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Alexey Pehov "Dunkler Orden" (Chroniken der Seelenfänger 2)

Ludwig van Normayenn hat die Auseinandersetzung mit einer mächtigen ruhelosen Seele nur äußerst knapp und dank der Hilfe der Hexe Sophia. Auf der Insel Dunkelwald, der letzten Bastion der Anderswesen, erholt er sich langsam von dem Gift in seinem Körper. Doch ganz geheilt wird er nie wieder sein: Ein dunkler Fleck verbleibt auf seiner Seele, den dunkle Seelen und Anderswesen vor allem in Vollmondnächten spüren können. Abgesehen davon, dass er damit ungewollte Aufmerksamkeiten auf sich zieht und die Inquisition besser nicht auf seine Besonderheit aufmerksam machen sollte, führen ihn bald neue Aufträge der Bruderschaft durch die Lande. Ein merkwürdiger schwarzer Dolch, den er für die Magistra Miriam beschaffen soll sowie das Auftreten einer bisher unbekannten Form von dunklen Seelen machen ihm jedoch bald klar: Marktgraf Valentin war nicht die einzige Person, die hinter den Seelenfängern her war - Ludwig scheint auf die Spur eines jahrhundertealten Geheimnisses geraten zu sein...

Der Band setzt sowohl inhaltlich als auch qualitativ am ersten Buch der Reihe an. Was mir hier sogar noch besser gefallen hat, ist die Tatsache, dass sich so langsam der rote Faden zwischen den einzelnen Episoden herauskristallisiert. Damit entwickelt sich eine Hauptrahmenhandlung der Bücher, die durchaus spannend zu sein verspricht. Man erfährt in diesem Buch auch einiges über die Vergangenheit von Ludwig und lernt weitere Mitglieder der Seelenfänger kennen. Zusammenfassend bleibt daher nur zu sagen: Wer Band 1 mochte, wird mit Band 2 sicher nichts falschmachen.

5
Horch und Guck: 
 

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