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Alexey Pehov "Goldenes Feuer" (Chroniken der Seelenfänger 3)

Ludwig van Normayenn zieht weiterhin als Seelenfänger durch die Länder, allerdings ist seine Reise mittlerweile nicht mehr nur von den Aufträgen der Bruderschaft oder dem Zufall getrieben - stattdessen folgt er der Spur der Seraphimdolche, jener Waffen, die dunkle Seelen erschaffen können. Seine einzige Spur sind dabei zunächst die Zigeuner, deren Anführen einen der Seraphimdolche bessesen hatte. Die Nachforschungen deuten zunächst auf eine Beteiligung des Ordens der Gerechtigkeit, die sich jedoch als zufällig herausstellt, Ludwig jedoch Verbindungen zu einer alten Freundin entdecken lässt: der Seelenfängerin Cristina. Als er sie endlich wiederfindet, muss er erkennen, dass er sich in eine Angelegenheit verstrickt hat, in der es nicht nur um die mysteriösen Dolche geht, sondern möglicherweise ein Plan verhindert werden muss, der die Hölle auf Erden heraufbeschwören könnte. Wenn Ludwig nur wüsste, ob er dem Überbringer dieser Informationen trauen kann...

Auch der dritte Band folgt dem bewährten Muster der Reihe: Sechs abgeschlossene Geschichten bilden die Handlung - die Ereignisse im Hintergrund halten die eigentliche Geschichte zusammen. Dieses Mal zieht sich die Rahmenhandlung ein wenig, die Bedeutung der ersten Geschichte erschließt sich bspw. erst am Ende des Buches. Trotzdem bin ich von der Reihe immer noch begeistert: Mich fesseln einfach die Geschichten um Ludwig und seine beiden Begleiter, hinzu kommt noch der ironische Humor des Autors, mit der auch seinen Ich-Erzähler ausgestattet hat. Erneut ist es mir äußerst schwergefallen, das Buch aus der Hand zu legen, so dass ich es wieder im Eiltempo durchgelesen hatte.

5
Horch und Guck: 
 

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