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Genevieve Cogman "Die maskierte Stadt"

Bibliothekarin Irene Winters ist nach den Ereignissen in der Parallelwelt des viktorianischen Londons zur neuen Bibliothekarin vor Ort ernannt worden. Seitdem lebt sie gemeinsam mit ihrem Lehrling Kai dort. Als sie auf einer Auktion einen seltenen Text von Bram Stoker ersteigern und anschließend überfallen werden, vermuten die beiden noch den unterlegenen Bieter hinter der Tat. Dann jedoch wird Kai entführt und es zeigt sich, dass er auch schon das Ziel des ersten Überfalls gewesen ist. Schnell stellt sich heraus, dass Elfen hinter der ganzen Sache stecken. Da Kai ein Drache aus der königlichen Familie ist, kann dies schwerwiegende Folgen für alle Welten haben: Ein Krieg zwischen Drachen und Elfen scheint unvermeidbar. Irene macht sich auf den Weg, um Kai zu retten und den Krieg zu verhindern, unter dem unzählige Welten und unschuldige Menschen leiden würden. Mit Unterstützung von Lord Silver gelangt sie nach Venedig, wo Kai gefangen gehalten und versteigert werden soll. Doch die Parallelwelt, in der dieses Venedig liegt, ist vom Chaos durchseucht und eigentlich dürfte Irene gar nicht hier sein - so ganz ohne offiziellen Auftrag der Bibliothek...

Im Gegensatz zum ersten bin ich in diesen zweiten Band der Reihe deutlich schneller reingekommen und hatte dann auch große Schwierigkeiten, das Buch zwischendurch mal wieder aus der Hand zu legen. Die Hintergrundgeschichte nimmt deutlich Fahrt auf und die Charaktere, insbesondere Irene, gefallen mir immer besser. Gut finde ich auch die Idee, offenbar in jedem Band eine andere Stadt als Handlungsort zu wählen und diese in eine Parallelwelt zu verlegen. Ich freue mich auf jeden Fall auf die Fortsetzungen.

 

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Horch und Guck: