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Stefanie Lasthaus "Der Onyxpalast - Wo die Toten tanzen"

Gwen Clarke steht vor einem riesigen Problem: Nicht nur, dass ihr Bruder gestorben ist und ihre Mutter sich in ihrer Trauer immer mehr zurückzieht. Auf der Beerdigung von Vander spricht sie ein mysteriöser Mann an und bedroht sie und ihre Familie. Offenbar hat ihr Vater, der sich sonstwo herumtreibt, hohe Schulden und die soll Gwen nun zurückzahlen. In ihrer Verzweiflung greift sie nach dem letzten Strohhalm, der ihr bleibt: Angeblich gibt es in Cardiff einen Zugang zur Welt der Toten und damit die Möglichkeit, ihren Bruder wieder ins Leben zurückzuholen. Ihre anfängliche Skepsis muss sie schnell ablegen, als sich dies als wahr herausstellt und Gwen sich im Onyxpalast der walisischen Totenwelt wiederfindet. Hier darf niemand erfahren, dass sie noch lebt, denn dann wären ihre Chancen dahin Vander zu finden. Doch ausgerechnet der Totengott selbst, Aran, scheint Interesse an ihr gefunden zu haben und widmet Gwen mehr Aufmerksamkeit als ihr lieb ist...

Das Buch ist ein guter Urban-Fantasy-Roman mit einer interessanten Parallelwelt. Ich hatte bisher wenig von walisischer Mythologie gehört, daher war das mal eine Abwechslung. Wobei in der Totenwelt auch Elemente anderer Kulturen auftauchen, was mir aber ebenfalls gefallen hat. Das Buch endet mit einem wirklich fiesen Cliffhanger, so dass ich gespannt auf die Fortsetzungen bin.

4
Horch und Guck: