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Weblog von Maik
Meine Hauptinfoquelle sind eigentlich meine Feeds. Da kann ich bei Nachrichtenseiten schnell die für mich wichtigen News rausfiltern. Bei Blogs verpasse ich keinen Beitrag und das auch wenn dort längere Zeit mal Funkstille herrscht. Zum Abrufen greife ich dabei auf Opera zurück. Das ist für mich die Allzweckwaffe im Internetz & Co.: Webbrowser, E-Mail und Feed-Reader in einem. Ach ja, und meine Lesezeichen halte ich auch rechnerübergreifend sychron.
Damit ich nicht den Überblick verliere, habe ich über Opera nur die "hochfrequenten" News und Blogs abonniert. Alles was seltener (meist unter 5 pro Tag) reinkommt kommt über den Google Reader rein. Denn diesen habe ich wiederum als Feed über Opera abonniert. Leider werden in der Standardeinstellung nur die letzten 20 Nachrichten heruntergeladen, was bei "längerer" Offlinezeit (oder vielen Feeds) zum Problem werden kann. Das ganze kann man aber über eine einfache Ergänzung zur Feed-Url ändern. Man muss nur ein "?n=yyy" an die Feed-Url anhängen (ohne " und für yyy die Anzahl der Nachrichten ersetzen, also bspw. 50 oder 200). Das ganze sieht dann in etwa so aus: http://www.google.com/reader/atom/user%xxx/com.google/reading-list?n=yyy (xxx ist dabei Eure Google-User Url, welche Euch beim normalen Feedabruf angezeigt wird.
PS: Leider muss man zum Abrufen des Google-Reader Feeds in Google eingeloggt sein. D.h. auch, dass man nicht umhin kommt, sich alle Puplang (wenn beim Feed-Abruf komischerweise eisernes Schweigen herrscht) auf die Google Reader (oder eine andere Google) Seite begeben muss, um sich erneut nachdem automatischen log-out einzuloggen.
Zusatzstoffe sind für mich ein Ärgernis. Ich hasse nichts mehr als ständig hinten im Kleingedruckten zu forschen, was diesmal alles in die wertvollen Lebensmittel hineingepanscht wurde. Leider viel zu oft schaut man doch nicht so genau hin. Schließlich will man nicht die ganze Woche im Supermarkt verbringen.
Noch problematischer finde ich es, wenn Zusatz- oder Hilfsstoffe erst gar nicht auftauchen. Ich will einfach wissen, was in dem Zeuch drin ist, was ich da zu mir nehme oder mit was das hergestellt wurde. Das hat für mich ganz allgemeine Transparenzgründe. Ich bin weder Vegetarier (auch wenn der Fleischkonsum mittlerweile arg eingeschränkt ist) noch habe ich religiöse Vorbehalte (mangels Vereinsmitgliedschaft).
Eine kleine Anekdote, die wir noch von unserem letztem Irlandurlaub schuldig sind. Ort der Handlung: ein (empfehlenswertes) "Kartoffelrestaurant" in Dublin. Beteiligte Personen: ein irischer Kellner, zwei spanische Touristen und zwei deutsche Touristen (wir, allerdings nur passiv zuhörend). Der Kellner tritt an den Tisch der Spanier, um die Bestellung aufzunehmen:
Spanier: Two Guinness.
Kellner: Sorry, we do not have Guinness, we have Murphy's.
Spanier (leicht verunsichert): Two Guinness?
Kellner: No sorry, we do not have GUINNESS, we only have MURPHY'S.
Spanier (stärker verunsichert): Two Guinness, please?
Kellner: I'm sorry, we do not have Guinness, we have Murphy's. It's the same, just a little bit sweeter.
Spanier (mittelweile leicht panisch): Two Guinness???
Der Kellner nickt und bringt zwei Murphy's. Spanier trinken erleichtert ihr "Guinness".
Microsoft hat ein Add-In für sein Word Programm veröffentlicht, dass "einfaches und richtiges gendern" ermöglichen soll:
Gendergerechte Schreibweise ist in Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft etabliert, der richtige und durchgängige Gebrauch aber oftmals aufwendig. In diesem Gender-Dschungel unterstützt Microsoft die Nutzerinnen und Nutzer mit einem Gendering-Add-In für Microsoft Office Word. [Hervorhebung durch mich]
Auch aus Zeitmangel habe ich ein Upgrade von Drupal immer vor mir hergeschoben. Nachdem die Version 5 aber seit längerem nicht mehr supportet wird und auch die Zahl der unsupporteten Module stetig stieg, musste es nun endlich mal sein: Seit diesem Wochenende rennt darktiger.org auf Drupal 6. (Auf Drupal 7 will ich noch nicht umsteigen, da noch zu viele Module nicht verfügbar sind - lieber wäre es mir aber schon gewesen.)
Im zentralafrikanischem Gabun wurden fast 5 Tonnen illegal erbeutetes Elfenbein verbrannt, berichtet der WWF. Dies soll ein schwerer Schlag gegen den Schwarzmarkthandel mit Elfenbein sein. Aber kann die Verbrennung die Wilderei stoppen und v.a. die Arterhaltung der bedrohten Tierarten ermöglichen (das Bsp. lässt sich ohne weiteres auf andere durch illegalen Handel bedrohte Tierarten ausweiten: Nashörner, Tiger, ...)?
Natürlich kann zunächst einmal der Einwand laut werden, ob man denn alles ökonomisch betrachten muss. Nicht nur. Aber auch gerade bei so "moralisch und ethisch" äußerst heiklen Themen schadet vielleicht ein Blick auf die Anreize und Wirkungen, die mit bestimmten Regelungen getroffen werden, nicht.
Forscher haben herausgefunden, dass Politiker nur zu 99,3% genetisch mit dem Menschen übereinstimmen. Damit dieser Unterschied im Laufe der Evolution nicht noch größer wird, fordern sie Politiker besser zu integrieren: "Sie sollten nicht mehr isoliert werden und durch Sicherheitsglas zu besichtigen sein." Denn noch zeigen sich erstaunliche Ähnlichkeiten zwischen Politikern und Menschen.
Politiker fühlen ebenfalls Schmerz und Trauer, aber auch Freude und können diese sogar - wie Menschen - mimisch und gestisch zum Ausdruck bringen. Einige Exemplare scheinen sogar in der Lage zu sein, ihre Gefühle verbal auszudrücken.
Wie stark sich bereits geringe Unterschiede in der genetischen Datenbank auswirken können, zeigt sich bspw. an den Unterschieden zwischen Menschen und Schimpansen, welche zu etwa 98,5% genetisch identisch sind. Bereits jetzt offenbaren sich nämlich in der sprachlichen Entwicklung erhebliche Unterschiede zwischen Politikern und Menschen. Das Sprachzentrum der Politiker hat sich merklich zurückentwickelt, weshalb sie sich für einen Großteil der Menschen nur noch selten klar und deutlich artikulieren können. Leere Worthülsen, ungebräuchliche Satzkonstruktionen, umständliche Umschreibungen und Verklausulierungen nehmen stark zu. Letzteres haben Politiker jedoch mit einer weiteren Spezies, den Juristen, gemein. Hier ist die genetische Übereinstimmung weitaus höher, da sie sich aus dem selben genetischen Pool rekrutieren.
Über unsere große Renovierungsaktion hatte ich ja schon berichtet. Damit man keinen dauerhaften schneeflash bekommt und sich wie in einem Krankenhauszimmer fühlt, sind ein paar Farbtupfer ganz sinnvoll. Farben kann man natürlich selbst mischen (lassen) oder man greift auf vordesignte Farbrezepte zurück. Z.B. von Tim Mälzer, der gerade schwer für Alpina am malern ist. Wir haben uns auf das Experiment eingelassen und haben uns für "Blaues Blut", "Purpur Pur" und "Cooles Petrol" entschieden. Nur ein schönes Rot fanden wir bei Tim nicht. Da haben wir uns bei der Konkurrenz Faust von Praktiker das schöne "Hot Red" besorgt.
Jeremias habe ich ganz kurz bei meinem wohl allerletzten Besuch des Honberg Sommers letztes Jahr kennengelernt. Er bloggt meist über Konzerte und Festivals und sonst. Kunstgedöns.
Nun ruft er auf Deutschland zu photographieren, genauer gesagt das "dreckige Deutschland – die schönsten Risse im Asphalt!" Es geht um "um all jene Orte, an denen der Tourist die Nase rümpft und der Unwissende kopfschüttelnd vorbei geht. Um jene Orte, die für euch aber trotzdem eure Stadt symbolisieren." Und da sind wir hier im Ruhrpott ja goldrichtig. Wer also mag kann dem Schwaben mal die Welt zeigen.

Vom HandyTicket habe ich zwar schon länger gehört, aber v.a. aus vermeintlichen Kostengründen mich nicht weiter darum bemüht. Bei unserem letzten Besuch in Dresden überzeugte mich ausgerechnet mein Vater - ja manchmal sind die älteren Generationen doch fortschrittlicher. Durch die Möglichkeit sich bequem häufig genutzte Tickets per kostenfreier Rufnummer als kostenlose SMS zuschicken zu lassen (ja, doppelt kostenlos), war es dann auch für mich an der Zeit das System einmal auszuprobieren.
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