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Prinzessin Andromeda soll ihre Heimat Tessalien vor dem machthungrigen Imperium von Laurentia durch eine politische Heirat bewahren. Doch der Imperator erfährt von den Plänen und schickt seine mächtigste Waffe, das gefürchtete Seeungeheuer, um die Stadt dem Erdboden gleich zu machen. Das göttliche Orakel behauptet, dass nur Andromedas Opfer die Stadt retten kann und so wird sie an einem Felsen im Meer angekettet. Doch zu ihrer großen Überraschung verschont das Ungeheuer sie und nimmt sie stattdessen als Geisel. Denn hinter dem monströsen Wesen verbirgt sich General Ketos, dem ein magischer Armreif die Verwandlungen ermöglicht und der vom Imperator zu diesen gezwungen wird. Adromeda erhofft sich von der Geiselnahme eine Chance ihre Heimat zu retten, denn offenbar hat der General irgendetwas mit ihr vor. Und während beide ihre Pläne verfolgen, ohne dem jeweils anderen davon zu verraten, passiert, was nicht hätte passieren sollen - sie fangen an Gefühle füreinander zu entwickeln...
Mir hat das Setting und die Grundidee sehr gut gefallen. Inspririert ist beides meiner Meinung nach von griechisch-römischer Historie und Mythologie und das verbindet die Autorin zu einer gut durchdachten Welt. Die Geschichte wird jeweils abwechselnd pro Kapitel aus der Sicht von Andromeda und Ketos erzählt, was die Handlung deutlich perspektivenreicher macht. Die Liebesgeschichte hat mich leider nicht überzeugt und ich fand sie auch erzählerisch nicht gut hergeleitet, da schien mir zuvieles widersprüchlich. Das Ende ist ein ziemlich fieser Cliffhanger, so dass ich auf jeden Fall in Band zwei weiterlesen werde.