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Brandon Sanderson "Die Splitter der Macht" (Sturmlichtchroniken 6)

Kaladin, Adolin und Schallan sind mit einer kleinen Gruppe in die Hauptstadt der Alethi, Kholinar, aufgebrochen, um das dortige Eidtor in Betrieb zu nehmen. Gleichzeitig hofft König Elokhar auf ein Wiedersehen mit seiner Frau und seinem Sohn. In der Hauptstadt angekommen, stellt sich die Lage jedoch als komplizierter dar: Die Königin scheint von einer rätselhaften Macht besessen zu sein und hat Teile des Volkes gegen sich aufgebracht. Ein merkwürdiger Kult findet immer mehr Anhänger und die Parscher rüsten sich zum Angriff. Kaladin und den Anderen gelingt es in letzter Minute durch das Eidtor zu fliehen - doch sie finden sich in Schadesmar wieder und ob es einen Weg nach Hause gibt, ist unklar. Kaladin ist verzweifelt, denn er spürt, dass sich eine große Gefahr abzeichnet. Währenddessen konnte Dalinar Kholin erste Erfolge bei der Einigung der Völker Roschars erzielen. Doch dann macht ein sorgsam platziertes Gerücht seine Bemühungen zunichte. Ihm bleiben nur noch wenige Verbündete und ausgerechnet jetzt erfolgt ein Großangriff der Parscher auf die Hafenstadt Thaylen. Dalinar sieht sich seinem schlimmsten Alptraum gegenüber: dem finsteren Gott Odium...

Ich mag ja komplexe Geschichten, aber bei dieser Reihe frage ich mich immer häufiger, wieso auf so vielen Seiten so wenig passiert ist. Was mich auch ein wenig ärgert, ist, dass so vieles von der Hintergrundgeschichte immer noch unklar bleibt - gleichzeitig ist das natürlich clever vom Autor, weil es uns Leser*innen an der Stange hält und zum Weiterlesen motiviert. Wobei mir schon ein wenig davor graut, wie viele Bände es denn noch werden... Nichtsdestotrotz: Die Sturmlichtchroniken sind gute Fantasy, mit einer komplexen Welt und vielschichtigen Charaktere. Man braucht nur einen langen Atem zum Durchhalten.

 

 

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Horch und Guck: