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Amélie Wen Zhao "Dark star burning - Das Letzte Kaiserreich"

Lan ist tief enttäuscht von Zens Verrat, doch weiterhin entschlossen, den Göttertöter zu finden, um die Welt von den Dämonengöttern zu befreien. Dass sie sich mit dem Silbernen Drachen verbinden musste und Zen einen Pack mit der Schwarzen Schildkröte geschlossen hat, bestärkt sie nur in ihrer Mission. Ihre Suche führt sie zu einem der größten Geheimnisse des Kaiserreichs und bald muss sie erkennen, dass einige Dinge anders sind als sie zunächst schienen und von den Mächtigen erzählt wurden. Doch Lan läuft die Zeit davon, denn auch die Elantiner suchen nach den Dämonengöttern und scheinen einem von ihnen immer näher zu kommen. Lan mag sich die Folgen davon nicht ausmalen und ist dadurch auch bereit mit der Person zusammenzuarbeiten, der sie nie wieder vertrauen wollte: Zen...

Das Buch ist wie auch der erste Band der Reihe gut geschriebene Fantasy in einem asiatisch-inspirierten Setting. Ich hatte den ersten Band leider vor einiger Zeit gelesen und muss daher gestehen, dass es mir etwas schwer gefallen ist, wieder in die Geschichte und die Welt mit ihrer Magie hineinzufinden. Irgendwann ging es dann aber. Mich irritieren immer noch die Hauptfiguren. Lan wird definitiv als 16-jährige beschrieben, Zen an mehreren Stellen als Junge bezeichnet. In einem Rückblick, den Lan erlebt, zeigt sich dann aber, dass er zwölf Jahre älter ist als sie (was auch dazu passt, dass er sich an das Leben bei seinem Clan erinnert). Dann wäre er aber 28 Jahre als die beiden sich kennenlernen und damit definitiv kein Junge mehr aus der Sicht von Lan. Ich frage mich, ob ich hier etwas verpasst habe, es ein Übersetzungsfehler ist oder die Autorin sich irgendwo verrechnet hat.

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Horch und Guck: