Bund steigt mit Modemgeschwindigkeit auf ODF um

Es ist ja immer zu begrüßen, wenn auch staatliche Stellen die Open Source Idee unterstützen und sogar nutzen wollen. Um so schöner ist es auch wenn die Idee nicht nur unterstützt, sondern aktiv umgesetzt wird: Die Behörden sollen "bald" auch Dokumente im Open Document Format lesen, empangen, senden und bearbeiten können.

"Bald" heißt hier in über einem Jahr. Denn erst ab Anfang 2010 soll es losgehen. Natürlich will gut Ding Weile haben, denn wie z.B. golem.de oder netzpolitik.org weiter mitteilt, ist die Idee auch schon über ein Jahr alt:

Mit der Entscheidung, ODF zu unterstützen, setzt der IT-Rat einen Beschluss des Deutschen Bundestages vom 5. Juli 2007 um, der die Stärkung des Wettbewerbs durch "den Einsatz offener Dokumentenstandards und offener Dokumentenaustauschformate" zum Ziel hat.

Im Klartext braucht also unser Behördenapparat gut 2 1/2 Jahre um sich OpenOffice von hier herunterzuladen oder aber dieses von uns schon lange empfohlene PlugIn für MS Office zu installieren.

 

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