archeron Hades, Aornis, die sich in ihre Erinnerungen eingeschlichen hat und diese nun nach und nach zerstören will. Doch zum Glück ist Granny Next zur Stelle, um ihrer Enkelin zur Seite zu stehen. Und dann ist da noch die Sache mit der Einführung des neuen Betriebssystems UltraWord und den drei Hexen aus MacBeth mit ihren rätselhaften Prophezeiungen...

Erneut ein abenteuerlicher und herrlich skurriler Trip durch die Welt der Literatur. Dieser Band hat mir wieder besser gefallen als der Vorgänger, vielleicht weil er fast die ganze Zeit in der Buchwelt spielt und ich die ganzen Anspielungen und Figuren, die vorkommen, einfach nur faszinierend fand. Wer also gut gemachte und witzige Unterhaltung sucht, ist auch mit dem dritten Band von Thursday Next bestens bedient. 

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