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Pirates of the Carribean 4 - Fremde Gezeiten (3D)

Zwei spanische Fischer finden eines Nachts einen alten Mann in ihren Netzen, der offenbar um ein großes Geheimnis weiß: den Weg zur Quelle der ewigen Jugend. Sofort sticht eine Flotte in See. Auch der englische König erfährt von den Gerüchten um den mysteriösen Ort. Wie es der Zufall will, hält sich gerade ein Mann in London auf, der angeblich ebenfalls den Weg zur Quelle kennt: Captain Jack Sparrow (Johnny Depp). Doch der ist gar nicht begeistert davon eine Mission für seinen König durchzuführen, schon gar nicht, als er erfährt, dass auch sein alter Rivale Captain Barbossa (Geoffrey Rush), der sich mittlerweile als Freibeuter des Königs verdingt, mit von der Partie sein soll.

Seine Flucht findet jedoch ein jähes Ende, als Jack in einem Londoner Pub herausfinden will, wer in seinem Namen Männer für eine Überfahrt anheuert. Es handelt sich um seine ehemalige Geliebte Angelica (Penélope Cruz), der es jedoch gelingt Sparrow auszutricksen. Als er wieder zu sich kommt, befindet er sich als einfacher Matrose an Bord eines Schiffes auf See, dessen erster Offizier Angelica ist. Doch es kommt noch schlimmer für Jack: Bei dem Schiff handelt es sich um die "Queen Anne's Revenge", deren Kapitän niemand anders als der berüchtigte Blackbeard (Ian McShane) ist. Angelica, seine Tochter, möchte für ihren Vater die Quelle der ewigen Jugend finden, damit sie Zeit für die Rettung seiner Seele gewinnen kann. Ehe Jack die erste Flasche Rum leeren konnte, findet er sich damit in einem Wettlauf zwischen Blackbeard, Barbossa und den Spaniern wieder, die alle versuchen die Quelle zu finden. Eine turbulente Jagd beginnt...

Mir hatten die bisherigen drei Filme ganz gut gefallen, auch wenn der dritte ein wenig schwächer war. Trotzdem macht Johnny Depp als Jack Sparrow - Verzeihung, Captain Jack Sparrow - einfach zu viel Spaß, so dass wir uns gemeinsam mit Nicole T. auch den vierten Teil der Reihe angesehen haben. Der Film funktioniert nach dem altbekannten Muster der ersten drei Teile und ich denke daher, dass denjenigen, denen diese Filme gefallen haben, auch das vierte Piratenabenteuer Spaß machen wird. Allerdings ist die Story für 2,5 Stunden doch ein wenig dürftig und wirkt besonders zum Schluss arg in die Länge gezogen.

Richtig schlimm fand ich aber, dass der Film mal wieder in 3D gezeigt wurde, obwohl dieser Effekt völlig unnötig und schlecht umgesetzt war. Hinzu kommt noch, dass die in der Lichtburg, wo wir den Film gesehen haben, unglaublich klobige und schwere 3D-Brillen verwenden. Nach zwei Stunden merkte man das Gewicht auf der Nase überdeutlich und zu groß war die Brille zumindest für mich auch. Ich war den Großteil des Films damit beschäftigt mir die runterrutschende Brille auf der Nase wieder nach oben zu schieben. Von den Preisen für die Kinokarten wollen wir mal erst gar nicht sprechen. Ich frage mich wirklich, wann dieser blödsinnige Trend endlich wieder aufhört...

3
Horch und Guck: 
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