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Genevieve Cogman "Das tödliche Wort"

Es stehen große Veränderungen an: Zwischen Drachen und Elfen haben Friedensverhandlungen begonnen. Dann wird jedoch ein hohes Mitglied der Delegation der Drachen ermordet und plötzlich hängt der Frieden zwischen den beiden gegenteiligen Mächten wieder am seidenen Faden. Die unsichtbare Bibliothek hat die Vermittlerrolle übernommen und droht nun selbst zu einer Verdächtigen zu werden. Irene Winters wird mit dem Detektiv Peregrine Vale zu den Ermittlungen hinzugezogen. Die Ältesten der Bibliothek hoffen, dass der geniale Ermittler den Fall schnell und ohne Aufsehen lösen kann. Doch bald zeigt sich, dass es verschiedene Parteien gibt, die unterschiedlichste Interessen und die Verhandlungen in ihrem Sinne beeinflussen möchten...

Es tut sich etwas in Bezug auf die Hintergrundgeschichte der Reihe um die unsichtbare Bibliothek. Das Ganze wird dabei in eine Art Kriminalroman verpackt, was einer der Punkte ist, die ich an dieser Buchreihe so mag: Es gibt nicht nur tolle Charaktere und wechselnde Handlungsorte, sondern die Bücher greifen auch unterschiedliche Erzählarten auf - dieses Mal agieren Irene und Co. als Ermittler*innen in einem politisch hochbrisanten Mordfall. Darüber hinaus taucht eine Neuinterpretation einer bekannten historisch-literarischen Figur auf (mehr verrate ich nicht, um nicht zu spoilern). Auf jeden Fall ist auch dieses Buch, wie bisher jeder Band aus der Reihe, aus meiner Sicht eine uneingeschränkte Empfehlung.

5
Horch und Guck: