Weblog von Maik

Es ist immer noch unerträglich heiß hier in Kopenhagen. Das bekommt auch unser Notebook zu spüren. Da fielen doch gestern tatsächlich die ersten beiden Absätze der Hitze zum Opfer, diese sind nun nachgetragen.

Nachdem wir gestern mit dem Rosenborg Slot als Sommerdomizil für darktigers recht unzufrieden waren, ging es heute zum Amalienborg Slot, dem Sitz von uns Smokie Margrethchen. Dort gibt es täglich um 12 Uhr, wenn H.M. Margrethe II. anwesend ist, einen Wachwechsel mit großem Tamtam. Dann marschiert die Leibgarde vom Rosenborg Slot zum Amelienborg Slot. Ob die Königin in Kopenhagen verweilt, erkennt man an der gehissten Flagge: "Is de Lumpen druff, is de Lump drin" wie der Däne zu sagen pflegt (oder war es doch der Berliner?)

Planwechsel. Nachdem uns schon heute morgen die Sonne auf den Leib bruzzelte, – warum sind wir eigentlich in den Norden gefahren? - beschlossen wir uns auf dem Weg zum Hafen zu machen.

Gestartet sind wir am Rosenborg Slot, was direkt neben unserem Hostel liegt. Wir warten ja immer noch auf Liesbeths Antwort auf unsere Offerte für ihr Domizil in Edinburgh und da muss man halt auch mal nach Alternativen Ausschau halten. Das Anwesen selber ist leider in einem nicht bewohnbaren Zustand. Zu dem Kaufpreis kommt nochmal der selbe Betrag für die Renovierungs- und Umbauarbeiten. Die Müllcontainer nicht zu vergessen, denn ein Großteil des Inventars wird man wohl nicht mal bei ebay los. Verwertbares findet man da schon in der Schatzkammer mit den Kronjuwelen. Hier lässt sich sicher einiges an den Mann oder die Frau bringen oder zur Not einschmelzen.

Wir entfliehen der Hitze und haben uns nach Kopenhagen aufgemacht. Mit der Bahn von Hamburg braucht man dafür fast fünf Stunden mit dem ICE, aber nur weil der in jedem Kaff mit einer Kuh - sowohl auf deutscher als auch auf dänischer Seite - hält.

Etwas überrascht war ich, dass unser ICE nicht von der DB sondern der dänischen Staatsbahn DSB betrieben wurde. Die DB muss das (geschützte) Design wohl mittlerweile lizensieren.

 

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4 Paletten IKEA Möbel sind eingetroffen und vollständig aufgebaut. Nun haben wir folgendes Arsenal an Imbusschlüsseln und Nägeleinschlaghilfen (wie nennt man die eigentlich richtig?) an die/den Höchstbietende/n abzugeben:

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Zur Zeit komme ich einfach nicht regelmäßig zum kreativen kochen, geschweige denn zum Rezepte bloggen. Deshalb muss mal wieder was aus dem Archiv her, für meine zweite Einreichung bei Uwes rotem August für sein cookbook of Colors.

Ich will die Gelegenheit nutzen noch einmal für eine einfache Zutat zu werben, die nicht schwer nachzumachen ist (aber auch nicht kinderleicht geht) und v.a. ganz natürlich ohne Konservierungsstoffe und (zusätzliche) Geschmacksversärker (also was nicht aus der Tomate kommt) auskommt. Zudem, wegen der natürlichen Süße der Kirschtomaten, braucht man auch weniger zusätzlichen Zucker: Selbstgemachter Tomatenketchup.

Das ganze kann man dann bei vielen leckeren Rezepten mit Ketchup als Zutat einsetzen, hervorheben möchte ich hier z.B. unsere Berliner Currywurst, für die ich schon Auftragsbruzzeln entgegennehmen durfte.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

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Als Onlineausgabe einer Holzpresse hat man es natürlich schwer. Laufend muss man die Leserschaft mit irgendwelchen News beglücken. Da werden zu einem Ereignis auch mal gerne mehrere Meldungen rausgehauen; ein Fußballspiel ist prädestiniert dafür: Vor dem Anpfiff, zur Halbzeit und das Endergebnis.

Ebenso einfach kann man das Internet mit Agenturmeldungen füllen. Natürlich ungeprüft, sonst waren die von nebenan ja eventuell schneller. Was da für Stuss zusammenkommt, kann man regelmäßig beim Bildblog nachlesen, wie man das Internet mit Agenturmeldungen zu eigenen Beiträgen füllen kann, hatte ich mal beispielhaft am Handelsblatt gezeigt.

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Ich habe nun schon einige Semester in Klausurvorbereitungskursen sowie als Klausurensteller und -korrektor verbracht. In den Klausuren machen die Studierenden natürlich viel falsch. Hier deswegen der ultimative Guide durch die Klausur:

  1. Schreibe alles auf, was Du weißt: Die/der Korrekturassistent/in ist immer begeistert von einem breiten Allgemeinwissen zum Thema. Vor allem umgehst Du so die Gefahr etwas zu vergessen oder gar auf das falsche Pferd gesetzt zu haben. Es ist unter Garantie die richtige Lösung dabei und die/der Klausurkorrektor/in wird sich schon das Richtige raussuchen.
  2. Schreibe auch etwas dazu, was nicht gefragt wurde. Die/der Korrektor/in wird begeistert über Dein Neckermannwissen sein und an Dich Sonderpunkte verteilen (siehe auch Punkt 1).
  3. Lese Aufgaben nie komplett durch: Dort steht meistens eh nur unnützes Zeug drin und lenkt von der Bearbeitung ab. Du hast ein Keyword gefunden, mit dem Du etwas anfangen kannst? Dann schreibe drauf los (siehe auch Punkt 1)!
  4. Vermeide es Deine Ergebnisse kausal zu begründen. Das Ergebnis ist das Ziel, nicht der Weg dorthin. Denn der könnte ja falsch sein und Dein Nicht-Wissen offen legen.
  5. Schreibe möglichst unleserlich: Du lässt so Interpretationsspielraum und erlaubst der/dem Korrekturassistenten/in doch noch etwas Korrektes aus Deiner eigentlich falschen Antwort herauszulesen.
  6. Immer der Reihe nach: Bearbeite unbedingt die Aufgaben in der vorgegebenen Reihenfolge. Zuerst die (Teil-)Aufgaben zu bearbeiten, die man sicher weiß, beweist nur die Streberhaftigkeit sowie Effizienz. Und Streber haben noch nie Sympathien erhalten.
  7. Bleibe hartnäckig: Auch wenn Dir im Laufe der Klausur etwas spanisch vorkommt, weiche niemals von Deinen Ergebnissen ab, mögen sie auch noch so unrealistisch sein (bspw. negative Mengen in einem Markt). Der Klausursteller wird sich schon was dabei gedacht haben und Dein Einwand, dass an Deinen Ergebnissen eventuell etwas nicht stimmen könnte, zeigt nur Deinen nicht vorhandenen Opportunismus. So wirst Du es nie zum Unternehmensberater schaffen!
  8. Teile Deine Zeit nach der Kottlikoffschen Reziprozitätsformel ein: Zeit für die Teilaufgabe = (Gesamtzeit*Gesamtpunkte - Gesamtzeit*Punkte der Teilaufgabe) / Gesamtpunkte. Es reicht aus die Formel erst während der Klausur zu erstellen und zu berechnen.
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Meine Hauptinfoquelle sind eigentlich meine Feeds. Da kann ich bei Nachrichtenseiten schnell die für mich wichtigen News rausfiltern. Bei Blogs verpasse ich keinen Beitrag und das auch wenn dort längere Zeit mal Funkstille herrscht. Zum Abrufen greife ich dabei auf Opera zurück. Das ist für mich die Allzweckwaffe im Internetz & Co.: Webbrowser, E-Mail und Feed-Reader in einem. Ach ja, und meine Lesezeichen halte ich auch rechnerübergreifend sychron.

Damit ich nicht den Überblick verliere, habe ich über Opera nur die "hochfrequenten" News und Blogs abonniert. Alles was seltener (meist unter 5 pro Tag) reinkommt kommt über den Google Reader rein. Denn diesen habe ich wiederum als Feed über Opera abonniert. Leider werden in der Standardeinstellung nur die letzten 20 Nachrichten heruntergeladen, was bei "längerer" Offlinezeit (oder vielen Feeds) zum Problem werden kann. Das ganze kann man aber über eine einfache Ergänzung zur Feed-Url ändern. Man muss nur ein "?n=yyy" an die Feed-Url anhängen (ohne " und für yyy die Anzahl der Nachrichten ersetzen, also bspw. 50 oder 200). Das ganze sieht dann in etwa so aus: http://www.google.com/reader/atom/user%xxx/com.google/reading-list?n=yyy (xxx ist dabei Eure Google-User Url, welche Euch beim normalen Feedabruf angezeigt wird.

PS: Leider muss man zum Abrufen des Google-Reader Feeds in Google eingeloggt sein. D.h. auch, dass man nicht umhin kommt, sich alle Puplang (wenn beim Feed-Abruf komischerweise eisernes Schweigen herrscht) auf die Google Reader (oder eine andere Google) Seite begeben muss, um sich erneut nachdem automatischen log-out einzuloggen.

Versteckte Tiere in Lebensmitteln kennzeichnen - jetzt E-Mail-Aktion unterzeichnen!

Zusatzstoffe sind für mich ein Ärgernis. Ich hasse nichts mehr als ständig hinten im Kleingedruckten zu forschen, was diesmal alles in die wertvollen Lebensmittel hineingepanscht wurde. Leider viel zu oft schaut man doch nicht so genau hin. Schließlich will man nicht die ganze Woche im Supermarkt verbringen.

Noch problematischer finde ich es, wenn Zusatz- oder Hilfsstoffe erst gar nicht auftauchen. Ich will einfach wissen, was in dem Zeuch drin ist, was ich da zu mir nehme oder mit was das hergestellt wurde. Das hat für mich ganz allgemeine Transparenzgründe. Ich bin weder Vegetarier (auch wenn der Fleischkonsum mittlerweile arg eingeschränkt ist) noch habe ich religiöse Vorbehalte (mangels Vereinsmitgliedschaft).

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Eine kleine Anekdote, die wir noch von unserem letztem Irlandurlaub schuldig sind. Ort der Handlung: ein (empfehlenswertes) "Kartoffelrestaurant" in Dublin. Beteiligte Personen: ein irischer Kellner, zwei spanische Touristen und zwei deutsche Touristen (wir, allerdings nur passiv zuhörend). Der Kellner tritt an den Tisch der Spanier, um die Bestellung aufzunehmen:

Spanier: Two Guinness.

Kellner: Sorry, we do not have Guinness, we have Murphy's.

Spanier (leicht verunsichert): Two Guinness?

Kellner: No sorry, we do not have GUINNESS, we only have MURPHY'S.

Spanier (stärker verunsichert): Two Guinness, please?

Kellner: I'm sorry, we do not have Guinness, we have Murphy's. It's the same, just a little bit sweeter.

Spanier (mittelweile leicht panisch): Two Guinness???

Der Kellner nickt und bringt zwei Murphy's. Spanier trinken erleichtert ihr "Guinness".

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