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Nikki St. Crowe "West of Wicked" (Great and terrible Land 1)

Dorothy wächst auf einer Farm in Kansas auf. Sie mag das Leben dort vor allem wegen der beiden Menschen, die sie als Kind aufnahmen - doch in letzter Zeit wird es ihr etwas langweilig dort. Dann führt ein Wirbelsturm eines Nachts dazu, dass sie sich in einem ihr völlig ungekannten Land wiederfindet und bei ihrer Ankunft die Herrscherin des Teilgebiets, die Hexe des Ostens, getötet hat. Dorothy wird plötzlich als Heldin verehrt, dabei möchte sie doch nur wieder nach Hause. Ihr wird geraten zur Smaragdstadt zu gehen und den Zauberer um Hilfe zu bitte. Der Weg dahin lässt sie die Bekanntschaft eines Mannes machen, der beinahe als Vogelscheuche einen qualvollen Tod erlebt hätte und der nun von einer Begleitung zu einem Freund wird. Die hat Dorothy auch bitter nötig, denn die Hexe des Westens hat den besten Attentäter dieser merkwürdigen Welt, den Blechmann, auf sie angesetzt...

Ja, wem die Geschichte bekannt vorkommt - das hier erinnert sehr an den Zauberer von Oz -, der*die liegt damit absolut richtig. Das Buch ist ein Retelling des bekannten Stoffes und aus meiner Sicht eines von den richtig guten dieses Genres. Mir hat es unglaublichen Spaß gemacht, die Veränderungen in der bekannten Geschichte zu lesen und auch die Neuinterpretationen der Figuren. Das Buch ist der Auftakt einer Reihe und ich freue mich sehr auf die Fortsetzung.

4
Horch und Guck: