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Darcy Green schlägt sich in Edinburgh mehr schlecht als recht durch. Als ihr dann auch noch ein geerbtes Schmuckstück gestohlen wird und ihr Mitbewohner mehr von ihr einfordert als Freundschaft, scheint alles in einer kompletten Katastrophe geendet zu haben. Da taucht plötzlich ein Anwalt auf, der sie zu einem Wettkampf um das Erbe einer bekannten Malerin einlädt. Obwohl sie überzeugt ist, dass es sich um einen Irrtum handeln muss, nimmt sie die Einladung an - schließlich hat sie dadurch wenigstens ein Dach über dem Kopf. Doch bald ist sie fasziniert von den Rätseln, mit denen sie auf der Privatinsel konfrontiert wird, und findet unter den anderen Kandidati*innen sogar Freund*innen. Wäre da nicht der arrogante Dorian, mit dem sie jedoch äußert erfolgreich zusammenarbeiten kann. Doch Dorian zu vertrauen wäre ein großer Fehler, das hat er schließlich selbst zu Beginn deutlich gemacht - oder?
Die Handlung hat mich an TV-Formate wie Bachelor erinnert - auch hier sind Kameras dabei, es gilt Aufgaben zu lösen und bei gestellten Aktivitäten mitzumachen. Zusätzlich sind dann noch die Abende, an denen sich die Anzahl der Teilnehmer*innen reduziert. Im Moment wirkt dieser ganze Wettkampf um das Erbe für mich noch nicht ganz schlüssig, ich habe aber Hoffnung, dass sich noch klärt, warum die Malerin so einen Aufwand inszeniert hat. Darcy hat mir als Hauptfigur mit tragischer Vergangenheit und psychischen Problemen sehr gut gefallen und Dorian hat genau das richtige Maß an mysteriösem Typen, das ich mag. Das Buch hat sich sehr angenehm zum abendlichen Entspannen lesen lassen und ich bin durchaus gespannt auf die Fortsetzung.