Seit den Ereignissen beim Ende des letzten Gambit muss Ross Quest weiterhin für die Organisation arbeiten, um sich und ihre Familie zu schützen. Doch nun wird die Organisation selbst zum Mittelpunkt eines Machtkampfs: Mit Baron will eine bisher unbekannte Figur die Leitung übernehmen und Comte von ihrer Position verdrängen. Um die Sache zu entscheiden, wird ein neues Gambit ausgerufen. Da sich Devroes Mutter auf die Seite von Baron stellt, entscheidet sich Ross für Comte. Der Wettbewerb trennt Freundschaften und vergrößert die Kluft zwischen Ross und Devroe, der sich noch immer zu ihr hingezogen zu fühlen scheint. Doch Ross ist klar: Wenn Devroes Mutter auf der Seite der Gewinner steht, dann überlebt kein Mitglied der Familie Ross.
Ich war ja schon vom ersten Band etwas enttäuscht und dieser zweite ist leider auch nicht besser. Es wird erneut ein ähnliches Muster für die Handlung gewählt - eine Aufgabe mit einem spektakulärem Coup nach dem anderen bis zum Showdown. Mir blieben die Figuren dieses Mal viel zu flach - keine schien sich nach dem ersten Band weiterzuentwickeln und wirkliche Spannung ist für mich kaum aufgekommen. Schade, ich hatte mir von der Grundidee mehr versprochen, aber irgendwie war das hier nicht so mein Ding.